Ein unmöglicher Härtefall

Langzeit-Leserleins wissen, ich habe ein Einkaufsproblem. Ich hasse Bummeln. Es geht mir auf die Nerven und spätestens nach dem 2. Geschäft will ich weg. Nach Hause. Oder meinetwegen in den Wald, Blätter zählen.

Aber ab und zu lässt es sich leider nicht vermeiden und ich muss mich dich in den Einkaufsrubel stürzen.

Zum Beispiel passt mir meine Winterjacke nicht mehr. Viel zu groß. Ich sehe darin aus wie ein schlabbriger Schlumpf. (Die ist blau… :D)

Und damit ich, wenn der Winter richtig da ist, nicht frierend umher irre, hab ich in der Stadt mal geschaut, ob ich auf die Schnelle eine Jacke finde. Mit Klein Yu im Buggy. Das macht das Einkaufen nicht gerade entspannter, da die Kleine entweder permanent durch die Gegend geschoben werden will oder aussteigen und alles begrabbeln möchte was sie sieht. 😀 

Somit muss das Anprobieren von Kleidung dann schon wohl überlegt sein. Soll sich ja lohnen. 😉

Aber so weit kam es gar nicht… Ich habe keine Jacke gesehen, die mir gefiel. Eine, die ich okay fand, aber die hat dann gleich auch 200 Ocken gekostet. Öhm. Nee. Zu viel für „okay“.

Mein Problem (bzw. meine Liste an Problemen) mit Winterjacken ist:

  • Ich hasse Steppjacken. Ich finde die sehen bescheuert aus.
  • Ich hasse das Gefühl von Wolle auf der Haut. Das juckt! (Alle so: „Woooow Kaschmir!“ und ich:“Nehmt es ab von uns, garstige Elben haben es zusammengewebt!“)
  • Ich hasse Fleece. Kindheitstrauma.
  • Baumwolle ist mein Freund.

Findet da mal ne Jacke…

Vielleicht Wickel ich mich einfach in meine Bettdecke, wenn ich das Haus verlasse.

Damit würde ich auf jeden Fall aus der Masse herausstechen.

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Samstagsgedankenwirrwarr

Irgendwie möchte ich gerade ganz viel erzählen und dann hab ich gedacht: „Mach ich daraus jetzt x einzelne Posts?! Wer soll das denn alles lesen?!“ und dann habe ich mir gedacht, ich mach nen Sammelpost. 😀

Also was schwirrt denn da so durch meinen Kopf?

Alkoholfrei bleiben

Der Herr des Hauses ist heute feiern. Schützenfest. Mööp. So gar nicht mein Fall.
Ich könnte das Spektakel nur betrunken ertragen, das wäre aber für meine Ernährung kontraproduktiv.
Ich will mich nicht für ein bisschen Alk, mit dem ich mir einen Abend schönsaufe, aus der Ketose kegeln.
Und beim letzten großen „Event“ an dem ich teilnahm, ohne Alkohol zu trinken, wurde getuschelt und spekuliert, ob ich schwanger sei oder was ich sonst komisches hätte, dass ich keinen Alkohol trinke.
Auf diese Spekulationen und das ewige Eklären, warum ich nichts trinke, habe ich keine Lust.
Deswegen sieht mein Date für heute Abend eher so aus:
Date
Außerdem hab ich mich auf ein gemütlichen Abend mit mir allein eingestellt. Mal nur tun und lassen, worauf ich Bock hab und vielleicht sogar mal wieder meine Augenbrauen zupfen. Aber nur wenn ich Bock drauf hab.
Harrrharr!

Was der Spiegel meint

Ich habe den Vormittag im Bett vergammelt. Fern gesehen, Handygames gespielt, gelesen, gesurft.
Irgendwann musste ich mal aufstehen, denn der Kühlschrank im Hause Yu war wie leergefegt und das ist schlecht.
Also hab ich mich kultiviert, mich in mein momentanes Lieblingsshirt geschmissen und im vorbeigehen einen Blick in den Spiegel erhascht. Und ertappte mich bei dem Gedanken „Alter, Frau Yu, man sieht tatsächlich, dass sich was tut!“
Und um das mit Euch zu teilen, hab ich dieses kopflose Foto von mir geschossen.

