Die wundersame Vermehrung der Kleidungsmöglichkeiten im Schrank der Frau Yu und wie diese es einfach nicht fassen konnte.

Ich habe nichts anzuziehen.
Naja fast nichts. Und das ist kein Frauen-haben-nie-was-anzuziehen-obwohl-der-Schrank-voll-ist-Gelaber.
Ich habe 3 Hosen, 2 Pullover und etwa 4 Shirts, die derzeit passen. 2 Kleider.
(Schlüpper und Socken habe ich natürlich auch.)
Momentan liegt das daran, dass ich zu geizig bin, mir immer wieder passende Klamotten zu kaufen, je nach aktuellem Gewichtsstand.
Da trage ich lieber eine Größe länger und kleide mich erst wieder neu ein, wenn es wirklich gar nicht mehr anders geht.

Aber auch sonst habe ich immer einen ziemlich spärlich gefüllten Kleiderschrank.
Zum einen, weil ich einfach nicht besonders gerne einkaufen gehe und zum anderen, weil ich nicht unbedingt die Modisch-Interessierteste bin.

Doch gestern stellte ich fest, dass da noch viel mehr in dem Ungetüm von Schrank lauert, der im Schlafzimmer der Yus steht.
Eine ganze Schrankhälfte mehr!
Ihr ahnt es, oder?

Ich. passe. in. Herrn. Yus. Klamotten.
ICH. PASSE. IN. HERRN. YUS. KLAMOTTEN!

In die Oberteile (Herrengröße M übrigens) jedenfalls. Hosen habe ich nicht anprobiert.
Das würde auch nicht gut gehen. Mein Hintern würde die immer noch sprengen.
Aber: ich passe in seine verdammten Pullis und Shirts!

Echt mal jetzt, als Frau oder Meeeeeeeeeeeeeeeedchen hat man doch immer so romantische Vorstellungen.
Lady: „Oh mir ist ja so kalt.“
Gentleman: „Hier, zieh meinen Pulli über!“
Lady: *macht Herzchenaugen und kuschelt sich in das Kleidungsstück des edlen Ritters* (Hauptsache kein Kettenhemd)

Das ging bei uns nie. Ich hätte den Pulli vielleicht gerade über den Kopf bekommen, die Brüste frei schwingend an der Luft. Oder so ähnlich.
Peinlicherweise wäre es eher andersrum gegangen. Ich hätte Herrn Yu Klamotten leihen können.
Herr Yu: „Oh mir ist ja so kalt.“
Frau Yu: „Hier, zieh meinen Pulli über!“
Herr Yu: *macht Herzchenaugen und kuschelt sich in das Kleidungsstück der edlen Walküre*

Hm. Nö. Nicht sooo romantisch.

Ach und falls ihr Beweise braucht…. bittschön:
(Aber ignoriert bitte die wunderhübsche Bollerbuxxe, die ich da anhabe…)
pullover

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich flipp ma dezent aus, wa?! 😀

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Wiegetag KW 30/2016 und Gedankenmatsche

Heute morgen hätte ich mir gewünscht, Trulla wäre weiterhin im Urlaub, so wie letzte Woche.
89,0  zeigte sie an. Ganz schön unverschämt.
Nun denken bestimmt einige: „Haha! Da hat sich die Yu aber schön was drauf gefressen in ihrer waagenfreien Woche!“
Hm. Nö. Gestern zeigte Trulla nämlich noch 87,5 an.
Ich hätte also gestern ca. 10.500 Kalorien über meinem Bedarf essen müssen, damit das eine echte Zunahme wäre.
Ich kann euch versichern: hab ich nicht. 😀

Jedoch, auch wenn ich weiß, dass das nur Wasser ist und sich bald wieder verflüchtigt, es nervt mich an gerade. Ja.
Nicht, dass der Tag für mich jetzt gelaufen wäre, aber ein bisschen zieht so ein Schwupp nach oben die Laune dann doch runter.

Das Schöne ist aber, seit der Lektüre von „Fettlogik überwinden“ habe ich bei solchen Ausreißern nun die (relative) Gelassenheit, zu Wissen, dass das nur Wasser sein kann.
Früher hab ich in solchen Momenten nämlich gerne den „JETZT IST AUCH ALLES SCHEISSEGAL! DU MACHST UND TUST UND NIMMST IMMER NUR ZU!!“-Film gefahren und mich all meinen Gelüsten hingegeben.
Das hat dann dafür gesorgt, dass die Wasserzunahme sich irgendwann in eine echte Zunahme gewandelt hat. Voll logisch, so zu handeln, ey.

