Whole30 – Tage 18 – 19

Und hier wieder ein Rückblick für zwei Tage.
So alle zwei Tage bloggen entzerrt das Ganze doch ganz gut. 🙂

Tag 18

An Tag 18 kam die erste richtige Herausforderung auf mich zu – ein Geburtstagsbrunch einer Freundin.
Da hatte ich schon etwas Respekt vor.
Das Schöne war dann aber, dass es eh so wuselig war und jeder wie er wollte zum Buffet gehen konnte und so gar nicht auffiel wer was aß und wer nicht und wovon jeder wieviel genommen hatte. 😀

Sehr erleichternd.

Ich wählte Scampi (da diese als einzige Proteinquelle nicht in einer dicklichen Soße schwammen) und pures Gemüse (Brokkoli, Blumenkohl Möhren – die typische Buffetgemüseplatte. 🙂 ).

Zum Nachtisch gab es Mousse au Chocolat und Panna Cotta, aber auch frisches Obst.
Davon habe ich dann etwas gegessen.
Allerdings habe ich das Essen auf der Feier natürlich nicht geknipst.
Meine Bloggo-Manie hält sich da doch stark in Grenzen. 😀

 

Frühstück:
Reste vom Brathähnchen des Vortags, Gurke, Paprika, Möhre und Weintrauben, schwarzer Kaffee

Mittagessen:
Scampi mit Gemüse, etwas Obst

Abendessen:
Minutensteaks mit Spiegelei, dazu Paprika-Pilz-Pfanne

 

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Tag 19

An Tag 19 wurde ich wach und hatte das Gefühl, mich hätte ein Laster überfahren.
Nee, mehr so ein Gigaliner.
Vier mal.

Ich fühlte mich schlapp, kodderich und hatte Gliederschmerzen.
Aber es fühlte sich nicht an wie ein echter grippaler Infekt und zum Abend hin wurde es auch merklich besser (und jetzt da ich tippsel, ist auch alles verschwunden.)

Ich überlegte also, was ich am Vortag gegessen haben könnte, was mich so matschig hatte werden lassen.
Ich habe es hier auf dem Blog glaube ich noch gar nicht erwähnt, aber bei mir wurde eine Histaminintoleranz festgestellt.
Daher kamen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die ständigen Magenprobleme.
Tja nun, so gut die Scampi-Wahl am Vortag für den Whole 30 auch war, für meine Histamingeschichte wohl eher nicht.
Meeresfrüchte sind nicht gerade ratsam bei Histaminintoleranz.
Ja, doof, aber ich teste im Moment ja noch aus, was geht und was nicht.
Die anscheinend schon mal nicht. Good Bye geliebte Scampi. Ich weine euch leise hinterher.
(Schinken geht übrigens auch nicht, habe ich nun festgestellt.)

 

Frühstück:
Rührei, Möhren, Blumenkohl-Kokos-Milchreis mit Blaubeeren, schwarzer Kaffee

Mittagessen:
Nix, wegen Übelkeit und weil ich eigentlich den ganzen Tag geschlafen habe.

Abendessen:
Frikadellen mit Kohlrabi
(Die „Rahm“-Soße war tatsächlich mit Kokosmilch angedickt. Hat man nicht rausgeschmeckt. 🙂 )
Danach noch ein paar Pekannüsse, die jetzt wieder verbannt sind, da sie ein typisches „Food with no Brakes“ für mich sind. Also wenn ich die einfach so nibbel.
Als Zutat im Essen voll ok, aber als Snack – entschuldigt meine Wortwahl: Scheiße!

Nun ja, der Tag war also eher aus der Kategorie „Abhaken und unter Erfahrung ablegen“.

