Hach hach hach!

Oh wei. Wie lange habe ich denn hier schon nichts mehr geschrieben.
Ihr könnt euch denken, was los ist: STRESS.

Aber nun mal wieder der Reihe nach…

Also erst einmal: ein frohes neues Jahr allen meinen großartigen Leserleins.
Ihr rockt so unfassbar. ❤

Und nun zu den Stressfaktoren. Wenn ich so drüber nachdenke, ist das eine ganze Latte und ich könnte eine Serie davon machen.
„Durch den Stress mit Frau Yu“ oder so. *augenroll*

Wie ihr wisst, habe ich wieder begonnen zu arbeiten.
Das ist zum einen schön für die Geldbörse, für mein Yubababrain (das sich schon matschig und leer angefühlt hat) und auch für meine sozialen Kontakte.
Aber es ist auch anstrengend. Es ist mit viel Planung verbunden, viel Vorbereitung, viel Hin- und Hergefahre.
Ihr erinnert euch vielleicht daran, dass ich immer gependelt bin. Daran hat sich eben nichts geändert.
Außer dass ich nun 2 Tage die Woche voll arbeite und nebenher irgendwie mein Kind versorgt bekommen muss. 😀

Hinzu kommt, dass die Nächte im Hause Yu immer noch von Unterbrechungen geprägt sind.
Klein Yu wird mindestens einmal pro Nacht wach. Oft auch zwei- oder mehrmals.
Es kommt also vor, dass ich netto 3 Stunden Schlaf bekomme.
Das ist so schon anstrengend, aber wenn man dann noch einen ganzen Tag im Büro durchstehen muss, potenziert sich das Grauen.
So viel Kaffee kann ich gar nicht trinken, dass der das ausgleichen könnte.
Es gibt natürlich auch ruhigere Nächte. Aber die langen eben nicht, um das über zwei Jahre aufgebaute Schlafdefizit mal eben auszutarieren.
Ich bin also chronisch müde. Es kommt vor, dass ich abends, wenn ich Klein Yu ins Bett bringe, einfach daneben einpenne und irgendwann in voller Montur, sprich den Klamotten vom Vortag, wieder wach werde.

Dann habe ich so ein ewig andauerndes Zipperlein mit dem Magen.
Naja, Zipperlein ist untertrieben.
Ich habe immer wieder derbe Magenschmerzen. So stark, dass ich nachts davon wach werde und mich krümme.
Ich war schon zum Ultraschall, zum Blutabnehmen, zum Tasten und zum Schlauchschlucken aka Magenspiegelung.
Alles ohne Befund. Ist ja schön. Denn wie ihr wisst und wie ich es hier schon mal geschrieben habe, neige ich zu leicht hypochondrischen Anfällen und habe mir schon schlimmste Krankheitsbilder ausgemalt, die die Magenschmerzen verursachen könnten.
Klar bin ich nun erleichtert, dass mein Magen-Darm-Trakt wunderhübsch aussieht und voll funktionsfähig ist.
Nur eine Erkärung, woher diese blöden Schmerzen kommen, die habe ich nicht.
So versuche ich weiterhin alles, um die Schmerzen zu vermeiden, um vernünftig zu essen und zu planen.

Es ist aber doch etwas zermürbend mit so einem seltsamen Schmerz zu leben.

Dann kommen noch viele verquere Gedanken aus meinem gemeinen Gehirn hinzu, die mich mit Selbstzweifeln und Grübeleien anfüllen, dass es nur so kracht.
Aber auf die will ich wirklich gesondert eingehen, sonst sprengt dieser Beitrag hier jeden vernünftigen Rahmen.

Jedenfalls, ihr kennt mich. Ja, das weiß ich. 🙂
Und so stressige Phasen schlagen sich bei mir leider immer noch in Form von Fressanfällen nieder.
Ich nehme nicht zu, das nicht. Da achte ich drauf, dass ich zumindest mein Gewicht halte.
Es ist aber momentan schwer, abends nicht in die „Das hast du dir jetzt verdient“-Falle zu tappen.
Und auch mit LCHF kann man prima zunehmen. Zu viel ist einfach zu viel.
Egal wovon.