It's me!
Ihr erinnert Euch vielleicht noch an den Post, in dem ich berichtete, wie ich mal angefangen habe?
Ich finde, man sieht einen deutlichen Unterschied.

Einkaufshöllentrip

Wer mich kennt, der weiß, dass es für mich nicht viel schlimmeres gibt, als einkaufen zu gehen.
Ich hasse es. Ich krieg zu viel, wenn Leute durch die Gänge flanieren, mit ihren Einkaufswagen alles versperren, vor Rolltreppen abrupt stehen bleiben, plaudernd die TK-Schränke blockieren usw.
Aber gut, einkaufen tut Not. Also ging ich heute gegen 15.00 los. Super Zeit, hab ich mir schon beim Losfahren gedacht. Ist bestimmt die halbe Stadt im Einkaufsrausch.
War auch so. Die halbe Stadt plus alle grenznahen Holländer überfielen den Real, gerade als ich ihn aufsuchte.
Beim Parken hörte ich dann auch noch laute Musik und fragte mich noch so, was das denn wohl soll.
Im Laden registrierte ich es dann. Irgendwas von wegen Frischemesse. Na super!
Die Gänge, die sonst nur von quer gestellten Einkaufswagen versperrt werden wurden jetzt auch noch von Pröbchen verteilenden Promotern belagert.
„Wollen Brot probieren?“ (tatsächlich genau so wurde ich gefragt!)
„Äh Nein. Danke.“
„Schaaaaaaade.“
Ich schlängelte mich vorbei an den Ständen mit Pizza, Käse, Brot, Joghurt, Eis… was auch immer da noch so angeboten wurde und griff zielstrebig zu den Lebensmitteln, die ich so brauchte.
Nichts wie raus!

Zu Hause angekommen merkte ich, dass die Einkaufstüte ganz schön schwer ist. Ich verfluchte die Tatsache, dass wir im dritten Stock wohnen und keinen Aufzug haben. In den dritten Stock kommt man übrigens über 6 einzelne Treppenabsätze, wovon der erste immer 7 und der zweite immer 8 Stufen hat. Es sind also immer 15 Stufen pro Etage und somit 45 Stufen bis zu unserer Wohnungstür.
(Ich erwähnte meinen Zählzwang ja schon mal… )
Jedenfalls, als ich oben ankam, wog ich erst mal die Einkaufstasche. 10 Kilo hat die gewogen! 10 Kilo!
Und dann fiel mir ein, dass ich DAS DOPPELTE (ja, das verdient große, fette und kursive Buchstaben) früher immer mit mir rumgetragen habe! Jeden Tag!
Ein Hammer, wenn man sich das mal so vor Augen führt. Sollte sich jeder Moppel, Ex-Moppel oder Nicht-mehr-ganz-so-Moppel mal vornehmen. Das was er schon geschafft hat auf den Rücken schnallen und staunen. Und danach stolz sein, so viel bereits abgeworfen zu haben. Word!

Abendessen

In meiner Einkaufstasche waren neben der Erleuchtung, was bereits an Gewicht hinter mir liegt auch noch allerhand leckerer Köstlichkeiten. Aus denen zauberte ich mir ein formidables Garnelen-Kokos-Curry.

Curry
Frei Schnauze, wie ich meistens koche. Das Beste daran: es war ratzfatz fertig und unfassbar lecker.

Shredden

Ich muss den Shred für heute noch erledigen. Aber ich habe gerade sowas von keine Lust, das kann mir keiner glauben.
Aber Ausreden zählen nicht. Ich werde heute Level 1 endlich abschließen. Indianerehrenwort.

Das war erst mal alles, was in meinem Kopf umherspukt.

Hätte ich vielleicht doch mehrere Beiträge draus machen sollen? Wer sich alles durchgelesen hat, bekommt einen Tapferkeitsorden verliehen.

Der sieht so aus:

Orden

Ich wollte Euch ja noch was zeigen…

Ich habe mir eine neue Sommerjacke gekauft.