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Herr YUs Whole 30 (Spoiler: oder eher Whole 18)

Ihr könnt es euch denken, Herr Yu ist raus aus der Nummer. 😀
Am Samstag bei der Geburtstagsfeier war eigentlich schon der erste Fehltritt gelaufen, weil er vom Buffet Sachen gewählt hat, die nicht w30-freundlich sind.
Fleisch in Soße, Hollandaise.
Das lustige war, es ist ihm erst gar nicht so bewusst gewesen, dass das nicht passt, bis ich grinste und er meinte: „Passt nicht?“
Nee. Nicht wirklich, aber hau rein. 😀
An Tag 19, während ich auf dem Sofa den ganzen Tag verschlief, besuchte er mit Klein Yu die Großeltern und da gab es Butterkuchen.
Tja und das wars dann. Er hat nachgegeben. 🙂

Aber bis dahin hat er sich echt tapfer geschlagen und fand es insgesamt einfacher, als gedacht, seine Lieblingslebensmittel wegzulassen.
Und was ich auch ganz klar sagen muss: er hatte viel mehr schwierige Termine als ich in den letzten 3 Wochen.
(Tja, das kommt davon, wenn man kein Soziopath ist…) Und er musste Spekulatius, Kakao, Bier, Limonaden, Schokoriegeln und was weiß ich noch allem widerstehen, während ich kleiner Heimscheißer nur im Büro den übelsten Verlockungen ausgesetzt bin.

Übrigens hat er in den 19 Tagen knappe 3 kg abgenommen. Der Schlawiner.
Er hat einen deutlich flacheren Bauch bekommen und eine Hose, die in letzter Zeit ganz schön gekniffen hat, passt wieder.
Außerdem musste er ein neues Loch im Gürtel verwenden.

Er lässt ausrichten, dass er die Erfahrung echt gut fand.
Und ich glaube, er versteht jetzt, wie es für mich ab und zu ist, bei Feiern und Einladungen „Nein“ sagen zu müssen.

 

 

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So, den nächsten Bericht könnt ihr dann wieder am Mittwochabend erwarten.
Bis dahin! Tüdelüüüüü!

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Whole30 – Tage 15 – 17

Poah, irgendwie bin ich die letzten beide Tage zu nix gekommen.
Das muss nun nachgeholt werden!
Keine Bange, ich bin nicht vom W30-Zug gekippt und liege Schokolade mampfend in der Gegend herum.
Alles prima! 🙂
Reiner Zeitmangel. Aber wie versproche, erfolgt immer eine Nachberichterstattung.

Tag 15

Mittwoch war einer der Tage, an denen ich vor lauter Büro-Arbeits-Wahn mein Essen nicht fotografiert habe.
Nun ja. Ich hätte es tags zuvor beim Vorbereiten schon knipsen können, aber da habe ich daran einfach nicht gedacht und am nächsten Tag im gut besuchten Pausenraum wollte ich jetzt auch nicht den „Social Media Spinner“ geben und mein Essen ablichten. 😀

Also müsst ihr eure Vorstellungskraft benutzen. 🙂

 

Frühstück:
3 gekochte Eier, 1 Kohlrabi, 1 Paprika, Kaffee mit Kokosmilch

Mittagessen:
Kürbiscremesuppe mit Hähnchenbrustfilet

Abendessen:
Nackenkotelett und Brokkoli
(Hastig geknipst, weil Hunger bis unter beide Arme.)
Anschließen gab es noch etwas Apfel und Blaubeeren mit Kokoschips.
(Ihr wisst schon… Mittwochkompensationsessen. Letzte Woche Monkey Salad, diese Woche eben das. Und so lange das so gut funktioniert, bin ich auch zufrieden mit dieser Art von „Nachtisch“.)

 

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Tag 16

Am Donnerstag dachte ich dann wieder daran mein Essen zu knipsen.
Ihr könnt also wieder lünkern, wie es auf meinem Teller so aussah.

