Es ist wie es ist.

Ich schäme mich etwas.
Dafür, dass ich hier so still bin.
So lange keine Updates, nicht mal die Links zu den Tellerspionen.
*hier schweres Seufzen einfügen

Es ist immer noch ziemlich stressig bei mir und mir fehlt es irgendwie immer an Zeit.
(Wie machen das andere nur? Wie?)
Und da kippt leider das Bloggen immer wieder hintenrüber. Auch weil mir, wenn ich dann mal Zeit habe, die Ideen fehlen.

Das alles macht mich ziemlich traurig und gleichzeitig stresst es mich.
Immer der Gedanke „Du MUSST wieder mal was schreiben.“
„Du MUSST MUSST MUSST!“
Und ich bin ganz ehrlich: das nervt mich. Ich kann es im Moment einfach nicht.

Trotzdem bleibt es immer im Hinterkopf, dass der Blog so vor sich hinvegetiert.
MEIN BLOG! Der mir immer viel bedeutet hat und der mir SO geholfen hat.

Aber wie ich es im Titel schon schrieb: es ist wie es ist.
Ich kann es im Moment nicht ändern und deswegen habe ich den Entschluss gefasst hier einmal „offiziell“ zu schreiben, dass in nächster Zeit keine Beiträge kommen werden.
Ich werde den Blog NICHT löschen. Auf keinen Fall (wie Klein Yu zu sagen pflegt).
Aber ich möchte, dass ihr wisst, dass es mir gut geht, ich weiterhin LCHF lebe  und wir alle gesund und munter sind.

Ich möchte nur einfach auch keine halbherzigen Pseudobeiträge raushauen, nur damit hier was geschrieben wird.
Ich hoffe, es kommt die Zeit, dass die Ideen wieder aus mir raussprudeln und ich wieder vom „Du MUSST was schreiben“ zum „Du WILLST jetzt unbedingt was schreiben“ komme, so wie es in der Vergangenheit war.

Es gab hier so viele Beiträge, die mir SO wichtig waren.
Die mir so geholfen haben.
Zum Beispiel, als ich beschrieben habe, wie alles angefangen hat. Ganz am Anfang, als ich noch WW machte.
Oder als ich darüber geschrieben habe, was ich mir schon für Beleidigungen anhören musste.
Ganz wichtig war es für mich auch, Herrn Yu, das Stoffwechselmonster und mich mal genau zu analysieren.
Ihr lieben Leserleins habt an vielen in meinem Leben teilgenommen. So indirekt.
An meiner Hochzeit. An Klein Yus Geburt.
Ihr habt miterlebt, wie ich vom Schlafmangel fast verrückt geworden wäre und wie ich zum ersten Mal seit Jahren auf einem Skateboard stand.
Ach und noch so vieles mehr! So viele vorher/nachher Vergleiche. So viele Meilensteine.
Alles wichtige Erlebnisse in meinem Leben, die ich gerne mit euch geteilt habe.

Ich werde wieder kommen. Das weiß ich. Nur im Moment passt es einfach nicht.

Und auch auf die Gefahr hin, dass das hier klingt, wie das „Große Goodbye forever“, möchte ich mich jetzt einfach mal bei euch bedanken.
Dafür, dass ihr mich schon so lange begleitet und an meinen Eskapaden teilgenommen habt.

Danke ! ❤

 

Und um es mit Paulchen Panther zu sagen: „Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder keine Frage!“

 

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Habbichnichmehr!

Ich steche nicht mehr aus der Masse heraus.
Ich bin nicht mehr die Dickste im Raum.
Ich frage nicht mehr Herrn Yu bei jeder Gelegenheit „Bin ich dicker als die Frau da?“
Ich habe keine Angst mehr, mich in Stühle mit Lehnen zu setzen.
Ich habe keine Angst mehr, dass Stühle unter mir zusammen brechen.
Ich  muss mich nicht mehr sorgen, dass ich Klein Yu nicht vom Klettergerüst runter bekomme.
Ich muss nicht mehr mit der Scham umgehen, dass der Flugzeuggurt zu kurz ist.
Ich pruste nicht mehr nach 2 Treppenabsätzen.
Ich habe keine Schmerzen mehr, wenn ich länger als 15 Minuten stehe oder gehe.
Ich muss mich nicht mehr irgendwo festhalten, wenn ich vom Boden aufstehen möchte.
Ich habe keine Angst mehr vor aktiver Freizeit mit Freunden.

