Es ist wie es ist.

Ich schäme mich etwas.
Dafür, dass ich hier so still bin.
So lange keine Updates, nicht mal die Links zu den Tellerspionen.
*hier schweres Seufzen einfügen

Es ist immer noch ziemlich stressig bei mir und mir fehlt es irgendwie immer an Zeit.
(Wie machen das andere nur? Wie?)
Und da kippt leider das Bloggen immer wieder hintenrüber. Auch weil mir, wenn ich dann mal Zeit habe, die Ideen fehlen.

Das alles macht mich ziemlich traurig und gleichzeitig stresst es mich.
Immer der Gedanke „Du MUSST wieder mal was schreiben.“
„Du MUSST MUSST MUSST!“
Und ich bin ganz ehrlich: das nervt mich. Ich kann es im Moment einfach nicht.

Trotzdem bleibt es immer im Hinterkopf, dass der Blog so vor sich hinvegetiert.
MEIN BLOG! Der mir immer viel bedeutet hat und der mir SO geholfen hat.

Aber wie ich es im Titel schon schrieb: es ist wie es ist.
Ich kann es im Moment nicht ändern und deswegen habe ich den Entschluss gefasst hier einmal „offiziell“ zu schreiben, dass in nächster Zeit keine Beiträge kommen werden.
Ich werde den Blog NICHT löschen. Auf keinen Fall (wie Klein Yu zu sagen pflegt).
Aber ich möchte, dass ihr wisst, dass es mir gut geht, ich weiterhin LCHF lebe  und wir alle gesund und munter sind.

Ich möchte nur einfach auch keine halbherzigen Pseudobeiträge raushauen, nur damit hier was geschrieben wird.
Ich hoffe, es kommt die Zeit, dass die Ideen wieder aus mir raussprudeln und ich wieder vom „Du MUSST was schreiben“ zum „Du WILLST jetzt unbedingt was schreiben“ komme, so wie es in der Vergangenheit war.

Es gab hier so viele Beiträge, die mir SO wichtig waren.
Die mir so geholfen haben.
Zum Beispiel, als ich beschrieben habe, wie alles angefangen hat. Ganz am Anfang, als ich noch WW machte.
Oder als ich darüber geschrieben habe, was ich mir schon für Beleidigungen anhören musste.
Ganz wichtig war es für mich auch, Herrn Yu, das Stoffwechselmonster und mich mal genau zu analysieren.
Ihr lieben Leserleins habt an vielen in meinem Leben teilgenommen. So indirekt.
An meiner Hochzeit. An Klein Yus Geburt.
Ihr habt miterlebt, wie ich vom Schlafmangel fast verrückt geworden wäre und wie ich zum ersten Mal seit Jahren auf einem Skateboard stand.
Ach und noch so vieles mehr! So viele vorher/nachher Vergleiche. So viele Meilensteine.
Alles wichtige Erlebnisse in meinem Leben, die ich gerne mit euch geteilt habe.

Ich werde wieder kommen. Das weiß ich. Nur im Moment passt es einfach nicht.

Und auch auf die Gefahr hin, dass das hier klingt, wie das „Große Goodbye forever“, möchte ich mich jetzt einfach mal bei euch bedanken.
Dafür, dass ihr mich schon so lange begleitet und an meinen Eskapaden teilgenommen habt.

Danke ! ❤

 

Und um es mit Paulchen Panther zu sagen: „Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder keine Frage!“

 

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Lang lang ist’s her…

… dass ich hier mal etwas zum eigentlichen Thema des Blogs geschrieben habe.
Wie das immer so ist, nahm ich mir ständig vor, etwas über Ernährung, Abnehmen etc. zu schreiben und immer wieder kam mir etwas dazwischen.
Die Arbeit, die Müdigkeit, der Alltag, die Unlust.
Jaaa, mimimimiiiii!

Aber nun komme ich endlich mal wieder dazu und schreibe euch, was in meiner kleinen Welt so los ist.