Frühstück:
Hackbällchen mit Soße aus Ketchup und Mayo (selbstgemacht, versteht sich), Möhre, Paprika, 1 Mandarine, schwarzer Kaffee

Mittagessen:
Hackbällchen mit Süßkartoffel, Aubergine und roter Bete (Gemüse im Ofen zubereitet), 1 Kaffee mit Kokosöl

Abendessen:
Filetsteak (dekadent), Kopfsalat, geschmorte Pilze, Rest der Aubergine und der roten Bete
(MEGAGEILES ABENDESSEN)
Das Abendessen fiel so opulent aus, weil ich anschließend noch einen Elternabend hatte (yay, das Mamaleben) und wusste, dass es da immer Schweinereien aufgetischt werden.
Satt und zufrieden kann man da viel besser die Eiskönigin geben, näch?

Donnerstag war ein echt mauer Tag. Die Energie war irgendwie weg und ich fühlte mich dick und doof und schlapp.
Kurzer Blick auf den Kalender: Eisprungzeit. Na denn. Der wird also auch unter Whole 30 kaum weniger Kacke.
Gut zu wissen. 😀

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Tag 17

Freitag war dann der absolute Burner.
Nee. Moment. Der absolute Nichtburner.
Die Laune war noch schlimmer als am Tag davor und ich war weinerlich und melancholisch und hatte verdammten Heißhunger auf Süßes.
Das. war. so. nervig.

Das melancholische war auch anstrengend. Ich hätte wegen jedem Quatsch losplärren können.
Oh ein kleiner Junge steht mit großen Augen vorm Schaufenster des Spielzeugladens.
Wie niedlich! -> Plärr.
Klein Yu hat mich in den Arm genommen und gesagt „Du bist lieb.“ -> Plärr.
Die Spülmaschine ist fertig und muss ausgeräumt werden. -> Plärr.

Ich sags euch. Nicht zurechnungsfähig die gute Frau Yubaba.

Essen sah dann so aus:

Frühstück:
3 gekochte Eier, Gurke, Heidelbeeren mit Kokoschips, Kaffee schwarz

Mittagessen:
Hackbällchen und krosser Schinken, Möhre, Paprika, 1 Bullet Proof Coffee

Abendessen:
Blumenkohlreis und Brathähnchen
(Sollte es eigentlich samstags geben, aber wir mussten etwas umdisponieren.)

Ach und später am Abend hatte ich noch eine Hand voll Pekannüsse.
Also eine geschlossene Hand voll. Keinen Stapel.
Weil. Ja. PMS und so. 😀

 

Ich finde, ich schlage mich tapfer. 🙂

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Whole30 – Tage 13&14 13./14.11.2017

So, hier auch der versprochene Bericht für gestern und vorgestern.
(Eines gleich vorweg… ich hab immer vergessen, mein Essen zu fotografieren. Bis auf zwei mal. Ich Depp!)

Aber, auch auf die Gefahr hin, dass es langweilig wird: es geht mir blendend.
Keine Kopfschmerzen, keine schweren Beine, keine Heißhungerattacken, keine bleierne Müdigkeit, Energie auf dem Höhepunkt…

Und das obersuperduperbeste: die Naschereien und Tortenbuffets auf der Arbeit lassen mich kalt. So kalt wie eine Eiskönigin.
Es juckt mich nicht. Und das ist so genial!
Sonst war Büro essensmäßig eher Krieg und jetzt Kindergeburtstag.

Hier das einzige, einsame, traurige Foto vom Essen an Tag 13.

 

Frühstück:
Gulasch vom Vortag, Gurke, Tomaten, Möhren, Mandarine, 1 Ei

Mittagessen:
Kürbiscremesuppe mit Krabben

Abendessen:
Nix, weil das Mittagessen so spät war.

Und, als ich gerade aufgegessen hatte, ich so: „Noooooin! Das Foto!!!“

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Tag 14

Und auch am nächsten Tag, also am Dienstag (und ich kann spoilern: am Mittwoch auch), habe ich vergessen, Fotos vom Essen zu schießen.
Nur mittags, allein im Pausenraum, fiel mir auf einmal ein, dass noch ein Schnappschuss fehlt.

