Das Gewicht und dies und das

So, wie versprochen nun mal wieder ein Bericht von mir.
Wo fange ich an…?

Nach dem Whole 30-Bloggen bin ich in ein Offline-Loch gekrochen.
Das tägliche Bloggen der W30-Tage hat echt Spaß gemacht, war aber auch doch ziemlich zeitaufwendig.
Ich habe es danach erst einmal genossen, nicht am Laptop zu sitzen und nicht online zu sein.

Essensmäßig ist es ganz gut weiter gegangen.
Die ersten Tage nach dem W30 habe ich weiterhin versucht, nichts abzuwiegen.
Aber irgendwie war der „Druck“ raus. Während der 30 Tage hatte ich immer im Hinterkopf, mich genau an die „Tellervorgabe“ zu halten.
Nachdem das Experiment Whole 30 durch war, wurden meine Portionen schleichend größer und die Snacks wieder mehr.
Also habe ich wieder angefangen, abzuwiegen und aufzuschreiben. Ich habe nun einfach wieder einmal festgestellt, dass das „Frei Schnauze Essen“ bei mir nur fürs Halten des Gewichts funktioniert.
Will ich weiter abnehmen, brauche ich strengere Kontrolle. Ich verschätze mich immer noch zu schnell bei Mengen und vergesse Dinge, die ich gegessen habe auch mal, wenn ich sie nicht notiere.
Also ist fddb nun wieder mein Freund. 😉

WARNUNG:
Zart besaitete Männer, die Frauenkrams nicht gerne lesen, jetzt bitte wegglesen… 😉

Ich hatte einen außergewöhnlichen Zyklus. Damit meine ich vor allem außergewöhnlich lang. Erinnert ihr euch, dass ich erzählte, das meine Regel kommen müsste, als ich den W30 beendete?
Gut. Sie kam aber nicht. Ne ganze Weile nicht. Erst gestern entschied sich mein Körper dann doch mal pro Menstruation.
Was hat das Ganze mit meinem Gewichtsgehampel zu tun? Ich hatte per!ma!nent! Fresslust. PMS-mäßige, heißhungrige Fresslust.
Leute, war das nervig. Und ich habe dann auch echt über die Stränge geschlagen, so mengenmäßig. Aber nie so viel, dass ich wirklich zunahm.
Trotzdem stand mein Gewicht auf einmal wieder wie festgetackert auf der 85.
Ihr könnt euch vorstellen, dass mich das so ein klitzekleines bisschen genervt hat.
Aber ich wusste: keine echte Zunahme, nur Wasser. Atmen. Sonnenschein und Gänseblümchen.
Und ich wurde bestätigt. Als meine Regel endlich kam, verschwand direkt das Wasser, sodass ich heute wieder eine 83,7 vermelden kann.
Geht doch! 😀

WARNUNG ENDE! 😀

Die ganze letzte Woche war Herr Yu dann noch auf Dienstreise, sodass ich mit Klein Yu allein war. So hatte ich leider keine Zeit zum Bloggen und hab mich deswegen so lange nicht gemeldet.
Doof. Aber so einen vom Handy hingerotzten Beitrag wollte ich auch nicht hier lassen.

Heute haben wir einen schönen Familienausflug ans Meer gemacht.
Klein Yus erster Strandaufenthalt. Sie hatte mega viel Spaß an dem pfeifenden Wind, den Regentropfen, dem Meer, das sich so lustig hin und her bewegt und daran sich in den Sand zu legen und Muscheln zu untersuchen. ❤
Leider wurde unser Ausflug recht schnell durch einen enormen Regenguss beendet.
Herr Yu und ich waren klitschnass. Klein Yu hatte so einen wasserdichten Regenazug an. Sie war die einzige, die trockenen Fußes wieder am Auto ankam. 😀

Meine Hose war triefend nass. So richtig. Und ich hab gefroren wie blöd.
Also habe ich kurzen Prozess gemacht und die Hose ausgezogen für die Heimfahrt.
Müsst ihr mal machen, so ohne Hose ans Steuer. Ein sehr befreites Gefühl. 😀
Man hofft nur die ganze Zeit, dass man nicht in einer Verkehrskontrolle kommt oder in einen Auffahrunfall verwickelt wird.
Bisschen Adrenalin für zwischendurch. 😀
Jedenfalls sah ich mega klasse aus:  Kapuzenpulli, nackte Beine und dann Winterstiefel.
Ja, es gibt sogar ein Foto davon. Nein, ich werde es nicht zeigen. 😀
Ich zeige euch lieber ein angezogenes Foto.

