Wer das liest…. ist NICHT doof.

Es gibt wenige Bücher, die mich auf meinem Abnehmweg in irgendeiner Weise so richtig beeinflusst haben. Aber eines gehört unbedingt dazu…
Nadja, die selbst 85 kg abgenommen hat, hat dieses Buch geschrieben und ich habe es Euch schon einmal empfohlen.
Und ich  werde es wieder tun!
Und zwar genau jetzt.

Es geht also um das Buch „Fettlogik überwinden„.

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Es ist kein Diätratgeber, es ist kein Wohlfühllaberbuch, es ist ein Buch, das mit Fettlogiken, also Abnehmmythen, aufräumt, die sich in unseren Köpfen eingenistet haben.
Nadja propagiert darin keinen bestimmten Abnehmweg, gibt keine Pläne oder irgendetwas vor, sie zeigt lediglich (lediglich ist gut..), dass Abnehmen möglich ist. Immer.
Wieso ist dieses Buch so wichtig für mich?

Es hat mir das Abnehmen erleichtert!
Es hat in meinem Kopf aufgeräumt, Vorbehalte ausgewischt und Sachen, an die ich jah-re-lang geglaubt habe, als Irrtümer entlarvt.

Beispiele?
Jahrelang habe ich geglaubt, ich dürfte nicht zu wenig essen, weil ich sonst in den berühmten Hungerstoffwechsel gerate und mein Körper dann erst recht zulegt.
Das Buch widerlegt dies fundiert und hat mir die Angst genommen, meinen Stoffwechsel irgendwie runterzufahren, weil ich mal ein paar Tage „zu wenig“ gegessen habe.

Jahrelang habe ich geglaubt, ich hätte einen miesen Stoffwechsel, den ich mir im schlimmsten Fall auch noch selbst zerstört habe, in dem ich Diät gehalten habe.
Auch diese Mythen werden als ebensolche entlarvt.

Jahrelang habe ich gesagt: „Es sind die Gene. Bei uns in der Familie sind alle dick.“
Warum das auch kein Grund ist, dick zu sein, habe ich in dem Buch erfahren.

Es gibt noch viele, viele Dinge, die ich geglaubt habe, weil sie uns allen schon seit Jahren durch Medien und Abnehmgruppen falsch vermittelt und vorgebetet werden, und die in diesem Buch schlichtweg als falsch enttarnt werden.

Vor allem hat dieses Buch eines für mich getan: es hat mir die Augen geöffnet, dass ich und nur ich es in der Hand habe, wie mein Gewicht sich entwickelt.
Ich bin nicht hilflos irgendwelchen seltsamen Übermächten ausgeliefert.

Wieso ich Euch das Buch gerade jetzt noch einmal empfehle?
Weil es nun auch als Druckversion erhältlich ist!
Bisher gab es nur die E-Book-Version, was vielleicht nicht jedermanns Sache ist.
Also. Lest das Buch. Echt jetzt.

Und lest ruhig auch mal Nadjas Blog zum Thema durch! Auch hier gibt es viel zu erfahren. Nadja legt nämlich nicht die Hände in den Schoß, jetzt da sie schlank und das Buch einmal fertig ist. Nein. Auf dem Blog setzt sie sich immer weiter mit, teilweise neuen, Fettlogiken auseinander und schreibt darüber zum einen echt unterhaltsam und vor allem nie auf blauen Dunst, sondern immer nach vernünftiger Recherche.
Der Blog gehört fest zu meiner täglichen Leseliste.

 

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Fettlogik!

Fettlogik? Was soll das denn sein?

Eigentlich kommt der Begriff aus dem englischsprachigen Raum: „fat logic“ oder auch „fatty logic“.
Hierbei geht es um Mythen, fadenscheinige Ausreden und bequeme Allgemeinplätze, die einige dicke Menschen gerne verwenden, um ihre Körperfülle zu rechtfertigen.
Jeder von uns hat doch schon mal gehört: „Ich hab halt schwere Knochen.“ oder „Bei mir in der Familie sind alle dick, ich kann gar nicht abnehmen.“ oder „Manche Menschen sind halt nicht für’s Schlanksein gemacht.“ oder auch den Evergreen „Ich brauche das Essen nur ansehen und nehme schon zu!“.
Mit diesen Aussagen erteilen sich dann einige Übergewichtige gegenseitig oder auch selbst die Absolution, dass sie halt „gar nix dafür können, dass sie dick sind“.

Ich selbst habe jahrelang gedacht, ich hätte es besonders schwer abzunehmen, weil ich „Essen nur anschauen muss“, um zuzunehmen.
Dann habe ich festgestellt, dass ich einfach zu viel esse. Ja, tatsächlich, so einfach ist des Rätsels Lösung.
Ich hab mich jahrelang selbst betuppt, was ich aber erst merkte, als ich mich mit meiner Ernährung mal richtig auseinander gesetzt und Buch darüber geführt habe.