So sah das Mittagessen aus:

Frühstück:
3 gekochte Eier, 1 Paprika, 1 Kohlrabi, Kaffee mit Kokosmilch (bewährtes, unkompliziertes Bürofrühstück..)

Mittagessen:
Zucchininudeln mit Gulasch, 1 Kaffee mit Kokosmilch

Abendessen:
Nackenbraten mit Spitzkohl, 1 Apfelsine

Witzig ist, dass es vom Whole 30 so eine Übersicht gibt, was den Leuten an welchem Tag so ungefähr widerfährt.
Schaut mal hier.
Und es trifft echt in vielen Fällen zu.
An Tag 13 war bei mir das erste mal so ein leises „Oh jetzt was süßes wäre auch cool!“-Gefühl da. (Nicht hilfreich: Papa Yu hatte einige meiner Lieblingsschokoriegel im Kühli..)
Und dann schaust du auf die entsprechende Whole 30 Seite und da steht (frei übersetzt):

Tage 12 – 15 : Grenzenlose Energie – Und jetzt gib mir ein verdammtes Twinkie!
[…]
Scherz beiseite, denn diese Phase wird für einige Leute richtig anstrengend.
Dies ist der Teil des Programms, an dem unser Gehirn versucht, uns zurück in das wohlige Gefühl, das uns unsere altbekannten Lieblingsessen bescheren, zu treiben.



Ist das nicht schräg? Dass das irgendwie System hat, wie der Körper  den „Entzug“ so verknapst? Dass an den gleichen Tagen, bei einer Vielzahl von Whole30-ern genau die gleichen Gelüste und Gedanken auftauchen?
Ich finde das faszinierend.
Umso cooler, dass der Kuchen auf der Arbeit (8 Torten verteilt auf 2 Tage) kein Ding für mich war!
(Und dass ich auch bei Vadderns Schokoriegeln eindeutig Nein sagen konnte!)
Ich bin die Eiskönigin. Ich sach’s ja.

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Whole30 – Tage 11 & 12 – 11./12.11.2017

Und wieder ein Bericht für zwei Tage… es klappt nun mal nicht jeden Abend zu schreiben, aber das liegt einfach am Leben. 😀
Die Berichte kommen immer nach, das verspreche ich euch.
Ich kann auch schon absehen, dass ich morgen Abend nicht zum Bloggen kommen werde, als bekommt ihr am Mittwoch die Tage 13 und 14.

Hätten wir das schon mal geklärt. 🙂

Ansonsten: alles töfte. (Ha, die 90er ham‘ angerufen, sie wollen ihren Jugendslang zurück.)
Essen läuft, Entspannung läuft, Kopfschmerzen sind weg, Bauchschmerzen so weit auch.
Es ist granatig.
Gestern Abend war das erste mal, dass ich ein wenig „moah das und das könnte ich jetzt auch essen“-mäßig drauf war.
Das lag wohl daran, dass mich mein Abendessen nicht vollends zufrieden gemacht hat.
Aber erst mal der Reihe nach.

Tag 11 sah so aus:

 

Frühstück:
Gebratene Süßkartoffel, 2 Spiegeleier,Möhre, Gurke, Mandarine und 2 Scheiben krosser Schinken

Mittagessen:
Nix, weil keine Zeit.
(Das ist am Wochenende schon mal so. Aber das Frühstück war auch äußerst sättigend.)

Abendessen:
Spitzkohl mit Schweinefilet.

Alles lecker, alles toll 🙂

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Tag 12

Die Laune war auch super, aber wie gesagt, das Abendessen hat mich geärgert.

So sah der Tag aus:

Frühstück:
3 gekochte Eier, Paprika, Tomaten, Möhren, 1 BPC

Mittagessen:
Geräucherte Forelle in Salat gewickelt, Gurke. Dazu eine Soße aus 1 EL Mayo (selbstgemacht) und 1 EL Ketchup (selbstgemacht).
Die. war. so. lecker. NOM!

