Der freundliche Roboter

Ich habe ja hier (klick) schon mal berichtet, dass ich oft Gesichter und Figuren in Dingen sehe.

Das ging mir auch im Urlaub so. Wenn wir zum Angeln rausgefahren sind, mussten wir immer unter einer Brücke durchfahren.
Und jedes mal grinste mich dann eine Reihe von Robotern an.
Hier habe ich mal einen abgelichtet (anklicken zeigt das Bild in groß):

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OK, manch einer würde sagen „Wat? Das sind doch nur Brückenpfeiler.“ Nee, nicht für mich. Für mich waren das zweibeinige Roboter.
Und freundliche noch dazu. 🙂

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Wir sind wieder da!

Die Yus sind zurück aus dem Urlaub. 2 Wochen verbrachten Herr und Frau Yu, Mama und Papa Yu sowie Schwester und Schwager Yu gemeinsam in Norwegen.

Wir angelten, plantschten im Fjord, ließen uns von Mücken zerstechen, fingen uns einen Sonnenbrand ein, erkundeten die Städte in der Nähe und genossen einfach die wunderbare Landschaft und Ruhe. Wir saßen bis spätnachts draußen in der Dämmerung, da es ja momentan nicht wirklich dunkel wird im hohen Norden, beobachteten Schweinswale, Seeadler, Möwen und Elche.

Ach, ich zeig Euch einfach ein paar Bilder. Das ist einfacher als drum rum zu schreiben. 🙂

Unser Ferienhaus

Unser Ferienhaus

 

Manni, die Möwe

Manni, die Möwe

 

So schön kann ein Rastplatz aussehen...

So schön kann ein Rastplatz aussehen…

 

Frau Yu plantscht im Fjord

Frau Yu plantscht im Fjord

 

Die Ausbeute eines Vormittags... (und meine schicke grüne Angelhose)

Die Ausbeute eines Vormittags… (und meine schicke grüne Angelhose)

 

Vollmond nachts um 12 - dunkler wurde es nicht

Vollmond nachts um 12 – dunkler wurde es nicht

 

Papa Yu, der Möwenbändiger

Papa Yu, der Möwenbändiger

 

Gut getarnter Seeadler

Gut getarnter Seeadler

 

Big Elch is watching you

Big Elch is watching you

 

Der größte Fisch des Urlaubs - Meiner! :D

Der größte Fisch des Urlaubs – Meiner! 😀 150cm, 15kg

 

 

Danke, meine liebe Familie Yu, für diesen wunderbaren Urlaub. ❤

Der Holzmichel

Ja, ich leb noch, ich leb noch, ich leb noch. 😉

Ich melde mich kurz mal zu Wort, nur um Euch mitzuteilen, dass ich mich die nächsten zwei Wochen nicht melden werde.

Die Yus fahren in den Urlaub. 🙂
Das ist auch bitter nötig.

Nach dem Urlaub gibt’s bestimmt auch wieder Motivation und Ideen für den Blog.  😉

Bis dahin macht Euch eine schöne Zeit und genießt den Sommer.

🙂

Mitbringsel

Meine Eltern sind mit mir und meiner Schwester immer in den Urlaub nach Norwegen gefahren. Jedes Jahr im Sommer ging es Richtung Norden. Ich war das erste Mal mit 4 Jahren dort und bin so lange mitgefahren, bis es uncool war, mit den Eltern zu verreisen, also bis ich knapp 18 war.

Wir sind mit Papa zum Angeln gefahren, haben mit Mama Blumenkränze geflochten oder sind einfach nur durch die unglaubliche Landschaft getapert.
Bis heute liebe ich das Land.

Glücklicherweise tickt Herr Yu urlaubsmäßig genau wie ich. Es zieht uns nicht Richtung Süden und reine Strandurlaube liegen uns beiden nicht. Das ist vielleicht 1, 2 Tage schön, aber dann langweilt’s auch irgendwie.
Deswegen ging die Yubaba’sche Hochzeitsreise im letzten Jahr auch ins Land der Trolle und Fjorde. Mit dem Postschiff die Küste entlang. 12 Tage staunen und gucken, gucken, gucken und noch mal gucken und sich nicht satt sehen können.

Da dies meine erste Reise nach Norwegen seit meinem 18. Lebensjahr war, stand ich auch mal wieder heulend in der Gegend rum. Heulend vor lauter Glück, endlich wieder dort sein zu können, das Meer zu riechen, die Möwen zu hören und sich einfach ein bisschen „wie zu Hause angekommen“ zu fühlen.
Habt ihr so was auch? Solche Wohlfühlorte? Die sich einfach –so plump das auch klingt- richtig anfühlen? So von innen heraus? Oder bin ich mal wieder seltsam?