Nicht etwa, weil die alte zu groß geworden ist, sondern weil ich einfach keine hatte.
Und immer Zipper-Pullis drüber ziehen ist auch irgendwie blöde.

Also auf! auf! zum Shopping.

Ich habe auch schnell eine Jacke gefunden, die mir gefiel.
Ich griff direkt zu meiner gewohnten Größe 48/50 und schlüpfte hinein.
Im Spiegel sah das ganze meeeeeega bescheiden aus. Sackig, unförmig.
„Und?!“ sagte Herr Yu.
„Zu groß“ sagte ich.

Dann sah ich nach, ob es noch eine kleinere Version der Jacke gab. Und die gab es.
Anprobiert, sitzt! Coolio.

Mitnehmen!

 

Und was ist das aufregende daran? Warum erwähne ich hier so nen Pillepallekram?

 

Deswegen:

 

Gnihihihi

Gnihihihi

Beim Kennzeichen D steht eindeutig eine 44/46.

Okeee, wundert man sich nun. Kann doch bei Frau Yus Maßen gar nicht sein?!
Klar, das ist keine Standard 44/46.
Das ist eine C&* Moppelecken 44/46, die per se schon mal größer ausfällt und vielleicht fällt diese auch noch extragroß aus.

Aber was soll der Geiz?
Ich hab früher selbst in den Moppelecken Größe 52 kaufen müssen, manchmal sogar 54!
Da kommt mir auch eine Moppel-46 beinahe vor, als wäre ich untergewichtig. 😀

 

Also: Yay for me, oder wat?!

 

 

Einkaufen

Das Einkaufen nach LCHF macht echt Spaß. 😀

Meine Einkaufsliste hat sich doch leicht verändert.
Neben KH-armen Gemüsen stehen da nun so Sachen drauf wie:

  • Creme Double
  • Nackenkotelettes
  • Räucherlachs
  • Eier
  • Sahne
  • Butter
  • Bauchfleisch
  • Krustenbraten (*zu Inka zwinker*)
  • Bacon
  • Kääääsäääää
  • Kokosöl
  • Mandelmus

Ich sag’s Euch. Jedes Abendessen ein Gedicht.
Heute gibt’s z. B. Nackenkotelett mit Feldsalat. Hamjam!

 

Ich bin gespannt, wie es nun gewichtstechnisch weiter geht. Momentan hüpfe ich öfter auf die Waage und in dieser Woche klettern die Zahlen etwas nach oben.
Woran das nun liegt, ist natürlich schwer zu sagen. Vielleicht sieht es gegen Ende der Woche schon wieder anders aus.
Mein Körper muss ja auch erst mal klarkommen mit dem ihm nun angebotenen Überfluss. 🙂

Ich mach jedenfalls erst mal weiter und guck was passiert.

Süßigkeitengelüste sind übrigens immer noch bei Null; Brot, Nudeln und Co. werden auch noch nicht vermisst.
Also: alles tutti!

 

Einkaufs-Paranoia

Heute habe ich im LCHF-Forum ein wenig rumgestöbert und einen Thread gefunden, in dem es um diverseste Einkaufserfahrungen geht.

Vor allem natürlich in Bezug auf LCHF.

Mein Einkaufswagen sieht jetzt schon ein bisschen anders aus, als noch vor 2 Wochen.
Da wandert nun das allseits verpöhnte Zeugs rein: Sahne, fetter Käse, fettes Fleisch, Butter . . .
Und da ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die in fremde Einkaufswagen schauen, komme ich mir momentan noch vor, wie auf geheimer Mission. In meinem Köpflein schwirrt dann das Mission Impossible Theme umher.

Ich stelle mir automatisch immer vor, dass die Leute denken „Kumma, die Fette davorne, die kauft auch noch Bacon! Kein Wunder, dass die so aussieht.“

Im Forum hab ich auch gelesen, dass viele Übergewichtige, die LCHF machen am Anfang tatsächlich eigenartige Blicke geerntet haben und sich anfangs auch noch „unwohl“ mit dem Einkauf fühlten. Also bin ich mit diesem Gefühl nicht allein.