Das Gewicht ist leider hochgeklettert.
Die 83,7 kg, die hier vermerkt sind, sind leider Geschichte.
Zuletzt zeigte die Waage wieder 89 Kilo an. NOOOOOIIIIN UUUUUND AAAAACHTZIG!
Na, Gratulation.
Wie immer wenn mich der Stress oder starke Emotionen überfallen, habe ich rumgefuttert. Wider besseren Wissens.
Ich habe mich kurz darüber geärgert, dann aber Milde walten lassen mit mir selbst.
Was hilft es, über verschüttete Milch zu weinen?
Ich muss das Thema Abnahme einfach wieder strikter angehen.
Einfach. HAHA!

Denn es kommt momentan ein weiterer Faktor hinzu, der mir das Abnehmen erschwert.
ICH. BIN. MÜDE.

Um genau zu sein, bin ich des Abnehmens müde. Oder besser gesagt, des Diäthaltens.
Ich bin seit 2009, als ich mit WW anfing, eigentlich permanent auf Diät.
Immer und immer zählte ich irgendwas, Punkte, Kohlenhydrate, Kalorien.
Und ich bin (mal wieder) an dem Punkt, an dem mir das tierisch auf den Sack geht.
Wisst ihr, ich habe manchmal das ungute Gefühl, überhaupt nicht mehr mit Genuss essen zu können, weil innerlich der Kalorienzähler immer mittickt und mitrechnet.

Esse ich mal etwas mehr als geplant, mahnt die innere Arschlochstimme: „VERKACKT!“
Selbst, wenn das Gegessene noch voll im Rahmen liegt.
Das nervt. Kolossal.

Deswegen auch mein Versuch von März noch mal ein Whole30 zu machen.
Kein Wiegen, kein Messen, kein Zählen.
Leider ist der Anlauf voll in die Hose gegangen. Nach 3 Tagen saß ich, dunkle Schokolade inhalierend, auf dem Sofa und wütete über die Ungerechtigkeit der Welt und warum ich so ein verkorkstes Verhältnis zum Essen habe und NIEMALS NIEMALS normal essen werden kann und bis in alle Ewigkeit zu einem Verzicht irgendeiner Art verdammt bin.
Und das, wo der erste Whole30 so grandios lief. Ich habe mich damals so granatenmäßig gefühlt und jetzt sitz ich da und heule in mein Schlumpfrührei?
Alter! Frau Yu!

Und ich habe gegrübelt und gegrübelt in letzter Zeit.
Wie komme ich aus dem Loch wieder raus. Was kann ich tun, damit das Gewicht wieder runter geht?
Die enger sitzenden Hosen reichen ja als Motivator anscheinend nicht.

Was mich in letzter Zeit immer wieder vor dem Totalausfall bewahrt hat war, man lese und staune, der Sport.
Ich gehe weiterhin fleißig zum Thai Bo und habe mich wieder für den Women’s Run in Köln angemeldet. Und ich habe mir auch vorgenommen, für den Run diesmal tatsächlich zu trainieren.
Im letzten Jahr war da nur der gute Vorsatz und letztendlich bin ich zwei mal gewalkt zur Vorbereitung.
Dieses Jahr habe ich die Laufschuhe schon öfter geschnürt und, man glaubt es nicht, das JOGGEN für mich entdeckt. Ich habe bei einer Walkingrunde einfach mal probiert, ob ich das schaffe und siehe da: es ging.
Klar, noch nicht die komplette Runde am Stück, aber immerhin mehrere Etappen.
Woossaaaah!
Und es macht mir richtig Spaß. Ich muss mich nicht dazu aufraffen, ich freue mich auf die Laufrunden und darüber, dass die Geh-Intervalle immer kürzer werden.

Und während ich da mal so rumlief ging mir ein kleines Lichtlein auf.
OK, mehr so ein Flutlicht.
Die Erkenntnis, die mich da überkam war ziemlich einfach: der Fokus liegt falsch.