Abendessen:
Gulasch mit Rotkohl (für Herrn Yu noch Kartoffeln dazu. Nein er hat nicht alle gegessen, die auf dem Bild sind. Die gibts heute noch mal. 😀 )
Auf jeden Fall: der Rotkohl. Der war nix. Ich habe ihn im Slow Cooker zubereitet, in der Hoffnung, einen schönen, weichen, schlonzigen Rotkohl zu bekommen.
Aber er wurde braun, komisch und BITTER.
No bueno!
Da war die Frau Yu ein bisschen entnervt – aber naja. 😀

 

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Whole30 – Tag 10 – 10.11.2017

 

Hier mein Bericht zu Tag 10. 🙂
Freitag, 10.11.2017 – 10 Tage des Whole 30 sind geschafft.
Ein Drittel liegt schon hinter uns und ich fühle mich so gut wie schon lange nicht mehr.
Ja, ich bin  wieder genau so im Flow wie beim ersten Whole 30.
Da stellt man sich doch die Frage, wieso man überhaupt alles so schleifen lässt, dass man sich selbst nicht mehr leiden und seinem Spiegelbild beim Zunehmen zuschauen kann.
Das ist das, was man „Leben“ nennt, schätze ich mal.
Ich hoffe, dass ich den Schwung aus diesem Whole 30 länger mit in den „Alltag“ nehmen kann.
(Deswegen in Anführungsstrichen, weil auch der W30 ja nun mal mein Alltag ist gerade. Aber ich denke, ihr wisst was ich meine….)

Gerade sagte ich noch zu Herrn Yu, wie froh ich bin, dass

a) die Magenschmerzen und
b) die abendlichen Fressanfälle

weg sind.
Gerade das mit den Magenschmerzen… Kennt ihr das? Wenn man ein Zipperlein hat, dann konzentriert man sich darauf und vergisst schon fast, wie es ist, keine Schmerzen zu haben.
(Schönes Beispiel: hat man erst mal Schnupfen, fragt man sich, wie es eigentlich ist, frei durchatmen zu können.)
So. Kaum sind die Schmerzen (oder der Schnupfen) dann weg, wird das ganz schnell wieder zur Normalität und man weiß es eigentlich gar nicht richtig zu schätzen, dass es einem so gut geht.

Heute ist mir das bewusst geworden. Schmerzfrei. Seit 10 Tagen! Einfach so.

Kopfschmerzen und Laune sind hervorragend – will heißen: Kopfschmerzen sind nicht mehr oft da und die Laune steigt von Tag zu Tag.
Schwere Beine hatte ich nur ein bisschen nach dem evil easy peasy Sportkurs, den ich gestern erwähnte. 😀

Herr Yu schlägt sich ganz tapfer, aber ich höre schon manchmal heraus, dass ihm das ein oder andere fehlt.
Er merkt auch nicht so dolle Verbesserungen, wie ich es tue, da er keine Vorbelastungen hat.
Klar ist es dann etwas schwieriger, den Sinn in so einem Reset zu finden.
Ich sage ihm in solchen Momenten aber auch, dass er gerne aufhören kann.
(OK,  ich sagte ihm das etwas weniger charmant:
„Orr. Iss ein Snickers!“
war der genaue Wortlaut.)

Jedenfalls: er muss sich nicht nur mir zuliebe quälen. Das wollte ich damit eigentlich sagen. 😀

Und, was ja auch wichtig ist: ich wollte ihn als Verbündeten haben, weil ich in letzter Zeit so Probleme mit dem Essen hatte.
Ich brauchte ihn als Verschworenen.
Doch nun fühle ich mich so stark und sicher, dass ich weiß, ich schaffe das auch alleine.

Ey. Ist das vielleicht so ein kleines Bisschen genial?