Momentan versuche ich einen Plan auszutüfteln, wie ich wieder Herr meiner Sinne bzw. meiner Ernährung werden kann und wie ich aus dieser gefühlten Stressspirale ausbrechen kann.
Erste Schritte sind getan.
So habe ich mich zum Beispiel nun mal für einen Thai Bo Kurs angemeldet.
Sportmäßig ist in letzter Zeit einfach viel zu wenig gelaufen. Und so ein Kurs hat zudem den Vorteil, dass ich mal zuhause rauskomme und mich auspowern kann.
Am 02.02. geht der Kurs los und ich bin sehr gespannt darauf.
Ich bin ja so ein Aerobic-Hüpf-Turnmirwasvorundichturnnach-Fan.
Hirn aus und nur nachturnen. Voll geil. Wenn ich das mal so sagen darf.

Nun ja. Ich möchte hier auch nicht mit lauter Mümümü irgendwas schönreden.
Ich will euch einfach einen Einblick geben, warum ich so selten dazu komme, mich hier auszulassen.
Und glaubt mir, das fehlt mir so so sehr.  Mein Blog war und ist immer mein Schatz, mein Ventil, meine Leidenschaft gewesen.
Es tut mir richtig weh, ihn teilweise so leer liegen zu lassen.
Ich muss wirklich schauen, wie ich da wieder regelmäßig mehr Zeit für abzwacken kann.

Zum Schluss möchte ich euch noch den Link zu den aktuellen Tellerspionen dalassen.
Wenigstens meine Mahlzeiten plane ich noch regelmäßig.
Wenn das auch noch wegbrechen würde, wäre hier Land unter.
Das kann ich euch aber sagen.

Und nun wünsche ich euch ein formidables Wochenende!
Macht es euch fein!

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Women’s Run – Köln 2016

Gestern war es so weit! Mein erster offizieller Lauf bzw. Walk.
Ich bin beim Women’s Run in Köln gestartet!
Ich, das dicke Kind, marschiere freiwillig fünf Kilometer durch die Stadt, im prallen Sonnenschein, mit knallpinkem T-Shirt und knallrotem Kopf.
ICH!

Es ist unglaublich.
Ich hatte mich bei dem Lauf vor allem auch angemeldet, um den Hintern mal wieder hochzubekommen. Ich hab gedacht, wenn ich einen hochoffiziellen Lauf mitmache, dann walke ich bestimmt vorher Abermillionen von Kilometern, um auch ja nicht schlapp zu machen am großen Tag.

Nun ja. Das hat nicht so ganz funktioniert. Meine Vorbereitung bestand aus 3 Walkingrunden verteilt auf 5 Monate oder so. *schäm*
Trotzdem bin ich angetreten und trotzdem war ich unglaublich zufrieden mit mir.
Ich zufrieden. Mit MIR.
Langzeitleserleins wissen, was DAS heißt. 😉

Meine Ansprüche an mich selbst waren ziemlich minimalistisch gehalten:
Unter einer Stunde und nicht als Letzte ins Ziel kommen.
Dann nimmt einen die Atmosphäre aber echt mit und man wird tatsächlich etwas ehrgeizig und unternimmt waghalsige Überholmanöver.

Nun denn, das war mein Ergebnis.

urkunde

Wie eine meiner großartigen Mitläuferinnen und Mit-LCHFlerinnen sagte:
„Und das obwohl ich früher noch nicht mal eine Teilnehmerurkunde bei den Bundesjugendspielen bekommen habe!“ 😀
Um das mal einordnen zu können… in meiner Altersgruppe sind 50 Läuferinnen gestartet.
Gesamtanzahl der 5-km-Walkerinnen: 961.
Ich finde mich nicht schlecht. Vor allem nach meinen furiosen Vorbereitungen. 😀

Hier mal noch ein paar Fotos von gestern!

 

Frisch und fröhlich vor dem Lauf.

