Es ist mal wieder an der Zeit…

… für ein bisschen Foto-Action, habe ich mir gedacht.

Bisher habe ich ja immer meine Fotos – megaprofessionell ganz nebenbei bemerkt 😉 – anonymisiert, wenn ich sie euch präsentiert habe.
Da ihr ja nun mein Gesicht kennt, kann ich euch nun viiiiel besser zeigen, was sich in den letzten Jahren so bei mir verändert hat.

Also, macht euch bereit.

Fangen wir mal mit dem Gesicht an.
Gesicht

 

Das linke Foto ist irgendwo bei +/- 125 kg entstanden.
Ich fand das damals total schön, das Foto, das weiß ich noch.
Wenn ich es heute ansehe, finde ich es nicht hässlich, aber ich bin erstaunt, wie speckig mein Gesicht war. Das habe ich nie so wahrgenommen.

Und nun mal Ganzkörperfotos…
vgl ganzkörper

 

 

 

 

 

 

 

Links bin ich zarte 22 Jahre alt und über 120 kg schwer.
Rechts bin ich zarte 33 Jahre alt und wiege knapp um die 90 kg.
Das Bild ist im Mai entstanden. Seitdem haben sich 2 oder 3 kg schon wieder verabschiedet.
Das Kleid ist leider noch nicht oft zum Einsatz gekommen. WETTER, ey!

 

Und nun noch mal die Rückansichten damals und heute…
rücken

 

 

 

 

 

 

Joa, schon so ein kleiner Unterschied, oder?
(Außerdem seht ihr Klein Yu in ihrem neuen, heißgeliebten Lernturm, den ich für sie zusammengeszimmert habe. 🙂 )
Man sieht rechts noch die Speckfalten rechts und links, aber auch die werde ich noch eliminieren! Das sag ich euch. 😀

Also echt, ne. Ab und zu muss man sich wirklich bildlich vor Augen führen, was man schon geschafft hat, oder?

 

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Bullshit Bingo – die LCHF-Edition

Beim LCHF Seminar kam kurz die Idee auf, man könnte doch mal ein Bullshit Bingo für LCHFler entwickeln.

Der Gedanke hat mich nicht mehr losgelassen, also habe ich da was für Euch vorbereitet. 😀

bullshitbingo

Einige der Sprüche kennen bestimmt auch Nicht-LCHFler, oder?
Hihi. Ich hatte jedenfalls meinen Spaß beim basteln.

Achso, für alle, die Bullshit Bingo nicht kennen…
Ihr druckt Euch die Tabelle aus und immer wenn jemand einen der darin genannten Sprüche bringt, kreuzt ihr das entsprechende Feld durch.
Wenn ihr 4 Kreuze in einer Reihe habt

bingoversionen

schreit ihr ganz laut: „BULLSHIT!“
Oder „BINGO!“
Oder „Jabbadabbadu!“
Oder was auch immer ihr wollt. 😀

Viel Spaß!

Pareidolie

Frau Tonari sieht ja überall Faces und ich sehe ja auch alles mögliche in allem möglichen.
Jetzt hab ich herausgefunden, dass dieses Phänomen einen Namen hat:

Pareidolie.

Zitat aus der Wikipedia:

Pareidolie (aus altgr. παρα para, ‚daneben‘, ‚vorbei‘, und εἴδωλον eidolon, ‚Form‘, ‚Erscheinung‘) bezeichnet das Phänomen, in Dingen und Mustern vermeintliche Gesichter und vertraute Wesen oder Gegenstände zu erkennen.

Und dann bin ich über diese Seite gestolpert und hab mich scheckig gelacht:

http://www.boredpanda.com/do-you-have-pareidolia-post-faces-in-everyday-objects/

 

Vielleicht findet ihr das ja auch witzig? 😀
Ich roll mich jedenfalls immer noch ab. 😀

Couchgeflüster II

Die Yus sitzen mal wieder auf dem Sofa und schauen sich Quatsch im Fernsehen an, als eine Werbung für Cola Light ausgestrahlt wird.
In dieser Werbung erzählt James Franco was an Frauen sexy ist. (Irgendwas mit Lippenstift oder so?!)
Am Ende der Werbung sagt er jedenfalls „Wenn auch Du wissen willst, was an Dir sexy ist, dann geh auf www cokeirgendwas……

