Mahlzeitenplan KW 08/2016

Diesmal hat Herr Yu einige Essenswünsche (alle unterstrichenen Mahlzeiten) geäußert.
Und wie könnte ich ihm auch nur einen einzigen Wunsch abschlagen?! 😉

Samstag: Hackbällchen auf Salat
Sonntag: Gemüsesuppe
Montag: Hähnchenbrustfilet im Speckmantel mit Blumenkohlpüree
Dienstag: BigMac Salat
Mittwoch: Bauchfleisch mit Gurkensalat
Donnerstag: Omelett mit Pilzen
Freitag: Fisch mit Senfsauce auf Pastinakenpüree

Beim BigMac-Salat sind ja Milchprodukte dabei. Trotzdem kommen sie hier erst mal minimal zum Einsatz. 🙂

Guten Hunger!

P. S.: Der Beitrag heute ist nicht so schön formatiert wie sonst, weil ich ihn auf dem Tablet zusammen getippselt habe.
Mein innerer Monk weint.

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30 Day Shred – Tag 3

Ja, auch an Tag drei hab ich mich nicht lumpen lassen.

Hölle, ist das anstrengend, was die gute Jillian da von einem verlangt.
Der Muskelkater ist immer noch da, wird aber weniger.

Und erstaunlich, dass man bei einigen Übungen schnell eine Verbesserung bemerkt.
Ich schaffe schon deutlich mehr Crunches als noch an Tag 1.
Vielleicht war ich an Tag 1 aber auch einfach zu weinerlich. 😀

Herr Yu wollte das morgen auch mal versuchen. 😀
Irgendwie sah er etwas angetan aus, als ich ihm sagte, das Jillian ihm so in 6 Wochen ein Sixpack verspricht,
obwohl er natürlich erst mal ganz cool sagte: „Sixpack? Hatte ich schon, steht mir nicht.“
😀

So, jetzt werden wir erst mal auf dem Balkon grillen.
Yeah! Was für ein schöner Ausklang für das Wochenende. 🙂

Ene mene muh…

… und raus bist Du!

So hab ich gestern Abend vor dem Kühlschrank gestanden.

Ich bin gerade schwer mit der Ätze beschäftigt. Die Ätze ist das, was jede Frau einmal im Monat beglückt.
Ich habe das irgendwann mal Ätze getauft, weil ich mich dabei einfach ätzend fühle.
Mal mehr mal weniger ätzend, aber immer ätzend.

Oft musste ich mir schon anhören, das sei alles Einbildung, andere Frauen hätten da gar nichts. Ja, ich bin aber nicht andere Frauen und ich ätze halt einmal im Monat rum. So. Und eingebildet ist da gar nicht.

Jedenfalls, worauf ich eigentlich hinaus wollte, ich hab dann gestern vorm Kühli gestanden und hatte Hunger – ja tatsächlich Hunger, ich hatte abends noch nichts gegessen. Und dann ging’s los.
„Worauf hab ich eigentlich Bock? Was ist eigentlich noch da? Eier mit Speck? Böh nee. Käse? Würstchen? Joghurt? Och ich weiß nicht, ich weiß nicht. Ein paar Nüsse vielleicht? Ach Avocado gibts ja auch noch… hmmm und da ist noch was von dem selbstgemachten Eiskonfekt, ach Schwesterchen (huhu Schwesterchen *wink*) hat Dir ja noch Mandelbrot mitgegeben…. vielleicht mit Frischkäse obendrauf?!“

Nein, ich habe das natürlich nicht alles durcheinander gegessen und auch nicht nacheinander, aber ich konnte mich nicht entscheiden.
Währenddessen knurrte der Magen.

Und dieses komische Verhalten ist eindeutig auf die Ätze zurückzuführen.

Ich hab dann eine komische Kombination von Würstchen und Mandelbrot mit Meersalzbutter gegessen und dachte dann „Na, der Knaller war die Komposition nun auch nicht.“

Zufriedenstellend war das also nicht. Aber dann hab ich mich gefragt, in wie weit Nahrung einen überhaupt zufrieden stellen muss?
Klar sollte das Essen immer so gut schmecken und sättigen, dass man danach zufrieden ist, aber die Zufriedenheit an sich wird man ja nie im Essen finden.
Und während der Ätze ist das noch mal ein anderes Thema. Da hätte mich gestern nichts, aber auch gar nichts zufrieden stellen können.

Gut, dass das nur einmal im Monat passiert.

Wer braucht da noch Brötchen?

Nachdem Inka in ihrem Blog fast ausgeflippt ist vor Leckerigkeit und Begeisterung, habe ich heute mal den BLTA-Burger nachgekocht, der sie vorgestern so ins Schwärmen brachte.

Die Zubereitung ist denkbar einfach:

Hähnchenbrust würzen und braten
Bacon braten
Gurken, Tomaten und Avocado schneiden
Salat zurechtrupfen

Mayo auf das gebratene Hähnchen geben, Salat drüber, Tomaten und Gurken drauf geben, diese etwas salzen, dann den Speck drauf legen, Avocado darüber und dann wieder mit Hähnchenbrust abschließen.

Lecker! Lecker! Lecker!

Inka, Du hattest vollkommen Recht: das ist das Essen des Monats.

