Lang lang ist’s her…

… dass ich hier mal etwas zum eigentlichen Thema des Blogs geschrieben habe.
Wie das immer so ist, nahm ich mir ständig vor, etwas über Ernährung, Abnehmen etc. zu schreiben und immer wieder kam mir etwas dazwischen.
Die Arbeit, die Müdigkeit, der Alltag, die Unlust.
Jaaa, mimimimiiiii!

Aber nun komme ich endlich mal wieder dazu und schreibe euch, was in meiner kleinen Welt so los ist.

Das Gewicht ist leider hochgeklettert.
Die 83,7 kg, die hier vermerkt sind, sind leider Geschichte.
Zuletzt zeigte die Waage wieder 89 Kilo an. NOOOOOIIIIN UUUUUND AAAAACHTZIG!
Na, Gratulation.
Wie immer wenn mich der Stress oder starke Emotionen überfallen, habe ich rumgefuttert. Wider besseren Wissens.
Ich habe mich kurz darüber geärgert, dann aber Milde walten lassen mit mir selbst.
Was hilft es, über verschüttete Milch zu weinen?
Ich muss das Thema Abnahme einfach wieder strikter angehen.
Einfach. HAHA!

Denn es kommt momentan ein weiterer Faktor hinzu, der mir das Abnehmen erschwert.
ICH. BIN. MÜDE.

Um genau zu sein, bin ich des Abnehmens müde. Oder besser gesagt, des Diäthaltens.
Ich bin seit 2009, als ich mit WW anfing, eigentlich permanent auf Diät.
Immer und immer zählte ich irgendwas, Punkte, Kohlenhydrate, Kalorien.
Und ich bin (mal wieder) an dem Punkt, an dem mir das tierisch auf den Sack geht.
Wisst ihr, ich habe manchmal das ungute Gefühl, überhaupt nicht mehr mit Genuss essen zu können, weil innerlich der Kalorienzähler immer mittickt und mitrechnet.

Esse ich mal etwas mehr als geplant, mahnt die innere Arschlochstimme: „VERKACKT!“
Selbst, wenn das Gegessene noch voll im Rahmen liegt.
Das nervt. Kolossal.

Deswegen auch mein Versuch von März noch mal ein Whole30 zu machen.
Kein Wiegen, kein Messen, kein Zählen.
Leider ist der Anlauf voll in die Hose gegangen. Nach 3 Tagen saß ich, dunkle Schokolade inhalierend, auf dem Sofa und wütete über die Ungerechtigkeit der Welt und warum ich so ein verkorkstes Verhältnis zum Essen habe und NIEMALS NIEMALS normal essen werden kann und bis in alle Ewigkeit zu einem Verzicht irgendeiner Art verdammt bin.
Und das, wo der erste Whole30 so grandios lief. Ich habe mich damals so granatenmäßig gefühlt und jetzt sitz ich da und heule in mein Schlumpfrührei?
Alter! Frau Yu!

Und ich habe gegrübelt und gegrübelt in letzter Zeit.
Wie komme ich aus dem Loch wieder raus. Was kann ich tun, damit das Gewicht wieder runter geht?
Die enger sitzenden Hosen reichen ja als Motivator anscheinend nicht.

Was mich in letzter Zeit immer wieder vor dem Totalausfall bewahrt hat war, man lese und staune, der Sport.
Ich gehe weiterhin fleißig zum Thai Bo und habe mich wieder für den Women’s Run in Köln angemeldet. Und ich habe mir auch vorgenommen, für den Run diesmal tatsächlich zu trainieren.
Im letzten Jahr war da nur der gute Vorsatz und letztendlich bin ich zwei mal gewalkt zur Vorbereitung.
Dieses Jahr habe ich die Laufschuhe schon öfter geschnürt und, man glaubt es nicht, das JOGGEN für mich entdeckt. Ich habe bei einer Walkingrunde einfach mal probiert, ob ich das schaffe und siehe da: es ging.
Klar, noch nicht die komplette Runde am Stück, aber immerhin mehrere Etappen.
Woossaaaah!
Und es macht mir richtig Spaß. Ich muss mich nicht dazu aufraffen, ich freue mich auf die Laufrunden und darüber, dass die Geh-Intervalle immer kürzer werden.