Ich: „Oh, was an mir sexy ist kann ich da raus finden?“
Herr Yu: „Was an Dir sexy ist?!“
Ich: „Ja.“
Herr Yu: „Ich!“

 

Wisstabescheid, ne. 😀

Game of Thrones

In unserer Firma gibt es einen ziemlich kreativen Wettbewerb.
Dabei geht es um Klopapier und die Frage wie faul ein Mensch eigentlich sein kann.
Das Tollste an diesem Wettbewerb ist, er wurde nie offiziell gestartet, er läuft seit Jahren einfach so vor sich hin.

Die Regeln dieses Spielchens sind ziemlich einfach:
Man brauche das Klopapier auf und wechsele dann um keinen Preis der Welt die leere Rolle aus.

Wie in allen Sportarten gibt es auch hier verschiedenste Abstufungen und die Mitspieler spielen in unterschiedlichen Ligen.

Da gibt es die ziemlich einfach gestrickten, die das Spiel entweder noch nicht lange mitspielen oder aber einfach eine absolute Mirdochegal-Einstellung haben.
Das sind die Kolleginnen, die die Rolle stumpf aufbrauchen und den grauen Kartonkern einfach hängen lassen.
Besteigst Du nach diesen Kolleginnen das Thrönchen, siehst Du sofort, dass die Rolle leer ist.
Der Spielspaß ist also von kurzer Dauer.

Die gewitzteren Damen haben die Tarnung des grauen Kartons perfektioniert.
Sie haben mittlerweile eine Taktik entwickelt, wie sie noch genau 1-2 Blättchen Papier auf der Rolle hinterlassen können,
sodass der nächste Toilettennutzer nichts Böses ahnt und dann, erst wenn er beherzt zur Rolle greift, feststellt, dass das Papier leer ist.

Die Profis und Meister der arglistigen Täuschung gehen noch einen Schritt weiter.
Sie brauchen Das Toilettenpapier komplett auf und legen ein einzelnes, loses Blatt wieder über die graue Kartonrolle, sodass diese gerade so eben unter dem Klopapierhalter hervor lugt.
Die Verwunderung ist wirklich groß, wenn man so ins Leere greift.

Ich nehme an diesem Wettbewerb übrigens nur als Gastspieler teil, denn irgendwie bin ich immer Diejenige, die die Rolle austauschen muss.
Wahrscheinlich denkt das jeder, der auf dem Klo vor dem leeren Klopapierhalter sitzt. Genauso wie man immer denkt, man stehe in der falschen Kassenschlange oder sei der Einzige, der die Kaffeemaschine immer wieder neu befüllen muss.
Aber ich schwörs Euch, ich wechsle die Rolle täglich aus. Und so viele Damen sind wir nicht, die eben diese Toilette aufsuchen und das Papier verbrauchen könnten.

Richtig witzig wird das alles aber erst, wenn man weiß, wie weit die neuen Toilettenpapierrollen von einem entfernt sind, wenn man auf dem Thrönchen sitzt.
Ihr müsst Euch das ungefähr so vorstellen:

toitoi

Man kommt als während des Geschäfts bequem an beides heran, den Halter und den Vorrat.
Und wie ihr seht, ist direkt unter dem Halter ein Mülleimer. Da kann man dann die verbrauchte Rolle eigentlich direkt entsorgen…
Es ist also nicht unbedingt mit viel Aufwand verbunden, mal zu wechseln.
Aber ich habe es auch schon erlebt, dass die Halterung leer war, aber dafür auf dem Regal angefangene Rollen standen.

 

Warum erzähl ich Euch das alles?
Weil ich gerade wieder unfreiwillig an diesem Spiel teilgenommen habe. 😉

Let’s meet

Es gibt wenige Dinge, die ich nerviger finde, als Besprechungen.
Ich verstehe, dass Besprechungen, entschuldigt – Meetings wie man ja heute sagen muss, ab und an notwendig sind. In Projekten zum Beispiel. Schließlich muss man sich ja abstimmen über den Fortschritt, nächste Arbeitsschritte, eventuelle Probleme und das bisher Geleistete bewerten.

Das leuchtet mir ein. Was mir aber gegen den Strich geht ist die Sprache in den Besprechungen – äh Meetings.

