Flutschfinger äh Hose

Hihi, kennt ihr noch Flutschfinger-Eis? Fand ich immer eklig. Aber es sieht aus wie ein Finger. Hehe.
Ich mag Essen, dass wie Etwas aussieht. Ich bin doof. Ja. Weiß ich.

 

Ich will aber eigentlich was ganz anderes erzählen.
Erinnert ihr Euch daran, dass ich letztens von meiner gut sitzenden, neuen Hose berichtet hab?

Ja? Cool!

Problem: die sitzt gar nicht mehr gut. Ich muss sie nicht mehr öffnen, wenn ich auf’s Thrönchen gehe. Ist mir gestern Abend aufgefallen.
Wie krass. Ich hab die doch gerade mal anderthalb Monate oder so.

Jetzt ist die Frage: merke ich daran echt schon die Abnahme oder ist die Hose heimlich SO stretchig, dass sie ausgeleiert ist?
Ich schmeiß die mal in die Waschmaschine. Dann sitzt die ja wieder enger und DANN guck ich, ob ich die tatsächlich nicht mehr öffnen muss.

Kränk!

 

Kurz mal rausposaunen…

Gestern haben mich zwei Kolleginnen angesprochen, ich werde ja wohl immer schlanker.

*freu*

Ein der beiden sagte: „Man, ich guck Dich schon den ganzen Tag ganz neidisch an.“

*wieder freu*

Und das schönste: dieser „Neid“ ist ganz lieb gemeint und sie freut sich aufrichtig mit mir (sie kämpft selbst immer ein wenig mit den Pfunden).

Ist das nicht toll? Also, nicht dass sie kämpft, sondern sich mit mir freut? Uh yeah.

 

 

Wieso den Ladies das ausgerechnet gestern auffiel, obwohl sich eigentlich ewig nichts tut auf dem Folterinstrument des Grauens der Waage?
Ich habe doch letztens kurz das Frust- bzw. Ersatzbefriedigungsbummeln  (gnihi, Frau Yu hat Befriedigung gesagt!) erwähnt.
Da habe ich endlich – endlich – endlich eine neue Hose gefunden. Ne 48er Jeans die lockerflockig über meinen KnackPo flutschte und die mal so richtig gut sitzt.

Ich stelle fest: in gut sitzenden Klamotten wirkt man schlanker, als in bollerig-zu-groß gewordenen schwarzen Klamotten. Wer hätte das gedacht?! 😉

 

Yay for me!

 

 

 

 

Zwischen den Welten … oder so

Gestern war ich mit Herrn Yu einkaufen. Ich brauche dringendstestestens neue Hosen, da die, die sich noch in meinem Schrank befinden entweder kaputt geschlört sind, oder mittlerweile einfach nur noch rutschen und total bollerig um mich rumflattern.
(An dieser Stelle mal ein kleines „Yay“, denn dass Hosen zu groß werden ist deutlich cooler als Hosen, die zu klein werden.)

Also fuhren wir in ein großes Einkaufszentrum in der Nähe und ich hatte den Plan mindestens 2 neue Hosen, sowie einen vernünftigen neuen BH zu ergattern.
Ich also frohen Mutes in den ersten Laden gestiefelt und mich mutig auf die Hosen gestürzt. 50 schlockert mittlerweile ja so um mich rum, dass ich die Hosen ohne auf- und zuknöpfen an- und ausziehen kann, also habe ich beherzt zu 48er Hosen gegriffen.
Die erste ging locker zu, aber an den Oberschenkeln hatte das schon starke Ähnlichkeit mit nem Rollbraten. So Marke Presswurst. Also weg damit.
Die zweite, in der gleichen Größe wohlgemerkt, bekam ich nicht über den Hintern. Öh ja.
Ich probierte nach und nach, in ein und dem selben Laden, Hosen im Größenspektrum von 46 (die fast passte) – 52 (jawoll 52! die pure Verzweiflung) an und keine, nicht eine, passte vernünftig. Zu groß, zu klein, zu weit, zu eng, zu lang, zu kurz. Gnah. Da hatte ich den Kaffee schon auf.
Ich habe in drei weiteren Läden Hosen anprobiert und es war immer das gleiche Trauerspiel. Hosen, die oben rum passten waren meistens viel zu lang. Was glauben die Hersteller eigentlich? Dass man, wenn man ne 48 braucht, automatisch 2,30m groß ist?
(Die Auswahl an Kurzgrößen war noch beschränkter.)

Ich war kurz davor, mich auf den Boden zu schmeißen, zu heulen, mit den Füßen zu trampeln und „Welche Größe biiihinnnn ich denn nuuuuhuuun?!“ zu kreischen. Aber das hätte komisch ausgesehen.
Außerdem hätten sich dann die anderen Kunden wahrscheinlich gefragt, warum sich die dicke Tante ohne Hose auf dem Boden umher wälzt.

Irgendwann habe ich die Hosensuche einfach aufgegeben und mir überlegt, dass ich dann einfach weiter mit meinen Bollerhosen rumrenne, bevor ich ne schlecht sitzende Hose nur um des Kaufens Willen kaufe. Pfft.

Über die BH-Suche möchte ich eigentlich auch nicht reden. Da war es so, dass die Dinger entweder 70 Ocken oder mehr gekostet haben, oder, wenn sie günstiger waren, die Stäbchen schon vom bloßen angucken raussprangen und „Ich pieks Dich, bisse schielst!“ quäkten.

Mein Plan ist also super aufgegangen. Aber mit leeren Händen kam ich trotzdem nicht heim. Ich habe eine neue Winterjacke, eine schöne mucklige Strickjacke sowie ein Kleid mit passendem Blazer erstanden. Das Kleid ist für eine bevorstehende Feierlichkeit gedacht und ich liebe es. 🙂

Wer braucht da noch Hosen oder gut verpackte Brüste? Und nein, das waren keine Frust- sondern Lustkäufe. 🙂