img-20161002-wa0018Stylishes Outfit, was?
Die Hose ist viel zu groß, war aber die einzige, die ich IN die Stiefel stecken konnte.
Dafür könnt ihr mit mir den Pulli feiern. Der gehört nämlich eigentlich Herrn Yu. 😀
Wuhuuu, ich glaube es ja immer noch nicht, dass ich in seine Pullis passe, ey!

Ja und wenn ihr euch jetzt die Hose wegdenkt, dann wisst ihr, wie ich nach Hause gefahren bin.
Die ganze Fahrt über hoffte ich, dass keine Nachbarn vor der Tür stehen und mich sehen. Herr Yu entwickelte schon Pläne, mit Handtüchern und Decken, stellte dann aber fest, dass es wahrscheinlich auffälliger ist, wenn er mich in meine rosa Plüschdecke wickelt, als wenn ich schnell unbemerkt ins Haus husche. 😀

Glücklicherweise regnete es gerade total, als wir zu Haus angekommen sind – da war nicht eine Menschenseele in der Siedlung unterwegs.
Yay. 😀

So, nun wissta bescheid, wie die bekloppte Frau Yu sich die Zeit so vertreibt. 😀
Ich hoffe, ich komme nun wieder öfter zum Schreiben. 🙂

Die wundersame Vermehrung der Kleidungsmöglichkeiten im Schrank der Frau Yu und wie diese es einfach nicht fassen konnte.

Ich habe nichts anzuziehen.
Naja fast nichts. Und das ist kein Frauen-haben-nie-was-anzuziehen-obwohl-der-Schrank-voll-ist-Gelaber.
Ich habe 3 Hosen, 2 Pullover und etwa 4 Shirts, die derzeit passen. 2 Kleider.
(Schlüpper und Socken habe ich natürlich auch.)
Momentan liegt das daran, dass ich zu geizig bin, mir immer wieder passende Klamotten zu kaufen, je nach aktuellem Gewichtsstand.
Da trage ich lieber eine Größe länger und kleide mich erst wieder neu ein, wenn es wirklich gar nicht mehr anders geht.

Aber auch sonst habe ich immer einen ziemlich spärlich gefüllten Kleiderschrank.
Zum einen, weil ich einfach nicht besonders gerne einkaufen gehe und zum anderen, weil ich nicht unbedingt die Modisch-Interessierteste bin.

Doch gestern stellte ich fest, dass da noch viel mehr in dem Ungetüm von Schrank lauert, der im Schlafzimmer der Yus steht.
Eine ganze Schrankhälfte mehr!
Ihr ahnt es, oder?

Ich. passe. in. Herrn. Yus. Klamotten.
ICH. PASSE. IN. HERRN. YUS. KLAMOTTEN!

In die Oberteile (Herrengröße M übrigens) jedenfalls. Hosen habe ich nicht anprobiert.
Das würde auch nicht gut gehen. Mein Hintern würde die immer noch sprengen.
Aber: ich passe in seine verdammten Pullis und Shirts!

Echt mal jetzt, als Frau oder Meeeeeeeeeeeeeeeedchen hat man doch immer so romantische Vorstellungen.
Lady: „Oh mir ist ja so kalt.“
Gentleman: „Hier, zieh meinen Pulli über!“
Lady: *macht Herzchenaugen und kuschelt sich in das Kleidungsstück des edlen Ritters* (Hauptsache kein Kettenhemd)

Das ging bei uns nie. Ich hätte den Pulli vielleicht gerade über den Kopf bekommen, die Brüste frei schwingend an der Luft. Oder so ähnlich.
Peinlicherweise wäre es eher andersrum gegangen. Ich hätte Herrn Yu Klamotten leihen können.
Herr Yu: „Oh mir ist ja so kalt.“
Frau Yu: „Hier, zieh meinen Pulli über!“
Herr Yu: *macht Herzchenaugen und kuschelt sich in das Kleidungsstück der edlen Walküre*

Hm. Nö. Nicht sooo romantisch.