Ich bin so besessen vom Abnehmen, vom Gewicht verlieren, vom „Fertigwerden“, dass mir der Spaß an der Sache abhanden gekommen ist.
Der Flow ist erloschen bzw. habe ich ihn im Keim erstickt, indem ich mich selbst verrückt gemacht habe.
Anstatt das Abnehmen entspannt weiter anzugehen, mich an der Bewegung zu erfreuen und gute, leckere Mahlzeiten zu genießen, habe ich der von Ehrgeiz zerfressenen Stimme in meinem Kopf viel zu viel Raum gegeben.
Und mir gleichzeitig immer gesagt, dass ich diese ehrgeizigen Ziele sowieso niemals erreichen werde.
Das muss man erst mal hinbekommen. Sich selbst Regeln auferlegen, von denen man weiß, dass man sie nicht einhalten wird und darüber dann verzweifeln und sich selbst Scheiße finden.

Ich sag’s euch. In meinem Kopf ist immer was los.

So. Und was machen wir jetzt mit dieser Erkenntnis?
Kommt jetzt die Entspannung auf Knopfdruck und alles ist Ommmmmmm?
Nein, natürlich nicht. Aber ich arbeite daran.

Mein Plan sieht so aus:

1.) Das Essen:
Angelehnt ans W30-Konzept nicht mehr jeden Fitzel wiegen, sondern sich an die Grundregeln halten (handflächengroß Protein, daumengroß Fett, Rest Gemüse, wenig Obst)
Gute, frische Lebensmittel auswählen, leckere neue Rezepte ausprobieren, sich wieder Mühe mit den Mahlzeiten geben.
Die Mahlzeiten auch als solche zelebrieren. Nicht eben im Stehen in der Küche runterschlingen.
Hinsetzen. Essen. Bewusst genießen.

2.) Das Wiegen:
Die Waage namens Kachel-Karl ist vorerst verbannt.
Das extreme Fixieren auf irgendwelche Zahlen soll vorübergehen.
Es macht mich zu keinem schlechteren Menschen, wenn die Waage 89 Kilo sagt, obwohl ich tagelang vernünftig gegessen habe.
Genausowenig macht es mich zu einem besseren Menschen, wenn das Gewicht sinkt.
Das Gewicht ist erst einmal nur eine Zahl und ich will dahin kommen, dass ich das auch so hinnehmen kann.
Ich dachte immer, ich kann mit Schwankungen umgehen. Aber das scheint nicht so zu sein.
Ich habe mich dabei ertappt, dass ich morgens mit guter Laune aufstand (was an sich schon an ein Weltwunder grenzt), mich gut und „schlank“ gefühlt habe, dann auf die Waage gestiegen bin, einen Wert erspähte, der mir nicht gefiel und den Rest des Tages mit einer Laune rumgelaufen bin, dass die Milch sauer wird.

Es ist nicht so, dass ich die Augen vor dem Gewicht verschließen will. Nein.
Ich will nur einen entspannteren Umgang mit der Waage erlernen.
Einen neutralen.
Denn dieses „hochemotionale“ Wiegen bewirkt im Endeffekt nur, dass ich unzufrieden bin, frustriert werde, frustesse und der Kack immer wieder von vorn beginnt.

Ich will diese irrationale Angst los werden, dass ich automatisch zunehme, nur weil ich nicht auf die Waage gehe.
Deswegen habe ich mir selbst versprochen – und Herrn Yu auch – dass ich erst im Juli wieder auf die Waage gehe.
Kabäm.

3.) Der Sport:
Weiter wie bisher. Der Thai Bo Kurs endet bald, aber ich werde mich für einen Nachfolgekurs anmelden. Das ist dann mehr eine Mischung aus allem möglichen, Aerobic mit Thai Bo Elementen und BBP, aber das mag ich auch. 🙂
Und es kommt mir zeitlich viel mehr entgegen.
Außerdem natürlich das Laufen weiterhin ausbauen. 2 – 3 mal die Woche eine Runde joggen.

4.) Das Ich:
Die härteste Nuss. Selbstzufriedenheit erlangen. Mich selbst mehr schätzen.
Und ich denke, wenn ich an den Stellschrauben Ernährung und Sport drehe wie geplant, dann wird das kommen.
Je besser das Körpergefühl desto Yeah!

