Die Rückkehr des Schlumpfrühreis!

Ich habe beschlossen, einen weiteren Whole30 zu machen.
Beim letzten Mal ging es mir so super gut dabei, dass ich mich wieder in das „Abenteuer“ stürzen will.

Deswegen ist auch der Mahlzeitenplan in dieser Woche darauf angepasst!

Ich versuche auch regelmäßig über den Verlauf zu bloggen, aber ich werde es nicht jeden Tag und vor allem nicht mit schönen Fotos schaffen.
Beim letzten Mal hatte ich mehr Zeit, so ohne Arbeiten gehen zu müssen. 😀

 

Und hier die Erläuterung zum „Schlumpfrührei“ für alle, die nicht wissen, was ich hier wieder fasele. 😀

 

Advertisements

Vom Fressen und Gefressenwerden

Abnehmen ist ganz einfach.
Iss weniger als du verbrauchst. Fertig.
Doch leider gibt es Komponenten, die nicht in so eine simple Gleichung integriert werden können.
Wie zum Beispiel das Gefressenwerden.
Von innen heraus.
Von Gefühlen.

Ich rede vom emotionalen Essen. Das ist nach all der Zeit noch immer ein riesengroßes Thema für mich und das merke ich aktuell ganz deutlich.
Ich bin ein Mensch, der gerne in seinen gewohnten Strukturen agiert.
Neuerungen mag ich nicht besonders.
Ich mag Routinen und Beständigkeit.
Doch das Leben ist nun mal nicht Routine und Gleichform, sonder ein Auf und Ab, ein Hin und Her, ein Kreuz und Quer.

Das macht meinem kleinen Yubababrain gar keinen Spaß.
Wenn an einer Stelle in meinem Räderwerk rumgefummelt wird, kommt alles andere durcheinander.
Und das schlägt sich immer noch und immer wieder in meinem Essverhalten nieder.
Kommen große Gefühle, ob positiv oder negativ, auf mich zu, verliere ich den Boden unter den Füßen.
Und um den Boden wieder zu finden bzw. um irgendwas zu finden, was mich wieder erdet, fange ich an zu essen.

Das klingt bescheuert und abwegig, aber es ist meine Strategie mit Gefühlen fertig zu werden, die mich übermannen.
Manche wenden sich dem Alkohol zu, wenn sie unter Druck stehen, andere suchen ihre Erfüllung im Kaufrausch, wieder andere kiffen oder treiben sonst was, ich fange an zu essen.

Ich war eine ganz schön lange Zeit befreit von diesem Verhalten. Ich hatte beinahe vergessen, dass es diese „Automatik“ in mir gibt.
Aber in den letzten Wochen hat sie wieder voll durchgeschlagen. Ich habe gegessen, um zu kompensieren.
All die negativen Gedanken und Gefühle, die sich in mir auftürmten wollte ich auffressen.

Friss, was dich auffrisst!

Doch damit ist Schluss. Jetzt sofort.
Das Rumgefresse löst meine Probleme nicht. Ganz im Gegenteil.
Ich fühle mich dann zusätzlich noch verfressen, undiszipliniert, fett und faul.
Das macht alles nur noch schlimmer.
Die Essspirale bekommt ganz neue Dimensionen dadurch.

Es reicht. Ich werde mir meinen Erfolg nicht zerstören (lassen).
Ich werde auf den Tisch hauen müssen, eskalieren und detonieren, meinen Gefühlen freien Lauf lassen, um wieder bei mir anzukommen und mit mir und meinem Gefühlsleben im Reinen zu sein.

Friss, was dich auffrisst, aber fang nicht an zu essen!

Hach hach hach!

Oh wei. Wie lange habe ich denn hier schon nichts mehr geschrieben.
Ihr könnt euch denken, was los ist: STRESS.