Und während ich da mal so rumlief ging mir ein kleines Lichtlein auf.
OK, mehr so ein Flutlicht.
Die Erkenntnis, die mich da überkam war ziemlich einfach: der Fokus liegt falsch.

Ich bin so besessen vom Abnehmen, vom Gewicht verlieren, vom „Fertigwerden“, dass mir der Spaß an der Sache abhanden gekommen ist.
Der Flow ist erloschen bzw. habe ich ihn im Keim erstickt, indem ich mich selbst verrückt gemacht habe.
Anstatt das Abnehmen entspannt weiter anzugehen, mich an der Bewegung zu erfreuen und gute, leckere Mahlzeiten zu genießen, habe ich der von Ehrgeiz zerfressenen Stimme in meinem Kopf viel zu viel Raum gegeben.
Und mir gleichzeitig immer gesagt, dass ich diese ehrgeizigen Ziele sowieso niemals erreichen werde.
Das muss man erst mal hinbekommen. Sich selbst Regeln auferlegen, von denen man weiß, dass man sie nicht einhalten wird und darüber dann verzweifeln und sich selbst Scheiße finden.

Ich sag’s euch. In meinem Kopf ist immer was los.

So. Und was machen wir jetzt mit dieser Erkenntnis?
Kommt jetzt die Entspannung auf Knopfdruck und alles ist Ommmmmmm?
Nein, natürlich nicht. Aber ich arbeite daran.

Mein Plan sieht so aus:

1.) Das Essen:
Angelehnt ans W30-Konzept nicht mehr jeden Fitzel wiegen, sondern sich an die Grundregeln halten (handflächengroß Protein, daumengroß Fett, Rest Gemüse, wenig Obst)
Gute, frische Lebensmittel auswählen, leckere neue Rezepte ausprobieren, sich wieder Mühe mit den Mahlzeiten geben.
Die Mahlzeiten auch als solche zelebrieren. Nicht eben im Stehen in der Küche runterschlingen.
Hinsetzen. Essen. Bewusst genießen.

2.) Das Wiegen:
Die Waage namens Kachel-Karl ist vorerst verbannt.
Das extreme Fixieren auf irgendwelche Zahlen soll vorübergehen.
Es macht mich zu keinem schlechteren Menschen, wenn die Waage 89 Kilo sagt, obwohl ich tagelang vernünftig gegessen habe.
Genausowenig macht es mich zu einem besseren Menschen, wenn das Gewicht sinkt.
Das Gewicht ist erst einmal nur eine Zahl und ich will dahin kommen, dass ich das auch so hinnehmen kann.
Ich dachte immer, ich kann mit Schwankungen umgehen. Aber das scheint nicht so zu sein.
Ich habe mich dabei ertappt, dass ich morgens mit guter Laune aufstand (was an sich schon an ein Weltwunder grenzt), mich gut und „schlank“ gefühlt habe, dann auf die Waage gestiegen bin, einen Wert erspähte, der mir nicht gefiel und den Rest des Tages mit einer Laune rumgelaufen bin, dass die Milch sauer wird.

Es ist nicht so, dass ich die Augen vor dem Gewicht verschließen will. Nein.
Ich will nur einen entspannteren Umgang mit der Waage erlernen.
Einen neutralen.
Denn dieses „hochemotionale“ Wiegen bewirkt im Endeffekt nur, dass ich unzufrieden bin, frustriert werde, frustesse und der Kack immer wieder von vorn beginnt.

Ich will diese irrationale Angst los werden, dass ich automatisch zunehme, nur weil ich nicht auf die Waage gehe.
Deswegen habe ich mir selbst versprochen – und Herrn Yu auch – dass ich erst im Juli wieder auf die Waage gehe.
Kabäm.