Es ist alles anders und doch schon völlig normal geworden.
Ich sollte das viel öfter wertschätzen.

Eine Ära geht zu Ende

Es heißt Abschied nehmen!
Von jemandem, der uns allen ans Herz gewachsen sein dürfte.
OK, mich verband mit der Scheidenden eine Art Hassliebe, die sich wöchentlich von himmelhochjauchzend zu zu Tode betrübt wandeln konnte..

Ihr ahnt es, oder?

Trulla sagt „Adios Muchachos“. Die gute alte Dame wurde in letzter Zeit etwas altersschwach.
Sie vergaß Zahlen. Irrte sich ständig. Erzählte mir innerhalb von 5 Minuten 1.000 verschiedene Dinge und widersprach sich ständig selbst.
Das war ziemlich anstrengend. Für Trulla und für mich.
Immerhin hat sie mich 8 Jahre begleitet, war immer zuverlässig und ehrlich.

Nun, Trulla wurde, nach einer angemessenen Trauerphase, begleitet von romantisierten Flashbacks an tolle Wiegetage, durch ein jüngeres, neueres Modell ersetzt.
Da der Name Trulla ja bereits besetzt war und – leider – ja auch ein wenig despektierlich klingt, musste ein neuer Name her.
Und so fragte ich im LCHF Forum nach Namensvorschlägen.. und ich war baff.
Die NEUE ist ein NEUER, wie sich herausstellte.

Und er hört ab sofort auf den Namen:
Achtung

Es kommt gleich

Trommelwirbel

KACHEL-KARL

Tusch

Kachel-Karl behauptet übrigens direkt, dass ich 200 g mehr wiege, als Trulla sagte.
Nun gut. Das wollen wir ihm mal gönnen.
Er ist neu in dem Job und somit noch hochmotiviert und engagiert.
Lassen wir ihm die Euphorie.

Ich habe für mich den Entschluss gefasst, dass auf Kachel-Karl nur Abnahmen zu sehen sein sollen.
Klingt das nach was? Ich finde schon. 😀

Also Attacke.

Kachel-Karl und Frau Yu – die brandneue Serie.

😀

Hach hach hach!

Oh wei. Wie lange habe ich denn hier schon nichts mehr geschrieben.
Ihr könnt euch denken, was los ist: STRESS.

Aber nun mal wieder der Reihe nach…

Also erst einmal: ein frohes neues Jahr allen meinen großartigen Leserleins.
Ihr rockt so unfassbar. ❤

Und nun zu den Stressfaktoren. Wenn ich so drüber nachdenke, ist das eine ganze Latte und ich könnte eine Serie davon machen.
„Durch den Stress mit Frau Yu“ oder so. *augenroll*

Wie ihr wisst, habe ich wieder begonnen zu arbeiten.
Das ist zum einen schön für die Geldbörse, für mein Yubababrain (das sich schon matschig und leer angefühlt hat) und auch für meine sozialen Kontakte.
Aber es ist auch anstrengend. Es ist mit viel Planung verbunden, viel Vorbereitung, viel Hin- und Hergefahre.
Ihr erinnert euch vielleicht daran, dass ich immer gependelt bin. Daran hat sich eben nichts geändert.
Außer dass ich nun 2 Tage die Woche voll arbeite und nebenher irgendwie mein Kind versorgt bekommen muss. 😀