Aber apropos Gelüste. Ich gebe offen zu, gerade fordert mich LCHF ganz schön heraus.
Also eigentlich nicht LCHF, sondern alles andere. Es ist momentan schwer, in meinem Plan zu bleiben. Das ist es, was mich herausfordert und mir einiges abverlangt.
Ja, LCHF bedeutet für mich streckenweise immer noch Verzicht. Die meiste Zeit nicht. Aber ab und zu eben doch.
Und ich arbeite immer noch daran, die Gefahren zu erkennen und zu analysieren, warum ich auf einmal Gelüste entwickle und dieses nervtötende Gefühl, ungerechterweise auf alles verzichten zu müssen (mimimiiiii) sich breit macht.

Oft ist es der Grund echt einfach zu finden: Zyklusnerverei.
Rund um den Eisprung bin ich nicht nur krampfig unterwegs, sondern habe auch Heißhunger. Auf ungefähr ALLES.
Da ist es nicht immer leicht, den Verlockungen, die hier im Hause rum liegen, zu widerstehen. Nutella, Schokozeugs, Eis und sowas. Das ist hier eigentlich immer vorhanden, da Herr Yu ja nur Teilzeit-LCHF isst.
Wenn mich das dann so anmacht, dass es gefährlich wird, verputzt Herr Yu das Zeug ganz schnell, oder nimmt es mit ins Büro oder so. Hauptsache raus aus meinem Sichtfeld.

Manchmal sind die Gründe aber diffuser und schwieriger zu fassen.
Ich bin und bleibe emotionaler Esser.
Und es gibt viele Emotionen. Also gibt es für mich auch viele Gründe, zu essen.
Frust zum Beispiel. Bin ich wegen irgendetwas frustriert und sei es nur unterschwellig, dann schlägt sich das direkt in meinem Essverhalten nieder.
Als wollte ich das Frustgefühl in mir durch leckeres Essen wieder ausgleichen, anstatt schlauerweise den Ursprung des Frusts aktiv zu bekämpfen.

Und dann wäre da noch das Situationsessen.
Kennt ihr das auch? Essen, weil die Situation gerade passt?
– Es ist gerade so gemütlich vorm Fernseher, da muss man doch was knabbern.
– Klein Yu ist endlich eingeschlafen und jetzt hab ich endlich mal Zeit, mich zu verwöhnen.
– Wir spielen ein Gesellschaftsspiel, da muss doch was zum Naschen dabei sein.
– Es ist Sommer, da möchte ich ein Eis essen.
– Es ist Winter, da möchte ich einen heißen Kakao trinken und Kekse reintunken.
– Es ist Geburtstag, da gehört doch ein Kuchen dazu.
– Es ist Urlaub, da muss man das nicht so genau nehmen.
– …

Und dann die Langeweile.
„Langeweile im Mund“, nannte das eine Freundin von mir mal.
Fand ich sehr passend.
Im StudiVZ gab es früher auch mal die Gruppe „Mir ist langweilig. Was könnte ich denn mal essen?“ Ich bin also nicht alleine mit diesem Langeweilerumgefresse.
Aber besser macht es das auch nicht.

Nun ja. Jedenfalls habe ich momentan mit einer netten Mischung aus all diesen Gründen zu kämpfen und deswegen ist es gerade wieder einmal etwas schwieriger als sonst.
Aber Aufgeben ist keine Option. Wissta, ne?

Und wisst ihr was mir gestern abend im Bett durch den Kopf geschossen ist?
Ziemlich genau vor einem Jahr, habe ich das LCHF-Handtuch schon einmal geschmissen. Bzw. hab ich es damals für einige Zeit ganz hinten in den Schrank gelegt.
Ihr erinnert euch, dass ein Becher Eis mich letztes Jahr im Sommer ins Straucheln brachte? Und dass ich drei Monate wüst rumgefressen habe?
Ja. Das war ziemlich genau vor einem Jahr.
Und jetzt habe ich mich gefragt, ob ich nicht gerade mal wieder unbewusst dabei bin, mich selbst zu sabotieren?!
Das kann doch kein Zufall sein, dass ich genau jetzt wieder so essdoof werde, oder?!

Jedenfalls habe ich dann beschlossen: keine Chance. DAS passiert mir jetzt nicht wieder. NEIN! NEIN! NEIN!

So. Jetzt seid ihr wieder im Bilde, was hier so los ist.
Mal sehen, wie ich das jetzt alles in den Griff bekomme. *seufz*

 

Es ist mal wieder an der Zeit…

… für ein bisschen Foto-Action, habe ich mir gedacht.

Bisher habe ich ja immer meine Fotos – megaprofessionell ganz nebenbei bemerkt 😉 – anonymisiert, wenn ich sie euch präsentiert habe.
Da ihr ja nun mein Gesicht kennt, kann ich euch nun viiiiel besser zeigen, was sich in den letzten Jahren so bei mir verändert hat.

Also, macht euch bereit.

Fangen wir mal mit dem Gesicht an.
Gesicht

 

Das linke Foto ist irgendwo bei +/- 125 kg entstanden.
Ich fand das damals total schön, das Foto, das weiß ich noch.
Wenn ich es heute ansehe, finde ich es nicht hässlich, aber ich bin erstaunt, wie speckig mein Gesicht war. Das habe ich nie so wahrgenommen.