3.) Der Sport:
Weiter wie bisher. Der Thai Bo Kurs endet bald, aber ich werde mich für einen Nachfolgekurs anmelden. Das ist dann mehr eine Mischung aus allem möglichen, Aerobic mit Thai Bo Elementen und BBP, aber das mag ich auch. 🙂
Und es kommt mir zeitlich viel mehr entgegen.
Außerdem natürlich das Laufen weiterhin ausbauen. 2 – 3 mal die Woche eine Runde joggen.

4.) Das Ich:
Die härteste Nuss. Selbstzufriedenheit erlangen. Mich selbst mehr schätzen.
Und ich denke, wenn ich an den Stellschrauben Ernährung und Sport drehe wie geplant, dann wird das kommen.
Je besser das Körpergefühl desto Yeah!

 

Habbichnichmehr!

Ich steche nicht mehr aus der Masse heraus.
Ich bin nicht mehr die Dickste im Raum.
Ich frage nicht mehr Herrn Yu bei jeder Gelegenheit „Bin ich dicker als die Frau da?“
Ich habe keine Angst mehr, mich in Stühle mit Lehnen zu setzen.
Ich habe keine Angst mehr, dass Stühle unter mir zusammen brechen.
Ich  muss mich nicht mehr sorgen, dass ich Klein Yu nicht vom Klettergerüst runter bekomme.
Ich muss nicht mehr mit der Scham umgehen, dass der Flugzeuggurt zu kurz ist.
Ich pruste nicht mehr nach 2 Treppenabsätzen.
Ich habe keine Schmerzen mehr, wenn ich länger als 15 Minuten stehe oder gehe.
Ich muss mich nicht mehr irgendwo festhalten, wenn ich vom Boden aufstehen möchte.
Ich habe keine Angst mehr vor aktiver Freizeit mit Freunden.

Es ist alles anders und doch schon völlig normal geworden.
Ich sollte das viel öfter wertschätzen.

Hach hach hach!

Oh wei. Wie lange habe ich denn hier schon nichts mehr geschrieben.
Ihr könnt euch denken, was los ist: STRESS.

Aber nun mal wieder der Reihe nach…

Also erst einmal: ein frohes neues Jahr allen meinen großartigen Leserleins.
Ihr rockt so unfassbar. ❤

Und nun zu den Stressfaktoren. Wenn ich so drüber nachdenke, ist das eine ganze Latte und ich könnte eine Serie davon machen.
„Durch den Stress mit Frau Yu“ oder so. *augenroll*

Wie ihr wisst, habe ich wieder begonnen zu arbeiten.
Das ist zum einen schön für die Geldbörse, für mein Yubababrain (das sich schon matschig und leer angefühlt hat) und auch für meine sozialen Kontakte.
Aber es ist auch anstrengend. Es ist mit viel Planung verbunden, viel Vorbereitung, viel Hin- und Hergefahre.
Ihr erinnert euch vielleicht daran, dass ich immer gependelt bin. Daran hat sich eben nichts geändert.
Außer dass ich nun 2 Tage die Woche voll arbeite und nebenher irgendwie mein Kind versorgt bekommen muss. 😀

Hinzu kommt, dass die Nächte im Hause Yu immer noch von Unterbrechungen geprägt sind.
Klein Yu wird mindestens einmal pro Nacht wach. Oft auch zwei- oder mehrmals.
Es kommt also vor, dass ich netto 3 Stunden Schlaf bekomme.
Das ist so schon anstrengend, aber wenn man dann noch einen ganzen Tag im Büro durchstehen muss, potenziert sich das Grauen.
So viel Kaffee kann ich gar nicht trinken, dass der das ausgleichen könnte.
Es gibt natürlich auch ruhigere Nächte. Aber die langen eben nicht, um das über zwei Jahre aufgebaute Schlafdefizit mal eben auszutarieren.
Ich bin also chronisch müde. Es kommt vor, dass ich abends, wenn ich Klein Yu ins Bett bringe, einfach daneben einpenne und irgendwann in voller Montur, sprich den Klamotten vom Vortag, wieder wach werde.