Hinzu kommt, dass die Nächte im Hause Yu immer noch von Unterbrechungen geprägt sind.
Klein Yu wird mindestens einmal pro Nacht wach. Oft auch zwei- oder mehrmals.
Es kommt also vor, dass ich netto 3 Stunden Schlaf bekomme.
Das ist so schon anstrengend, aber wenn man dann noch einen ganzen Tag im Büro durchstehen muss, potenziert sich das Grauen.
So viel Kaffee kann ich gar nicht trinken, dass der das ausgleichen könnte.
Es gibt natürlich auch ruhigere Nächte. Aber die langen eben nicht, um das über zwei Jahre aufgebaute Schlafdefizit mal eben auszutarieren.
Ich bin also chronisch müde. Es kommt vor, dass ich abends, wenn ich Klein Yu ins Bett bringe, einfach daneben einpenne und irgendwann in voller Montur, sprich den Klamotten vom Vortag, wieder wach werde.

Dann habe ich so ein ewig andauerndes Zipperlein mit dem Magen.
Naja, Zipperlein ist untertrieben.
Ich habe immer wieder derbe Magenschmerzen. So stark, dass ich nachts davon wach werde und mich krümme.
Ich war schon zum Ultraschall, zum Blutabnehmen, zum Tasten und zum Schlauchschlucken aka Magenspiegelung.
Alles ohne Befund. Ist ja schön. Denn wie ihr wisst und wie ich es hier schon mal geschrieben habe, neige ich zu leicht hypochondrischen Anfällen und habe mir schon schlimmste Krankheitsbilder ausgemalt, die die Magenschmerzen verursachen könnten.
Klar bin ich nun erleichtert, dass mein Magen-Darm-Trakt wunderhübsch aussieht und voll funktionsfähig ist.
Nur eine Erkärung, woher diese blöden Schmerzen kommen, die habe ich nicht.
So versuche ich weiterhin alles, um die Schmerzen zu vermeiden, um vernünftig zu essen und zu planen.

Es ist aber doch etwas zermürbend mit so einem seltsamen Schmerz zu leben.

Dann kommen noch viele verquere Gedanken aus meinem gemeinen Gehirn hinzu, die mich mit Selbstzweifeln und Grübeleien anfüllen, dass es nur so kracht.
Aber auf die will ich wirklich gesondert eingehen, sonst sprengt dieser Beitrag hier jeden vernünftigen Rahmen.

Jedenfalls, ihr kennt mich. Ja, das weiß ich. 🙂
Und so stressige Phasen schlagen sich bei mir leider immer noch in Form von Fressanfällen nieder.
Ich nehme nicht zu, das nicht. Da achte ich drauf, dass ich zumindest mein Gewicht halte.
Es ist aber momentan schwer, abends nicht in die „Das hast du dir jetzt verdient“-Falle zu tappen.
Und auch mit LCHF kann man prima zunehmen. Zu viel ist einfach zu viel.
Egal wovon.

Momentan versuche ich einen Plan auszutüfteln, wie ich wieder Herr meiner Sinne bzw. meiner Ernährung werden kann und wie ich aus dieser gefühlten Stressspirale ausbrechen kann.
Erste Schritte sind getan.
So habe ich mich zum Beispiel nun mal für einen Thai Bo Kurs angemeldet.
Sportmäßig ist in letzter Zeit einfach viel zu wenig gelaufen. Und so ein Kurs hat zudem den Vorteil, dass ich mal zuhause rauskomme und mich auspowern kann.
Am 02.02. geht der Kurs los und ich bin sehr gespannt darauf.
Ich bin ja so ein Aerobic-Hüpf-Turnmirwasvorundichturnnach-Fan.
Hirn aus und nur nachturnen. Voll geil. Wenn ich das mal so sagen darf.

Nun ja. Ich möchte hier auch nicht mit lauter Mümümü irgendwas schönreden.
Ich will euch einfach einen Einblick geben, warum ich so selten dazu komme, mich hier auszulassen.
Und glaubt mir, das fehlt mir so so sehr.  Mein Blog war und ist immer mein Schatz, mein Ventil, meine Leidenschaft gewesen.
Es tut mir richtig weh, ihn teilweise so leer liegen zu lassen.
Ich muss wirklich schauen, wie ich da wieder regelmäßig mehr Zeit für abzwacken kann.