 

Habbichnichmehr!

Ich steche nicht mehr aus der Masse heraus.
Ich bin nicht mehr die Dickste im Raum.
Ich frage nicht mehr Herrn Yu bei jeder Gelegenheit „Bin ich dicker als die Frau da?“
Ich habe keine Angst mehr, mich in Stühle mit Lehnen zu setzen.
Ich habe keine Angst mehr, dass Stühle unter mir zusammen brechen.
Ich  muss mich nicht mehr sorgen, dass ich Klein Yu nicht vom Klettergerüst runter bekomme.
Ich muss nicht mehr mit der Scham umgehen, dass der Flugzeuggurt zu kurz ist.
Ich pruste nicht mehr nach 2 Treppenabsätzen.
Ich habe keine Schmerzen mehr, wenn ich länger als 15 Minuten stehe oder gehe.
Ich muss mich nicht mehr irgendwo festhalten, wenn ich vom Boden aufstehen möchte.
Ich habe keine Angst mehr vor aktiver Freizeit mit Freunden.

Es ist alles anders und doch schon völlig normal geworden.
Ich sollte das viel öfter wertschätzen.

Vom Fressen und Gefressenwerden

Abnehmen ist ganz einfach.
Iss weniger als du verbrauchst. Fertig.
Doch leider gibt es Komponenten, die nicht in so eine simple Gleichung integriert werden können.
Wie zum Beispiel das Gefressenwerden.
Von innen heraus.
Von Gefühlen.

Ich rede vom emotionalen Essen. Das ist nach all der Zeit noch immer ein riesengroßes Thema für mich und das merke ich aktuell ganz deutlich.
Ich bin ein Mensch, der gerne in seinen gewohnten Strukturen agiert.
Neuerungen mag ich nicht besonders.
Ich mag Routinen und Beständigkeit.
Doch das Leben ist nun mal nicht Routine und Gleichform, sonder ein Auf und Ab, ein Hin und Her, ein Kreuz und Quer.

Das macht meinem kleinen Yubababrain gar keinen Spaß.
Wenn an einer Stelle in meinem Räderwerk rumgefummelt wird, kommt alles andere durcheinander.
Und das schlägt sich immer noch und immer wieder in meinem Essverhalten nieder.
Kommen große Gefühle, ob positiv oder negativ, auf mich zu, verliere ich den Boden unter den Füßen.
Und um den Boden wieder zu finden bzw. um irgendwas zu finden, was mich wieder erdet, fange ich an zu essen.

Das klingt bescheuert und abwegig, aber es ist meine Strategie mit Gefühlen fertig zu werden, die mich übermannen.
Manche wenden sich dem Alkohol zu, wenn sie unter Druck stehen, andere suchen ihre Erfüllung im Kaufrausch, wieder andere kiffen oder treiben sonst was, ich fange an zu essen.

Ich war eine ganz schön lange Zeit befreit von diesem Verhalten. Ich hatte beinahe vergessen, dass es diese „Automatik“ in mir gibt.
Aber in den letzten Wochen hat sie wieder voll durchgeschlagen. Ich habe gegessen, um zu kompensieren.
All die negativen Gedanken und Gefühle, die sich in mir auftürmten wollte ich auffressen.

Friss, was dich auffrisst!

Doch damit ist Schluss. Jetzt sofort.
Das Rumgefresse löst meine Probleme nicht. Ganz im Gegenteil.
Ich fühle mich dann zusätzlich noch verfressen, undiszipliniert, fett und faul.
Das macht alles nur noch schlimmer.
Die Essspirale bekommt ganz neue Dimensionen dadurch.

Es reicht. Ich werde mir meinen Erfolg nicht zerstören (lassen).
Ich werde auf den Tisch hauen müssen, eskalieren und detonieren, meinen Gefühlen freien Lauf lassen, um wieder bei mir anzukommen und mit mir und meinem Gefühlsleben im Reinen zu sein.