Kommen wir nun zum Essen des zehnten Tages.

Frühstück:
Reste vom Lachs-Curry und Reste vom Dosenpfirsich. 😀

Mittagessen:
3 gekochte Eier, Tomaten und Gurke, 1 Bullet Proof Coffee.

Abendessen:
Schnitzelbällchen mit Eisbergsalat und Tomaten.
(Wie man die Bällchen macht, habe ich hier, bei den aktuellen Tellerspionen, genau beschrieben.)

 

Ja Fisch-Curry kann man durchaus zum Frühstück essen. 😀
Ihr wisst, dass ich da äußerst flexibel bin.

 

Aktuelle Stimmungslage für euch versinnbildlicht:

 

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Whole30 – Tage 8 und 9 – 08./09.11.2017

Hoppla, da bin ich gestern leider nicht mehr zum bloggen gekommen.
Könnte daran liegen, dass ich abends beim Sport war und die Trainerin meinte „Ach, heute machen wir mal ganz easy…“ und ich mich hinterher kaum noch bewegen konnte.
Ganz easy am A……llerwertesten.

Jetzt muss ich glatt mal in meine Notizen gucken, um euch zu berichten, wie vorgestern der Tag so war. 😀
(Also so viel ist klar: mein Kurzzeitgedächtnis hat sich noch nicht verbessert. 😀 )

Also Mittwoch. Das ist normalerweise DER kritische Tag für mich.
Das ist der Tag, an dem ich nach zwei Tagen Vollzeitarbeit, Kindkümmern und Pendeln regelmäßig ziemlich platt nach Hause komme.
Oft war es in letzer Zeit so, dass ich die Jacke noch gar nicht richtig aus hatte und schon auf irgendwas rumkaute.
Geiles Muster, oder?
Diesmal merkte ich auf dem Nachhauseweg schon so innerlich eine kleine Ecke in meinem Gehirn, die anfing zu überlegen, was sie denn gleich whole30-konformes in sich reinstopfen könnte.
Und da wurde ich mir darüber erst mal wieder so richtig bewusst, dass das schon ein Automatismus ist. Mittwoch = Nachhausekommen = Stressabbau = Futtern

Also habe ich mir meine Abendmahlzeit gescheit geplant!
Es gab noch einen Hähnchenschenkel mit grünen Bohnen und einen Monkey Salad mit angerösteten Kokoschips.
Ja, der Monkey Salad war irgendwo ein Kompromiss zwischen ungesteuertem Fressflash und „Belohnungsessen“ nach dem anstrengenden Tag, aber, und das ist mir wichtig, es hat genau so funktioniert.

Danach war ich so satt und zufrieden, dass ich keine Gelüste entwickelte, wie sonst jeden Mittwoch.

Insgesamt sah der Tag so aus:

Frühstück:
Exakt dasselbe wie an Tag 7.

Mittagessen:
Exakt dasselbe wie an Tag 7.

Abendessen:
Grüne Bohnen mit Hähnchenschenkel, Monkey Salad

Dass ich dem mittwochlichen Fluch entgehen konnte, das war bis jetzt eines der absoluten Highlights des laufenden Whole 30.
Echt.
Ich habe mich dem Mittwochabend in letzter Zeit regelrecht „ausgeliefert“ gefühlt.
Und jetzt so: Chill mal! Du machst das schon.

Man könnte sagen, ein Affe hat mir den Abend gerettet. 😀

 

 

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Tag 9

Auf jeden Fall ist es mittlerweile morgens so: ich werde wach (bzw. geweckt), bin, je nachdem wie oft Klein Yu die Nacht unterbrochen hat, relativ müde, aber: ich bin sofort „ansprechbar“.
Mein Hirn ist sofort da und sucht nicht nach dem internen Schlummerknopf. 😀

Essensmäßig kam dann gestern, nach den vorgekochten, einfachen Bürotagen, wieder etwas Abwechslung auf den Tisch.