Zum Schluss möchte ich euch noch den Link zu den aktuellen Tellerspionen dalassen.
Wenigstens meine Mahlzeiten plane ich noch regelmäßig.
Wenn das auch noch wegbrechen würde, wäre hier Land unter.
Das kann ich euch aber sagen.

Und nun wünsche ich euch ein formidables Wochenende!
Macht es euch fein!

Rundumschlag

Also, jetzt nehme ich mir mal endlich die Zeit und schreibe euch auf, was mich so bewegt hat die letzten Wochen!

Fangen wir bei dem Thema an, um das es hier eigentlich geht: Abnehmen und Gewicht und so.

Also Überraschung: ich habe nicht weiter abgenommen. Mein Gewicht pendelte munter zwischen 83 und 84 Kilo hin und her.
Heute über nacht meinte mein Körper dann zur weihnachtlichen Vorfreude beitragen zu müssen und schenkte mir 3,5 kg. DREIKOMMAFÜNF.
Eyyyy. 87,3 heute morgen. Was für ein Rotz!
Ja, nur Wasser, nichts echtes, aber es hat mich richtig angepisst.
Und auch ein bisschen die Laune auf das bevorstehende Weihnachtsessen und so verhagelt. Da plant und macht man alles so LCHFig wie möglich, verkneift sich die ganzen Süßigkeiten, die zurzeit aus jeder Ritze quellen und von allen Seiten als Geschenke eintrudeln und dann macht der Körper sowas.
Näääää.
Kann ich schlecht ab gerade.
Aber gut. Weihnachten ist durchgeplant und ich werde jetzt bestimmt nicht nichts essen, nur weil meine Waage ein Arschkopf ist. (Sorry Trulla, aber biste echt!)

Aber damit steht schon mal ein Vorsatz für das neue Jahr felsenfest: 75 kg.
Das ist mein erklärtes Ziel für das nächste Jahr.
Die ganze Zeit, so bei 83/84 Kilo dachte ich, coooooooooooooooooool nur noch 8 Kilo!
Ja und jetzt, Stand heute sind es auf einmal wieder 12.
Echt, da kann man doch nur bekloppt werden

Einatmen, ausatmen. Ich bin ein 87 Kilo schweres Gänseblümchen voller Wasser und Eisprung. 😀

Kommen wir nun zu einem anderen Thema: Klein Yu

In dieser Woche haben wir ihren ZWEITEN Geburtstag gefeiert.
Leute ist das zu fassen? Zwei Jahre ist sie schon alt.
Ich habe an ihrem Geburtstag immer da gesessen und gedacht „Heute, vor zwei Jahren um diese Zeit, hat mir die blöde Hebamme erzählt, ich hätte noch keine Wehen, während ich vor Schmerzen schon ganz malle in der Birne wurde.“
Hab ich euch das eigentlich mal erzählt? Dass mir einen ganzen Tag lang erzählt wurde, ich hätte keine Wehen und ich heulend zu Herrn Yu sagte „Wenn das noch keine Wehen sind, was soll denn dann noch kommen?“
Es stellte sich natürlich raus, dass das SEHR WOHL Wehen waren und ich habe so fast alle bis zu den Presswehen völlig alleine auf dem Zimmer veratmet, bis es hieß „NANU?! Der Muttermund ist ja schon komplett geöffnet…. Öööörrrrrmmmm, ich bereite mal den Kreißsaal vor.“
Aber ich schweife ab. 😀
Klein Yu ist also zwei geworden. Es war ein sehr schöner Tag und wir hatten viel Spaß.
Sie auch. Ach, wenn ihr wüsstet, wie cool meine kleine Tochter ist. 😀
Am liebsten würde ich euch ständig Videos zeigen. 😀 Aber die Privatsphäre meiner Kleinen geht natürlich vor. 🙂

Elternzeit
Au ja. Da war doch was. Leute, mit dem zweiten Geburtstag meiner Tochter war die Elternzeit vorbei. Einfach so.
Ich gehe wieder arbeiten.
Echt mal, da muss ich mich aber erst mal so richtig dran gewöhnen. 😀
Auch wenn ich mich da schon drauf gefreut habe. Mal wieder den Kopf mit anderen Dingen beschäftigen, als Windeln, Spielzeug und Vorlesebüchern.
Ich liebe es die Zeit mit der Kleinen zu verbringen, aber ich bin jetzt auch froh, wieder etwas Erwachsenenkram zu machen. 😀
Ich glaube, das geht vielen so, oder?