Aber nun mal wieder der Reihe nach…

Also erst einmal: ein frohes neues Jahr allen meinen großartigen Leserleins.
Ihr rockt so unfassbar. ❤

Und nun zu den Stressfaktoren. Wenn ich so drüber nachdenke, ist das eine ganze Latte und ich könnte eine Serie davon machen.
„Durch den Stress mit Frau Yu“ oder so. *augenroll*

Wie ihr wisst, habe ich wieder begonnen zu arbeiten.
Das ist zum einen schön für die Geldbörse, für mein Yubababrain (das sich schon matschig und leer angefühlt hat) und auch für meine sozialen Kontakte.
Aber es ist auch anstrengend. Es ist mit viel Planung verbunden, viel Vorbereitung, viel Hin- und Hergefahre.
Ihr erinnert euch vielleicht daran, dass ich immer gependelt bin. Daran hat sich eben nichts geändert.
Außer dass ich nun 2 Tage die Woche voll arbeite und nebenher irgendwie mein Kind versorgt bekommen muss. 😀

Hinzu kommt, dass die Nächte im Hause Yu immer noch von Unterbrechungen geprägt sind.
Klein Yu wird mindestens einmal pro Nacht wach. Oft auch zwei- oder mehrmals.
Es kommt also vor, dass ich netto 3 Stunden Schlaf bekomme.
Das ist so schon anstrengend, aber wenn man dann noch einen ganzen Tag im Büro durchstehen muss, potenziert sich das Grauen.
So viel Kaffee kann ich gar nicht trinken, dass der das ausgleichen könnte.
Es gibt natürlich auch ruhigere Nächte. Aber die langen eben nicht, um das über zwei Jahre aufgebaute Schlafdefizit mal eben auszutarieren.
Ich bin also chronisch müde. Es kommt vor, dass ich abends, wenn ich Klein Yu ins Bett bringe, einfach daneben einpenne und irgendwann in voller Montur, sprich den Klamotten vom Vortag, wieder wach werde.

Dann habe ich so ein ewig andauerndes Zipperlein mit dem Magen.
Naja, Zipperlein ist untertrieben.
Ich habe immer wieder derbe Magenschmerzen. So stark, dass ich nachts davon wach werde und mich krümme.
Ich war schon zum Ultraschall, zum Blutabnehmen, zum Tasten und zum Schlauchschlucken aka Magenspiegelung.
Alles ohne Befund. Ist ja schön. Denn wie ihr wisst und wie ich es hier schon mal geschrieben habe, neige ich zu leicht hypochondrischen Anfällen und habe mir schon schlimmste Krankheitsbilder ausgemalt, die die Magenschmerzen verursachen könnten.
Klar bin ich nun erleichtert, dass mein Magen-Darm-Trakt wunderhübsch aussieht und voll funktionsfähig ist.
Nur eine Erkärung, woher diese blöden Schmerzen kommen, die habe ich nicht.
So versuche ich weiterhin alles, um die Schmerzen zu vermeiden, um vernünftig zu essen und zu planen.

Es ist aber doch etwas zermürbend mit so einem seltsamen Schmerz zu leben.

Dann kommen noch viele verquere Gedanken aus meinem gemeinen Gehirn hinzu, die mich mit Selbstzweifeln und Grübeleien anfüllen, dass es nur so kracht.
Aber auf die will ich wirklich gesondert eingehen, sonst sprengt dieser Beitrag hier jeden vernünftigen Rahmen.

Jedenfalls, ihr kennt mich. Ja, das weiß ich. 🙂
Und so stressige Phasen schlagen sich bei mir leider immer noch in Form von Fressanfällen nieder.
Ich nehme nicht zu, das nicht. Da achte ich drauf, dass ich zumindest mein Gewicht halte.
Es ist aber momentan schwer, abends nicht in die „Das hast du dir jetzt verdient“-Falle zu tappen.
Und auch mit LCHF kann man prima zunehmen. Zu viel ist einfach zu viel.
Egal wovon.

Momentan versuche ich einen Plan auszutüfteln, wie ich wieder Herr meiner Sinne bzw. meiner Ernährung werden kann und wie ich aus dieser gefühlten Stressspirale ausbrechen kann.
Erste Schritte sind getan.
So habe ich mich zum Beispiel nun mal für einen Thai Bo Kurs angemeldet.
Sportmäßig ist in letzter Zeit einfach viel zu wenig gelaufen. Und so ein Kurs hat zudem den Vorteil, dass ich mal zuhause rauskomme und mich auspowern kann.
Am 02.02. geht der Kurs los und ich bin sehr gespannt darauf.
Ich bin ja so ein Aerobic-Hüpf-Turnmirwasvorundichturnnach-Fan.
Hirn aus und nur nachturnen. Voll geil. Wenn ich das mal so sagen darf.