Worauf ich jedoch eigentlich hinaus wollte ist, dass mein Vater jedes Jahr nach Norwegen fährt. Manchmal sogar 2 oder 3 mal. Männer-Angel-Urlaub mit Freunden.
Und dann kommt immer die Frage: „Soll ich Euch was mitbringen?“
Früher kam ein begeistertes: „Jaaaa, die und die Kekse, Du weißt, die mit dem Hirsch drauf und dann noch den Beerensirup und die tolle Marmelade. Und dann noch diese leckere Brause….“
Alles Produkte, die mich an meine Urlaube in der Kindheit erinnern. An Ereignisse und Urlaubsorte, an eine unbeschwerte Zeit.

Nun, wie ihr schon ahnen könnt, kollidiert diese Mitbringliste mit meiner Ernährung. Kekse, Marmelade und Sirup passen einfach nicht zu LCHF.

Ich war -ohne Quark- letztes Jahr richtiggehend traurig, dass Papa mir all die Leckereien nicht mehr mitbringen kann soll.
Und dann fiel mir ein, was er stattdessen mitbringen könnte: Butter! Die beste, leckerste Butter, die ich kenne.
Und da Papa Yu auch diesen Monat schon in Norwegen war, befindet sich dieses Leckerchen nun in unserem Kühli:

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Übrigens findet Herr Yu auch, dass das die beste Butter der Welt ist, er hat sie auf der Hochzeitsreise täglich gegessen – ich idealisiere sie also nur ein ganz klein wenig 😉

Und als LCHFler kann man nie zu viel Butter haben. Also: her damit.

Sapperlot!

Wo ist die Zeit geblieben? Was ein Trubel! Ich hab derzeit wieder mordsmäßig was um die Ohren und hechte von einem Termin zum nächsten. Da ist leider das Schreiben hier zu kurz gekommen.

Dann machen wir jetzt mal einen Schnellabriss für alle Interessierten. 😉

 

1.) Wiegetag
Wie ihr sicherlich bemerkt habt, habe ich kein Wiegeergebnis für die letzte Woche eingestellt. Das heißt aber nicht, dass ich nicht auf der Waage war. Ich hab schon gelünkert, was die so zu sagen hat. 110,7 meinte sie.
Da hab ich mich einerseits geärgert und gejammert, weil ich doch schon bei 108,9 war, andererseits hatte ich direkt nach dem Urlaub 112,0 da stehen. Schockschwerenot! Also stimmt die Tendenz eigentlich wieder. Aber trotzdem blöd.

 

2.) Urlaub
Der ist vorbei und die Arbeit hat mich wieder. Mit all ihren ekligen Tentakeln, die einen erfassen können. (Ich stell mir die Arbeit gerade als Monsterkraken vor. Nur hab ich, um ihn zu bekämpfen, keine Harpune oder so, sondern einen Zahnstocher. Nimm das, Oktopussy! *pieks*)  Viel zu tun, kein Ende in Sicht und keine Ahnung, wie der Berg an Aufgaben bewältigt werden soll.

 

3.) Programm
Es ist sauschwer gerade. Ich weiß nicht wieso. Ich bin weich und nachgiebig und viel zu leicht zu verführen.
Ich ärgere mich selbst über mich. Ich bin mal wieder dabei, mir selbst zu versauen, was ich mir hart erkämpft habe.
Das führt mich auch direkt zum nächsten Punkt, der Stimmung.

 

4.) Stimmung
Ich fühle mich wie der letzte Loser. Aber leider nicht wie in „Yay, I’ve lost another kilo.“ sondern wie in „Dammit, I’ve lost control. Again.“ Aber immerhin weiß ich, dass ich derzeit rumschlampe. Das ist wichtig für mich, denn dann weiß ich auch, dass ich wieder loslegen muss. Trotzdem ist es kacke derzeit. Echt. Während ich mir einserseits fröhlich grinsend Gummibärchen reinschiebe, kommt Arschlochstimmchen (berechtigterweise) hoch und sagt: „Doofbeutel! Versau’s Dir ruhig. Hab doch immer gesagt, dass Du zu blöd zum abnehmen bist.“ Ein leckerer Beigeschmack von Reue mit jedem Bissen. Grandioso!