Und nun mal Ganzkörperfotos…
vgl ganzkörper

 

 

 

 

 

 

 

Links bin ich zarte 22 Jahre alt und über 120 kg schwer.
Rechts bin ich zarte 33 Jahre alt und wiege knapp um die 90 kg.
Das Bild ist im Mai entstanden. Seitdem haben sich 2 oder 3 kg schon wieder verabschiedet.
Das Kleid ist leider noch nicht oft zum Einsatz gekommen. WETTER, ey!

 

Und nun noch mal die Rückansichten damals und heute…
rücken

 

 

 

 

 

 

Joa, schon so ein kleiner Unterschied, oder?
(Außerdem seht ihr Klein Yu in ihrem neuen, heißgeliebten Lernturm, den ich für sie zusammengeszimmert habe. 🙂 )
Man sieht rechts noch die Speckfalten rechts und links, aber auch die werde ich noch eliminieren! Das sag ich euch. 😀

Also echt, ne. Ab und zu muss man sich wirklich bildlich vor Augen führen, was man schon geschafft hat, oder?

 

Neues Jahr, neues Ziel

So, ihr lieben Leserleins, erst einmal: ein frohes, gesundes, erfolgreiches, lustiges, rockendes, liebevolles, kuscheliges, wuscheliges, neues Jahr für Euch!
Ich hoffe, ihr seid alle gut rüber gerutscht und startet fröhlich und katerfrei in das Jahr 2016. ❤

Gestern gab es ja nur eine kurze Wasserstandsmeldung zum Gewicht.
Ich bin davor nicht dazu gekommen, zu schreiben und wollte unbedingt, dass ihr wisst, dass ich nicht in die Weihnachtsfressfalle gestolpert und wieder über 100 geklettert bin.
Nä! Nix da!
Ich habe alle Weihnachtstage total gut und vernünftig gegessen. Ich habe sogar jeden Tag Tagebuch geführt und die Lebensmittel gewogen (bis auf Heiligabend, da habe ich geschätzt). Ich habe keinen Sekt und auch keinen anderen Alkohol getrunken und ich habe mich nicht überfressen.
Sehr gut!
Nicht so gut fand ich dann, dass die olle Waage trotz aller Bemühungen ein Plus anzeigte. Das Gewicht lag vor dem Wiegetag nämlich sogar bei 99,2!
Ich habe ja schon öfter von meiner „Arschlochstimme“ berichtet, die in einem kleinen Appartment ganz hinten in meinem Speckbrain wohnt.
Die fühlte sich natürlich gleich verpflichtet mit wehenden Fahnen und lauten Fanfaren aufzumarschieren und zu skandieren: „Iss! Iss! Iss!“
Ja. Sie flüsterte zwischendurch: „Ist das nicht fies? Da planst Du Weihnachten durch, hältst Dich an Deinen Plan und dann sowas? Ist das nicht unfair? Du nascht nicht vom bunten Teller, isst keine Plätzchen, trinkst keinen Asti und trotzdem nimmst Du zu? Also, eigentlich ne, eigentlich ist es dann doch auch egal. Hau doch rein. Iss doch ein paar Spekulatius. Bringt doch eh alles nix!“

Orr, Leute. Ich kann Euch sagen, diese Stimme – sie macht mich noch wahnsinnig.
Glücklicherweise konnte ich ihr sagen: „Verzieh dich in dein Appartment und halt verdammtnochmal die Fresse!“
Denn zum Glück funktioniert mein Hirn ja auch noch und schaltete sich immer dazwischen: „Das ist keine echte Zunahme. Hallo. Bleib mal ruhig. Du hast gesund und vernünftig gelebt. Außerdem hast du deine Regel und hast Wassereinlagerungen. Bleib locker.“

Nun ja, gestern waren es dann ja schon wieder 98,9 und heute sogar 98,3, um hier mal mit ein paar Zahlen um mich zu schmeißen.
Naja, warten wir einfach den nächsten Wiegetag ab. 🙂

So. Und jetzt ist ein neues Jahr angefangen und ich frage mich, ob ich irgendwelche Vorsätze habe.
Nö. Eigentlich nicht. Also nicht diese „ab dem 01.01. wird alles anders“ Vorsätze, die man 3 Tage durchhält und dann leise und klammheimlich absterben lässt.
Aber so generell habe ich natürlich Ziele.

  1. LCHF weiter leben und festigen
  2. mehr Bewegung
  3. die 90kg-Marke knacken

1.) Ja, ich möchte weiter LCHF essen. Ich weiß, dass mir diese Ernährungsform am meisten entgegen kommt und meine beschissene Zuckersucht am besten in Schach hält.