Frisch und fröhlich vor dem Lauf…

 

Direkt nach dem Lauf. Leicht errötet. :D

Direkt nach dem Lauf.
Leicht errötet. 😀

 

In der Sonne den Erfolg genießen. ;)

In der Sonne den Erfolg genießen. 😉

Und ja während des Laufs gab es für mich einen höchst emotionalen Moment.
Ich sah unverhofft mein Spiegelbild in einer Fensterscheibe. Und es war nicht wie früher, dass ich direkt dachte „Ach Du Scheiße. Wie siehst du denn aus? Fetti McSpeckman!“ sondern „Cool. Richtig cool!“
Und als ich das realisiert habe, lief mir ein Schauer den Rücken runter und ich hatte direkt das Pipi in den Augen stehen.
Die Erinnerung daran, dass ich das mit meinem Höchstgewicht so niemals geschafft hätte, überwältigte mich noch zusätzlich.
Ich war für einen kurzen Moment so voller Gefühle… ich glaube, in einem Paralleluniversum ging irgendwo ein Wurmloch auf, um die alle zu kompensieren. 😀

Es war ein großartiger Tag!
Und dank der tollen LCHF-Bande auch ein großartiger Abend. 🙂

Danke, ihr Tollen, für dieses Erlebnis. ❤
Nächstes Jahr sind wir wieder dabei, oder? 🙂

Wiegetag-und-MahlzeitenPlan-und-Rezept-und-Überhauptallesineinem-Artikel

Ey. Leute. Echt mal.
Ich bin nachdem Herrn Yus Urlaub zu Ende gegangen ist, total in einen „ACH DU SCHEISSE – WO BLEIBT DIE ZEIT BLOSS?!“-Modus geraten und bin zu gar nichts gekommen hier.

Was für ein Kack!

Deswegen bekommt ihr nun die volle Breitseite!

Das Gewicht.
86,9 sagte die Waage letzte Woche.
Faire Waage!
Aber heute sagte sie auf einmal 88,x (ich hab mir vor lauter Zorn über die 88 vorne, die Zahl hinterm Komma gar nicht erst gemerkt…)

Die Tellerspione
Den neuen Mahlzeitenplan findet ihr ganz genau hier!

Das Rezept
Leider ist uns die Verlinkung auf den heißgeliebten Big Mac Salat abhanden gekommen. Die liebe Sudda hat das Rezept nun auf LCHF.de aufgenommen.
Ihr findet es hier!

Sonst so?
Habe ich euch eigentlich schon erzählt, dass ich am Samstag beim Women’s Run in Köln mit dabei bin? So richtig mit angemeldet sein und mitlaufen (walken) und so?
Nein?! Ich Blödi!
Ich laufe mit. Hättet ihr das mal gedacht, dass Frau Yu sowas macht?
Ich nicht. 😀 😀 😀
Ist vielleicht auch jemand von euch am Start? Zufällig? 🙂

Wiegetag KW 18/2016

Okidoki, Trulla.
Wat is denn los mit Dir?

92,5 heute morgen. Ich nehme diese Rose nicht von Dir an.
Das kann ja gar nicht sein.

 

Aber ganz im Ernst. Das KANN tatsächlich nicht sein.
Nur Wasser. Omm Omm Omm. Ich weiß, ich habe nicht über die Stränge geschlagen. Also locker durch die Hose atmen.

Zum einen ist Eisprungzeit, da wiege ich bekanntlich immer mehr, zum anderen habe ich seit 2 Wochen Dauermuskelkater.
Weil ich mal wieder rumsportel. Ich hab ja schon mal den Shred von Jillian, der alten Oberfeldwebelhammerkommandeurin, angefangen. (Und dann wegen schmerzenden Knien abgebrochen.)
Jetzt hat mich die 90 Tage Challenge von Mark Lauren am Wickel.
Ich bin schon bei Tag 15 und ich sach’s Euch, die Workouts sind EVIL. EVILSTENS EVIL.

Die erste Woche war der Muskelkater die Hölle. Mittlerweile geht es.
Vor jedem Turnen starre ich Löcher in die Luft und wimmere „Waruuuum denn bluuuuuuß tuuuuu ich mir das aaaaaaaaaaaan?“
Dieser Zustand wird in Fachkreisen (dem LCHF Forum) „Schockstarre“ genannt. 😉
Nach dem Turnen fühle ich mich komplett ausgepowert aber guuuuuuuuuuuuuuuuut.
Das haut so rein. Und der Zeitaufwand ist echt gering. Außerdem kann man überall turnen, auch wenn man mal nicht Zuhause ist, weil man keine speziellen Geräte braucht.
Es wird mit dem eigenen Körpergewicht trainiert.

Jippi ka yeah, Schweinebacke. Das macht die Frau Yu. Und hat voll vergessen, das hier zu erwähnen. Und schämt sich ein bisschen für das Vergessen.