So…. jetzt wisst ihr erst mal wieder, was so los ist.

Ach ja. Meinen Gewichtsticker werde ich mal nicht anpassen. AUS PROTEST.
SO! 😀

Ich wünsche euch wunderbare Weihnachtstage.
Genießt die Zeit.
Falls ihr Weihnachten gar nicht feiert, genießt die Zeit trotzdem. 🙂

Ich drücke Euch! ❤

Ein unmöglicher Härtefall

Langzeit-Leserleins wissen, ich habe ein Einkaufsproblem. Ich hasse Bummeln. Es geht mir auf die Nerven und spätestens nach dem 2. Geschäft will ich weg. Nach Hause. Oder meinetwegen in den Wald, Blätter zählen.

Aber ab und zu lässt es sich leider nicht vermeiden und ich muss mich dich in den Einkaufsrubel stürzen.

Zum Beispiel passt mir meine Winterjacke nicht mehr. Viel zu groß. Ich sehe darin aus wie ein schlabbriger Schlumpf. (Die ist blau… :D)

Und damit ich, wenn der Winter richtig da ist, nicht frierend umher irre, hab ich in der Stadt mal geschaut, ob ich auf die Schnelle eine Jacke finde. Mit Klein Yu im Buggy. Das macht das Einkaufen nicht gerade entspannter, da die Kleine entweder permanent durch die Gegend geschoben werden will oder aussteigen und alles begrabbeln möchte was sie sieht. 😀 

Somit muss das Anprobieren von Kleidung dann schon wohl überlegt sein. Soll sich ja lohnen. 😉

Aber so weit kam es gar nicht… Ich habe keine Jacke gesehen, die mir gefiel. Eine, die ich okay fand, aber die hat dann gleich auch 200 Ocken gekostet. Öhm. Nee. Zu viel für „okay“.

Mein Problem (bzw. meine Liste an Problemen) mit Winterjacken ist:

  • Ich hasse Steppjacken. Ich finde die sehen bescheuert aus.
  • Ich hasse das Gefühl von Wolle auf der Haut. Das juckt! (Alle so: „Woooow Kaschmir!“ und ich:“Nehmt es ab von uns, garstige Elben haben es zusammengewebt!“)
  • Ich hasse Fleece. Kindheitstrauma.
  • Baumwolle ist mein Freund.

Findet da mal ne Jacke…

Vielleicht Wickel ich mich einfach in meine Bettdecke, wenn ich das Haus verlasse.

Damit würde ich auf jeden Fall aus der Masse herausstechen.

Das Gewicht und dies und das

So, wie versprochen nun mal wieder ein Bericht von mir.
Wo fange ich an…?

Nach dem Whole 30-Bloggen bin ich in ein Offline-Loch gekrochen.
Das tägliche Bloggen der W30-Tage hat echt Spaß gemacht, war aber auch doch ziemlich zeitaufwendig.
Ich habe es danach erst einmal genossen, nicht am Laptop zu sitzen und nicht online zu sein.