Ach und falls ihr Beweise braucht…. bittschön:
(Aber ignoriert bitte die wunderhübsche Bollerbuxxe, die ich da anhabe…)
pullover

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich flipp ma dezent aus, wa?! 😀

Lords of the boards

Es gibt so Dinge, die ich immer gerne ausprobieren wollte, aber nicht konnte, weil ich mich entweder für zu dick hielt oder es wirklich war.
Ich will zum Beispiel noch mal in einen Klettergarten, weil bei meinem ersten Besuch dort eine hochnotpeinliche Situation zustande gekommen ist, die bis heute an meinem Ego kratzt.
Ich konnte mein Gewicht (127kg damals) einfach nicht alleine bewegen, geschweige denn irgendwo hinauf wuchten.
Also baumelte ich lustig in der Mitte des Seiles und geriet dezent in Panik.
Aber die Geschichte kennt ihr schon. Ihr könnt Euch mittlerweile bestimmt gut denken, WIE SEHR das an meinem Ego kratzen muss, wenn ich immer wieder davon anfange….

Gut. Das ist also so ein Projekt, das noch aussteht, wenn ich mal nahe am oder im Normalgewicht bin.

Aber einen minikleinen Traum, den ich mir jetzt schon erfüllen konnte, will ich Euch nicht vorenthalten.
Herr Yu hat sich vor geraumer Zeit ein Longboard gekauft und rollerte öfter mal quietschfidel durch die Gegend.
Ich habe ihn immer etwas darum beneidet, denn das sah so dermaßen cool aus, wie er da so durch die Gegend sauste. Ich wollte das immer unbedingt probieren.
Aber zwei Dinge hinderten mich:
1.) Mein Gewicht – Ich war für das Board von Herrn Yu schlicht zu schwer. Es mag Boards geben, die eine höhere Maximallast tragen können, aber dieses eben nicht.
2.) Mein Gehirn – Die Arschlochstimme aus meinem Hirn sagte natürlich sofort Dinge wie „Elefanten skaten nicht, Frau Yu!“ oder „Mach Dich doch nicht lächerlich. Wie soll das denn wohl aussehen… Du auf so einem Board!“

Tjanun. Arschlochstimme bleibt Arschlochstimme, nech.
Die hats echt raus mich fertig zu machen.

Aber diese Woche habe ich es ihr gezeigt. 😉
Seht selbst:

skater

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Yay for me!

Liebster Award

liebster-award-2

 

Dani vom Langereiseblog hat mich für den Liebster-Award nominiert.
Und auch Ralf hat mich gewählt!
Vielen Dank für die Nominierungen!

Der Gedanke hinter diesem Award ist es, wie einige von Euch ja schon wissen, dass kleinere und neue Blogs (unter 300 Followern) einem neuen Publikum vorgestellt werden und so ein paar neue Leser dazu gewinnen können.

Die Award-Regeln:

  • Danke dem Blogger, der dich nominiert hat.
  • Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat.
  • Füge eines der Labels des Awards in deinen Beitrag ein.
  • Beantworte die dir gestellten Fragen.
  • Stelle elf neue Fragen an die Blogger, die du nominieren willst.
  • Nominiere 5 bis 11 Blogs, die weniger als 300 Follower haben.

Gut, wen könnte ich denn mal nominieren? Erst mal gucken, wer hier wie viele Follower hat. 🙂

Ich nominiere:

Miss Paulali
Moppilina
Schokocappuccino
Die Bauchwechslerin

Und weil ich sonst nicht weiß, wer auf das Spiel noch Lust haben könnte, nominiere ich einfach alle wunderbaren Blogger, die hier immer wieder hergesurft kommen.
Nehmt dieses Blogstöckchen doch auf, wenn ihr mögt und beantwortet meine Fragen. 🙂

Und hier sind sie auch schon:

  1. Gibt es ein Tier, vor dem du dich ekelst bzw. Angst hast?
  2. Bist du schon mal auf einen Baum geklettert?
  3. Welche Speise erinnert dich an deine Kindheit?
  4. Hattest du als Kind einen imaginären Freund?
  5. Hast du besondere Ziele für 2016?
  6. Wenn du dich für eine einzige Speise bis an dein Lebensende entscheiden müsstest, welche wäre das?
  7. Orangen- oder Zitronenlimonade?
  8. Vanille oder Schoko?
  9. Was ist die langweiligste Tätigkeit, die du je erledigen musstest?
  10. Welche Schuhgröße trägst Du?
  11. Spazieren oder fahrradfahren?