 

 

Neues Jahr, neues Ziel

So, ihr lieben Leserleins, erst einmal: ein frohes, gesundes, erfolgreiches, lustiges, rockendes, liebevolles, kuscheliges, wuscheliges, neues Jahr für Euch!
Ich hoffe, ihr seid alle gut rüber gerutscht und startet fröhlich und katerfrei in das Jahr 2016. ❤

Gestern gab es ja nur eine kurze Wasserstandsmeldung zum Gewicht.
Ich bin davor nicht dazu gekommen, zu schreiben und wollte unbedingt, dass ihr wisst, dass ich nicht in die Weihnachtsfressfalle gestolpert und wieder über 100 geklettert bin.
Nä! Nix da!
Ich habe alle Weihnachtstage total gut und vernünftig gegessen. Ich habe sogar jeden Tag Tagebuch geführt und die Lebensmittel gewogen (bis auf Heiligabend, da habe ich geschätzt). Ich habe keinen Sekt und auch keinen anderen Alkohol getrunken und ich habe mich nicht überfressen.
Sehr gut!
Nicht so gut fand ich dann, dass die olle Waage trotz aller Bemühungen ein Plus anzeigte. Das Gewicht lag vor dem Wiegetag nämlich sogar bei 99,2!
Ich habe ja schon öfter von meiner „Arschlochstimme“ berichtet, die in einem kleinen Appartment ganz hinten in meinem Speckbrain wohnt.
Die fühlte sich natürlich gleich verpflichtet mit wehenden Fahnen und lauten Fanfaren aufzumarschieren und zu skandieren: „Iss! Iss! Iss!“
Ja. Sie flüsterte zwischendurch: „Ist das nicht fies? Da planst Du Weihnachten durch, hältst Dich an Deinen Plan und dann sowas? Ist das nicht unfair? Du nascht nicht vom bunten Teller, isst keine Plätzchen, trinkst keinen Asti und trotzdem nimmst Du zu? Also, eigentlich ne, eigentlich ist es dann doch auch egal. Hau doch rein. Iss doch ein paar Spekulatius. Bringt doch eh alles nix!“

Orr, Leute. Ich kann Euch sagen, diese Stimme – sie macht mich noch wahnsinnig.
Glücklicherweise konnte ich ihr sagen: „Verzieh dich in dein Appartment und halt verdammtnochmal die Fresse!“
Denn zum Glück funktioniert mein Hirn ja auch noch und schaltete sich immer dazwischen: „Das ist keine echte Zunahme. Hallo. Bleib mal ruhig. Du hast gesund und vernünftig gelebt. Außerdem hast du deine Regel und hast Wassereinlagerungen. Bleib locker.“

Nun ja, gestern waren es dann ja schon wieder 98,9 und heute sogar 98,3, um hier mal mit ein paar Zahlen um mich zu schmeißen.
Naja, warten wir einfach den nächsten Wiegetag ab. 🙂

So. Und jetzt ist ein neues Jahr angefangen und ich frage mich, ob ich irgendwelche Vorsätze habe.
Nö. Eigentlich nicht. Also nicht diese „ab dem 01.01. wird alles anders“ Vorsätze, die man 3 Tage durchhält und dann leise und klammheimlich absterben lässt.
Aber so generell habe ich natürlich Ziele.

  1. LCHF weiter leben und festigen
  2. mehr Bewegung
  3. die 90kg-Marke knacken

1.) Ja, ich möchte weiter LCHF essen. Ich weiß, dass mir diese Ernährungsform am meisten entgegen kommt und meine beschissene Zuckersucht am besten in Schach hält.

2.) Ich muss mich wieder mehr bewegen. Ich bin zwar viel mit dem Baby auf Achse und erledige vieles zu Fuß mit ihr im Kinderwagen oder in der Trage, aber es muss wieder richtige Bewegung her. Da habe ich auch schon einen Plan geschmiedet, über den ich aber gesondert berichten werde. 🙂

3.) Un.be.dingt. will ich die 8 vorne sehen. Gerne natürlich auch die 7 oder noch lieber die 6, aber ich denke erst einmal in Etappen. Das motiviert mich mehr. Ich will mir einfach beweisen, dass ich es kann. Dass es in meiner Hand liegt, wieviel ich wiege. Dass ich nicht zum Dicksein verdammt bin.