Essensmäßig ist es ganz gut weiter gegangen.
Die ersten Tage nach dem W30 habe ich weiterhin versucht, nichts abzuwiegen.
Aber irgendwie war der „Druck“ raus. Während der 30 Tage hatte ich immer im Hinterkopf, mich genau an die „Tellervorgabe“ zu halten.
Nachdem das Experiment Whole 30 durch war, wurden meine Portionen schleichend größer und die Snacks wieder mehr.
Also habe ich wieder angefangen, abzuwiegen und aufzuschreiben. Ich habe nun einfach wieder einmal festgestellt, dass das „Frei Schnauze Essen“ bei mir nur fürs Halten des Gewichts funktioniert.
Will ich weiter abnehmen, brauche ich strengere Kontrolle. Ich verschätze mich immer noch zu schnell bei Mengen und vergesse Dinge, die ich gegessen habe auch mal, wenn ich sie nicht notiere.
Also ist fddb nun wieder mein Freund. 😉

WARNUNG:
Zart besaitete Männer, die Frauenkrams nicht gerne lesen, jetzt bitte wegglesen… 😉

Ich hatte einen außergewöhnlichen Zyklus. Damit meine ich vor allem außergewöhnlich lang. Erinnert ihr euch, dass ich erzählte, das meine Regel kommen müsste, als ich den W30 beendete?
Gut. Sie kam aber nicht. Ne ganze Weile nicht. Erst gestern entschied sich mein Körper dann doch mal pro Menstruation.
Was hat das Ganze mit meinem Gewichtsgehampel zu tun? Ich hatte per!ma!nent! Fresslust. PMS-mäßige, heißhungrige Fresslust.
Leute, war das nervig. Und ich habe dann auch echt über die Stränge geschlagen, so mengenmäßig. Aber nie so viel, dass ich wirklich zunahm.
Trotzdem stand mein Gewicht auf einmal wieder wie festgetackert auf der 85.
Ihr könnt euch vorstellen, dass mich das so ein klitzekleines bisschen genervt hat.
Aber ich wusste: keine echte Zunahme, nur Wasser. Atmen. Sonnenschein und Gänseblümchen.
Und ich wurde bestätigt. Als meine Regel endlich kam, verschwand direkt das Wasser, sodass ich heute wieder eine 83,7 vermelden kann.
Geht doch! 😀

WARNUNG ENDE! 😀

Die ganze letzte Woche war Herr Yu dann noch auf Dienstreise, sodass ich mit Klein Yu allein war. So hatte ich leider keine Zeit zum Bloggen und hab mich deswegen so lange nicht gemeldet.
Doof. Aber so einen vom Handy hingerotzten Beitrag wollte ich auch nicht hier lassen.

Heute haben wir einen schönen Familienausflug ans Meer gemacht.
Klein Yus erster Strandaufenthalt. Sie hatte mega viel Spaß an dem pfeifenden Wind, den Regentropfen, dem Meer, das sich so lustig hin und her bewegt und daran sich in den Sand zu legen und Muscheln zu untersuchen. ❤
Leider wurde unser Ausflug recht schnell durch einen enormen Regenguss beendet.
Herr Yu und ich waren klitschnass. Klein Yu hatte so einen wasserdichten Regenazug an. Sie war die einzige, die trockenen Fußes wieder am Auto ankam. 😀

Meine Hose war triefend nass. So richtig. Und ich hab gefroren wie blöd.
Also habe ich kurzen Prozess gemacht und die Hose ausgezogen für die Heimfahrt.
Müsst ihr mal machen, so ohne Hose ans Steuer. Ein sehr befreites Gefühl. 😀
Man hofft nur die ganze Zeit, dass man nicht in einer Verkehrskontrolle kommt oder in einen Auffahrunfall verwickelt wird.
Bisschen Adrenalin für zwischendurch. 😀
Jedenfalls sah ich mega klasse aus:  Kapuzenpulli, nackte Beine und dann Winterstiefel.
Ja, es gibt sogar ein Foto davon. Nein, ich werde es nicht zeigen. 😀
Ich zeige euch lieber ein angezogenes Foto.

img-20161002-wa0018Stylishes Outfit, was?
Die Hose ist viel zu groß, war aber die einzige, die ich IN die Stiefel stecken konnte.
Dafür könnt ihr mit mir den Pulli feiern. Der gehört nämlich eigentlich Herrn Yu. 😀
Wuhuuu, ich glaube es ja immer noch nicht, dass ich in seine Pullis passe, ey!