Hier noch der Foodporn-Beweis:

 

Schlabber!

 

Das vorne links auf dem Teller ist nicht mein Sabber, aber viel gefehlt hat nicht mehr! 😉

Experimentalküche

Heute habe ich mal ein wenig in der Küche herum experimentiert.
Ich hatte ja frei und ich koche gerne, wenn ich die Zeit dazu habe.
Also habe ich heute mal eine Art Quiche/Tarte/Pie wasauchimmer zusammengeklöppelt.

Und weil ich so viel Zeit hatte, habe ich das Ganze sogar fotografisch festgehalten! Nein?! Doch! Ohhhh!

Zu aller erst habe ich mal aus Butter, gemahlenen Mandeln, etwas Meersalz und einem Ei eine Art Mürbeteig fabriziert und diesen für einige Zeit kalt gestellt.

Ich trage Alufolie wegen der Strahlen!

Ich trage Alufolie wegen der Strahlen!

Dann stellte ich fest, dass bei unserer Springform der Boden fehlt. Ich hab alle Schränke und Schubladen in der Küche durchforstet, aber nichts da. Ich frage mich, wie ein Springformboden einfach verschwinden kann. Ich hab lauter unflätige Schimpfwörter losgelassen nur kurz gestutzt und mir dann eine eckige Auflaufform geschnappt, in die ich den Teig drückte.

Buttere mich!

Dann kamen die Linsen, die ganz hinten im Schrank verborgen vor sich hin schlummerten zu neuen Ehren, denn sie wurden kurzerhand zum Blindbacken benutzt.

Ich war froh, dass ich nun doch noch mal eine Verwendung für die Linsen gefunden hatte und ich meine auch gesehen zu haben, dass die Linsen sich freuten. Also hab ich mal ne Nahaufnahme von den kleinen Viechern gemacht und siehe da:

Ich bin eine erfeute Linse!

Bei 150° (Umluft, vorgeheizt) hab ich den Boden dann vorgebacken.

Bambi hat genau aufgepasst:

Master of time!

Ein paar Minuten vor Ende der Backzeit hab ich das Backpapier samt Linsen entfernt, weil der Teig darunter noch etwas feucht war.

Ich wollte, dass er schon einigermaßen durch ist.

Der Teig also so *back* *back* und ich so *schonmal die Füllung zusammen rühr*

Dazu habe ich 300g gemischtes Hackfleisch in etwas Butterschmalz angebraten und dann 100g Spinatklumpies dazu gepackt.
Die Spinatklumpies bestehen aus jungem, gehackten Spinat und werden von einem Käptn vertrieben, der sonst mit minderjährigen Matrosen durch die Weltmeere segelt.

Klumpies!

Anschließend habe ich 50g Kräuterfrischkäse und 50g Sahne in die Pfanne gehauen, für cremig und so.

Ich bin ja sowas von cremig.

Nun kamen 200g geraspelter Käse hinzu.
In meiner geistigen Umnachtung war ich davon ausgegangen, dass ich noch 200g geraspelten Emmentaler da hatte.
War aber nicht so. Es waren nur noch 100g da. Also habe ich noch schnell 100g Gouda klein gehobelt.

Mit dem Sparschäler, daher auch diese formschönen Käsebrocken:

Hmm, Käsääää!

Den Käse hab ich dann vor sich hin schmelzen lassen und den ganzen Pamp mit Salz, Pfeffer, Curry, Muskat, Chiliflocken und Knoblauch gewürzt, bis ich dachte „Watn lecker Pamp!“

Dann habe ich die Masse auf den vorgebackenen Boden gegeben und das ganze wieder unter Bambis strengen Augen in den Backofen geschoben.

Nach 25 Minuten bei 175° sah das Blech dann so aus:

Ich bin fix und fertig!

Besonders schön fand ich diese Ecke:

Da bekam ich gleich Lust reinzubeißen.

Des Anstands wegen hab ich mich dann doch dazu hinreißen lassen, Teller und Besteck zu benutzen.

Essen ist fertig!

Fazit:

Das Ergebnis war wirklich lecker. Der Boden war durch die Mandeln natürlich arg krümelig, aber fest genug um ihn unbeschadet auf den Teller zu bugsieren. Man muss selbstverständlich Mandeln mögen, wenn man solch einen Boden backt, denn man schmeckt sie schon deutlich heraus. Ich fand aber, dass der Mandelgeschmack gut zum Spinat passte.
Es gibt auch noch einige LC-Mehle, mit denen man bestimmt einen ähnlichen Boden hinbekommt, der vielleicht „teigiger“ wird. Aber da ich keine solchen Mehle im Haus hab, mussten die Mandeln ran.Insgesamt war das Gericht super sättigend und immerhin so lecker, dass wir den Rest morgen Abend essen werden. Also kein Versuch für die Tonne.

Für alle Interessierten nun noch die Nähwerte:

Die ganze Quiche hat:

Kalorien Fett KH EW Skaldeman
4248 379,1 15,3 172 2,02

Ein Viertel hat demnach (der Skaldeman bleibt gleich, ist klar.) :

Kalorien Fett KH EW Skaldeman
1062,00 94,78 3,83 43,00 2,02