Dann habe ich so ein ewig andauerndes Zipperlein mit dem Magen.
Naja, Zipperlein ist untertrieben.
Ich habe immer wieder derbe Magenschmerzen. So stark, dass ich nachts davon wach werde und mich krümme.
Ich war schon zum Ultraschall, zum Blutabnehmen, zum Tasten und zum Schlauchschlucken aka Magenspiegelung.
Alles ohne Befund. Ist ja schön. Denn wie ihr wisst und wie ich es hier schon mal geschrieben habe, neige ich zu leicht hypochondrischen Anfällen und habe mir schon schlimmste Krankheitsbilder ausgemalt, die die Magenschmerzen verursachen könnten.
Klar bin ich nun erleichtert, dass mein Magen-Darm-Trakt wunderhübsch aussieht und voll funktionsfähig ist.
Nur eine Erkärung, woher diese blöden Schmerzen kommen, die habe ich nicht.
So versuche ich weiterhin alles, um die Schmerzen zu vermeiden, um vernünftig zu essen und zu planen.

Es ist aber doch etwas zermürbend mit so einem seltsamen Schmerz zu leben.

Dann kommen noch viele verquere Gedanken aus meinem gemeinen Gehirn hinzu, die mich mit Selbstzweifeln und Grübeleien anfüllen, dass es nur so kracht.
Aber auf die will ich wirklich gesondert eingehen, sonst sprengt dieser Beitrag hier jeden vernünftigen Rahmen.

Jedenfalls, ihr kennt mich. Ja, das weiß ich. 🙂
Und so stressige Phasen schlagen sich bei mir leider immer noch in Form von Fressanfällen nieder.
Ich nehme nicht zu, das nicht. Da achte ich drauf, dass ich zumindest mein Gewicht halte.
Es ist aber momentan schwer, abends nicht in die „Das hast du dir jetzt verdient“-Falle zu tappen.
Und auch mit LCHF kann man prima zunehmen. Zu viel ist einfach zu viel.
Egal wovon.

Momentan versuche ich einen Plan auszutüfteln, wie ich wieder Herr meiner Sinne bzw. meiner Ernährung werden kann und wie ich aus dieser gefühlten Stressspirale ausbrechen kann.
Erste Schritte sind getan.
So habe ich mich zum Beispiel nun mal für einen Thai Bo Kurs angemeldet.
Sportmäßig ist in letzter Zeit einfach viel zu wenig gelaufen. Und so ein Kurs hat zudem den Vorteil, dass ich mal zuhause rauskomme und mich auspowern kann.
Am 02.02. geht der Kurs los und ich bin sehr gespannt darauf.
Ich bin ja so ein Aerobic-Hüpf-Turnmirwasvorundichturnnach-Fan.
Hirn aus und nur nachturnen. Voll geil. Wenn ich das mal so sagen darf.

Nun ja. Ich möchte hier auch nicht mit lauter Mümümü irgendwas schönreden.
Ich will euch einfach einen Einblick geben, warum ich so selten dazu komme, mich hier auszulassen.
Und glaubt mir, das fehlt mir so so sehr.  Mein Blog war und ist immer mein Schatz, mein Ventil, meine Leidenschaft gewesen.
Es tut mir richtig weh, ihn teilweise so leer liegen zu lassen.
Ich muss wirklich schauen, wie ich da wieder regelmäßig mehr Zeit für abzwacken kann.

Zum Schluss möchte ich euch noch den Link zu den aktuellen Tellerspionen dalassen.
Wenigstens meine Mahlzeiten plane ich noch regelmäßig.
Wenn das auch noch wegbrechen würde, wäre hier Land unter.
Das kann ich euch aber sagen.

Und nun wünsche ich euch ein formidables Wochenende!
Macht es euch fein!