Also. Angriff.

Und ihr so? Was habt ihr vor in diesem Jahr?

Playlist

Als ich heute elfengleich mein Training im Fitnessstudio absolvierte, hörte ich, wie immer, Musik dabei.
Herr Yu hat mir zu unserem ersten gemeinsamen Weihnachtsfest, daaaaaamaaaals, einen MP3-Player geschenkt.
Weil er mir keinen leeren MP3-Player schenken wollte, hat er eine abstrus-wilde Auswahl an Liedern darauf gepackt.
Wir waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht so lang zusammen und ich glaube, er hat einfach mal alle Musikrichtungen, die er irgendwo in den hinterletzten Ecken seines Computers finden konnte, darauf gepackt, in der Hoffnung, es wird wohl schon was für mich dabei sein.
War es auch! So zu 90%. Aber manchmal spielt mein Player plötzlich Lieder ab, die mich völlig aus dem Konzept bringen.

Das Simpsons TV-Theme z. B.
Oder die Titelmusik des Films Ghostbusters.
Ich liebe die Simpsons und auch die Ghostbusters, aber die Titelsongs sind im Fitnessstudio irgendwie kontraprouktiv.
Und ein paar andere Lieder, von denen ich nicht mal weiß, wie sie heißen und bei denen ich mich bis heute frage, wie Herr Yu bloß an die Titel gekommen ist, erklingen auch regelmäßig.
Ich nestel dann ewig am MP3-Player rum, um die seltsamen Lieder zu überspringen. Das bringt mich immer raus.

Also habe ich heute (nach 4 Jahren und 2 Monaten MP3-Wahnsinn) mal auf dem MP3-Player aufgeräumt und mir eine exklusive Fitnessstudio-Playlist zusammen gestellt.
Aufgeteilt in: Cardio-Teil, Kraft-Teil, Chill-Teil. 😀

Ich finde, mit Musik ist es einfach unterhaltsamer im Fitnessstudio.
Da läuft zwar auch immer über Lautsprecher Musik, aber je nachdem welcher Trainer gerade „Aufsicht“ hat, variiert das von Techno, über Schlager bis hin zu „Die größten Hits der 80er, 90er und das Beste von heute!“
(A propos das Beste von heute: wenn ich noch einmal Ke$ha, Katy Perry oder Rihanna hören muss, renn ich schreiend im Kreis.)

Und falls es jemanden interessiert, so sieht die Playlist aus:

Cardio-Liste:

NOFX – Kill all the white men
Editors – Papillon
Suicide Machines – What I like about you
Flogging Molly – What’s left of the flag
Blur – Song 2
Creedence Clearwater Revival – Fortunate Son
Drowning Pool – Bodies
The 5, 6, 7, 8s – Whoo hoo
Queen – Don’t stop me now
Pink Floyd – Another brick in the wall

Kraft-Liste:
The Misfits – Helena
Korn – Here to stay
System of a down – Toxicity
Fear Factory – Linchpin
Rage against the machine – Killing in the name of

Chill-Liste:
Johnny Cash – Folsom Prison
The Box Tops – The Letter
Kilians – When will I ever get home
Midge Ure – Breathe
Air – All I need

Jepp, da ist alles dabei. 😀

Und ihr? Habt ihr auch Sport-Playlists? Oder macht ihr Sport lieber ohne Musik?

Wiegetag #055

Paffffuuuuh, Leute, hinter mir liegt eine Woche, die mir so einiges abverlangt hat.
Dank TOM (klick) war ich echt, echt, echt oft dran, alles zu vergessen und mich in Schokolade zu suhlen. Ein paar mal hatte ich die Pralinen schon in der Hand, habe aber glücklicherweise im letzten Moment immer noch den Geistesblitz „Bist Du eigentlich bescheuert?!“ bekommen und das Zeug wieder in Herrn Yus verbotene Naschkiste gepackt.