 

5.) Äußere Umstände
Bin die ganze Woche nicht zu Hause und damit wieder mal auf „Fremdessen“ angewiesen. Dazu kommen mordslange Tage, die schnell mal dafür sorgen, dass ich alles über Bord werfe, was ich mir für den Tag vorgenommen habe.
Aber von 06:00 bis ca. 22:00 aus dem Haus zu sein, erschwert so einiges. Selbst wenn ich richtig plane, kann ich die Planung schlecht umsetzen, weil ich nicht entsprechend einkaufen kann etc. Arschlochstimme schreit übrigens just in diesem Moment, dass das alles faule Ausreden sind. Und ich bin geneigt ihm zu glauben.

 

6.) Sport
Reden wir nicht drüber. Seit Wochen kaum Sport gemacht. Erst wegen Krankheit, dann waren wir im Urlaub und dann ging die private Terminflut los. Die Fitnessstudiomenschen verlangen bestimmt nochmal die Anmeldegebühr, wenn ich da wieder aufschlage, weil sie mich so lange nicht gesehen und wahrscheinlich schon wieder vergessen haben.

 

7.) Motivation

Sieht ungefähr so aus:

 

Und jetzt? Ich habe keine Ahnung, wie ich mich aus diesem Loch wieder raus ziehen kann.
Und ich weiß, dass ich das nur selbst kann.

 

Ach, Frau Yu, manchmal bist Du echt schwierig.

Zurück aus dem Nichts

Da bin ich wieder. Der Urlaub war genial.
Wir haben sauniert, wurden massiert und sind spaziert, spaziert, spaziert.
Ich dumme Nuss hatte völlig verpeilt, meine Kamera mitzunehmen. In den umliegenden Wäldern und Städtchen gab es so viele schicke Motive… Naja, so ist das halt mit dem Nichts. Das hat sich wohl schon beim Packen in meinem Köpflein breit gemacht. 😀

 

Essenstechnisch war die Woche natürlich öööh eher nicht abnahmeförderlich. Wir haben zwar nur zwei mal am Tag gegessen, aber das war sehr viel reichhaltiger, als wenn ich selbst koche. Und da ich ja ein begnadetes Zunahmetalent bin, hat sich das Essen auch mal direkt an diversen Körperstellen festgetackert. Erst hatte ich vor, die Waage zu ignorieren, aber ich war doch zu neugierig, was 5 Tage ausmachen können. + 3kg. Sacre bleu. Ich glaub das noch nicht. Das können doch keine 3 echten Kilo sein, oder?
Naja, ab heute ist dann wieder SpitzpassaufdeinEssenauf angesagt. Mal sehen, ob ich am Samstag Wiegetag mache oder mir lieber eine Woche Zeit nehme, gut zurück ins Programm zu kommen. Ich guck einfach, wie ich mich fühle.

 

Wir haben nun noch eine Woche Urlaub. Das ist so toll. Endlich mal Ruhe, Ausschlafen, nur tun wozu man Lust hat.
Das Leben lacht. 🙂

 

Kino und Neustart

Gestern Abend waren wir im Kino und haben uns dort „Starbuck“ angesehen.
Es geht um einen Mann, der in seiner Jugend ziemlich oft Samen gespendet hat und dem die Samenbank eines Tages mitteilt, dass er über 500 Kinder hat, von denen ihn nun 142 kennen lernen wollen. Ich schreibe nun nicht zu viel darüber, damit ich nicht zu viel vorweg nehme, falls noch jemand in den Film gehen möchte, aber ich kann ihn auf jeden Fall empfehlen.
Allerdings sollte man nicht von einer typisch amerikanischen Popcorn-Komödie ausgehen. Der Humor ist nicht so plump und „in your face“-mäßig. 😉

Heute ist Tag 0 (NULL NULL NULL) im Diätenwahn. Ich habe schon zum Frühstück fein säuberlich Tagebuch geführt und sogar die Lebensmittel abgewogen. Das mache ich zum Einstieg gerne, weil ich doch erschreckend schnell das Gefühl für Mengen und Portionsgrößen verliere. Und nach meiner Urlaubspunktezählabstinenz war tatsächlich einiges raus aus meinem Kopf.
Alles gut bisher, ich bin motiviert und will ne 1a-Woche hinlegen. Mittwochabend steht zwar ein Geschäftsessen an, aber mit einiger Planung geht das auch. Ist ja immer so, nä, wenn man wieder durchstarten will, kommen von überall die Versuchungen angeschwirrt. Oder man nimmt sie dann erst wahr, kann sehr gut sein. 😉