Friss, was dich auffrisst, aber fang nicht an zu essen!

Rundumschlag

Also, jetzt nehme ich mir mal endlich die Zeit und schreibe euch auf, was mich so bewegt hat die letzten Wochen!

Fangen wir bei dem Thema an, um das es hier eigentlich geht: Abnehmen und Gewicht und so.

Also Überraschung: ich habe nicht weiter abgenommen. Mein Gewicht pendelte munter zwischen 83 und 84 Kilo hin und her.
Heute über nacht meinte mein Körper dann zur weihnachtlichen Vorfreude beitragen zu müssen und schenkte mir 3,5 kg. DREIKOMMAFÜNF.
Eyyyy. 87,3 heute morgen. Was für ein Rotz!
Ja, nur Wasser, nichts echtes, aber es hat mich richtig angepisst.
Und auch ein bisschen die Laune auf das bevorstehende Weihnachtsessen und so verhagelt. Da plant und macht man alles so LCHFig wie möglich, verkneift sich die ganzen Süßigkeiten, die zurzeit aus jeder Ritze quellen und von allen Seiten als Geschenke eintrudeln und dann macht der Körper sowas.
Näääää.
Kann ich schlecht ab gerade.
Aber gut. Weihnachten ist durchgeplant und ich werde jetzt bestimmt nicht nichts essen, nur weil meine Waage ein Arschkopf ist. (Sorry Trulla, aber biste echt!)

Aber damit steht schon mal ein Vorsatz für das neue Jahr felsenfest: 75 kg.
Das ist mein erklärtes Ziel für das nächste Jahr.
Die ganze Zeit, so bei 83/84 Kilo dachte ich, coooooooooooooooooool nur noch 8 Kilo!
Ja und jetzt, Stand heute sind es auf einmal wieder 12.
Echt, da kann man doch nur bekloppt werden

Einatmen, ausatmen. Ich bin ein 87 Kilo schweres Gänseblümchen voller Wasser und Eisprung. 😀

Kommen wir nun zu einem anderen Thema: Klein Yu

In dieser Woche haben wir ihren ZWEITEN Geburtstag gefeiert.
Leute ist das zu fassen? Zwei Jahre ist sie schon alt.
Ich habe an ihrem Geburtstag immer da gesessen und gedacht „Heute, vor zwei Jahren um diese Zeit, hat mir die blöde Hebamme erzählt, ich hätte noch keine Wehen, während ich vor Schmerzen schon ganz malle in der Birne wurde.“
Hab ich euch das eigentlich mal erzählt? Dass mir einen ganzen Tag lang erzählt wurde, ich hätte keine Wehen und ich heulend zu Herrn Yu sagte „Wenn das noch keine Wehen sind, was soll denn dann noch kommen?“
Es stellte sich natürlich raus, dass das SEHR WOHL Wehen waren und ich habe so fast alle bis zu den Presswehen völlig alleine auf dem Zimmer veratmet, bis es hieß „NANU?! Der Muttermund ist ja schon komplett geöffnet…. Öööörrrrrmmmm, ich bereite mal den Kreißsaal vor.“
Aber ich schweife ab. 😀
Klein Yu ist also zwei geworden. Es war ein sehr schöner Tag und wir hatten viel Spaß.
Sie auch. Ach, wenn ihr wüsstet, wie cool meine kleine Tochter ist. 😀
Am liebsten würde ich euch ständig Videos zeigen. 😀 Aber die Privatsphäre meiner Kleinen geht natürlich vor. 🙂

Elternzeit
Au ja. Da war doch was. Leute, mit dem zweiten Geburtstag meiner Tochter war die Elternzeit vorbei. Einfach so.
Ich gehe wieder arbeiten.
Echt mal, da muss ich mich aber erst mal so richtig dran gewöhnen. 😀
Auch wenn ich mich da schon drauf gefreut habe. Mal wieder den Kopf mit anderen Dingen beschäftigen, als Windeln, Spielzeug und Vorlesebüchern.
Ich liebe es die Zeit mit der Kleinen zu verbringen, aber ich bin jetzt auch froh, wieder etwas Erwachsenenkram zu machen. 😀
Ich glaube, das geht vielen so, oder?