Und nun meine Antworten an Dani:

  1. Ist das euer erster Blog?
    Nein, ich hatte schon mal einen Blog, den ich ungefähr zwei Wochen betrieben habe. Darin ging es auch ums abnehmen, aber ich habe mich nicht getraut, ihn zu veröffentlichen. Also habe ich ihn wieder gelöscht.
  2. Wann habt ihr euren Blog gestartet?
     Am 03. August 2012 (Hier der erste Beitrag…)
  3. Was macht ihr beruflich/schul-technisch?

    Ich bin Informatikkauffrau, aber derzeit in Elternzeit.
  4. Was sind eure Hobbies?

    Lesen, Kino, Theater, Fotos… so dies und das, aber nichts außergewöhnliches.
  5. Habt ihr euch ein bestimmtes Ziel gesetzt?

    Ja, ich möchte mein Normalgewicht erreichen.
  6. Was ist euer Lieblingsgetränk?
    Wasser. Echt jetzt. Ich finde nichts anderes löscht den Durst so gut.
  7. Aus welchem Bundesland kommt ihr?
    Nordrheinwestfalen
  8. Wo würdest du gerne mal Urlaub machen?
    Neuseeland, Australien, Island, Kanada
  9. Wovor hast du am meisten Angst?
    Dass meiner Familie etwas passieren könnte.
  10. Was war dein Lieblingsspielzeug, als du klein warst?
    Puuuh. Ich glaube ich hatte gar kein richtiges Lieblingsspielzeug?! Ich habe gerne mit Bauklötzen gespielt, aber auch mit meinem Kaufladen, hab gerne im Sandkasten gebuddelt… ach, hinterher irgendwann mein Gameboy. Der war cool.
  11. Hast du ein Haustier?
    Nein, leider nicht.

Und hier die Antworten für Ralf:

 

  1. Wenn Du die Möglichkeit hättest, 100 Jahre alt zu werden und dabei entweder den Köper oder Geist einer/eines 30-Jährigen zu bewahren – wofür entscheidest Du Dich?

    Ich würde mich für den Geist entscheiden. Was nutzt mir ein schöner Körper, wenn ich ihn nicht mehr unter Kontrolle habe bzw. ihn mit meinem schwindenden Geist nicht mehr richtig wahrnehmen kann?
  2. Wenn Du morgen aufwachen würdest, mit einer neuen Fähigkeit oder Eigenschaft, was wäre das?

    Fliegen zu können wäre schon sehr toll.
    Aber eigentlich wünsche ich mir gelassener zu sein. Gelassenheit finde ich eine tolle Eigenschaft und leider bin ich manchmal viel zu schnell genervt.
  3. Was ist Deine schönste Erinnerung?

    Die Sommerurlaube, die ich als Kind verbracht habe.
  4. Wenn Du die Wahl aus allen Personen auf der Welt hättest, wen hättest Du gerne zu Gast zum Essen?
    Ehrlich gesagt, ich bin bei sowas total schüchtern. Ich würde wahrscheinlich total stumm da sitzen und peinlichen Smalltalk halten, der so klingt: „Hähä, ja schönes Wetter heute. Hähä, ähm, Kaffee?“
    Und das fände ich mega unangenehm. Deswegen finde ich die Vorstellung jemand berühmtes zu treffen total gruselig.
    Aber da das hier ja auch ein Gedankenexperiment ist, würde ich mir wüschen, herauszufinden, ob es einen exakten Doppelgänger von mir gibt und den hätte ich dann gerne zum Essen da. Das fänd ich interessant. Herausfinden, ob man neben dem Aussehen auch anderes gemeinsam hat.
  5. Kannst Du gut verzeihen?

    Leider (?) nicht. Ich bin nicht mordsnachtragend, sodass ich es demjenigen immer wieder aufs Brot schmiere, was er mir „angetan“ hat, aber ich vergesse nichts.  Wirklich nichts.
  6. Bist Du morgens nach dem Aufwachen gleich fröhlich und gut gelaunt oder eher ein Morgenmuffel?