Ja und wenn ihr euch jetzt die Hose wegdenkt, dann wisst ihr, wie ich nach Hause gefahren bin.
Die ganze Fahrt über hoffte ich, dass keine Nachbarn vor der Tür stehen und mich sehen. Herr Yu entwickelte schon Pläne, mit Handtüchern und Decken, stellte dann aber fest, dass es wahrscheinlich auffälliger ist, wenn er mich in meine rosa Plüschdecke wickelt, als wenn ich schnell unbemerkt ins Haus husche. 😀

Glücklicherweise regnete es gerade total, als wir zu Haus angekommen sind – da war nicht eine Menschenseele in der Siedlung unterwegs.
Yay. 😀

So, nun wissta bescheid, wie die bekloppte Frau Yu sich die Zeit so vertreibt. 😀
Ich hoffe, ich komme nun wieder öfter zum Schreiben. 🙂

Die wundersame Vermehrung der Kleidungsmöglichkeiten im Schrank der Frau Yu und wie diese es einfach nicht fassen konnte.

Ich habe nichts anzuziehen.
Naja fast nichts. Und das ist kein Frauen-haben-nie-was-anzuziehen-obwohl-der-Schrank-voll-ist-Gelaber.
Ich habe 3 Hosen, 2 Pullover und etwa 4 Shirts, die derzeit passen. 2 Kleider.
(Schlüpper und Socken habe ich natürlich auch.)
Momentan liegt das daran, dass ich zu geizig bin, mir immer wieder passende Klamotten zu kaufen, je nach aktuellem Gewichtsstand.
Da trage ich lieber eine Größe länger und kleide mich erst wieder neu ein, wenn es wirklich gar nicht mehr anders geht.

Aber auch sonst habe ich immer einen ziemlich spärlich gefüllten Kleiderschrank.
Zum einen, weil ich einfach nicht besonders gerne einkaufen gehe und zum anderen, weil ich nicht unbedingt die Modisch-Interessierteste bin.

Doch gestern stellte ich fest, dass da noch viel mehr in dem Ungetüm von Schrank lauert, der im Schlafzimmer der Yus steht.
Eine ganze Schrankhälfte mehr!
Ihr ahnt es, oder?

Ich. passe. in. Herrn. Yus. Klamotten.
ICH. PASSE. IN. HERRN. YUS. KLAMOTTEN!

In die Oberteile (Herrengröße M übrigens) jedenfalls. Hosen habe ich nicht anprobiert.
Das würde auch nicht gut gehen. Mein Hintern würde die immer noch sprengen.
Aber: ich passe in seine verdammten Pullis und Shirts!

Echt mal jetzt, als Frau oder Meeeeeeeeeeeeeeeedchen hat man doch immer so romantische Vorstellungen.
Lady: „Oh mir ist ja so kalt.“
Gentleman: „Hier, zieh meinen Pulli über!“
Lady: *macht Herzchenaugen und kuschelt sich in das Kleidungsstück des edlen Ritters* (Hauptsache kein Kettenhemd)

Das ging bei uns nie. Ich hätte den Pulli vielleicht gerade über den Kopf bekommen, die Brüste frei schwingend an der Luft. Oder so ähnlich.
Peinlicherweise wäre es eher andersrum gegangen. Ich hätte Herrn Yu Klamotten leihen können.
Herr Yu: „Oh mir ist ja so kalt.“
Frau Yu: „Hier, zieh meinen Pulli über!“
Herr Yu: *macht Herzchenaugen und kuschelt sich in das Kleidungsstück der edlen Walküre*

Hm. Nö. Nicht sooo romantisch.