Rundumschlag

Also, jetzt nehme ich mir mal endlich die Zeit und schreibe euch auf, was mich so bewegt hat die letzten Wochen!

Fangen wir bei dem Thema an, um das es hier eigentlich geht: Abnehmen und Gewicht und so.

Also Überraschung: ich habe nicht weiter abgenommen. Mein Gewicht pendelte munter zwischen 83 und 84 Kilo hin und her.
Heute über nacht meinte mein Körper dann zur weihnachtlichen Vorfreude beitragen zu müssen und schenkte mir 3,5 kg. DREIKOMMAFÜNF.
Eyyyy. 87,3 heute morgen. Was für ein Rotz!
Ja, nur Wasser, nichts echtes, aber es hat mich richtig angepisst.
Und auch ein bisschen die Laune auf das bevorstehende Weihnachtsessen und so verhagelt. Da plant und macht man alles so LCHFig wie möglich, verkneift sich die ganzen Süßigkeiten, die zurzeit aus jeder Ritze quellen und von allen Seiten als Geschenke eintrudeln und dann macht der Körper sowas.
Näääää.
Kann ich schlecht ab gerade.
Aber gut. Weihnachten ist durchgeplant und ich werde jetzt bestimmt nicht nichts essen, nur weil meine Waage ein Arschkopf ist. (Sorry Trulla, aber biste echt!)

Aber damit steht schon mal ein Vorsatz für das neue Jahr felsenfest: 75 kg.
Das ist mein erklärtes Ziel für das nächste Jahr.
Die ganze Zeit, so bei 83/84 Kilo dachte ich, coooooooooooooooooool nur noch 8 Kilo!
Ja und jetzt, Stand heute sind es auf einmal wieder 12.
Echt, da kann man doch nur bekloppt werden

Einatmen, ausatmen. Ich bin ein 87 Kilo schweres Gänseblümchen voller Wasser und Eisprung. 😀

Kommen wir nun zu einem anderen Thema: Klein Yu

In dieser Woche haben wir ihren ZWEITEN Geburtstag gefeiert.
Leute ist das zu fassen? Zwei Jahre ist sie schon alt.
Ich habe an ihrem Geburtstag immer da gesessen und gedacht „Heute, vor zwei Jahren um diese Zeit, hat mir die blöde Hebamme erzählt, ich hätte noch keine Wehen, während ich vor Schmerzen schon ganz malle in der Birne wurde.“
Hab ich euch das eigentlich mal erzählt? Dass mir einen ganzen Tag lang erzählt wurde, ich hätte keine Wehen und ich heulend zu Herrn Yu sagte „Wenn das noch keine Wehen sind, was soll denn dann noch kommen?“
Es stellte sich natürlich raus, dass das SEHR WOHL Wehen waren und ich habe so fast alle bis zu den Presswehen völlig alleine auf dem Zimmer veratmet, bis es hieß „NANU?! Der Muttermund ist ja schon komplett geöffnet…. Öööörrrrrmmmm, ich bereite mal den Kreißsaal vor.“
Aber ich schweife ab. 😀
Klein Yu ist also zwei geworden. Es war ein sehr schöner Tag und wir hatten viel Spaß.
Sie auch. Ach, wenn ihr wüsstet, wie cool meine kleine Tochter ist. 😀
Am liebsten würde ich euch ständig Videos zeigen. 😀 Aber die Privatsphäre meiner Kleinen geht natürlich vor. 🙂

Elternzeit
Au ja. Da war doch was. Leute, mit dem zweiten Geburtstag meiner Tochter war die Elternzeit vorbei. Einfach so.
Ich gehe wieder arbeiten.
Echt mal, da muss ich mich aber erst mal so richtig dran gewöhnen. 😀
Auch wenn ich mich da schon drauf gefreut habe. Mal wieder den Kopf mit anderen Dingen beschäftigen, als Windeln, Spielzeug und Vorlesebüchern.
Ich liebe es die Zeit mit der Kleinen zu verbringen, aber ich bin jetzt auch froh, wieder etwas Erwachsenenkram zu machen. 😀
Ich glaube, das geht vielen so, oder?