In dem Unternehmen, für das ich arbeite, gehen wir übrigens gar nicht mehr in Meetings. Wir machen morgendliche „Stand Ups“. Ich warte immer noch auf den komödiantischen Redner in diesen Stand Ups, aber bisher hat sich kein Komiker da blicken lassen.

Es gibt sogar noch mehr wahnwitzige Benennungen für die Besprechungen.
Geht es um den Start eines Projekts machen wir ein „Kick Off“.
Geht es um den Verlauf eines Projekts heißt die Zusammenkunft plötzlich „Feed Back Runde“. Hier ist besonders die Vermischung zweier Sprachen zu beachten. Sehr kreativ!
Manchmal wird dieses Meeting übrigens auch „Follow Up“ genannt.
Man muss ja schließlich auch etwas Abwechslung in den Alltag bringen.
In diesen Besprechungen „datet man sich dann up“. (Das tut schon weh in den Augen, oder?)

Die nächsten Arbeitsschritte eines Projekts sind zu „Steps“ geworden und die Probleme, so auftauchen können sind zu „Troubles“ geworden, die im „Troubleshooting“ gelöst werden. Die Erkenntnisse daraus werden dann in einer „Learning Curve“ festgehalten.

Geht das Projekt – und damit die unzähligen Besprechungen – endlich seinem Ende entgegen und wird damit verbunden auch noch ein neues Produkt eingeführt, wird aus dem schnöden Meeting plötzlich ein „Go Live Meeting“ in dem das „Roll Out“ besprochen wird.

Wir stimmen uns auch generell nicht mehr ab in unseren Besprechungen – wir „committen“ uns.

Und wenn der Termin für eine Besprechung noch nicht ganz feststeht, aber mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit an einem bestimmten Tag stattfinden wird, erhält man neuerdings einen „Save the date reminder“, damit man sich den Tag schon mal im Kalender vormerken kann.

Ich liebe die englische Sprache. Wirklich. Ich lese gerne auf Englisch, schaue Filme gern im englischen Originalton und scheue mich auch nicht davor, englisch zu reden – es macht mir sogar Spaß. Aber dieser Besprechungswahnsinn geht mir tierisch auf den Senkel. Vor allem denglische Wortkreationen, bei denen jeder englische Muttersprachler die Stirn kraus ziehen und sich fragen würde, was wir da wohl wieder mit meinen könnten.

 

 

Aber diese Sprachabsurditäten sind nicht das einzig nervige für mich. Es geht in den Besprechungen selbst weiter.
Es gibt so einige Kandidaten, die sich gerne reden hören und gerne mit allerhand Floskeln um sich werfen.

Meine Lieblingsfloskeln sind:
„Wir haben da etwas Gutes auf den Weg gebracht.“ (So schön nichtssagend!)
„Das hat wirklich Charme.“ (Eine Software hat neuerdings Charme, ja da guckt ihr!)
„Das Produkt ist wirklich sexy.“ (Leute, die Software als sexy bezeichnen tun mir irgendwie leid.)
„Das muss man dann im Einzelnen sehen.“ (Gern gegebene Antwort auf kritische Rückfragen.)
„Man muss die Leute einfach abholen.“ (Wenn man bezweifelt, dass die Kollegen die neue Idee gut finden würden.)
„Der Prozess muss natürlich auch gelebt werden.“ (Wenn man bezweifelt, dass ein neues Konzept in der vorgeschlagenen Form umsetzbar ist.)
„Das wird die Zeit zeigen.“ (Wenn dem Redner gar nichts mehr auf eingebrachte Kritik einfällt.)

Und – vielleicht sind das ja die am Anfang erwähnten Komödianten – kommen einige Leute auch gerne mit auflockernden, witzigen Sprüchen um die Ecke.
Dass die Sprüche mittlerweile jeder kennt und den anderen Teilnehmern allenfalls ein müdes, mitleidiges Lächeln entlocken ist ja völlig unwichtig.
„Danke Anke.“
„Wie machen wir das jetzt am dümmsten?“
„Alle Klarheiten beseitigt?“

Jedes Mal sitze ich in den Besprechungen und möchte kreischend um den Tisch rennen oder wahlweise den Kopf auf die Tischplatte hämmern.
Denn Bullshitbingo spielt irgendwie auch keiner mehr mit.

