Die wundersame Vermehrung der Kleidungsmöglichkeiten im Schrank der Frau Yu und wie diese es einfach nicht fassen konnte.

Ich habe nichts anzuziehen.
Naja fast nichts. Und das ist kein Frauen-haben-nie-was-anzuziehen-obwohl-der-Schrank-voll-ist-Gelaber.
Ich habe 3 Hosen, 2 Pullover und etwa 4 Shirts, die derzeit passen. 2 Kleider.
(Schlüpper und Socken habe ich natürlich auch.)
Momentan liegt das daran, dass ich zu geizig bin, mir immer wieder passende Klamotten zu kaufen, je nach aktuellem Gewichtsstand.
Da trage ich lieber eine Größe länger und kleide mich erst wieder neu ein, wenn es wirklich gar nicht mehr anders geht.

Aber auch sonst habe ich immer einen ziemlich spärlich gefüllten Kleiderschrank.
Zum einen, weil ich einfach nicht besonders gerne einkaufen gehe und zum anderen, weil ich nicht unbedingt die Modisch-Interessierteste bin.

Doch gestern stellte ich fest, dass da noch viel mehr in dem Ungetüm von Schrank lauert, der im Schlafzimmer der Yus steht.
Eine ganze Schrankhälfte mehr!
Ihr ahnt es, oder?

Ich. passe. in. Herrn. Yus. Klamotten.
ICH. PASSE. IN. HERRN. YUS. KLAMOTTEN!

In die Oberteile (Herrengröße M übrigens) jedenfalls. Hosen habe ich nicht anprobiert.
Das würde auch nicht gut gehen. Mein Hintern würde die immer noch sprengen.
Aber: ich passe in seine verdammten Pullis und Shirts!

Echt mal jetzt, als Frau oder Meeeeeeeeeeeeeeeedchen hat man doch immer so romantische Vorstellungen.
Lady: „Oh mir ist ja so kalt.“
Gentleman: „Hier, zieh meinen Pulli über!“
Lady: *macht Herzchenaugen und kuschelt sich in das Kleidungsstück des edlen Ritters* (Hauptsache kein Kettenhemd)

Das ging bei uns nie. Ich hätte den Pulli vielleicht gerade über den Kopf bekommen, die Brüste frei schwingend an der Luft. Oder so ähnlich.
Peinlicherweise wäre es eher andersrum gegangen. Ich hätte Herrn Yu Klamotten leihen können.
Herr Yu: „Oh mir ist ja so kalt.“
Frau Yu: „Hier, zieh meinen Pulli über!“
Herr Yu: *macht Herzchenaugen und kuschelt sich in das Kleidungsstück der edlen Walküre*

Hm. Nö. Nicht sooo romantisch.

Ach und falls ihr Beweise braucht…. bittschön:
(Aber ignoriert bitte die wunderhübsche Bollerbuxxe, die ich da anhabe…)
pullover

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich flipp ma dezent aus, wa?! 😀

Lords of the boards

Es gibt so Dinge, die ich immer gerne ausprobieren wollte, aber nicht konnte, weil ich mich entweder für zu dick hielt oder es wirklich war.
Ich will zum Beispiel noch mal in einen Klettergarten, weil bei meinem ersten Besuch dort eine hochnotpeinliche Situation zustande gekommen ist, die bis heute an meinem Ego kratzt.
Ich konnte mein Gewicht (127kg damals) einfach nicht alleine bewegen, geschweige denn irgendwo hinauf wuchten.
Also baumelte ich lustig in der Mitte des Seiles und geriet dezent in Panik.
Aber die Geschichte kennt ihr schon. Ihr könnt Euch mittlerweile bestimmt gut denken, WIE SEHR das an meinem Ego kratzen muss, wenn ich immer wieder davon anfange….

Gut. Das ist also so ein Projekt, das noch aussteht, wenn ich mal nahe am oder im Normalgewicht bin.