So…. jetzt wisst ihr erst mal wieder, was so los ist.

Ach ja. Meinen Gewichtsticker werde ich mal nicht anpassen. AUS PROTEST.
SO! 😀

Ich wünsche euch wunderbare Weihnachtstage.
Genießt die Zeit.
Falls ihr Weihnachten gar nicht feiert, genießt die Zeit trotzdem. 🙂

Ich drücke Euch! ❤

Whole 30 – Tag 3

Tag drei des Whole 30 neigt sich dem Ende entgegen. 🙂
Und auch dieser Tag war entspannt, lecker und öhm lecker! 😀

Frühstück / Mittag / Abendessen:

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Die Kokosmilch zum Frühstück ist diesmal mit dem Pürierstab richtig schön steif geworden. Ganz genau wie Sahne. Das wichtige ist wohl, die Kokosmilch gut gekühlt zu verarbeiten – also ab in den Kühlschrank damit.

Zum Mittag gab es den im Mahlzeitenplan angekündigten Hähnchenschenkel.
Da es aber keine Pastinaken und Petersilienwurzeln gab, erlegte ich eine Süßkartoffel, die mit in den Backofen wanderte.

Zum Abendessen gab es den Rest Suppe von gestern. War immer noch lecker.
Und um einiges intensiver im Geschmack als gestern. Konnte ja auch noch 24 Stunden durchziehen.

Bewegung beschränkte sich wieder auf Spazieren, aber das ziemlich ausgiebig.
Das Fitbit sagt (mal eben lünkern): 11.326 Schritte heute.
Yay!

Meine Laune ist auch gut.
Und ich wundere mich, dass sich mein Geschmack noch mal zu verändern scheint. Kokosmilch kommt mir momentan voll süß vor.
Komisch! 🙂

Heute Nachmittag gab es einen kurzen Durchhänger, den ich aber auf die Wärme und die Tatsache schieben möchte, dass ich zu dem Zeitpunkt in der prallen Sonne unterwegs war, ohne etwas zu trinken für mich dabei zu haben.
Das war ziemlich schlau von mir…

Kurzzusammenfassung:

Essen: Yay!
Bewegung: Yay!
Laune: Yay!

🙂

 

Whole 30 – Tag 2

Auch der zweite Tag des Whole 30 verlief ohne nennenswerte Eskapaden.
Alles easy und gechillt hier.
Wie gesagt, essensmäßig ist es ja keine große Umstellung. Es ist eben ein Reset, ein Zurückbesinnen auf das einfache, pure Essen.

So sah das pure Essen dann heute übrigens aus:

Frühstück

Rührei mit Blaubeeren.

Rührei mit Blaubeeren

Die Inspiration für dieses Frühstück hatte ich hierher.
Aber statt der angegebenen Sahne und Butter habe ich Kokosmilch und Kokosöl genommen. Klar, man sollte Kokos mögen, wenn man das so abwandelt. 😀
Die Beeren waren etwas säuerlich. Schade. Aber trotzdem ein leckeres Frühstück.

Mittagessen

Kabeljaufilet & Salat

Kabeljaufilet & Salat

Hab heute beim Einkaufen ein paar Kräuterseitlinge entdeckt und direkt mitgenommen. Ich liebe diese Pilze! Die sind so lecker.
In Olivenöl gebraten und nur leicht gesalzen und gepfeffert… Mjam!

Abendessen

Currysuppe mit Hühnchen.

Currysuppe mit Hühnchen

Die Currysuppe war wieder mal sehr lecker. 🙂 Und das tolle ist: es ist noch welche übrig. Also kann ich die morgen noch mal essen. HAHARRR!!

Bewegung war heute wieder „nur“ Spazieren, aber an manchen Tagen komme ich einfach nicht zu mehr.
Dafür war der Schlaf gut. 🙂 Klein Yu hatte eine gute Nacht und ich somit auch.