2.) Ich muss mich wieder mehr bewegen. Ich bin zwar viel mit dem Baby auf Achse und erledige vieles zu Fuß mit ihr im Kinderwagen oder in der Trage, aber es muss wieder richtige Bewegung her. Da habe ich auch schon einen Plan geschmiedet, über den ich aber gesondert berichten werde. 🙂

3.) Un.be.dingt. will ich die 8 vorne sehen. Gerne natürlich auch die 7 oder noch lieber die 6, aber ich denke erst einmal in Etappen. Das motiviert mich mehr. Ich will mir einfach beweisen, dass ich es kann. Dass es in meiner Hand liegt, wieviel ich wiege. Dass ich nicht zum Dicksein verdammt bin.

Also. Angriff.

Und ihr so? Was habt ihr vor in diesem Jahr?

Phase 3

Ich habe hier auf meinem Schnuckelblog schon oft erwähnt, dass ich zuckersüchtig bin.
Vielleicht zu oft in Nebensetzen wie „Einmal Junkie, immer Junkie“ etc.
Aber heute will ich mal ganz explizit über diese Sucht schreiben.

Oft ernte ich irritierte Blicke, wenn ich sage, dass ich LCHF vor allem auch gewählt habe, weil es mir hilft meine Zuckersucht in den Griff zu bekommen.
„Zuckersucht. Jetzt ist sie total durchgedreht.“ kann ich dann in vielen Augen lesen. „Jeder isst doch gerne mal süß.“ bekomme ich dann als Antwort.
Aber mit „süß“ allein hat das noch nicht mal unbedingt etwas zu tun.

Doch fangen wir mal ganz anders an. So wie ich bei meiner Recherche.
(Ohoooo, Frau Yubaba recherchiert, bevor sie einfach wild auf die Tasten kloppt und hofft, es möge ein veröffentlichbarer Artikel dabei entstehen? Sapperlot!)
Ich habe nach den verschiedenen Phasen für eine Sucht gesucht.

Schnell fand ich eine Liste mit 6 Punkten, die typisch für eine Suchterkrankung sind.

  1. Zwang, die Droge zu konsumieren
  2. Kontrollverlust
  3. Immer mehr wollen
  4. Die Droge wird zum Lebensmittelpunkt
  5. Gebrauch der Droge wider besseren Wissens
  6. Entzugssymptome

Dann ging ich mal Punkt für Punkt durch.

Zwang
Ja, den Zwang zu essen kenne ich. Wie oft habe ich schon gesagt, oder auch hier geschrieben, dass irgendwelche Lebensmittel mich so lange „genervt“ haben, bis ich sie gegessen habe. Das kann zum Beispiel eine Tüte Lakritz sein, aber auch ein Kuchen, Plätzchen oder Toastbrot.
Das Essen ging mir nicht aus dem Kopf, bis ich endlich klein beigegeben habe.
Immer mit dem Vorhaben „nur eine Hand voll“, „nur ein Stück“, „nur eine Scheibe“.
Erst mit dem Biss in das jeweilige Produkt war die innere Stimme ruhig. Aber nur kurz.
Was ohne Umwege zu Punkt zwei führte, dem

Kontrollverlust
Der Kontrollverlust ist mir auch wohlbekannt. Denn aus „nur eine Hand voll“ wurde irgendwie, ganz unbemerkt „Huch, die 300g Lakritz sind ja leer.“ oder „Hoppla, wo sind denn die 2 Rollen Softcakes hin?“
Und dann kommt die Stimme wieder, die ich gerade doch erst mit dem Essen ruhig gestellt hatte. „Naja, jetzt ist die Tüte leer, aber da ist doch noch Kuchen von gestern.“
„Nein, das wäre jetzt eklig, Stimme.“
„Ach ach ach. Kuchen! Kuchen ist lecker. Und egal ist es nach der Tüte Lakritz sowieso schon!“
Naja, kurz gesagt, ging dann auch alles andere Verlockende drauf. Nach und nach. Und irgendwann wurde ich „wach“ und sah, was ich alles gefressen hat. Ja, gefressen.
Ohne es richtig zu spüren, wahrzunehmen. Es geht gar nicht um den Geschmack, es geht ums Essen an sich!

Immer mehr wollen
So. Am Anfang macht man vielleicht ein, zwei mal so ein Fresstival.
Doch irgendwann wird die Ausnahme zur Gewohnheit. Abends nach einem schweren Arbeitstag muss doch verdammtnochmal eine Belohnung drin sitzen! Also wird ein Becher Eis gekauft. Am liebsten amerikanisches Erdnussbuttereis mit Erdnussbutterschokolade darin. Wenn schon denn schon.
Und ich könnte ja nur so eine kleine Kugel, so als süßen Ausgleich für den bitteren Arbeitsalltag.
Aber nein, plötzlich ist der Becher leer. Eine ganze Packung Eis ist in mir verschwunden.
Und ein Riegel Schokoalde reicht schon lange nicht mehr, lieber gleich eine Tafel.
Und wer isst schon eine Hand voll Chips? Leer sein, muss sie die Tüte.
Eine Scheibe Toast? Ha. Das ist ja gar nichts. Lieber gleich mal 4 Scheiben auftoasten und anschließend noch mal 2.
Irgendwie wird das Essen immer wichtiger und wichtiger und  bald ist es der