Wie komme ich jetzt auf das Thema? Ganz einfach:

Die großartige Erzählmirnix (<– klickt mal drauf, wenn Ihr sie noch nicht kennt) hat sich mit diesem Thema nun auseinander gesetzt und ein Buch dazu geschrieben.
Es heißt „Fettlogik überwinden“ und ist als Kindle-Version bei Amazon erhältlich.

Doch wer ist diese Erzählmirnix eigentlich und was befähigt sie dazu, mit diesen Abnehmmythen aufzuräumen?
Erzählmirnix, oder Dr. Nadja Hermann, wie sie eigentlich heißt, hat einen ernährungswissenschaftlichen Abschluss, dem ein Psychologiestudium folgte. Ihre Diplomarbeit schrieb sie über Diäten und absolvierte eine Ausbildung in Verhaltenstherapie.

Och, wieder so eine, die nur theoretisch daher schwafelt? Eine, die nicht weiß, wie es ist, dick zu sein und in der großen Stoffwechsel-Lotterie einfach Glück gehabt hat?

Mitnichten!

Obwohl sie über all die fachliche Kompetenz verfügte und es „besser hätte wissen müssen“ hat Erzählmirnix es auf ein Körpergewicht von 150 kg gebracht. Da selbst familiär mit Übergewicht vorbelastet und auch noch schilddrüsenerkrankt, hat auch sie lange geglaubt, sie könne einfach nix dafür, dass sie immer dicker wurde.
Dies war ihre höchsteigene „Fettlogik“.
Dann fing sie an, sich mit diesem Thema mal genauer auseinander zu setzen und stellte fest: „Huch, das was ich jahrelang geglaubt habe, stimmt ja so gar nicht!“ und siehe da: sie nahm ab.
Heute wiegt sie sagenhafte 65 kg und ist normalgewichtig. Sie hat also 85 kg abgenommen.
Wenn Ihr mehr über Erzählmirnix als Person erfahren wollt, schaut mal hier nach: Fettlogik überwinden

Doch nun wieder zum Buch.

Denkt nicht, es handele sich hier um einen Diätratgeber, der Euch sagt, wie man abnimmt.
Es geht in dem Buch auch nicht um Nadjas Weg abzunehmen und diesen zu bewerten oder sonst was.
Es ist ein Buch, das über Abnehmweisheiten aufklärt und diese entkräftet.
Gibt es ihn wirklich, den Hungerstoffwechsel? Sind Jojo-Diäten wirklich ungesund? Sind manche Menschen wirklich einfach breiter gebaut als andere?

Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und ich muss sagen: Leute, macht Euch auf etwas gefasst.
So manches, was wir jahrelang glaubten, wird hier in Frage gestellt und tatsächlich auch – anhand verschiedenster Studien- widerlegt. Oft sitzt man da und denkt: „Aber das kann doch gar nicht sein!“ und dann kann man schwarz auf weiß lesen, dass es eben doch so ist.

Ich spreche aus eigener Erfahrung, wenn ich sage, dass es ziemlich schmerzhaft und auch bitter ist, wenn man erkennt, dass man für sein Gewicht allein die Verantwortung trägt. (Körperliche Gesundheit vorausgesetzt.)
Dass man immer die Entscheidung hat, ob man zu- oder abnimmt.
Dass man immer selbst dafür verantwortlich ist, was und wieviel man isst, wie oft oder selten man zum Sport geht.
Dass es nie das eine Wundermittelchen geben wird, das einem ein schlankes Leben ermöglicht.
Dass Abnehmen und Schlanksein eine lebenslange Aufgabe sein werden.

 

Jedenfalls, empfehle ich euch wärmstens das Buch „Fettlogik überwinden“.

Es wird Euch sicherlich den einen oder anderen Gedankenanstoß geben. Vielleicht werdet Ihr nicht mit allem einverstanden sein, was Ihr da lest, aber genau das ist der Punkt.
Mal hinterfragen, warum man damit nicht einverstanden ist. 😉

 

Übrigens, wenn Ihr kein Kindle habt… es gibt eine Kindle App für Android Geräte und den PC.
Darüber könnt ihr das Buch problemlos lesen.

 

Ein Monat – ein Buch: Juni/Juli 2014

Ha, Frau Yu, super, wie Dein Plan läuft, jeden Monat ein Buch zu lesen. *augenroll*
Für das letzte Buch hab ich zwei Monate gebraucht, obwohl es wirklich spannend ist und genau in mein bevorzugtes Bücher-Beuteschema fällt: Fantasy. Aber wie das immer so ist: die Zeit, die liebe Zeit. *seufz*

Ich habe „Die Karte der Welt“ von Royce Buckingham gelesen.