 

Hier wieder die Kurzusammenfassung:

Essen: Yay!
Bewegung: Okidoki!
Laune: Yay!

Whole 30 – Tag 1

So, der erste Tag meines Whole 30 ist um.
Also gleich, wenn ich ins Bett gehe. 😀

Gut, da ich ja sowieso schon LCHF esse, war das heutige Essen keine große Umstellung für mich.
Ich habe mal alles, was es heute gab, geknipst, dann könnt ihr euch ein Bild machen, wie so ein Whole 30 Tag aussehen kann. 🙂

Frühstück:

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Kokosölkaffee (Bullet Proof Coffee) und Kokosmilch mit Beeren und ein paar gerösteten Mandelblättchen

Mittagessen:

Gulasch & Salat

Gulasch & Salat

Abendessen:

Gulasch mit Rotkohl

Gulasch mit Rotkohl

Normalerweise esse ich ja nur zwei mal am Tag.
Aber in letzter Zeit hatte ich oft mittags schon wieder Hunger und habe bis abends, wenn Herr Yu von der Arbeit kommt, gewartet, damit wir gemeinsam essen konnten.
Die Whole 30 Regel, drei mal täglich eine Mahlzeit zu essen, kam mir also entgegen, da ich so statt 2 größerer, 3 kleinere Mahlzeiten essen, nur besser über den Tag verteilt.

Klar, das hätte ich auch ohne Whole 30 machen können, aber ihr wisst ja: Gewohnheitstier und so.

Heute fand ich es übrigens richtig schön, mal keine Lebensmittel abzuwiegen.
Klar, man hat ne ungefähre Vorstellung im Kopf, wieviel Gramm Fleisch das ungefähr sind und so, aber ich wiege tatsächlich nichts und trage auch nichts bei fddb ein.
Gerade finde ich das sehr entspannend. Mal sehen wie lange es dauert, bis die erste Panikattacke veratmet werden muss.

Ein weiterer Punkt des W30 ist ja, sich auch jeden Tag zu bewegen.
Am besten ist ein Wechsel zwischen anstrengenden und easy peasy Sachen.
Heute war auf jeden Fall easy peasy angesagt: Spazierengehen mit Klein Yu.

Außerdem soll man schauen, dass man 7,5 Stunden Schlaf bekommt.
Das fänd ich auch schön, aber ich hab da jemanden, der ist etwas 90cm groß, der bestimmt hier ein wenig wie die Nächte laufen. 😉
Ich gebe aber mein Bestes, jetzt wirklich immer vor 23:00 Uhr ins Bett zu gehen und vorher eigentlich nicht mehr viel Medienzeugs zu machen.
(Klappt hervorragend, wie man gerade sieht… das liegt heute z. B. daran, dass Klein Yu total schlecht eingeschlafen ist und ich dementsprechend nicht früher an den Laptop kam.)

Kurzzusammenfassung:

Essen: Yay!
Bewegung: Okidoki!
Laune: Yay!

🙂

 

Bis morgen!

 

Ach und ihr sollt natürlich auch wissen, mit welchem Gewicht ich in die 30 Tage starte.
84,7
Schick, was.? 😀 😀 😀

Die wundersame Vermehrung der Kleidungsmöglichkeiten im Schrank der Frau Yu und wie diese es einfach nicht fassen konnte.

Ich habe nichts anzuziehen.
Naja fast nichts. Und das ist kein Frauen-haben-nie-was-anzuziehen-obwohl-der-Schrank-voll-ist-Gelaber.
Ich habe 3 Hosen, 2 Pullover und etwa 4 Shirts, die derzeit passen. 2 Kleider.
(Schlüpper und Socken habe ich natürlich auch.)
Momentan liegt das daran, dass ich zu geizig bin, mir immer wieder passende Klamotten zu kaufen, je nach aktuellem Gewichtsstand.
Da trage ich lieber eine Größe länger und kleide mich erst wieder neu ein, wenn es wirklich gar nicht mehr anders geht.