Nee, Besprechungen sind echt nichts für mich.

 

Harem

Die Yus sitzen auf dem Sofa und knipsen im Fernsehprogramm hin und her.
Schließlich bleiben sie bei der Leichtathletik EM hängen.

Frau Yu: „Och lass das mal dran. Dann kannst Du Dir athletische Frauen ansehen und ich athletische Männer.“
Herr Yu (der die Anspielung auf die Männer wohl nicht so doll fand): „Okeeee.“
Frau Yu (besänftigend): „Aber ich hab ja schon einen athletischen Mann…“
Herr Yu: „Ach? Kommt der gleich nach Hause?“

 

 

 

Nur für’s Protokoll: er hat’s gesagt, nicht ich! 😀

 

Empfehlung für den Freitagabend

Es ist Freitagabend?
Du hast nichts zu tun und langweilst Dich?
Du popelst aus lauter Fadheit schon Fusseln aus Deinem Bauchnabel?

Das muss nicht sein!

Hier der ultimative Unterhaltungstipp – gerade erst selbst durch Frau Yu erprobt und für enorm zeitverteibend befunden.

Gehe einfach in die Küche, öffne den Schrank und schmeiße ein volles Glas Kokosöl auf die Fliesen.
Achte darauf, dass das Glas in viele kleine Splitter zerspringt und sich die Scherben und das Kokosöl gleichmäßig in der gesamten Küche verteilen.
Für richtigen Spaß sollte keine Ritze und keine Ecke ausgelassen werden.

Nun stehe etwas ratlos in der Küche und frage dich, was Du zuerst tun sollst. Die Scherben aus dem Fett pröckeln, oder das Fett irgendwie aufnehmen und dann die Scherben aufklauben?

Komme dann auf die glorreiche Idee, die Scherben als erstes aufzusaugen.

Stelle dann fest, dass Du Dir die gesamte Düse des Staubsaugers mit Öl verschmiert hast und alles in den kleinen Bürsten hängt. Frage Dich, wie Du den Sauger je wieder sauber bekommen sollst. Beschließe dann, dass Du Dir dazu später Gedanken machen wirst und pfeffere den Staubsauger vorerst in die Ecke.

An der Stelle kannst Du zur allgemeinen Erheiterung leise fluchen.

Wische nun das Fett vom Boden auf.
Stelle dabei fest, dass das Kokosöl auch in schönen, wasserfallartigen Formationen am Küchenschrank hinab rinnt.

Auch an dieser Stelle kannst Du ein Fluchen einbauen. Diesmal aber etwas lauter. Für die Dramatik.

Wasche nun den Schrank ab und wische anschließend den Fußboden unter leisem Ächzen.

Bewundere nach getaner Arbeit deine saubere, kokosfrische Küche.

Stelle nun fest, dass auch an Deinen Beinen Kokosölspritzer herab laufen. Massiere das Kokosöl zur Belohnung in Deine Haut ein.

Fertig ist der Freitagabendspaß!

Wenn Du magst, binde Deinen Partner oder einen anderen anwesenden Menschen in Deine Aktivitäten ein, um den Spaßfaktor noch zu erhöhen.

Gut kommt auch, zwischendurch immer mal wieder in den Fettpfützen auszurutschen und daraufhin elegant durch die Küche zu trudeln.

Du wirst sehen, die Langeweile ist schlagartig vorbei und Du sehnst dich plötzlich nach der Bauchnabelfusselpopelei.

Der freundliche Roboter

Ich habe ja hier (klick) schon mal berichtet, dass ich oft Gesichter und Figuren in Dingen sehe.

Das ging mir auch im Urlaub so. Wenn wir zum Angeln rausgefahren sind, mussten wir immer unter einer Brücke durchfahren.
Und jedes mal grinste mich dann eine Reihe von Robotern an.
Hier habe ich mal einen abgelichtet (anklicken zeigt das Bild in groß):

DSCN2147
OK, manch einer würde sagen „Wat? Das sind doch nur Brückenpfeiler.“ Nee, nicht für mich. Für mich waren das zweibeinige Roboter.
Und freundliche noch dazu. 🙂

Deko Schlumpf

Ich lese ja nicht nur Abnehm-Blogs, ich lese querfeldein.
Da sind Beauty- und Modeblogs bei, Kochblogs, Bastelblogs und Einrichtungsblogs.
In manchen Blogs geht es auch einfach nur um das Leben an sich und was der Blogger eben so erlebt.
Ich kann mich Stunden durch Bloggopolis klicken und in andere Köpfe und Geschichten abtauchen.