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Vielleicht sagt Euch der Autor was, denn er hat auch die „Dämliche Dämonen“-Reihe geschrieben.

Worum geht es in dem Buch?
Hier mal der Klappentext:

„Das Köngreich Abrogan wird im Norden durch den Schleier begrenzt. Noch niemand, der ihn je durchschritten hat, ist zurückgekehrt. Als der junge Schweinehirte Wex wegen seines Zeichentalents aufgefordert wird, bei der Vermessung der Grenze zu helfen, freut er sich, sein ärmliches Dorf zu verlassen.
Doch dann stellt sich heraus, dass er mit seinen Strichen auf der Landkarte den Schleier zurückdrängt. Dahinter wartet ein Land voller Abenteuer, neuer Gefährten- und ein vergessener, von Rachegedanken zerfressener Feind.“

Das Buch hat mir von Anfang an Spaß gemacht. Es ist spannend geschrieben und die Charaktere sind schön bunt und vielseitig.
Wer also gerne in Fantasy-Welten abtaucht, kann sich dieses Buch gerne mal vornehmen. 🙂

Nö, Dich mag ich nicht.

Meine neue Challenge (Ein Monat – Ein Buch) läuft. Ich lese wieder viel häufiger.
Und gerade lese ich an einem sehr tollen Buch herum. Dazu werde ich am Monatsende dann wieder berichten.

Es ist immer toll, Bücher zu lesen, die einen fesseln und die man nahezu verschlingt. Und dann gibt es Bücher, durch die quält man sich gerade zu.
Es gibt Bücher, da nervt mich der Protagonist so sehr an, dass ich ihn kaum noch ertrage, oder aber die Sprache ist so verbaut und umständlich, dass ich nicht mitbekomme, was ich lese oder die Geschichte entwickelt sich nicht wirklich und es plätschert alles trostlos vor sich hin.

Was tun? Buch zuklappen und aus dem Fenster werfen? Oder sich durchquälen?

Ich habe eigentlich immer den Ansporn, Bücher die ich beginne, auch auszulesen. Aber was, wenn man wirklich so unglaublich angenervt ist von einem Buch?
Im TV schalte ich ja auch um, wenn ich einen Film doof finde, aber Bücher einfach weglegen? Irgendwie geht das nicht.
Hat das vielleicht damit zu tun, dass das Lesen im Gegensatz zum Filmgucken aktiver ist? Dass man ja schon einen Teil Buch hinter sich gebracht hat, Seite um Seite und nun nicht „aufgeben“ will? Ich weiß es nicht.

Wie seht und macht ihr das? Schleppt Ihr Euch durch Bücher, die Euch nicht zu 100% gefallen oder legt Ihr die rigoros zur Seite?

Ein Monat – ein Buch: Mai 2014

Ihr erinnert Euch bestimmt an mein Vorhaben, ab sofort wieder öfter zu lesen und den Berg ungelesener Bücher im Hause Yu zu minimieren, oder?
Ich habe diesen Entschluss hier (klick!) gefasst und nun ist der Monat Mai schon um und ich bin Euch eine Rückmeldung schuldig.
Der Plan war ja, das Buch von Dan Brown zu Ende zu lesen. Das habe ich geschafft. Und das so schnell, dass noch Zeit für weitere Bücher blieb. 🙂

Diese Bücher habe ich also im Mai durchgelesen:

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„Entpuppt“ – Annika Rask

„Das verlorene Symbol“ – Dan Brown

„Der Hobbit“ – J. R. R. Tolkien

Suddas Buch hatte ich an zwei Abenden durch, das ging ganz flott. Auch wenn ich ihre Geschichte ja eigentlich schon kannte, barg das Buch Neuigkeiten für mich und war sehr unterhaltsam und motivierend.
An dem verlorenen Symbol habe ich schon länger gelesen. Und das, obwohl das Buch wirklich spannend geschrieben ist. Ich mag die Bücher von Dan Brown. Ich liebe Verschwörungstheorien und die Rätsel, die in seinen Büchern vorkommen.

Am Hobbit hab ich noch länger gelesen. Ich bin manchmal sehr unkonzentriert und lese mehrere Bücher gleichzeitig – je nach Stimmung. Und da hat der Hobbit leider manchmal gegen andere Bücher verloren. Aber nun ist es ausgelesen und ich hab’s gegen Ende richtig verschlungen.

Eine gute Bilanz, wie ich finde. Mal sehen, was ich im Juni schaffe. 🙂