Aber auch sonst habe ich immer einen ziemlich spärlich gefüllten Kleiderschrank.
Zum einen, weil ich einfach nicht besonders gerne einkaufen gehe und zum anderen, weil ich nicht unbedingt die Modisch-Interessierteste bin.

Doch gestern stellte ich fest, dass da noch viel mehr in dem Ungetüm von Schrank lauert, der im Schlafzimmer der Yus steht.
Eine ganze Schrankhälfte mehr!
Ihr ahnt es, oder?

Ich. passe. in. Herrn. Yus. Klamotten.
ICH. PASSE. IN. HERRN. YUS. KLAMOTTEN!

In die Oberteile (Herrengröße M übrigens) jedenfalls. Hosen habe ich nicht anprobiert.
Das würde auch nicht gut gehen. Mein Hintern würde die immer noch sprengen.
Aber: ich passe in seine verdammten Pullis und Shirts!

Echt mal jetzt, als Frau oder Meeeeeeeeeeeeeeeedchen hat man doch immer so romantische Vorstellungen.
Lady: „Oh mir ist ja so kalt.“
Gentleman: „Hier, zieh meinen Pulli über!“
Lady: *macht Herzchenaugen und kuschelt sich in das Kleidungsstück des edlen Ritters* (Hauptsache kein Kettenhemd)

Das ging bei uns nie. Ich hätte den Pulli vielleicht gerade über den Kopf bekommen, die Brüste frei schwingend an der Luft. Oder so ähnlich.
Peinlicherweise wäre es eher andersrum gegangen. Ich hätte Herrn Yu Klamotten leihen können.
Herr Yu: „Oh mir ist ja so kalt.“
Frau Yu: „Hier, zieh meinen Pulli über!“
Herr Yu: *macht Herzchenaugen und kuschelt sich in das Kleidungsstück der edlen Walküre*

Hm. Nö. Nicht sooo romantisch.

Ach und falls ihr Beweise braucht…. bittschön:
(Aber ignoriert bitte die wunderhübsche Bollerbuxxe, die ich da anhabe…)
pullover

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich flipp ma dezent aus, wa?! 😀

Es ist mal wieder an der Zeit…

… für ein bisschen Foto-Action, habe ich mir gedacht.

Bisher habe ich ja immer meine Fotos – megaprofessionell ganz nebenbei bemerkt 😉 – anonymisiert, wenn ich sie euch präsentiert habe.
Da ihr ja nun mein Gesicht kennt, kann ich euch nun viiiiel besser zeigen, was sich in den letzten Jahren so bei mir verändert hat.

Also, macht euch bereit.

Fangen wir mal mit dem Gesicht an.
Gesicht

 

Das linke Foto ist irgendwo bei +/- 125 kg entstanden.
Ich fand das damals total schön, das Foto, das weiß ich noch.
Wenn ich es heute ansehe, finde ich es nicht hässlich, aber ich bin erstaunt, wie speckig mein Gesicht war. Das habe ich nie so wahrgenommen.

Und nun mal Ganzkörperfotos…
vgl ganzkörper

 

 

 

 

 

 

 

Links bin ich zarte 22 Jahre alt und über 120 kg schwer.
Rechts bin ich zarte 33 Jahre alt und wiege knapp um die 90 kg.
Das Bild ist im Mai entstanden. Seitdem haben sich 2 oder 3 kg schon wieder verabschiedet.
Das Kleid ist leider noch nicht oft zum Einsatz gekommen. WETTER, ey!

 

Und nun noch mal die Rückansichten damals und heute…
rücken

 

 

 

 

 

 

Joa, schon so ein kleiner Unterschied, oder?
(Außerdem seht ihr Klein Yu in ihrem neuen, heißgeliebten Lernturm, den ich für sie zusammengeszimmert habe. 🙂 )
Man sieht rechts noch die Speckfalten rechts und links, aber auch die werde ich noch eliminieren! Das sag ich euch. 😀

Also echt, ne. Ab und zu muss man sich wirklich bildlich vor Augen führen, was man schon geschafft hat, oder?