Ach und falls ihr Beweise braucht…. bittschön:
(Aber ignoriert bitte die wunderhübsche Bollerbuxxe, die ich da anhabe…)
pullover

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich flipp ma dezent aus, wa?! 😀

Ideale im Wandel

Vor ein paar Tagen, ich dachte gerade an gar nichts, da kam mir plötzlich ein Gedanke:
„Mensch, du bist jetzt da, wo du dich immer hingesehnt hast!“

Als ich mit knapp 130 kg anfing, den Speckberg, der sich auf mir festgesetzt hatte, zu eliminieren, habe ich immer, wenn ich von jemandem mit 85-90 kg las, dass er abnehmen muss, gedacht „OH MAN! Wenn ich da schon mal wäre!“

Diese Zahlen schienen mir so klein und vor allem so weit entfernt, so unerreichbar wie eine Utopie.
Ich war mir nicht sicher, ob ich da jemals hinkommen würde.
Deswegen legte ich mein Zielgewicht damals, als ich mit dem Bloggen anfing, auch als 82 kg fest.
Komische Zahl.
Aber das war die letzte Gewichtsklasse, an die ich mich erinnern konnte, in der ich mich gut gefühlt habe, ja zufrieden beinahe.
Nun. Von diesem Ziel trennen mich jetzt noch 7 kg.
Ich bin SO nah dran. Und ich bin da, wo ich mich sonst immer nur hingewünscht habe.
Das ist eigentlich eine wirklich schöne Erkenntnis, denn sie zeigt, was ich nun tasächlich schon alles geschafft habe. Aber wie ihr euch vielleicht denken könnt: mein damaliges Ziel ist nicht mehr mein aktuelles Ziel.

Damals dachte ich, in dieser Gewichtsspanne würde ich mich schlank, vital, fit, unwiderstehlich fühlen.
Aber das tue ich nicht. Ich bin immer noch adipös. Ich sehe vor allem immer noch eines: Speck.
Und ich will mehr. Bzw. weniger. Ich will ins Normalgewicht.
Ich will das schaffen. Ich werde das schaffen.

Es ist irgendwie ernüchternd und anspornend zugleich, wenn man feststellt, dass das Ideal, das man mal hatte, sich als gar nicht so ideal entpuppt, wenn man erst mal da ist.

 

Lords of the boards

Es gibt so Dinge, die ich immer gerne ausprobieren wollte, aber nicht konnte, weil ich mich entweder für zu dick hielt oder es wirklich war.
Ich will zum Beispiel noch mal in einen Klettergarten, weil bei meinem ersten Besuch dort eine hochnotpeinliche Situation zustande gekommen ist, die bis heute an meinem Ego kratzt.
Ich konnte mein Gewicht (127kg damals) einfach nicht alleine bewegen, geschweige denn irgendwo hinauf wuchten.
Also baumelte ich lustig in der Mitte des Seiles und geriet dezent in Panik.
Aber die Geschichte kennt ihr schon. Ihr könnt Euch mittlerweile bestimmt gut denken, WIE SEHR das an meinem Ego kratzen muss, wenn ich immer wieder davon anfange….

Gut. Das ist also so ein Projekt, das noch aussteht, wenn ich mal nahe am oder im Normalgewicht bin.

Aber einen minikleinen Traum, den ich mir jetzt schon erfüllen konnte, will ich Euch nicht vorenthalten.
Herr Yu hat sich vor geraumer Zeit ein Longboard gekauft und rollerte öfter mal quietschfidel durch die Gegend.
Ich habe ihn immer etwas darum beneidet, denn das sah so dermaßen cool aus, wie er da so durch die Gegend sauste. Ich wollte das immer unbedingt probieren.
Aber zwei Dinge hinderten mich:
1.) Mein Gewicht – Ich war für das Board von Herrn Yu schlicht zu schwer. Es mag Boards geben, die eine höhere Maximallast tragen können, aber dieses eben nicht.
2.) Mein Gehirn – Die Arschlochstimme aus meinem Hirn sagte natürlich sofort Dinge wie „Elefanten skaten nicht, Frau Yu!“ oder „Mach Dich doch nicht lächerlich. Wie soll das denn wohl aussehen… Du auf so einem Board!“

Tjanun. Arschlochstimme bleibt Arschlochstimme, nech.
Die hats echt raus mich fertig zu machen.

Aber diese Woche habe ich es ihr gezeigt. 😉
Seht selbst:

skater

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Yay for me!