Nun ja. Ich möchte hier auch nicht mit lauter Mümümü irgendwas schönreden.
Ich will euch einfach einen Einblick geben, warum ich so selten dazu komme, mich hier auszulassen.
Und glaubt mir, das fehlt mir so so sehr.  Mein Blog war und ist immer mein Schatz, mein Ventil, meine Leidenschaft gewesen.
Es tut mir richtig weh, ihn teilweise so leer liegen zu lassen.
Ich muss wirklich schauen, wie ich da wieder regelmäßig mehr Zeit für abzwacken kann.

Zum Schluss möchte ich euch noch den Link zu den aktuellen Tellerspionen dalassen.
Wenigstens meine Mahlzeiten plane ich noch regelmäßig.
Wenn das auch noch wegbrechen würde, wäre hier Land unter.
Das kann ich euch aber sagen.

Und nun wünsche ich euch ein formidables Wochenende!
Macht es euch fein!

Rundumschlag

Also, jetzt nehme ich mir mal endlich die Zeit und schreibe euch auf, was mich so bewegt hat die letzten Wochen!

Fangen wir bei dem Thema an, um das es hier eigentlich geht: Abnehmen und Gewicht und so.

Also Überraschung: ich habe nicht weiter abgenommen. Mein Gewicht pendelte munter zwischen 83 und 84 Kilo hin und her.
Heute über nacht meinte mein Körper dann zur weihnachtlichen Vorfreude beitragen zu müssen und schenkte mir 3,5 kg. DREIKOMMAFÜNF.
Eyyyy. 87,3 heute morgen. Was für ein Rotz!
Ja, nur Wasser, nichts echtes, aber es hat mich richtig angepisst.
Und auch ein bisschen die Laune auf das bevorstehende Weihnachtsessen und so verhagelt. Da plant und macht man alles so LCHFig wie möglich, verkneift sich die ganzen Süßigkeiten, die zurzeit aus jeder Ritze quellen und von allen Seiten als Geschenke eintrudeln und dann macht der Körper sowas.
Näääää.
Kann ich schlecht ab gerade.
Aber gut. Weihnachten ist durchgeplant und ich werde jetzt bestimmt nicht nichts essen, nur weil meine Waage ein Arschkopf ist. (Sorry Trulla, aber biste echt!)

Aber damit steht schon mal ein Vorsatz für das neue Jahr felsenfest: 75 kg.
Das ist mein erklärtes Ziel für das nächste Jahr.
Die ganze Zeit, so bei 83/84 Kilo dachte ich, coooooooooooooooooool nur noch 8 Kilo!
Ja und jetzt, Stand heute sind es auf einmal wieder 12.
Echt, da kann man doch nur bekloppt werden

Einatmen, ausatmen. Ich bin ein 87 Kilo schweres Gänseblümchen voller Wasser und Eisprung. 😀

Kommen wir nun zu einem anderen Thema: Klein Yu

In dieser Woche haben wir ihren ZWEITEN Geburtstag gefeiert.
Leute ist das zu fassen? Zwei Jahre ist sie schon alt.
Ich habe an ihrem Geburtstag immer da gesessen und gedacht „Heute, vor zwei Jahren um diese Zeit, hat mir die blöde Hebamme erzählt, ich hätte noch keine Wehen, während ich vor Schmerzen schon ganz malle in der Birne wurde.“
Hab ich euch das eigentlich mal erzählt? Dass mir einen ganzen Tag lang erzählt wurde, ich hätte keine Wehen und ich heulend zu Herrn Yu sagte „Wenn das noch keine Wehen sind, was soll denn dann noch kommen?“
Es stellte sich natürlich raus, dass das SEHR WOHL Wehen waren und ich habe so fast alle bis zu den Presswehen völlig alleine auf dem Zimmer veratmet, bis es hieß „NANU?! Der Muttermund ist ja schon komplett geöffnet…. Öööörrrrrmmmm, ich bereite mal den Kreißsaal vor.“
Aber ich schweife ab. 😀
Klein Yu ist also zwei geworden. Es war ein sehr schöner Tag und wir hatten viel Spaß.
Sie auch. Ach, wenn ihr wüsstet, wie cool meine kleine Tochter ist. 😀
Am liebsten würde ich euch ständig Videos zeigen. 😀 Aber die Privatsphäre meiner Kleinen geht natürlich vor. 🙂