Lebensmittelpunkt
Echt Leute, bei dieser Suchtphase habe ich erst gedacht: „Wasn Quatsch, also das trifft auf mich ja so gar nicht zu!“
Und dann hab ich überlegt.
Es gab Zeiten in meinem Leben, da saß ich im Kino und habe während des Films nur darüber nachgedacht, was ich beim anschließenden McD/BK/KFC/Wasauchimmer-Besuch essen würde. Den. ganzen. verdammten. Film. lang.
WIE TRAURIG IST DAS BITTE?
Es gab weitere Situationen in meinem Leben, die aus meiner Sicht nur mit bestimmten Lebensmitteln perfekt wurden.
Mit dem schlonzigen Burger plus die Nuggets plus die Pommes bitte groß.
Mit der heißen Schokolade am Ende des Winterspaziergangs.
Mit dem Eis beim Stadtbummel.
Einige werden jetzt sagen, „aber na, das gehört doch auch mal dazu. Sich was zu gönnen!“
Aber das war (ist) bei mir anders. Das Essen hatte mehr Bedeutung, als die Aktivität selbst. Versteht ihr?
Und das führte auch schließlich zum

Essen wider besseren Wissens
Ich sah und fühlte, wie ich dicker und dicker wurde. Dass die Hosen enger, die Auswahl im Laden kleiner und die Stufen hoch in den zweiten Stock mysteriöserweise irgendwie immer mehr wurden. Ich sah auch Zahlen auf der Waage, die alles andere als gesund waren. „Ich bin zwei schlanke Frauen schwer!“
Und was tat ich? Essen. Weiter essen, was nicht bei drei auf dem Baum war.
Und einfach  nur um zu essen. Auch wenn ich mittags schon eine komplette Mahlzeit gegessen hatte. Auch wenn ich eigentlich überhaupt keinen Hunger hatte. Nur weil das Scheißzeug einfach verfügbar war.

Entzugssymptome
Oh ja. Die kenne ich. Schlechte Laune, das ewige Kreisen der Gedanken um das Essen.
Das ewige Gejammer, dass man verdammtekackenochmal jetzt Schokolade braucht, um den Tag überhaupt zu überstehen.
Alle essen Schokolade, wieso darf ich nicht? Ein Stück Schoko, komm nur ein Stück! Und so weiter und sofort.
Besonders krass ist natürlich der Entzug, den ich bei der Umstellung auf LCHF durchmachte.  Die sogenannte „Low Carb Grippe„.
Ich fühlte mich einfach matschig. Hatte rasende Kopfschmerzen. War müde und übellaunig.
(Diese Beschwerden sind darauf zurückzuführen, dass der Körper nun keine schnellverfügbaren Kohlenhydrate vorgesetzt bekommt, an die er so gewöhnt ist, sondern lernen muss, seine Energie anders herzustellen. Glücklicherweise ist man nach ein paar Tagen da durch und fühlt sich danach energiegeladener denn je. Klickt mal auf den Link, wenn ihr das genauer wissen wollt. Ich kann das bei weitem nicht so gut erklären.)

Nun, ich konnte mich also in allen Phasen wieder erkennen. Schon schön.
Und ich sage Euch, es ist verdammt schwer sich das einzugestehen, dass das eben kein normales Essverhalten ist, sondern ganz klares Suchtverhalten.

Mit LCHF ist es sehr viel einfacher, diese Sucht im Zaum zu halten. Ich habe es schon mal irgendwo erwähnt. Der Blutzuckerspiegel bleibt gleichmäßig ruhig, es gibt keine Heißhungerattacken mehr, es ist Ruhe in Frau Yubaba angesagt.
Das heißt nicht, dass ich nur noch so durch die Gegend hüpfe und keine Verlockungen mehr kenne. Bestimmt nicht. Ich mein, es ist gerade Vorweihnachtszeit.
Natürlich mache ich große Augen, wenn ich an den Weihnachtsspezialitäten im Supermarkt vorbei laufe. Ich liebe Spekulatius, Dominosteine, Rumkugeln, Lebkuchenherzen, Blätterkrokant und diverse Weihnachtsschokoladen.
Mir läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn ich den Duft einer Bäckerei rieche, oder Pommesgeruch herangeweht kommt.
Und ja, es ist schwierig immer nein dazu zu sagen, aber es fällt mir eben leichter, wenn mein Blutzucker stabil ist und ich nicht gerade mit der nächsten „Unterzuckerung“ durch die Regale stromere.
Und immer begleitet mich die Frage: Ist es das Wert? Ein Dominostein, der der erste Stein auf der Straße zurück zur Völlerei sein könnte? Nochmal die Umstellungsbeschwerden? In alte Muster zurück fallen? Was willst Du wirklich?
Es ist Arbeit. Für mich ist es harte Arbeit.