Aber einen minikleinen Traum, den ich mir jetzt schon erfüllen konnte, will ich Euch nicht vorenthalten.
Herr Yu hat sich vor geraumer Zeit ein Longboard gekauft und rollerte öfter mal quietschfidel durch die Gegend.
Ich habe ihn immer etwas darum beneidet, denn das sah so dermaßen cool aus, wie er da so durch die Gegend sauste. Ich wollte das immer unbedingt probieren.
Aber zwei Dinge hinderten mich:
1.) Mein Gewicht – Ich war für das Board von Herrn Yu schlicht zu schwer. Es mag Boards geben, die eine höhere Maximallast tragen können, aber dieses eben nicht.
2.) Mein Gehirn – Die Arschlochstimme aus meinem Hirn sagte natürlich sofort Dinge wie „Elefanten skaten nicht, Frau Yu!“ oder „Mach Dich doch nicht lächerlich. Wie soll das denn wohl aussehen… Du auf so einem Board!“

Tjanun. Arschlochstimme bleibt Arschlochstimme, nech.
Die hats echt raus mich fertig zu machen.

Aber diese Woche habe ich es ihr gezeigt. 😉
Seht selbst:

skater

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Yay for me!

Wiegetag KW 18/2016

Okidoki, Trulla.
Wat is denn los mit Dir?

92,5 heute morgen. Ich nehme diese Rose nicht von Dir an.
Das kann ja gar nicht sein.

 

Aber ganz im Ernst. Das KANN tatsächlich nicht sein.
Nur Wasser. Omm Omm Omm. Ich weiß, ich habe nicht über die Stränge geschlagen. Also locker durch die Hose atmen.

Zum einen ist Eisprungzeit, da wiege ich bekanntlich immer mehr, zum anderen habe ich seit 2 Wochen Dauermuskelkater.
Weil ich mal wieder rumsportel. Ich hab ja schon mal den Shred von Jillian, der alten Oberfeldwebelhammerkommandeurin, angefangen. (Und dann wegen schmerzenden Knien abgebrochen.)
Jetzt hat mich die 90 Tage Challenge von Mark Lauren am Wickel.
Ich bin schon bei Tag 15 und ich sach’s Euch, die Workouts sind EVIL. EVILSTENS EVIL.

Die erste Woche war der Muskelkater die Hölle. Mittlerweile geht es.
Vor jedem Turnen starre ich Löcher in die Luft und wimmere „Waruuuum denn bluuuuuuß tuuuuu ich mir das aaaaaaaaaaaan?“
Dieser Zustand wird in Fachkreisen (dem LCHF Forum) „Schockstarre“ genannt. 😉
Nach dem Turnen fühle ich mich komplett ausgepowert aber guuuuuuuuuuuuuuuuut.
Das haut so rein. Und der Zeitaufwand ist echt gering. Außerdem kann man überall turnen, auch wenn man mal nicht Zuhause ist, weil man keine speziellen Geräte braucht.
Es wird mit dem eigenen Körpergewicht trainiert.

Jippi ka yeah, Schweinebacke. Das macht die Frau Yu. Und hat voll vergessen, das hier zu erwähnen. Und schämt sich ein bisschen für das Vergessen.

 

 

Wiegetag KW 17/2016

Hier sind wir wieder mit einem echten Wiegetag. 😀
Jetzt, da ich meine liebe Trulla wieder in der Nähe habe, kann ich Euch Zahlen und Fakten liefern.

Trulla sagt: 91,0

Jippi. Das Ergebnis nehm ich gerne.
Acht, ick hör Dir trappsen! 🙂

 

 

Wiegetag KW 14/2016

Na also. Geht doch…. 800g weniger diese Woche.

91,9 kg heute morgen.

Die vermaledeite Zwei ist weg!
Und wisst ihr, was das heißt?
MEILENSTEINALAAAAAAAAAAAAAAARM! 😀

Ich habe mit dem Knacken der 92 kg-Marke 35 Kilo abgenommen.
Wenn das nix ist?! Jippie aye yeah, Schweinebacke!

 

 

Angeber! Angeber!

In unserem Bekanntenkreis gibt es Menschen, die mein Gewicht immer ziemlich genau beäugen.
Bei meinem letzten Abnahmeerfolg vor der Schwangerschaft hieß es dann „Die nimmt nur ab, weil ihr Mann das will.“
Ähm? Nö? Mein Mann hat mich mit 116 kg kennen gelernt und mit 110 kg geheiratet. Verteufeltnocheins, er wird mich doch wohl nicht einfach so lieben?!
Oooder aber das war sein Plan! Mich dick zu heiraten und mir dann das Essen wegzunehmen, damit ich schlank werde! Aha. Der Fiesling!