Frühstück:
Rührei aus drei Eiern, 1/2 Avocado, Möhre und 1/2 Pfirsich.
(Der Pfirsich ist aus einer Dose, ja.
Aber: nur in Saft eingelegt und ungezuckert, daher „compliant“. Ich habe die Pfirsiche zur Herstellung eines Dressings gebraucht und nun steht die geöffnete Dose im Kühli und muss aufgebraucht werden.)

Mittagessen:
Zucchininudeln mit Avocado-Pesto, zwei Spiegeleier.
(Auf den Fotos im Internet sehen die Zudeln mit dem Pesto immer voll hübsch aus. Bei mir eher schlonzig. Aber lecker waren sie trotzdem!)

Abendessen:
Lachs-Gemüse-Curry und eine Mandarine.
(Die müsst ihr euch so vorstellen – ohne Foto. Ihr schafft das! 😀 )

Gestern Abend dann beim Sport gewesen und echt ne, ich bin voll abgekackt.
Miese Kondition, kaum Kraft in den Beinen, aber durchgehalten. YES.

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Whole30 – Tag 7 – 07.11.2017

Tag 7 verlief fein. Die Energie ist stark in mir. 😀
Ich war wieder wie das ein hyperaktives Eichhörnchen unterwegs.
Auf Inlinern. Bergab mit Raketenjetpack.
Meine Arbeitskollegen haben mich gefragt, was ich im Tee hätte und ob ich Drogen genommen habe.

Und auch obwohl der Arbeitstag mega anstrengend war: durchgängig Energie und klar im Kopf.
Kein Heißhunger, keine Gelüste – nix.
Es ist so befreiend.

Übrigens auch keine Kopfschmerzen und keine schweren Beine!
Und der Magen ist auch im Chill-Mode.

Ich fühle mich bombig. 🙂

Frühstück:
Nicht fotografiert, da unspektakuläre Lunchbox fürs Büro. 😀
Drin waren: 1 Kohlrabi gestiftelt, 1 Paprika in Streifen, 3 Eier.
Dazu Kaffee mit Kokosmilch.

Mittagessen:
Ofengerösteter Rosenkohl, gedünstete Möhren, Hähnchenbrust aus dem Ofen, Kickass Ketchup und Kaffee mit Kokosmilch. Eine Mandarine.

Abendessen:
Bunter Salat mit Hähnchenschenkel.

Yeah. 🙂

 

 

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Whole30 – Tag 5 & 6 – 05. / 06.11.2017

Leider bin ich gestern nicht zum Berichten gekommen, aber das hole ich nun hiermit nach. 🙂

Tag 5:

Energie: ganz mau, kaum Kondition
Müdigkeit: gleichbleibend schlecht 😀
Kopfschmerzen: morgens leichte Kopfschmerzen, abends ein FETTER Migräneanfall mit allem Pipapo 😦
Schwere Beine: gar nicht
Laune: ein bisschen mau, leicht reizbar… aber mit Tendenz zur Besserung 😉

Das Essen sah amm Sonntag so aus:

Frühstück:
3 gekochte Eier, Rohkost und eine Mandarine, dazu einen Bullet Proof Coffee

Mittagessen:
Blumenkohlpüree mit Rinderschmorbraten und Pilzpfanne

Abendessen:
Nix, weil total satt vom Mittagessen!

Tagesform aber dann leider insgesamt eher so:

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Tag 6:

Energie: I feel alive! 😀
Müdigkeit: sehr viel weniger!
Kopfschmerzen: morgens noch leichte „Nachwehen“ vom Migräneanfall
Schwere Beine: gar nicht 🙂
Laune: gut, gelassener, entspannter

Gestern fiel das Essen dann so aus:

Frühstück:
3 gekochte Eier, Rohkost und eine Mandarine, dazu einen Bullet Proof Coffee
(Ist irgendwie für mich das einfachste und doch leckerste Frühstück im Moment..)