Dienstag gehts dann auch wieder zum Sport. Ich freue mich schon drauf. Im Urlaub war ich nicht im Fitnessstudio, weil wir ja nur unterwegs waren. Da habe ich schon wieder gemerkt, dass mir das Training fehlt.
Besonders schockiert hat mich zudem mal wieder der Zustand meiner Oberarme. Ich habe an den ganz heißen Tagen immer so Tanktops angezogen. Jedenfalls, wenn wir alleine waren und niemandes Augenlicht mit dem Anblick meiner Winkearme gefährdet wurde.
Da sagte Herr Yubaba doch einmal zu mir: „Solche Oberteile kannst Du ruhig mal öfter tragen!“
Und ich kreischte: „Nein!“
Er: „Wieso denn nicht?!“
Ich: „Wegen meiner Arme!“
Er: „Wieso? Was ist mit Deinen Armen?!“
Ich: „Die sind hässlich und schwabbelig.“
Er: „Ach Quatsch!“
Liebe muss tatsächlich blind machen. Meine Arme sind hässlich und schwabbelig. Das weiß ich genau. Ich könnte bei einem Platzregen eine kleine Entenfamilie oder jeweils 5 Hundwelpen darunter unter bringen, oder Batman spielen mit natureigenen Fledermausflügeln.
Jedenfalls bleiben Tanktops was für den Hausgebrauch. So.

Und nun werde ich den letzten Urlaubstag lesend auf der Couch verbringen.
Einen schönen Sonntag allerseits!

[Bitte aussagekräftigen Titel eingeben]

Heute schreibe ich mal ein bisschen kreuz und quer, die Eindrücke der letzen Tage müssen irgendwie raus aus meinem kleinen Kopf. 😀

Am Ferienhaus meiner Eltern, wo wir ja unseren Urlaub verbracht haben, hegt und pflegt mein Vater seine Gemüsepflanzen. Hier ein formschöner Kürbis, der bald zu einer leckeren Kürbissuppe verarbeitet wird. 😉

Außerdem gibt es noch Tomaten und Gurken in Hülle und Fülle. Ich habe so viele Tomaten ernten können, dass wir uns damit tot schmeißen könnten. Wir haben uns aber gegen die Schlagzeile „Paar löscht sich  in brutaler Tomatenschlacht gegenseitig aus“  entschieden und machen lieber eine frische Tomatensauce daraus.

Auf unserer (ungedopten!) 53km-Radtour sind wir an diesem Schlösschen vorbeigekommen. Schick, was?

Und als wir gestern Richtung Heimat gezuckelt sind, konnten wir dieses schöne Spektakel am Himmel genießen.

Lauter Heißluftballons. Was für ein Empfangskomitee. Wäre echt nicht nötig gewesen, aber sah echt schnieke aus.

Heute haben wir in der Stadt gefrühstückt und danach bin ich beim Stadtbummel in einen Kaufrausch verfallen. Mal kurz dazu gesagt, ich hasse einkaufen wie die Pest. Außer ich kann DVDs oder Bücher kaufen, dann klinkt was bei mir aus. So auch heute:

„Die Flüsse von London“ habe ich eigentlich schon durch. Ich hatte mir das Buch von einem Freund ausgeliehen. Nun hat es mir so gut gefallen, dass ich es HABEN HABEN HABEN will. Banane, oder? Aber ich möchte Bücher, die mir gefallen, auch in meinem Regal wieder finden.
Ich liebe es, sie immer wieder aus dem Regal nehmen, durchblättern und noch mal lesen zu können. Langsam aber sicher geht uns zwar der Platz aus, aber das ist ja nun kein Grund, nä.
Dass ich mir nun den Nachfolger von Ben Aaronovitch gekauft habe, war ja dann klar.
Die Royce Buckingham Bücher habe ich endlich mal gekauft, weil ich den ersten Teil der Reihe („Dämliche Dämonen“) sehr kurzweilig fand und „Die Radleys“ war ein Spontankauf.
Yay, endlich wieder Lesestoff. 🙂

Heute Abend geht’s ins Kino. Ein gemütlicher Samstagabend also. Genau das Richtige um den Urlaub ausklingen zu lassen.

Macht’s Euch schick, ihr Lieben!

Und der Urlaub so: BÄM!