Und wie kam ich überhaupt auf den ganzen Kram mit der Sucht?
Durch einen Artikel, den Sudda aus dem Schwedischen übersetzt hat.
Hier ging es auch um verschiedene Phasen der Zuckersucht und die große Frage, wo man sich selbst einordnen kann.
Verfasst wurde der Artikel ursprünglich von My, einer schwedischen Lady, die 80 kg mit LCHF abnahm und sich ihrer Zuckersucht stellte.

Nun. Ich las den Artikel und stellte mit Entsetzen fest, dass ich Anzeichen von Phase 3 zeigte. Daraufhin heulte ich erst mal ein wenig. Es tut, wie bereits gesagt, weh, sich sich selbst stellen zu müssen.

Aber nun. Es ist, wie es ist. Und ich bin bereit gegen meine Sucht anzukämpfen.
Ich habe gute Werkzeuge zur Hand und ich erkenne immer öfter die Schlingen und Fallen, die mich wieder in die Graserei treiben wollen.
Hoffen wir, dass das so bleibt.

Noch ne Logik….

Ich habe ja schon angedroht, dass ich weiterhin überlege, in welchen Situationen ich noch an Fettlogiken glaube.
Und wie das so ist, wenn man angestrengt überlegt, fällt einem nix ein.
Und dann ist man auf einmal in einer bestimmten Situation, verhält sich vollkommen Banane und es fällt einem wie Schuppen von den Augen.

Ich habe eine total tolle Logik. Ich weiß nicht, ob man dazu wirklich Fettlogik sagen kann, vielleicht ist es eher eine Diätlogik.

„Heute ist ja Wiegetag, da kannste ein bisschen mehr essen!“

Klingt bekloppt? Ist es auch. „Gelernt“ habe ich das bei WW.
In den Gruppentreffen waren so viele Menschen, die bis zum Wiegen am Abend nichts gegessen und getrunken haben, weil sie meinten, dass sie dann abends auf der Waage leichter sind.
Und dann ging noch während des Treffens das Gefresse los.
Entweder kaufte man sich irgendwelche WW-Riegel, oder kaute auf mitgebrachten Äpfeln rum oder packte (ohne Scheiß) Tupperdosen mit diversen Gemüseschnitzen aus und aß diese dann.

Und nicht selten war dann zu hören: „Hehe, heute ist ja Wiegetag gewesen. Gleich erst mal zu McD. Hab ja eine Woche Zeit, das wieder auszubügeln.“

Und das traurige: ich hab auch oft genug gedacht, „Ach heute haust Du mal richtig rein. War ja Wiegetag.“
Und das allertraurigste: ich habe festgestellt, dass ich das anscheinend immer noch in mir verankert habe.
Als ich letzte Woche mein Gewicht gepostet habe, dachte ich danach beim Essenplanen „Och, heute war ja Wiegetag, da kannste ruhig ne größere Portion essen.“
Dann fiel ich mir, glücklicherweise, gedanklich selbst ins Wort: „Samma, spinnst Du eigentlich? Es wird genau so vernünftig gegessen, wie sonst auch. Es geht hier nicht um Wiegetage, sondern um langfristige Ziele, Du Birne!“

Hammer, mit welchen Mitteln man sich selbst bescheißt.

Stoffwechselneid

Robin hat mich in den Kommentaren zu meiner Buchempfehlung gefragt, ob ich aus der Lektüre des Buches „Fettlogik überwinden“ etwas für meinen Abnehmweg ändere oder etwas neues für mich dort heraus ziehen konnte.

Tatsächlich bin ich nach dem Lesen des Buches mal in mich gegangen und habe überlegt, was ich selbst an „Fettlogik“ mit mir herum schleppe.

Und was mir gleich als erstes einfiel: der Stoffwechselneid.
Immer und immer wieder habe ich gejammert: „Buwäääh, der Herr Yu kann essen, was er will. Der passt gar nicht auf und isst, worauf er Lust hat. Und iiiihiiiich? Immer muss ich aufpassen. Das ist so unfair!“

Daraufhin habe ich mich mal mit dem Thema beschäftigt.
Ist Herr Yu wirklich ein Stoffwechselmonster, das verbrennt, was auch immer es oben hinein wirft?
Welchen Kalorienbedarf hat Herr Yu überhaupt? Und wieviel davon verbraucht er tatsächlich?