Mittagessen:
Bunter Salat mit Knoblauchfisch
(Kredenzt von Mama, die sich komplett auf meinen W30 einstellt. <3)

Abendessen:
Auch wieder nix, weil satt vom Mittagessen.

Ich habe leise Hoffnungen, dass die „schlimme“ Phase so langsam um ist und die Energie kommt.
Die unbändige Megamegaenergie. 😀

Tag 6 ließ mich dann in neuem Glanz erstrahlen:

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Whole30 – Tag 4 – 04.11.2017

Ein weiterer Tag ist vorbei und hier ist der Bericht dazu. 🙂

Energie: nicht berauschend, aber besser als am 3. Tag
Müdigkeit: wird weniger
Kopfschmerzen: leichte Kofschmerzen beim Aufstehen
Schwere Beine: kaum
Laune: neutral, könnte man sagen, bis nachmittags, da wurde die Laune richtig gut!

Das Essen sah so aus:

Frühstück:
Schlumpfrührei (3 Eier, Kokosmilch, Blaubeeren und ein paar geröstete Haselnussblättchen), Rohkost (Kohlrabi und Möhren), schwarzer Kaffee

Mittagessen:
Pfannengemüse und Hänchenbrustfilet

Abendessen:
Fisch im Parma-Mantel, Salat aus Kohlrabi, Möhre und Gurke

Immer noch bleiben die Bauchschmerzen wo der Pfeffer wächst. 🙂

 

Die Laune wurde übrigens so gut, weil ich zum ersten mal zu einem Yoga-Kurs gegangen bin.
Wie immer, hatte ich erst Schiss, dass ich mich dumm anstelle und die anderen Teilnehmer voll die Pros sind, aber die Angst verflog schnell und nachdem ich mich auf die Übungen eingelassen habe, fühlte ich mich einfach nur noch gut.
Jetzt schau ich, dass ich einen regelmäßigen Kurs finde, den ich besuchen kann.
🙂

 

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Whole30 – Tag 3 – 03.11.2017

Spät, aber das macht ja nichts. 🙂
Der Bericht zum dritten Tag des aktuellen Whole 30.

Fangen wir wieder mal beim Aufstehen an:

Energie: eher mau
Müdigkeit: grenzenlos
Kopfschmerzen: leicht
Schwere Beine: kaum
Laune: UN.TER.IR.DISCH den ganzen Tag. Kennt ihr das, wenn ihr nichts mit euch anzufangen wisst und so ein bohrendes Gefühl von BLA! habt?
So war das gestern.

Stimmungsaufhellend wirkte da zumindest das Essen. 😀

Frühstück:
3 gekochte Eier, Gurke und Möhre, dazu Blaubeeren mit Kokosmilch und gerösteten Haselnüssen (Ja, das ist eine Spongebob Schüssel. Nein, die gehört nicht Klein Yu, sondern mir. Seit 9 Jahren. :D), schwarzer Kaffee

Mittagessen:
2 Spiegeleier, Kohlrabistifte, Monkey Salad (=1 Banane, ein paar Cashewkerne, ein paar Kokoschips, etwas Zimt)

Abendessen:
Hähnchenbrustfilet (chöööön chaaaarf) und Aubergine aus dem Backofen.
(Das Foto sieht farblos aus, nä? Ist mir auch aufgefallen. 😀 Aber tat dem Geschmack keinen Abbruch!) dazu Kickass Ketchup und selbstgemachte Mayo.

Auch an diesem Tag war nach keiner einzigen Mahlzeit auch nur ein Ziepen im Magen zu spüren. Wie cool ist das wohl?

 

Jedenfalls, nachdem ich an Tag 2 vor Energie nur so strotzte, kam mir Tag 3 ein wenig vor, als liefe ich den ganzen Tag mit angezogener Handbremse rum.
Körperlich und mental.

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