Hallo bunte Internetwelt!
Ich bin wieder daahaa. Ja, ich war weg. Im Urlaub. Einfach so.
Wir waren, nachdem das Ferienpatenkind wieder die Heimreise angetreten hat und wir von Freitag bis Sonntag wegen einer Hochzeit im Rheinland waren, für 5 Tage im Ferienhaus meiner Eltern im Münsterland.
Da war ich internetmäßig stark beschränkt.. das erklärt auch die Blogpause.

Und irgendwie kam es, wie ich es schon vermutet hatte. Ich hatte nicht nur eine Blog- sondern auch eine Punktepause. Ich habe nicht gezählt. Der Diätgott wird jetzt sein goldenes Büchlein zücken und mich für eine Runde mehr im Fegefeuer der Fettigkeiten eintragen, ich weiß. Aber, es ist mir egal.
Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber wenn ich lange, lange, lange an einem Stück echt gut im Programm bin und sich nichts tut, dann werde ich des Zählens überdrüssig. Dann erscheint der ganze Planungs-, Einkaufs-, Zähl- und Wiegeaufwand einfach viel zu groß für die minimalistischen Ergebnisse. Ich bin dann schlecht gelaunt und die kleine Stimme im Kopf, nicht die Arschlochstimme, nein die andere, die „Ach, dann lass es doch. Alles wird gut, futter ruhig, Du bist halt als Moppel angelegt“-Stimme wird dann immer lauter. Und eines sage ich Euch, die Stimme hat’s echt raus, total plausible Dinge zu erzählen. In einem Ton, der mich so herrlich einlullt, wie eine Kuscheldecke und ein heißer Kakao im tiefsten Winter.
Jedenfalls, weil ich mal wieder in der ZÄHLENNERVTSOTIERISCH-Phase war, hab ich mir Zählurlaub gegönnt.
5 Tage lang. Und wisst ihr was? Ich bin nicht ausgeflippt. Ich habe mich nicht überfressen und keinen Köpper in diverse Süßigkeitenberge gemacht. Im Gegenteil, ich hab das erste Mal seit langem, einen nicht komplett leer gegessenen Teller stehen lassen, mit den Worten: „Ich bin satt.“ Herrn Yubaba wär fast sein eigenes Essen aus dem Mund gefallen, weil der Satz bei mir ähnlich häufig vorkommt wie: „Ich esse gerne Blumenerde.“
Ich habe genascht und nach, 2, 3 Stücken Schokolade gemerkt, „oh das reicht eigentlich“ und den Rest tatsächlich wieder weg gepackt. Genauso Chips! Einfach welche gegessen, bis ich dachte: „OK, reicht“ und dann tatsächlich aufgehört. Klingt albern? Ist für mich ne Wahnsinnserkenntnis!

Essen hat sich endlich mal wieder normal angefühlt und nicht wie eine sündhafte Charakterschwäche.

Es tat mir also gut, mal wieder den Kopf frei zu bekommen. Jetzt bin ich auch wieder motiviert, das Programm neu aufzugreifen und wieder einzusteigen. Yay!

Dann habe ich im Urlaub festgestellt, dass ich 52,9 km mit dem Rad fahren kann, ohne tot umzufallen. An einem Tag, versteht sich. Nicht auf die 5 Tage verteilt. Wir haben eine Radtour gemacht. Eine Strecke waren ca. 26 km. Und ich habe es hin und zurück ohne größere Probleme (ich habe mir nur den Daumen an der Gangschaltung aufgerubbelt) geschafft. Cooles Gefühl muss ich sagen. Und so gut wie an dem Abend habe ich lange nicht mehr geschlafen. 😉

Der Urlaub war durchweg gelungen und deswegen habe ich mich bezüglich meines (eigentlich morgen stattfindenden) Wiegetags folgendermaßen entschieden: Ich lasse ihn ausfallen. Wie gesagt, hat sich die Woche gut angefühlt, ich habe mich wohlgefühlt und mir was erlaubt und so einen ganz entspannten Urlaub verbracht. Ginge ich nun morgen auf die Waage und die Zahlen wären wieder nach oben geklettert, würde mich das nerven, ich würde mir damit irgendwie die schöne Erinnerung an der Urlaub versauen.
Also geht es wieder zurück ins Programm und nächste Woche Samstag wird wieder das Wiegeritual durchgeführt.
Manch einer mag denken, das sei feige oder ignorant, aber ich fühle mich gut mit der Entscheidung. Und das ist das, was für mich zählt.

Wie ist es Euch so ergangen? Alles schick bei Euch?
Ich wünsche auf jeden Fall schon mal ein schönes Wochenende!

LG
Frau Yubaba