    Morgenmuffel. Ganz klar. Aber seitdem das Kind da ist, wird es besser. Die Kleine kann ja nichts dafür, dass ich morgens ne Stunde brauche, um warmzulaufen. 😉
  7. Sekt oder Selters? Und warum?

    Selters. Sekt mag ich nur knallsüß. Asti oder so. Das passt zum einen nicht zu meinem Abnehmvorhaben und zum anderen kriege ich richtig fieses Sodbrennen davon.
  8. Kannst Du über dich selber lachen, wenn mal etwas schief gegangen ist, oder nimmst Du Dich sehr ernst?

    Im großen und ganzen kann ich schon über mich lachen. Doch.
    Es bringt ja doch nichts, sich ewig aufzuregen.
    Manchmal mache ich so dumme Dinge, da muss man lachen. Das kann man nicht ernst nehmen. 😀
  9. Für wie tolerant hältst Du Dich und wo hört für Dich Toleranz auf?

    Ich halte mich für einen sehr toleranten Menschen. Meine Toleranz hört aber da auf, wo Menschen andere Menschen durch ihr Verhalten beeinträchtigen, verletzen oder schlimmeres.
  10. Liest Du nach all diesen Fragen trotzdem noch meinen Blog?

    Aber sicher doch! 🙂

 

So, das wars von mir. Jetzt seid ihr an der Reihe! 🙂

Sie ist da!

Seit 3 Tagen sind die Yus nun eine kleine Familie.
Mama Yu und Baby Yu haben alles gut überstanden und Papa Yu platzt vor Stolz. 🙂

Wir sind endlos verliebt in unser kleines Wunder.

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Schwangersein und so

Schon wieder Schwangerschaftsthemen.
Mensch, Mensch. Aber ihr versteht sicherlich, dass dies momentan das bestimmende Thema in unserem Leben ist.
Über Ernährungstipps und abnehmen kann ich gerade schlecht schreiben, da geht ja nix in diese Richtung. 😀

Deswegen wollte ich euch mal einen aktuellen Stand zur Yuschen Schwangerschaft und allem was dazu gehört geben.

Kennt ihr das? Wenn ihr euch mit einem Thema beschäftigt, dann seht und hört ihr plötzlich nur noch Dinge zu genau diesem Thema?
Also zum Beispiel, ihr wollt ein neues Auto kaufen von Marke XY und plötzlich seht ihr überall nur noch Autos genau dieser Marke.
So ist das mit dem Schwangersein auch, hab ich festgestellt.
Als ich erfahren habe, dass ich schwanger bin, sah ich überall nur noch Babybäuche. Die ganze Stadt schien schwanger zu sein.
Selbst die Männer! Aber Männerbabybäuche sind noch mal ein anderes Phänomen… 😉

Dann habe ich angefangen mich mit Kinderwagen zu beschäftigen. Ich konnte plötzlich auf ca. 368m Entfernung sagen, um welchen Kinderwagen, welche Marke und welche Serie es sich handelte.
Da wir von den Preisen für „gute“ Kinderwagen leicht schockiert waren, war uns schnell klar, dass wir nach gebrauchten Wagen schauen würden. Und da sind wir dann auch fündig geworden und haben einen Kinderwagen für weniger als die Hälfte des Neupreises bekommen.
Dass der Wagen gut in Schuss ist und wie neu aussieht, ist klar, ne. Die Yus werden ihr Babylein bestimmt nicht in einem abgeranzten Bollerwagen durch die Gegend karren. 😀

So langsam schauen wir uns nach Babymöbeln um. Und auch da sitzen wir oft prustend vor dem Laptop oder stehen ungläubig glotzend im Geschäft und stammeln: „899 Euro für eine Wickelkommode? Leute, ernsthaft?“
Also werden wir auch hier auf Schnäppchenjagd gehen. Der schwedische Teelichtfachhandel, bei dem es auch immer Hot Dogs gibt, hat auch schöne Möbel. Ich glaub dem Baby wird es egal sein, ob das Bett, in dem es schläft, aus massiver, gelaugter Eiche im Treibgut-Look schläft oder in einem günstigen, aber stabilen und bequemen Bett.