Elternzeit
Au ja. Da war doch was. Leute, mit dem zweiten Geburtstag meiner Tochter war die Elternzeit vorbei. Einfach so.
Ich gehe wieder arbeiten.
Echt mal, da muss ich mich aber erst mal so richtig dran gewöhnen. 😀
Auch wenn ich mich da schon drauf gefreut habe. Mal wieder den Kopf mit anderen Dingen beschäftigen, als Windeln, Spielzeug und Vorlesebüchern.
Ich liebe es die Zeit mit der Kleinen zu verbringen, aber ich bin jetzt auch froh, wieder etwas Erwachsenenkram zu machen. 😀
Ich glaube, das geht vielen so, oder?

So…. jetzt wisst ihr erst mal wieder, was so los ist.

Ach ja. Meinen Gewichtsticker werde ich mal nicht anpassen. AUS PROTEST.
SO! 😀

Ich wünsche euch wunderbare Weihnachtstage.
Genießt die Zeit.
Falls ihr Weihnachten gar nicht feiert, genießt die Zeit trotzdem. 🙂

Ich drücke Euch! ❤

Whole 30 – Tag 18

Orr Leute. PMS ist trotz W30 ein Arsch.
Ich könnte heute alles essen. Alles durcheinander.
Hab schon von Mandelmus geträumt und von anderem Kram.
Mandelmus wäre ja sogar noch kompatibel, aber, wie es auf der amerikanischen Whole 30 Seite so schön heißt, ist das für mich ein „food with no brakes“. Also ein Lebensmittel, bei dem ich die Kontrolle verliere.
Es wäre nicht das erste Mal, dass ich am Ende vor einem leer GELÖFFELTEN Glas sitze und darüber sinniere, wie verfressen ich eigentlich bin.
Also habe ich keines gekauft.

Booyah!

Und das war das Essen heute:

Frühstück

Schlumpfrührei 😀

Mittag

Salat (Eisberg, Gurke, Radieschen), dazu selbstgemachte Mayo und geräucherte Forelle.

Salat (Eisberg, Gurke, Radieschen), dazu selbstgemachte Mayo und geräucherte Forelle.

Ja, ich habe heute noch mal Mayo gemacht. Ohne Kokosöl. Die bleibt dann auch streichfähig im Kühlschrank. 😀

Ich mache die Mayo so:

  • 1 Ei
  • 1 TL Senf
  • 1 gestrichener TL Chilisalz
  • 1 EL Currypulver
  • 1 TL Chilipulver
  • ca. 180 ml Öl (bei mir war es eine Mischung aus Olivenöl und Avocadoöl)

Das Ei schlage ich in ein hohes Gefäß, darauf kommt der Senf und die Gewürze.
Dann gieße ich das Öl drauf. Ein wenig vorsichtig, damit das Öl sich über dem Ei und den Gewürzen sammelt.
Dann gehe ich mit dem Pürierstab ganz vorsichtig auf den Boden des Gefäßes und schalte ihn ein. Für ca. 20 Sekunden halte ich ihn ganz still, bis ich sehe, dass das Ei, die Gewürze und das Öl langsam anfangen zu emulgieren. Es entsteht so eine cremige Masse. Dann hebe ich den Pürierstab langsam an und ziehe ihn ganz ruhig durch das restliche Öl nach oben. So vermischt sich auch das letzte Bisschen Öl mit dem Ei.
Wenn noch Öl oben aufliegt, nachdem ihr mit dem Pürierstab durch gegangen seid, könnt ihr ruhig noch mal in die Mayo rein damit und den Stab auch hin und her bewegen. So mache ich das auch immer, bis alles eine schöne Masse ist.
Fertig ist die Mayo. Dauert etwa ne Minute. Und es ist piepegal, ob das Ei aus dem Kühlschrank kommt oder zimmerwarm ist, es funktioniert immer!