Das Bekloppte ist aber, das ich auch vorher schon immer Einkaufs-Paranoia hatte.
Wenn ich mal wieder das Band voll mit Gemüse, Obst und mageren Produkten gepackt habe, habe ich immer gleich angenommen, dass die Leute entweder:

a) „Ha, so viel Gemüse und die ist trotzdem fett. Frisst bestimmt heimlich Pizza & Pommes!“

oder

b) „Da sieht man mal, dass Lightzeugs nichts bringt, so wie die aussieht!“

oder

c) „Na, da fängt wohl gerade einer eine Diät an… *hämisch grins*“

denkt.

Ja, ich bin paranoid. Aber das heißt ja nicht, dass die anderen Einkäufer mich nicht trotzdem beobachten!

Zwischen den Welten … oder so

Gestern war ich mit Herrn Yu einkaufen. Ich brauche dringendstestestens neue Hosen, da die, die sich noch in meinem Schrank befinden entweder kaputt geschlört sind, oder mittlerweile einfach nur noch rutschen und total bollerig um mich rumflattern.
(An dieser Stelle mal ein kleines „Yay“, denn dass Hosen zu groß werden ist deutlich cooler als Hosen, die zu klein werden.)

Also fuhren wir in ein großes Einkaufszentrum in der Nähe und ich hatte den Plan mindestens 2 neue Hosen, sowie einen vernünftigen neuen BH zu ergattern.
Ich also frohen Mutes in den ersten Laden gestiefelt und mich mutig auf die Hosen gestürzt. 50 schlockert mittlerweile ja so um mich rum, dass ich die Hosen ohne auf- und zuknöpfen an- und ausziehen kann, also habe ich beherzt zu 48er Hosen gegriffen.
Die erste ging locker zu, aber an den Oberschenkeln hatte das schon starke Ähnlichkeit mit nem Rollbraten. So Marke Presswurst. Also weg damit.
Die zweite, in der gleichen Größe wohlgemerkt, bekam ich nicht über den Hintern. Öh ja.
Ich probierte nach und nach, in ein und dem selben Laden, Hosen im Größenspektrum von 46 (die fast passte) – 52 (jawoll 52! die pure Verzweiflung) an und keine, nicht eine, passte vernünftig. Zu groß, zu klein, zu weit, zu eng, zu lang, zu kurz. Gnah. Da hatte ich den Kaffee schon auf.
Ich habe in drei weiteren Läden Hosen anprobiert und es war immer das gleiche Trauerspiel. Hosen, die oben rum passten waren meistens viel zu lang. Was glauben die Hersteller eigentlich? Dass man, wenn man ne 48 braucht, automatisch 2,30m groß ist?
(Die Auswahl an Kurzgrößen war noch beschränkter.)

Ich war kurz davor, mich auf den Boden zu schmeißen, zu heulen, mit den Füßen zu trampeln und „Welche Größe biiihinnnn ich denn nuuuuhuuun?!“ zu kreischen. Aber das hätte komisch ausgesehen.
Außerdem hätten sich dann die anderen Kunden wahrscheinlich gefragt, warum sich die dicke Tante ohne Hose auf dem Boden umher wälzt.

Irgendwann habe ich die Hosensuche einfach aufgegeben und mir überlegt, dass ich dann einfach weiter mit meinen Bollerhosen rumrenne, bevor ich ne schlecht sitzende Hose nur um des Kaufens Willen kaufe. Pfft.

Über die BH-Suche möchte ich eigentlich auch nicht reden. Da war es so, dass die Dinger entweder 70 Ocken oder mehr gekostet haben, oder, wenn sie günstiger waren, die Stäbchen schon vom bloßen angucken raussprangen und „Ich pieks Dich, bisse schielst!“ quäkten.

Mein Plan ist also super aufgegangen. Aber mit leeren Händen kam ich trotzdem nicht heim. Ich habe eine neue Winterjacke, eine schöne mucklige Strickjacke sowie ein Kleid mit passendem Blazer erstanden. Das Kleid ist für eine bevorstehende Feierlichkeit gedacht und ich liebe es. 🙂

Wer braucht da noch Hosen oder gut verpackte Brüste? Und nein, das waren keine Frust- sondern Lustkäufe. 🙂