So…. jetzt wisst ihr erst mal wieder, was so los ist.

Ach ja. Meinen Gewichtsticker werde ich mal nicht anpassen. AUS PROTEST.
SO! 😀

Ich wünsche euch wunderbare Weihnachtstage.
Genießt die Zeit.
Falls ihr Weihnachten gar nicht feiert, genießt die Zeit trotzdem. 🙂

Ich drücke Euch! ❤

Tote Hose

Ich hab hier noch was für euch, Leserleins!

Letztens war ich bei meinen Eltern und entdeckte in Mamas Schrank alte Hosen von mir.

Ich habe die zu groß gewordenen immer an sie abgetreten.

Mittlerweile ist aber auch Mama aus den Buchsen raus geschrumpft! ❤

Jedenfalls hab ich mich immer geärgert, dass ich keine alten Hosen aufbewahrt habe.

An schlechten Tagen (=“ich bin ja soooohoooo fett“-Tagen) könnte man die immer so schön hervor kramen und sich mal wieder locker machen.

Nun, da sie da so rum lagen, musste ich natürlich gleich rein hüpfen.

Und hier die fotografischen Beweise:

Diese Hose habe ich letzten November noch getragen…. Größe 50…
Und diese hier ist in 52:

Ich bin fast umgefallen.

Gut, die schwarze Hose ist relativ stretchig, aber ich passe in EIN BEIN!

Krassomat 3000!!!

Women’s Run – Köln 2016

Gestern war es so weit! Mein erster offizieller Lauf bzw. Walk.
Ich bin beim Women’s Run in Köln gestartet!
Ich, das dicke Kind, marschiere freiwillig fünf Kilometer durch die Stadt, im prallen Sonnenschein, mit knallpinkem T-Shirt und knallrotem Kopf.
ICH!

Es ist unglaublich.
Ich hatte mich bei dem Lauf vor allem auch angemeldet, um den Hintern mal wieder hochzubekommen. Ich hab gedacht, wenn ich einen hochoffiziellen Lauf mitmache, dann walke ich bestimmt vorher Abermillionen von Kilometern, um auch ja nicht schlapp zu machen am großen Tag.

Nun ja. Das hat nicht so ganz funktioniert. Meine Vorbereitung bestand aus 3 Walkingrunden verteilt auf 5 Monate oder so. *schäm*
Trotzdem bin ich angetreten und trotzdem war ich unglaublich zufrieden mit mir.
Ich zufrieden. Mit MIR.
Langzeitleserleins wissen, was DAS heißt. 😉

Meine Ansprüche an mich selbst waren ziemlich minimalistisch gehalten:
Unter einer Stunde und nicht als Letzte ins Ziel kommen.
Dann nimmt einen die Atmosphäre aber echt mit und man wird tatsächlich etwas ehrgeizig und unternimmt waghalsige Überholmanöver.

Nun denn, das war mein Ergebnis.

urkunde

Wie eine meiner großartigen Mitläuferinnen und Mit-LCHFlerinnen sagte:
„Und das obwohl ich früher noch nicht mal eine Teilnehmerurkunde bei den Bundesjugendspielen bekommen habe!“ 😀
Um das mal einordnen zu können… in meiner Altersgruppe sind 50 Läuferinnen gestartet.
Gesamtanzahl der 5-km-Walkerinnen: 961.
Ich finde mich nicht schlecht. Vor allem nach meinen furiosen Vorbereitungen. 😀

Hier mal noch ein paar Fotos von gestern!

 

Frisch und fröhlich vor dem Lauf.