Richtig cool und beeindruckend wäre es nun, wenn ich sagen könnte: „Ich hab mir dann nen Tee gekocht und alles war wieder töfte!“
DAS, werte Leserinnen und Leser, wäre aber gelogen. Ich habe dann gegrast. Vor dem Kühli campiert oder mir halbwegs LCHF-konforme Leckereien nachgebaut. *seufz*
So bin ich wenigstens nie komplett aus meinem Plan gefallen. Geärgert hat es mich aber trotzdem, weil ich ja eigentlich genau wusste, warum ich essen wollte. Und mit Hunger hatte das so gar nix zu tun.
Immerhin bin ich nie über meinen Tagesbedarf gekommen und auch die KH-Grenze, die ich mir gesetzt habe, habe ich nie überschritten.
Aber es war trotzdem unnötig.

Ihr müsst Euch das so vorstellen. Den ganzen Monat über bin ich voll zurechnungsfähig und voll gechillt.
Ich verzichte zum Großteil auf Milchprodukte, weil ich merke, dass ich bei denen kein Ende finde und sie meinen Appetit so richtig schön anregen. Also lasse ich die weg. Süßstoffe lasse ich auch weg. Weil die ja nun echt nicht das Gelbe vom Ei sind. Und à propos Ei: Eier sind auch die ganze Zeit mein Lieblingsfrühstück. Gebraten, gerührt, gekocht, als Muffin, als Omelette…. so vielfältig und immer wieder anders. Dazu Mayo, Gemüse, Kaffee, Bacon, Fisch… Lecker!

Und dann, liebe Leute, dann kommt die Regel und macht diese Regeln da oben zur Ausnahme.
Plötzlich will ich süß. Ich will keine Eier. Ich will Sahne und Käse und Mascarpone. Ich will keinen Schinken und auch kein Leinsamenknäcke.
Ich will das, was Herr Yu isst. Das geht aber so gar nicht mit LCHF, also weiche ich meine Regeln auf. Käse ist dann etwas mehr drin und ein bisschen Sahne hie und da auch. Warum mir selbst das Leben schwer machen, wenn ich weiß, dass es hier nur um 5-6 Tage geht, an denen ich nicht mehr alle Latten am Zaun hab?
Es ist hochnotpeinlich, aber ich war während meiner Periode schon mal kurz davor zu heulen, weil kein Käse im Haus war. Leute. Wie bescheuert ist das denn? Ich fasse es auch gerade nicht, dass ich das hier hin schreibe.
Aber nun, so ist es nun mal.
Während meiner Periode bin ich also – vor allem für mich selbst, aber auch für den armen Herrn Yu – gefährlich!
Unzurechnungsfähig. Jawoll.

Ich habe schon überlegt, das hier für diese Zeit überall in der Wohnung aufzuhängen:
unzurechnungsfähig

Wie auch immer, hier soll’s ja schließlich um den Wiegetag gehen. Genug geschwafelt. Ihr wisst nun also, dass dies nicht unbedingt die optimalste Woche bei mir war. Ich habe sie mit Ach und Krach durchgehalten und mich zwischendrin wie Miss McBescheuert gefühlt.

Für den Wiegetag habe ich mir nicht allzuviel erwartet. Aber Trulla, dieses mysteriöse Wesen, wollte mich wohl aufmuntern und mir mitteilen, dass eine nichtganzoptimale Woche noch lange kein Beinbruch ist und dass sich das Hartbleiben (was die Süßigkeiten etc. angeht) sich wieder einmal gelohnt hat.
Denn sie verkündete heute morgen eine erfreuliche: 102,5. 🙂
Damit ist die seltsame Schwankung (103,9 kg) der letzten Woche wieder weg und ich bin wieder auf Tiefstgewicht. Yes!
Und da TOM nun vorbei ist, kann ich auch wieder normal essen. Das heißt, nicht rumnörgeln, mich über leckere Gerichte freuen und Süß&Co.KG vergessen. Bis zum nächsten Monat. 😀

Ach und hier noch meine Bewegungsübersicht für die vergangene Woche, hab ja angekündigt, dass ich das nun immer mit dem Wiegetag zusammen berichte…

Bewegung vom 18.01.2014 – 24.01.2014
Tag
Bewegung
Samstag Hausputz 😉
Sonntag
Montag Rad fahren
Dienstag Rückenpowerkurs
Mittwoch
Donnerstag
Freitag Fitnessstudio (Cardio+Kraft)

Ja, da steckt noch Luft nach oben drin. Aber für mehr hat es diese Woche einfach nicht gereicht.
Aber, wenn ich bedenke, dass ich die letzten 6 Monate rein gar nix gemacht habe, ist zwei mal die Woche Fitness + Bewegung hier und da eine echte Verbesserung! 🙂

So, und jetzt: schönes Wochenende, ihr Granaten!