Und während ich mich dann so durch die bunte Welt der Blogs klicke kommt immer irgendwann der Moment, an dem ich mich wie der letzte Schlumpf fühle.
Nämlich dann, wenn ich zu lange auf Wohn-/Einrichtungs-/Dekoblogs rumgelungert habe.
Sagen wir es so: ich bin nicht unbedingt die größte Dekotante, die es gibt. Ich mag hier und da mal ein paar Kerzen, Bilder oder Hinstellkram, aber das reicht mir dann auch.
Ich dekoriere nicht nach Jahreszeiten um, ich hab Ganzjahresdeko– außer zu Weihnachten, was aber daher kommt, dass ich ja der weibliche Clark Griswold bin, wie ich schon mal erzählt habe. 😉

Jedenfalls strolche ich dann durch diese Blogs und sehe ein perfektes Bild nach dem anderen. Das Sofakissen passt zur Vase, die zum Teppich passt, auf dem wie zufällig ein paar Bücher gefächert sind, deren Einbände wiederum zur Farbe des Bilderrahmens im Hintergrund passen. Die Möbel sind größtenteils weiß und schnörkellos und gerne sind sie „bunt“ zusammen gewürfelt, kein Stuhl ist wie der andere und trotzdem fügt sich alles zu einem perfekten Wohnraum zusammen. Die Wände sind in gedeckten Farben gehalten, ab und zu gibt es irgendwo einen Farbakzent, so als Stilbruch für zwischendurch.

Was ich mich dann immer frage… wohnt da tatsächlich jemand? Also im Sinne von „ich lebe in dieser wunderhübschen Kulisse“?
Ich kann mir das nie vorstellen, dass sich da z. B. jemand auf das Sofa fläzt, wo doch der selbstgehäkelte Quilt da gerade so schön drauf drapiert wurde.
Schlurft da morgens jemand im verlodderten Snoopy-Schlafanzug durch die Küche und kippt im Halbschlaf erst mal die Milch neben die (zur Tapete passende) Müslischale? Sieht es in solchen Wohnungen jemals unordentlich aus? Stapelt sich da mal die Bügelwäsche in einer unbeaufsichtigten Ecke? Kommt sofort ein Putzroboter, wenn man mal was auf den Boden kleckst? Wird da gekocht?

Versteht mich nicht falsch, ich finde es beeindruckend, was manche aus ihren Wohnungen machen. Das sie so viel Zeit in ein schönes Heim investieren, auf Feinheiten achten und anscheinend auch einfach ein Händchen für so etwas haben.
Aber ich glaube, ich bin da einfach grober gestrickt. Unsere Wohnung finde ich schön, gemütlich und wohnlich. Meine (nicht vorhandenen) Tagesdecken passen vielleicht nicht zur Farbe der Fußleisten (jetzt musste ich erst mal gucken, welche Farbe unsere Fußleisten überhaupt haben – weiß! Für alle, die es interessiert…) und unsere Wände haben von Quietschgrün bis Sandfarben alles zu bieten.
Ich interessiere mich nicht für Deko-Trends und habe auch keine Lust, Staubfänger zu horten und ständig irgendwelche Deko-Objekte von A nach B zu räumen, weil ich gerade den Platz bei A brauche.

Irgendwie habe ich immer das Gefühl, ich könnte mich in einer perfekt gestylten Wohnung gar nicht wohl fühlen. Ich hätte immer Angst, etwas kaputt oder dreckig zu machen. Und im Dreckigmachen bin ich super. Schon allein deswegen fallen weiße Stoffbezüge, cremefarbene Teppiche und helle Sofakissen aus.

Wie is’n das bei Euch? Seid Ihr Deko-Elfen? Oder eher praktisch veranlagt? Oder vielleicht beides? Worauf kommt es Euch bei der Einrichtung an?