Frisch und fröhlich vor dem Lauf…

 

Direkt nach dem Lauf. Leicht errötet. :D

Direkt nach dem Lauf.
Leicht errötet. 😀

 

In der Sonne den Erfolg genießen. ;)

In der Sonne den Erfolg genießen. 😉

Und ja während des Laufs gab es für mich einen höchst emotionalen Moment.
Ich sah unverhofft mein Spiegelbild in einer Fensterscheibe. Und es war nicht wie früher, dass ich direkt dachte „Ach Du Scheiße. Wie siehst du denn aus? Fetti McSpeckman!“ sondern „Cool. Richtig cool!“
Und als ich das realisiert habe, lief mir ein Schauer den Rücken runter und ich hatte direkt das Pipi in den Augen stehen.
Die Erinnerung daran, dass ich das mit meinem Höchstgewicht so niemals geschafft hätte, überwältigte mich noch zusätzlich.
Ich war für einen kurzen Moment so voller Gefühle… ich glaube, in einem Paralleluniversum ging irgendwo ein Wurmloch auf, um die alle zu kompensieren. 😀

Es war ein großartiger Tag!
Und dank der tollen LCHF-Bande auch ein großartiger Abend. 🙂

Danke, ihr Tollen, für dieses Erlebnis. ❤
Nächstes Jahr sind wir wieder dabei, oder? 🙂

Wiegetag-und-MahlzeitenPlan-und-Rezept-und-Überhauptallesineinem-Artikel

Ey. Leute. Echt mal.
Ich bin nachdem Herrn Yus Urlaub zu Ende gegangen ist, total in einen „ACH DU SCHEISSE – WO BLEIBT DIE ZEIT BLOSS?!“-Modus geraten und bin zu gar nichts gekommen hier.

Was für ein Kack!

Deswegen bekommt ihr nun die volle Breitseite!

Das Gewicht.
86,9 sagte die Waage letzte Woche.
Faire Waage!
Aber heute sagte sie auf einmal 88,x (ich hab mir vor lauter Zorn über die 88 vorne, die Zahl hinterm Komma gar nicht erst gemerkt…)

Die Tellerspione
Den neuen Mahlzeitenplan findet ihr ganz genau hier!

Das Rezept
Leider ist uns die Verlinkung auf den heißgeliebten Big Mac Salat abhanden gekommen. Die liebe Sudda hat das Rezept nun auf LCHF.de aufgenommen.
Ihr findet es hier!

Sonst so?
Habe ich euch eigentlich schon erzählt, dass ich am Samstag beim Women’s Run in Köln mit dabei bin? So richtig mit angemeldet sein und mitlaufen (walken) und so?
Nein?! Ich Blödi!
Ich laufe mit. Hättet ihr das mal gedacht, dass Frau Yu sowas macht?
Ich nicht. 😀 😀 😀
Ist vielleicht auch jemand von euch am Start? Zufällig? 🙂

Die wundersame Vermehrung der Kleidungsmöglichkeiten im Schrank der Frau Yu und wie diese es einfach nicht fassen konnte.

Ich habe nichts anzuziehen.
Naja fast nichts. Und das ist kein Frauen-haben-nie-was-anzuziehen-obwohl-der-Schrank-voll-ist-Gelaber.
Ich habe 3 Hosen, 2 Pullover und etwa 4 Shirts, die derzeit passen. 2 Kleider.
(Schlüpper und Socken habe ich natürlich auch.)
Momentan liegt das daran, dass ich zu geizig bin, mir immer wieder passende Klamotten zu kaufen, je nach aktuellem Gewichtsstand.
Da trage ich lieber eine Größe länger und kleide mich erst wieder neu ein, wenn es wirklich gar nicht mehr anders geht.

Aber auch sonst habe ich immer einen ziemlich spärlich gefüllten Kleiderschrank.
Zum einen, weil ich einfach nicht besonders gerne einkaufen gehe und zum anderen, weil ich nicht unbedingt die Modisch-Interessierteste bin.

Doch gestern stellte ich fest, dass da noch viel mehr in dem Ungetüm von Schrank lauert, der im Schlafzimmer der Yus steht.
Eine ganze Schrankhälfte mehr!
Ihr ahnt es, oder?