Während der Schwangerschaft munkelten dann dieselben Leute, ob ich tatsächlich einen Babybauch habe, oder „einfach nur wieder fett geworden wäre“.
Was denn nun? Abnehmen ist nicht richtig, aber zunehmen (weil man ein 3 kg Baby im Bauch mit rumschleppt) auch nicht.

Verwirrt ich bin, Yoda würde sagen.

Nun ja. Ich habe diese Leute nun sehr lange nicht gesehen. Das hängt mit unserem Umzug zusammen. Wir sind ein Dörfchen weiter gezogen. Das reicht schon, um den Granaten nicht über den Weg zu laufen.
Nun habe ich ja seit letztem April 20 kg verloren. Das haben die also noch gar nicht mitbekommen. Also wohl schon vom Hörensagen, denn geredet wird ja immer, aber eben noch nicht live gesehen.

Und manchmal bin ich ja auch eitel (sind wir das nicht alle ab und an?) und so kam es dazu, dass ich heute zu meinem, mir das Essen verweigernden, Mann sagte:
„Im Juni ist die erste Hochzeit des Jahres, auf die wir eingeladen sind. Wie geil wäre das, wenn ich bis dahin schon locker in den 80ern wäre? So bei 85. Das wär Hammer.“
Er: „Ja, das schaffst Du bestimmt. Das sind ja noch fast 5 Monate.“
Ich: „Naja. Dann muss ich aber erst mal 2 kg pro Monat schaffen. Ist auch nicht soo einfach.“
Er: „Egal. Auf jeden Fall werden wir dir ein hammermäßiges Kleid kaufen.“ Seine Augen funkelten dabei. Irgendwie aus Vorfreude und auch aus Stolz. Und da hatte ich eine Eingebung.

Ich: „Ey?! Du willst mit mir angeben!“
Er: „Natürlich will ich mit Dir angeben.“ Dazu ein nahezu diabolisches Grinsen.

Ich glaube, jeder Dicke kennt diese Phantasien, wie er nach der Abnahme irgendwo auftaucht, bei Leuten, die ihn lange nicht gesehen haben, den Mantel abstreift und darunter ein schlanker Superkörper zum Vorschein kommt.
Dazu Engelschöre, gleißende Lichtstrahlen von oben und alle zergehen in „Aaaahs“ und „Oooohs“.

Dass mein Mann diese Phantasie mit mir teilt, war mir noch gar nicht so klar. 😀

Aber bevor jetzt irgendwer meint, mein Mann findet mich jetzt nicht attraktiv oder wartet nur darauf, dass ich endlich schlank bin und schreiben will, dass er voll der oberflächliche Kackarsch ist…
Das ist nicht so! Ich glaube, ihr kennt Herrn Yu durch meine Berichte schon ziemlich gut.
Dass er mich liebt, wie ich bin, hat er schon öfter eindrucksvoll bewiesen und dass er sich mit mir über meine Erfolge freut auch. Auf seine ihm eigene Art. So wie hier zum Beispiel. Oder auch hier.

 

Sybille „Sherlock“ Holmes

Eine Leserin, Sybille, hat mir zu meinem Wiegetag einen Kommentar geschrieben:

 

Meine Reaktion folgte prompt:

waaaas

Und Mannomann, natürlich hat Sybille recht!
Mit dem Erreichen der 95 kg habe ich 25% meines Ausgangsgewichts verloren!
Vor Euch, naja, vor dem Laptop, sitzen also „nur“ noch dreiviertel der ehemaligen Frau Yu. 🙂
Elementar!

Danke Sybille, dass Du mich darauf hingewiesen hast.
Das wird sofort auf der Meilensteinseite angepasst. 😀

 

Erlebnisse

Es ist manchmal schon seltsam.
Ich nehme ab, fühle mich gut, der Flow ist da und wie durch Zauberhand kommt das Stimmchen in meinem Kopf aus seinem Appartment gekrochen.
Erst so unterschwellig. Es wirft nur einzelne Worte in den Ring.
Stellt euch mein Gehirn ungefähr so vor:

„Dumdidum. Ah, Baby-Fütterzeit, danach eben Altglas wegbringen, Wäsche waschen, dann mit Baby spielen. Dumdidum. Kleinen Kaffee trinken, während Baby Yu mit den Rührschüsseln spielt. Oh, Geschirrspüler ist fertig. EIERLIKÖRBERLINER. Wo ist denn meine Lieblingstasse? Ach da hinten. Moment? Was war das gerade eben? Irgendwas mit Berlin? Hmmm. Komisch. Ach, wollte ja noch bei Mama anrufen. Muss ich gleich mal machen. Aber die EIERLIKÖRBERLINER arbeitet bestimmt noch. Warte ich mal noch. Dumdidum. Oh, Babylein braucht ne neue Windel. Hoffentlich zappelt sie nicht wieder über den kompletten Wickeltisch. Ah, wir brauchen noch EIERLIKÖRBERLINER neue Windeln. Muss ich gleich noch holen. Hä? Berlin? Was ist denn heute immer mit Berlin. Hach, Mist, wo ist denn jetzt die Strumpfhose von Baby Yu? Ach EIERLIKÖRBERLINER da ist sie ja….“

Dann stehe ich irgendwann im Supermarkt mit den Windeln an der Kasse und sehe von dort aus den Bäckerstand. Und da liegen sie: Eierlikörberliner.
Und jetzt wird das Stimmchen richtig munter.
„Ich will will will will aber! EIERLIKÖRBERLINER!“
Und es nervt und nervt und nervt und ich werde genervter und genervter.
Die Stimme will verhandeln, Kompromisse aushandeln, mich überreden.
Dabei steht die Antwort fest: ES GIBT VERDAMMT NOCH MAL KEINE BERLINER!

Jedenfalls, das ist ganz ganz oft ein sehr kritischer Punkt bei mir. Da gerate ich ins wanken. Das Essen kann noch so lecker und abwechslungsreich sein, aber ich sehe auf einmal nur noch, was alles nicht passt.
Und oft bin ich schon trotzig geworden und habe gedacht „Ich bin schon groß. Ich esse EIERLIKÖRBERLINER wenn ich es will. HA!“
Tja. Das war dann immer der Anfang einer langen, ungebremsten Fresserei. Mit einigen Kilos Plus kam ich dann irgendwann wieder zu Sinnen und schluchzte „Was hab ich bloß getan? Ich könnte schon so viel weiter sein!“

So. Aber diesmal nicht. Nein.
Diese Gedankenscheiße fing nämlich wieder mal an. Aber ich habe es diesmal bemerkt, bevor die Arschlochstimme überhand nehmen konnte und bevor ich klein beigegeben habe.
Und es gab Erlebnisse, die mir das vereinfacht haben.

Zum Beispiel war Familie Yubaba einkaufen. Hier im Ort steht zwei mal die Woche ein Fischwagen vor dem Einkaufstempel. Dort kann man frischen Fisch, aber auch Backfisch, Fischfrikadellen und Kibbelinge kaufen.
Herr Yu hat ein Herz für Kibbelinge und stellte sich in die Schlange.
Ich stellte mich dazu. Die Arschlochstimme schon wieder leise mäkelnd: „Ich will auch Kibbelinge. Aber nein. Ich DARF ja wieder nicht. Mümümü. Mämämä.“
Und dann fiel der Blick auf eine ältere Frau vor mir. Sie war sehr, sehr dick. Sie konnte sich – und das sage ich nicht um zu übertreiben – kaum bewegen. Ihr Haar war strähnig und schütter und sie wirkte ziemlich müde. Ein bisschen so, als hätte sie schon lange aufgegeben.
Da durchzuckte es mich und  ich sagte hinterher, natürlich nicht in Gegenwart der Frau, zu Herrn Yu: „Ich war ja schon wieder angefressen, dass ich keinen Backfisch essen konnte. Aber dann hab ich die Lady vor uns gesehen und da wurde mir wieder klar, warum ich so oft verzichte. Ich möchte so nicht alt werden.“
Herr  Yu antwortete: „Wieso alt? Die war in meiner Parallelklasse.“
Ihr könnt Euch vorstellen, wie ich geguckt habe.
Und ohne der Dame irgendetwas zu wollen – denn schließlich soll jeder leben wie es ihm beliebt und wer wäre ich das zu verurteilen? – für mich war das wie eine Kopfnuss. Das hat mich tagelang beschäftigt. Ich habe dadurch wieder einmal erkannt, dass ICH es in der Hand habe. Dass ICH entscheide.