Abendessen

Gefüllte Paprika mit Blumenkohlpüree.

Gefüllte Paprika mit Blumenkohlpüree.

Nach dem Abendessen mussten dann doch noch ein kleine Hand voll Nüsse daran glauben.
Aber gut. Ist das eben so. Besser als kopfüber in der Eistruhe zu stecken, oder 250 g Mandelmus zu exen.

Bewegung: spazieren. Was sonst.

Laune: vom PMS mal abgesehen ganz gut. 😀

Also auf in den nächsten Tag. Hoffentlich mit weniger Gelüsten…

Whole 30 – Tag 17

Und schon ist er um, der Tag 17. 🙂

Mein Essen sah heute so aus:

Frühstück

Rührei mit Paprika, dazu ein paar Radieschen.

Rührei mit Paprika, dazu ein paar Radieschen.

Mittag

Reste von gestern: Tomatensuppe mit Hähnchenfilet.

Reste von gestern: Tomatensuppe mit Hähnchenfilet.

 

Abendessen

Lachs-Curry mit viiiiiel Gemüse.

Lachs-Curry mit viiiiiel Gemüse.

Ein leckerer Tag war das. 🙂
So darf es weiter gehen.

Whole 30 – Tag 16

So, heute mal wieder ein früher Bericht.
Gestern war einfach echt zu viel los.
Aber solche Tage gibt es nun mal. Toll ist, dass ich trotz Zeitnot komplett wie geplant gegessen habe. 🙂 Die Idee, sich nur schnell irgendwas hinter die Kiemen zu schieben, ist mir nicht mal gekommen. 🙂
Yay for me!

Frühstück

Rührei mit Blaubeeren und Mandelblättchen.

Schlumpf-Rührei mit Mandelblättchen, schwarzer Kaffee. (Ja, das ist dasselbe Foto wie vorgestern… da ich so oft dasselbe frühstücke, find ich es lästig, das jeden Tag neu zu fotografieren.)

Durch die Blaubeeren wird das Rührei mal mehr mal weniger blau. Sieht seltsam aus, schmeckt aber. Also nenne ich es nun liebevoll „Schlumpf-Rührei“. 😀

Mittag

Tomatensuppe mit Hähnchenbrust.

Tomatensuppe mit Hähnchenbrust.

Die Suppe habe ich gestern noch schnell vorgekocht. Aus selbst angebauten Tomaten.
Uh yeah! 🙂

 

Abendessen

Nicht schön, aber lecker: Spitzkohl-Hackfleisch-Pfanne.

Nicht schön, aber lecker: Spitzkohl-Hackfleisch-Pfanne.

Eigentlich sollte es heute gefüllte Paprika geben, aber da ich heute nachmittag einen Arzttermin hatte und die Schoten ja etwas schmoren müssen, habe ich einfach den Dienstag und den Donnerstag aus dem Mahlzeitenplan getauscht. HAHA!
Ich Schelm!

Der Arzttermin war übrigens der langersehnte Orthopädentermin.
Große Erleichterung: nichts Irreparables! Kein Meniskusschaden oder sonstwas, kein Band hinüber, keine OP notwendig. Sehr gut! Der Knorpel ist etwas angegriffen. Deswegen die Schmerzen.
Ich bekomme jetzt Akupunktur und darf NICHTS an Sport machen, bis alle Sitzungen vorbei sind. Oha. Spazieren und Radfahren (aber nur im Pipitempo) sind erlaubt.
Gut, dass ich mich da schon von allein zurückgehalten habe…

Aber endlich mal kein Orthopäde, der ohne Untersuchung sagt „Nehmsema IBU, dann tuts nimma weh!“ O_O

Aber was den Whole 30 angeht: Stimmung weiterhin Bombe. Ich fühle mich saugut.
Das Essen rockt, ich vermisse nichts. 🙂

 

Whole 30 – Tag 15

Trubeliger Tag, deswegen heute ganz fix und ohne Fotos.
Frühstück: Rührei mit Blaubeeren und Mandelblättchen 
Mittags: Salat mit Hähnchenbrustfilet 

Abends: Schnitzel mit Kohlrabipommes und Pilzpfanne

Läuft alles weiterhin prima!!! 🙂

Whole 30 – Tag 14

Und wieder ein kurzes Update zu Tag 14 des W30!
Zwei Wochen sind schon um. Krasse Nummer!
Mir hängt es noch immer nicht zum Hals hinaus. Aber ihr seht ja selbst, dass ich jeden Tag echt drei leckere Mahlzeiten esse. Warum sollte ich mich also beschweren? 🙂

Heute gab es:

Frühstück

Rührei mit Blaubeeren und Mandelblättchen.