Also habe ich uns mal verglichen:

Vergleich

Zur Erläuterung des Punktes „Tägliche Bewegung“:
Ich bin mal von meinem normalen Job-Alltag ausgegangen und nicht von der jetzigen Elternzeit.
Ich habe einen Bürojob und sitze dort eigentlich nur. Lediglich zur Toilette, zur Kaffeemaschine oder in ein anderes Büro, um etwas mit Kollegen zu klären, muss ich mal laufen. Also wirklich nichts nennenswertes. Deswegen habe ich bei mir einen „niedrigen Bewegungsgrad“ gewählt.

Herr Yu hat auch einen Bürojob, allerdings muss er viel zu verschiedenen Kollegen laufen, Rechner schleppen, Treppen steigen. Die Firma, für die er arbeitet, verfügt über mehrere Produktionshallen, die weiter auseinander liegen. Dahin läuft er, oder fährt mit dem Rad. Er arbeitet sich aber körperlich nicht kaputt. Deswegen habe ich hier einen „mittleren Bewegunsgrad“ gewählt.

Wir sehen also, ich habe einen Gesamtumsatz von etwa 2.100 Kalorien, Herr Yu einen von knapp 2.700.
Jetzt könnte man denken „Hmm, sind ja eigentlich noch relativ dicht beieinander die beiden.“
Dann schauen wir mal, wie es aussieht, wenn Herr Yu und ich an einem Tag exakt dasselbe essen würden.

Das könnte so aussehen:

Frühstück:

– Ein Käsebrot
– Eine Tasse Kaffee mit 2 TL Zucker (so trinkt Herr Yu den Kaffee)
= 295 kcal

Mittagessen:

– Cevapcici mit Djuvec-Reis in der Kantine
– 2 Tassen Kaffee mit je 2 TL Zucker
= 729 kcal

Abendessen:

– LCHF-Rezept: Spinat-Käse-Taler
= 1.060 kcal

 

Das macht insgesamt 2.084 Kalorien für den Tag.

Ich wäre also schon an meinem Tagesbedarf, Herr Yu hätte noch 600 Kalorien zu verballern.

Wie oft habe ich mich schon geärgert, dass der Gute sich abends noch seine Lieblingssüßigkeit (m&m’s) reinzieht und einfach nicht dicker wird?
Schauen wir doch mal. Herr Yu fegt sich also nach dem Abendessen dann und wann schon mal eine halbe Tüte Erdnussklicker rein. Diese Portion hat einen Kalorienwert von ungefähr 487 Kalorien.

Damit ist Herr Yu dann bei 2.571 Kalorien für den Tag.
Er ist also noch entspannt in seinem Tagespensum, während ich schon 500 Kalorien drüber läge.

Wie oft habe ich schon gesagt: „Mensch, ich esse doch gar nicht mehr als Du! Wieso nehme ich dann zu und Du nicht?! Das ist unfair!“
Jetzt weiß ich, hier ist gar nix unfair. Das ist schlichte Mathematik. Herr Yu isst in seinem Bedarf und ich liege drüber.
Kein Stoffwechselmythos, keine Verbrennungsanlage in Herrn Yu, die da ihr Unwesen treibt.
Er hat einfach einen höheren Bedarf als ich.

 

Und dazu kommt noch was: Herr Yu ist auch mal ganz abgesehen vom Beruf um einiges aktiver als ich.
Er spielt einmal die Woche Fußball. Er ist es, der immer den Müll runterbringt und den Wasserkasten hochschleppt.(Das sind Kleinigkeiten, die sich läppern!)
Er fährt wenn möglich jede Strecke mit dem Rad. Er ist auch an sich ein „unruhigerer“ Geselle als ich.
Er ist irgendwie immer in Bewegung, während ich bewegungsmuffliger bin.
Und das kommt auf seinen Kalorienbedarf noch drauf! Ich habe da oben ja nur den „ganz normalen“ Bedarf, ohne Sport usw. berechnet.

 

Von dieser Fettlogik muss ich mich also schon mal dringend verabschieden.

Ich werde mal weiter überlegen und gucken, ob da nicht noch mehr Fettdenken in mir schlummert.
Falls ich noch mehr finde, werdet ihr es hier lesen können.

 

Robin, ich hoffe, ich bin hiermit schon mal einigermaßen auf Deine Frage eingegangen.

Erwartungen

Letzens bin ich über diesen Comic gestolpert:

 

 

Erst hab ich nur geschmunzelt, aber wie das manchmal so ist, setzte dann das Yubababrain ein und dachte nach.

Wie viele Hoffnungen werden doch in das Abnehmen gesetzt.
Was, wenn man tatsächlich an seinem Ziel ankommt und merkt: „Same shit – different body!“

Und dann fing mein Hirn an zu wühlen in Emotionen, Erfahrungen, Erwartungen, Plänen, Absichten und Phantastereien.