Rückblick -Beweg Dich- Woche 2

Nun habe ich zwei Wochen lang versucht, täglich Sport zu machen oder zumindest irgendeine Art der Extrabewegung einzubauen.

Was habe ich dabei festgestellt?

1. Bewegung tut gut!
„Ach nee“, werdet ihr sagen, „echt Frau Yubaba?! Was Sie nicht sagen.“
Aber ich bin ein Mensch, der aus Bequemlichkeit immer wieder gerne verdrängt, dass Bewegung tatsächlich gut tut.
Gerade wenn’s auf der Couch so gemütlich ist.

2. Kleinvieh macht auch Mist
Ich nehme oft das Rad an Stelle des Autos. Ich hab immer gedacht, dass da nichts nennenswertes bei herum kommt.
Aber nachdem ich nun mal nachgemessen habe, stelle ich fest, dass die meisten Strecken, die ich radle, 5-6 Kilometern entsprechen.
Das ist ein Anfang und über die Woche verteilt läppert sich da einiges zusammen.

3. Ich bin kein Spazierer
Ich finde Spazieren schlichtweg doof. Ziellos durch die Gegend tapern, nur um am Ende wieder da anzukommen, wo ich losgelaufen bin – das war mir schon immer suspekt. Und die Sonne kann noch so toll scheinen, ich finde spazieren doof.
Also wenn ich hier manchmal schreibe „Ich war 30 Minuten spazieren“ dann liest sich das erst mal ziemlich mau.
Es verlangt mir aber mehr Überwindung ab als ins Fitnessstudio zu gehen, zu schwimmen oder einen Kurs zu besuchen.

4. Es geht einfach nicht an jedem Tag
Zwei Tage in den letzten beiden Wochen habe ich es nicht geschafft, extra Bewegung/Sport in den Tag zu integrieren.
Das hatte unterschiedliche Gründe: erstens, totale und unfassliche Müdigkeit am Abend und, zweitens, einfach keine Zeit.
Ja, das gibt es tatsächlich, dass man einfach keine Zeit hat. Weil eben andere Dinge anstehen, oder sich plötzlich neue Situationen ergeben haben, die die gesamte Planung über den Haufen schmeißen.
So und ich bin ja so ne Gurke und denke dann sofort „Fuckadoodledoo, ich hab heute keinen Sport gemacht, ich Loser!“
Und das will ich nicht mehr. Ich will mich nicht immer selbst fertig machen, wenn mal was nicht so klappt, wie ich es mir vorgenommen habe. Das demotiviert mich. Ich neige dann nämlich dazu, mich dann an dem einen nicht geschafften Tag aufzureiben und übersehe die 6 Tage davor, die gut liefen.

Wie geht es nun weiter?
Ich werde den Rückenpowerkurs weiter besuchen.
Ich werde einmal die Woche ins Fitnessstudio gehen und mein Cardio-/Krafttraining durchziehen.
Ich werde, gemeinsam mit Herrn Yubaba, das Schwimmbad wieder regelmäßig aufsuchen.
Ich werde weiterhin, wann immer es möglich ist, das Fahrrad an Stelle des Autos nehmen.
Ich werde nicht mehr jeden Tag den „Beweg Dich“-Post veröffentlichen, sondern immer am Wiegetag mit berichten, wie die einzelnen Tage bewegungsmäßig gelaufen sind.

So komme ich also auf ca. 3 Tage die Woche, an denen ich Sport mache. Ich finde das, für mich, einen guten Schnitt – vor allem, wenn man bedenkt, dass ich das letzte halbe Jahr (!) eine innige Liaison mit dem Sofa eingegangen bin anstatt mich sportlich zu betätigen.

Beweg Dich! 17.01.2014

Heute ging es wieder mal ins Fitnessstudio.
Dort habe ich 30 Minuten auf dem Crosstrainer herum gehampelt, Krafttraining gemacht und zum guten Schluss noch eine Viertelstunde auf dem Ergometer verbracht.
Jetzt fühle ich mich gut und warm.

Ein schönes Wochenende Euch allen! 🙂