Rührei mit Blaubeeren und Mandelblättchen.

Paprika, Radieschen, Mayo, krossen Schinken.

Paprika, Radieschen, Mayo, krosser Schinken.

Mittag

Salat (Eisberg, Paprika, Tomate) und zwei Eier.

Salat (Eisberg, Paprika, Tomate) und zwei Eier.

Abendessen

Gemüsepfanne mit Rindfleischstreifen.

Gemüsepfanne mit Rindfleischstreifen.

Eigentlich sollte das eine asiatische Pfanne sein. Und ich bin ja pfiffig und faul und habe gestern beim Einkaufen eine fertig geschnippelte Gemüsemischung mitgenommen.
So eine „Bami-Mischung“. Tchoa. Heute fiel mir dann aber ein, dass da Sojasprossen drin sind und die sind nicht W30-kompatibel, weil Soja.
Also musste ich improvisieren. Der Tiefkühler hatte noch grüne Bohnen in petto, der Kühlschrank Paprika und Lauchzwiebeln, also hab ich das zusammen gebrutzelt.

Die zwei gelben Kugeln da vorne sind, man glaubt es nicht, Mayonnaise.
Das ist jetzt wieder eine der „Frau Yu live“-Stories. Ich surfte so durch die Gegend und las irgendwo „Mayonnaise aus Kokosöl“.
„Cool,“ dachte ich, „das probier ich mal!“ Also habe ich alles zusammen gepatscht, schön mit Curry und Chili gewürzt und war voll stolz, dass die Mayo super schmeckte (vielleicht etwas salzig, aber naja) und total die schöne Konsistenz hatte.

Guckt ihr hier:

Mayo to the max!

Mayo to the max!

Was ich in meinem super Plan nicht bedacht hatte:

Kokosöl wird ja fest im Kühlschrank.

Jetzt habe ich voll die feste Mayo im Kühli stehen.
Schmeckt geil, hat aber eher die Konsistenz von Kräuterbutter.
Egaaaaaaaaaaaaaaal. Aufs heiße Fleisch oder Gemüse gegeben und schon verläuft sie und würzt das Ganze extralecker. 😀

 

Whole 30 – Tag 13

Heute nur kurz der Essensplan. Zu mehr ist gerade leider keine Zeit. 😦

Frühstück

Rührei mit Frühlingszwiebeln und krosser Parmaschinken.

Rührei mit Frühlingszwiebeln und krossem Parmaschinken.

Und weil ich heute total verrückt drauf war, habe ich mir dazu noch einen „Monkey Salad“ gemacht.

Banane, Cashews und Kokoschips.

Banane, Cashews und Kokoschips.

Vor der Banane hatte ich etwas „Respekt“, da ich befürchtete, dass sie meinen Süßhunger anfachen könnte. Allerdings hatte ich da nun schon mehrere Tage so nen krassen Appetit drauf, dass ich heute mal klein beigegeben habe.
Und siehe da: ich war nach dem Frühstück 8 Stunden satt. Ohne Blutzucker-Crash, ohne Heißhunger. Einfach nur satt und zufrieden.
Täglich werde ich das aber nicht essen. Die Bananenlust ist jetzt erst mal erfüllt. 🙂

Mittag

Zucchininudeln mit Bolognese.

Zucchininudeln mit Bolognese.

Abendessen

NIX. Weil ich keinen Hunger hatte oder habe. Verrückt. 😀

Generell muss ich noch mal betonen, dass ich mich sowas von souverän fühle. Also was Versuchungen angeht. Die jucken mich wirklich kein Stück. So krass.
Die letzte Zeit war ja schon eher geprägt von Verzichtsgefühlen. Diese liegen absolut auf Eis.
Wie genial. Ich fühle mich erneut befreit von meiner Ess-Besessenheit.