Bei der Planung unserer Hochzeit im letzten Jahr hab ich schon gedacht: „Altobelli, was steckt da eine krasse Industrie hinter?!“
Da hieß es dann immer: „Aber es soll doch auch ein besonderer Tag für Sie werden, oder? Also wenn Sie da an XY sparen, dann ärgern Sie sich hinterher.“
Beim Kinderkriegen ist es eher: „Aber Sie wollen doch das Beste für Ihr Kind, oder?! Also da sollte es schon das Kinderzimmer HorstKevinSchantall für 2.999,- sein. Wenn Sie dann noch die Wickelauflage JeremyJayden dazu kaufen, geben wir Ihnen diesen Satz Lätzchen im Wert von 15,99,- gratis dazu!“
Voll mies oder? „Sie wollen doch das Beste für Ihr Kind?!“
Äh ja. Aber ich will dem Kind dann auch gerne noch Anziehsachen und was zu Essen anbieten können. Wäre auch nicht schlecht, wenn Mama und Papa Yu nach dem Kauf eines Babyzimmers nicht gleich Privatinsolvenz anmelden müssten.

Überhaupt, mit was man sich plötzlich alles befassen muss.
Stillen oder Nichtstillen?
Hast Du schon einen Flaschenwärmer?
Kauf Dir bloß ne groooooße Wickeltasche.
Bald ist Babybasar. Kommste mit. (Argh 100.000 hormonisierte Frauen im Kaufrausch und ich mittendrin? Wah! Alptraum!)
Wo wollen Sie Ihr Kind bekommen?
Wie wollen Sie gebären?
Haben Sie schon über eine ambulante Geburt nachgedacht?
PDA ja oder nein?
Wassergeburt?
Dann kommen wiederum diese Stimmen: „Ach, machen Sie sich nicht zu viele Gedanken zu dem Thema, es kommt sowieso alles anders. Geburten sind nicht planbar.“
Und wie bei allem anderen, was man in seinem Leben so tut, gehört natürlich auch Papierkram dazu.
Hier anmelden, da anmelden, dies beantragen, Bescheinigungen vorlegen, Termine machen. Wenigstens auf die Gleichmäßigkeit der Bürokratie ist Verlass. 🙂

Aaaaber: das schöne ist, man weiß für wen man es tut. Für das kleine Wesen in meinem mittlerweile recht stattlichen Bauch, das strampelt und holtert und poltert. Für das kleine Menschlein, dass besonders gerne abends, wenn ich im Halbschlaf bin, anfängt zu turnen.
Da ich hingegen, laut Erzählungen von Mama und Papa Yu, ein unglaublich fauler Bauchbewohner war, habe ich Herrn Yu schon gesagt, dass Baby Yu wohl nach ihm kommen muss. Der Bewegungsdrang ist echt enorm. 🙂

Die letzte Untersuchung ist gerade ein paar Tage her und dem Baby geht es prächtig. Und falls ihr es wissen mögt: es wird ein Mädchen.
Haben nun schon zwei Ärzte bestätigt, also glauben wir es mal. 😀

Ich sehe übrigens mittlerweile so aus:

Bauch

Mein Gewicht heute Morgen frisch gewogen liegt bei 110 kg.
Ich war ja mal auf 98,5 runter vor der Schwangerschaft, aber dann hatte sich das Gewicht ja bei 99 kg eingependelt.
Dann erfuhr ich, dass ich schwanger bin. Von diesem Gewicht gehe ich nun bei meiner Zunahme aus.
Das macht, Achtung Mathegenie am Werk, 11 kg Zunahme bisher. Ich bin jetzt in der 27. Woche, also im 7. Monat.
Und ich habe tatsächlich nur am Bauch (und Hintern) zugenommen. Im Gesicht hat sich bisher nichts verändert.
Trotzdem gibt es nette Menschen, die auch bei Schwangeren ihr loses Mundwerk nicht halten können.
So wurde mir mitgeteilt, dass eine Bekannte, nachdem sie mich vor kurzem sah, lostratschte: „Ist die Yu jetzt einfach wieder dick geworden oder kommt das tatsächlich von der Schwangerschaft?“
Muhaha, ich bin gar nicht schwanger, ich fresse einfach nur. *Augen roll*

Apropos: Ernährungsmäßig ist mittlerweile bunte Mischkost angesagt. Mit viel Obst und Gemüse.
Ich habe unbändigen Appetit auf Clementinen. Die könnte ich netzeweise verschlingen. Aber noch gibt es nicht so viele leckere.
Viele sind noch hart und sauer. Ich freu mich auch schon auf saftige Apfelsinen. Aber die sehen momentan auch noch nicht so deliziös aus.
Aber auch alles andere an Obst ist gerade hoch im Kurs. Mangos vor allem.
Paprika, Tomaten und Gurken gehen auch immer.