Es fragte mich, ob ich mir vom Abnehmen vielleicht auch zu viel verspreche?
Was ist das für ein hehres Ziel, das ich da verfolge?
Jage ich einer Utopie nach? Einem „Ich 2.0“ ?
Denke ich, es wird alles besser, wenn ich erst mal schlank bin?
Glaube ich, dass sich Probleme in meinem Leben in Luft auflösen, nur weil ich weniger wiege? Dass ich dann endlich wieder „ich“ sein kann?
Wenn das so wäre, wer bin ich dann jetzt? Nicht ich? Verschwende ich dann nicht gerade massiv Zeit mit Auf-bessere-Zeiten-warten?

Dann hab ich meinem Hirn eine Pause verordnet, durchgeatmet und für mich alles erst einmal sortiert.

Und dann hab ich festgestellt, dass ich mir keine Wunder wie:

Wenn ich erst mal schlank bin,
… mögen mich alle!
… rennen mir die Männer scharenweise hinterher!
… hab ich keine Höhenangst mehr!
… höre ich auf an mir zu zweifeln und find mich nur noch gut!
… habe ich ganz viele Freunde!
… wird mein Leben so viel aufregender!
… wird das Leben leichter!
… passieren keine schlimmen Dinge mehr!

verspreche. Nein.

Aber ja, ich verspreche mir doch etwas davon, abzunehmen. (Lassen wir jetzt mal die gesundheitlichen Aspekte ganz beiseite.)
Ich verspreche mir ganz klar mehr Selbstzufriedenheit. Ich habe auf dem bisherigen Weg auch schon gemerkt, wie das schwindende Gewicht sich positiv auf meine Zufriedenheit mit mir selbst auswirkt. Ich gucke anders in den Spiegel, gehe anders (!) und strahle (laut anderer Menschen Beobachtung) eine größere Zufriedenheit aus.
Ich bin entspannter geworden.

Entspannter  – also noch nicht vollkommen entspannt. Das ist das, was ich mir erhoffe. Dass mir, wenn ich mich wohler in meinem Körper fühle, auch mit mir selbst wohler ist. Dass ich nicht mehr ewig an Klamotten rumzupfe, aus Angst eine Speckrolle könnte unschön inszenziert werden. Dass ich mir über sowas einfach keine Gedanken mehr machen muss.

Aus dieser Zufriedenheit würde in meiner „Vision“ dann auch einfach mehr Selbstbewusstsein entstehen, das dafür sorgt, dass ich endlich mal für mich einstehe und mich durchsetze.
Und nicht mehr, wie heute, oder früher noch viel ärger, die Klappe halte, damit ich nicht fett UND auch noch großschnäuzig bin.
Ernsthaft. Ich habe so oft meinen Mund gehalten, nur um bei anderen nicht an zu ecken. Und damit ja Keiner sagen konnte: „Was hat die Fette auch noch ne große Fresse am Kopp!“
Ich hatte das Gefühl, wenn ich schon nicht schön anzusehen bin, dann soll mich wenigstens jeder nett finden. Fett und nett. Na super.
Was habe ich davon? Die Leute sagen statt „Frau Yu? Das ist die Fette mit der großen Klappe.“ nun halt (vermutlich) Sachen wie „Frau Yu? Ja, das ist diese Dicke. Die ist aber nett.“
Die nette Dicke also. Echt mal, damit gewinnt man im großen Spiel des Lebens nun nicht unbedingt ’nen Blumentopf, oder?
Und auch hier hab ich schon Veränderungen auf meinem Weg bemerkt. Ich sage öfter klar, was ich denke, was ich will und nicht will, weil das Gefühl meine fehlende Ästhtetik wett machen zu müssen einfach immer schwächer wird.

Versteht mich nicht falsch, es geht nicht darum, zur Ego-Sau zu mutieren, sondern darum, sich nicht mehr so viel gefallen zu lassen.

Klar, es ist traurig, dass in meinem Speck-Brain solch selbstverständliche Dinge mit Äußerlichkeiten verknüpft sind.
Denn: warum sollte ich nicht heute schon mehr an mich denken? Nur weil die Waage kein Idealgewicht anzeigt? Weil die destruktive Stimme in meinem Kopf immer noch flüstert: „Sei nett, sonst mag Dich Keiner! Jaaa, dafür kannste Dich ruhig mal selbst hinten anstellen!“
Gelernt bleibt gelernt. Es ist schwer, etwas, dass man sein Leben lang so gehandhabt hat, ab- oder auszuschalten, auch wenn einem klar ist, dass man sich selbst verrät und vor allem, dass das hirnloser Quatsch ist.

Aber kommt Zeit, kommt Rat Erkenntnis. Ich entdecke mich auf meiner Abnehmreise immer wieder neu und anders.
Mal ganz von physischen Entdeckungen wie plötzlich wieder auftauchenden Hüftknochen und besser werdender Kondition abgesehen.
Ich arbeite nicht nur an meinem Erscheinungsbild, sondern auch daran, was in mir drinnen los ist.
Und das, was da innen manchmal so tobt, ist oftmals viel schwieriger zu bekämpfen als das Gewicht.