Aber es gibt natürlich auch schönere Erlebnisse, die einen auf den „Pfad der Tugend“ zurück bringen.
So geschehen letzte Woche. Wir waren, wieder einmal, einkaufen. Diesmal aber in Bekleidungsgeschäften.
Und nein, jetzt kommt kein „Woohooo ich habe zwei Kleidergrößen verloren!“. Es kommt was anderes.
Leute, ich kann bzw. könnte mir Ringe kaufen. Modeschmuck. Einfach so. Von diesen ollen Ständern. Was daran so toll ist? Ganz einfach: Das ging früher nicht. Selbst die XL-Ringe passten nur zur Hälfte oder auf den kleinen Finger. Und wenn mal einer irgendwie passte, sah das quetschig und wurstig aus.
Jetzt kann ich die Ringe munter rauf und runter stecken. In L.
Ich weiß, diese Ringgrößen sind auch nicht das Wahre um sich irgendwo einzuordnen, aber Leute, echt mal. Das geht jetzt. Einfach so.
Klar, habe ich gemerkt, dass meine Finger schmaler geworden sind. Immerhin rutschen Verlobungs- und Ehering fröhlich hin und her und ich muss aufpassen, dass ich sie nicht verliere, wenn ich unüberlegt wild mit den Armen rumfuchtel. (Was ich durchaus oft tue. 😀 )
Es sind eben manchmal doch die kleinen Dinge, die mich erfreuen und mir helfen, wenn ich mich mal gerade etwas auf meinem Weg verlaufen habe.

 

Wiegetag KW 04/2016

OK, Freunde. Heute wäre ich beinahe rückwärts von der Waage gefallen.
Mit Salto und Schraube und gehechtet.

Ihr erinnert Euch, dass meine Waage letzte Woche sehr unverschämt war und mit 98,0 kg aufwartete?
Ihr erinnert Euch, dass ich (Euch und vor allem mir) versprochen habe, dass es diese Woche wieder anders aussehen würde?
Jep, das tut des.

95,8 kg

Das heißt, diese Woche sind 2,2 kg verschwunden.
Und das ist die Bestätigung dafür, dass letzte Woche enorm viel Wasser in meinen Leitungen gesteckt haben muss. ^^

Auf jeden Fall hat das für gute Laune gesorgt heute morgen. 😉
Und wenn ich jetzt mal auf meine Meilensteine schaue, kann ich auch wieder was abhaken und zwar die 30 kg- Abnahme.
Seit dem Beginn meiner Abnehm-Eskapaden haben sich über 30 kg verabschiedet.
Ein beeindruckender Berg an Fett, den ich da abgebaut habe.

Ich habe gerade nicht so viel Butter zu Hause, um das zu fotografieren, daher hier mal etwas abstrakter:
butterberg
120 Päckchen Butter sind weg weg weg. (Genau genommen sogar 124,8… aber wer will hier schon kleinlich sein..)

Nun gut. 30 kg habe ich aber jetzt über einen laaaangen Zeitraum abgenommen.
Deswegen habe ich mich mal auf das letzte Jahr fokussiert.
Ich wog letztes Jahr um diese Zeit 114 kg. Im April fing ich wieder mit LCHF an, das lief gut bis in den Sommer. Ich habe bis auf 105 kg abgenommen.
Dann verlor ich leider den Faden und schluderte rum.
Ein Becher Eis war der Auslöser für die Reise zurück ins Zuckerfressland. *seufz*
Ende Oktober beschloss ich, dass die Fresserei ein Ende haben muss und startete wieder durch. Mit 108 kg auf der Waage.
Das bedeutet, seit dem 01. November 2015 haben sich knappe 13 kg von mir verabschiedet. Das sind im Schnitt über 4 kg im Monat!

Ich bin stolz darauf. Echt. Einfach mal stolz auf mich.
Und ich habe das gute Gefühl, dass ich es diesmal durchziehe.
Auch wenn mal schwierige Tage dabei sind und sein werden. (Dazu gibts bald noch mal einen Beitrag.)
Momentan habe ich das Gefühl, dass ich meine Ernährung im Griff habe und nicht sie mich.