Dann hatte ich plötzlich mordsmäßig Lust auf Pumpernickel. Ja, Pumpernickel. Leute, ich weiß es doch auch nicht.
Allerdings krieg ich davon so schlimmes Sodbrennen, dass ich das wieder sein ließ. Da halfen nicht mal mehr die netten Mandeln von nebenan.

So, das also erst mal zu mir bzw. uns. 🙂
Ist was länger geworden. Ha ja. Da müsst ihr durch. 😉

Ich habe zugenommen

Ich habe zugenommen. Ja. Ich bin wieder über die 100 geklettert.

Wahrscheinlich denkt ihr nun „Oh oh, ob die Frau Yu nicht ausflippt deswegen? Wo sie so lange dafür gekämpft hat, ein Uhu zu werden?“
Ich kann Euch beruhigen. Ich bin vollkommen entspannt. Der Grund für meine Zunahme ist nämlich kein Kontrollverlust und kein Fressflash.

Der Grund für meine Zunahme ist ein Wunder. Ein Wunder, das seit 20 Wochen in mir wächst.
Ja, die Yus werden Eltern. 🙂

Ich habe lange (wie man merkt) überlegt, ob ich hier darüber berichten soll.
Aber spätestens nachdem Mario letztens in einem der Kommentare fragte, was denn meine Abnahme so macht, hab ich mir gedacht, dass ich dieses Geheimnis nicht ewig hüten kann. Spätestens wenn ab Ende Dezember auf einmal ein Baby in meinen Berichten auftaucht würdet ihr Euch doch arg wundern, oder? 😉
Dieses Geheimnis war auch der Grund, warum ich hier so wenig geschrieben habe. Ich wusste einfach nicht, worüber ich sonst schreiben sollte, weil sich bei uns natürlich plötzlich so ziemlich alles um das Thema Schwangerschaft drehte.

Ich bin nun also am Ende des 5. Monats und ich habe bisher 7 kg zugenommen.
Ganz schön viel, ich weiß. Aber das hat mehrere Gründe.
Die ersten Wochen hatte ich mit Ekelanfällen zu tun. Keine Morgenübelkeit mit Brecherei oder so, aber plötzlich haben mich viele Lebensmittel regelrecht angewidert. Alles was ich vorher gerne und regelmäßig aß, ätzte mich an. Allein der Gedanke an diese Lebensmittel weckte in mir den Wunsch loszureihern.
Dazu gehörten dummerweise alle „fettigen“ Lebensmittel, die ich bei LCHF ja mit Wonne gegessen habe. Nun ekelten mich Butter, Eier, Bacon, Nüsse, Sahne, Quark, Fleisch usw. so sehr an, dass ich sie nicht nur vom Speiseplan, sondern auch erst mal aus meinen Gedanken strich. Der Würgreflex war zu groß.
Eine Zeit lang gingen dann nur „trockene Lebensmittel“ wie Toast, Nudeln und Kartoffeln.
Zudem Obst. Obst war plötzlich ganz oben auf der Hitliste.

Und so hab ich dann auch gegessen. Einfach das wonach mir der Sinn stand. Das hat sich manchmal zwei Minuten vorm Essen entschieden. Ich konnte immer genau sagen, was ich nicht essen wollte, weil sich allein beim Gedanken daran der Magen umdrehte, aber nicht, worauf ich Appetit hatte, bis dann ganz spontan die Lust auf ein bestimmtes Essen da war.
Oft hat Herr Yu dann noch schnell ne SMS bekommen, kurz bevor er von der Arbeit heim kam, in der „Miracoli bitte“ oder „Bringst Du Erdbeeren mit?“ stand.