Ich. passe. in. Herrn. Yus. Klamotten.
ICH. PASSE. IN. HERRN. YUS. KLAMOTTEN!

In die Oberteile (Herrengröße M übrigens) jedenfalls. Hosen habe ich nicht anprobiert.
Das würde auch nicht gut gehen. Mein Hintern würde die immer noch sprengen.
Aber: ich passe in seine verdammten Pullis und Shirts!

Echt mal jetzt, als Frau oder Meeeeeeeeeeeeeeeedchen hat man doch immer so romantische Vorstellungen.
Lady: „Oh mir ist ja so kalt.“
Gentleman: „Hier, zieh meinen Pulli über!“
Lady: *macht Herzchenaugen und kuschelt sich in das Kleidungsstück des edlen Ritters* (Hauptsache kein Kettenhemd)

Das ging bei uns nie. Ich hätte den Pulli vielleicht gerade über den Kopf bekommen, die Brüste frei schwingend an der Luft. Oder so ähnlich.
Peinlicherweise wäre es eher andersrum gegangen. Ich hätte Herrn Yu Klamotten leihen können.
Herr Yu: „Oh mir ist ja so kalt.“
Frau Yu: „Hier, zieh meinen Pulli über!“
Herr Yu: *macht Herzchenaugen und kuschelt sich in das Kleidungsstück der edlen Walküre*

Hm. Nö. Nicht sooo romantisch.

Ach und falls ihr Beweise braucht…. bittschön:
(Aber ignoriert bitte die wunderhübsche Bollerbuxxe, die ich da anhabe…)
pullover

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich flipp ma dezent aus, wa?! 😀

Außer der Reihe…

… heute mal ein Wiegeergebnis!

Weil ich euch das einfach mitteilen MUSS!

JAAAA MUSS!

 

86,5 Kilo verkündete Trulla-Superstar heute morgen!

Damit habe ich die 40-Kilo-Marke geknackt!

JAAAAAAAAAAAAAAAAAAHUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

Und auch wenn heute nicht „offizieller Blogwiegetag“ ist…. DAS muss ich aktualisieren! ❤

Es ist mal wieder an der Zeit…

… für ein bisschen Foto-Action, habe ich mir gedacht.

Bisher habe ich ja immer meine Fotos – megaprofessionell ganz nebenbei bemerkt 😉 – anonymisiert, wenn ich sie euch präsentiert habe.
Da ihr ja nun mein Gesicht kennt, kann ich euch nun viiiiel besser zeigen, was sich in den letzten Jahren so bei mir verändert hat.

Also, macht euch bereit.

Fangen wir mal mit dem Gesicht an.
Gesicht

 

Das linke Foto ist irgendwo bei +/- 125 kg entstanden.
Ich fand das damals total schön, das Foto, das weiß ich noch.
Wenn ich es heute ansehe, finde ich es nicht hässlich, aber ich bin erstaunt, wie speckig mein Gesicht war. Das habe ich nie so wahrgenommen.

Und nun mal Ganzkörperfotos…
vgl ganzkörper

 

 

 

 

 

 

 

Links bin ich zarte 22 Jahre alt und über 120 kg schwer.
Rechts bin ich zarte 33 Jahre alt und wiege knapp um die 90 kg.
Das Bild ist im Mai entstanden. Seitdem haben sich 2 oder 3 kg schon wieder verabschiedet.
Das Kleid ist leider noch nicht oft zum Einsatz gekommen. WETTER, ey!

 

Und nun noch mal die Rückansichten damals und heute…
rücken

 

 

 

 

 

 

Joa, schon so ein kleiner Unterschied, oder?
(Außerdem seht ihr Klein Yu in ihrem neuen, heißgeliebten Lernturm, den ich für sie zusammengeszimmert habe. 🙂 )
Man sieht rechts noch die Speckfalten rechts und links, aber auch die werde ich noch eliminieren! Das sag ich euch. 😀

Also echt, ne. Ab und zu muss man sich wirklich bildlich vor Augen führen, was man schon geschafft hat, oder?