Klar, dass ich bei so einer krassen Ernährungsumstellung dann erst mal zunehme.
Aber die Zunahme erfolgte nicht schlagartig, sondern stetig, über die ganzen Wochen verteilt. Und ich habe auch nicht rumgefressen, sondern immer ein Auge darauf gehabt, nun nicht plötzlich Millionen Kalorien am Tag zu verspachteln.

Mittlerweile ist die Ekelphase glücklicherweise vorbei. Ich esse nun ein ziemlich moderates LCHF. Das bedeutet, die LCHFigen Lebensmittel, aber ich setze mir keine KH-Grenze. Ich esse sehr viel Gemüse und achte da auch nicht drauf, ob ich jetzt Paprika für 12 oder 36 g KH gegessen habe.

Und wenn ich z. B. unbedingt mal ne Laugenbrezel will, oder ne Scheibe Vollkornbrot, dann gibt es die auch.
Mein Gedanke ist auch einfach: dem Baby wird nichts vorenthalten. Und schon gar keine Vitamine aus leckerem Gemüse und Obst.

Abnehmen kann ich später immer noch.
Ich versuche nun nur, nicht zuzunehmen wie hulle.
Allein schon um nicht plötzlich in einen Diabetes zu rutschen oder so.

Und nun mal von dem ganzen Zunehm-Ess-Würg-Appetit-Thema abgesehen, es geht mir blendend. Und dem kleinen Bewohner in meinem Bauch auch.

Und das ist das Wichtigste. ❤

Wir sind wieder da!

Die Yus sind zurück aus dem Urlaub. 2 Wochen verbrachten Herr und Frau Yu, Mama und Papa Yu sowie Schwester und Schwager Yu gemeinsam in Norwegen.

Wir angelten, plantschten im Fjord, ließen uns von Mücken zerstechen, fingen uns einen Sonnenbrand ein, erkundeten die Städte in der Nähe und genossen einfach die wunderbare Landschaft und Ruhe. Wir saßen bis spätnachts draußen in der Dämmerung, da es ja momentan nicht wirklich dunkel wird im hohen Norden, beobachteten Schweinswale, Seeadler, Möwen und Elche.

Ach, ich zeig Euch einfach ein paar Bilder. Das ist einfacher als drum rum zu schreiben. 🙂

Unser Ferienhaus

Unser Ferienhaus

 

Manni, die Möwe

Manni, die Möwe

 

So schön kann ein Rastplatz aussehen...

So schön kann ein Rastplatz aussehen…

 

Frau Yu plantscht im Fjord

Frau Yu plantscht im Fjord

 

Die Ausbeute eines Vormittags... (und meine schicke grüne Angelhose)

Die Ausbeute eines Vormittags… (und meine schicke grüne Angelhose)

 

Vollmond nachts um 12 - dunkler wurde es nicht

Vollmond nachts um 12 – dunkler wurde es nicht

 

Papa Yu, der Möwenbändiger

Papa Yu, der Möwenbändiger

 

Gut getarnter Seeadler

Gut getarnter Seeadler

 

Big Elch is watching you

Big Elch is watching you

 

Der größte Fisch des Urlaubs - Meiner! :D

Der größte Fisch des Urlaubs – Meiner! 😀 150cm, 15kg

 

 

Danke, meine liebe Familie Yu, für diesen wunderbaren Urlaub. ❤

Sudda kann man nun ins Regal stellen!

Oder sie bald (!) wahlweise in seinem E-Book-Reader umhertragen! 🙂

Wusstest Ihr, dass die liebe Sudda ihre Geschichte, ihren Weg mit LCHF niedergeschrieben hat?
Nicht nur in ihrem famosen Blog, sondern auch in einem Buch? Nein? Hat sie! Schaut mal hier!

„Entpuppt“ heißt das gute Stück und von dem Moment an, als ich erfahren habe, dass Sudda an einem Buch arbeitet, war mir klar, dass ich mir ein Exemplar zulegen werden.

Und heute ist es endlich angekommen!

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Ich freu mich so für Sudda! Was muss das für ein Gefühl sein, sein eigenes Buch in Händen zu halten?
Wie aufregend!

Hach ja, ich werde das gute Stück nun durchschmökern. 🙂

Vielleicht interessiert es Euch ja auch? 🙂