Neues Jahr, neues Ziel

So, ihr lieben Leserleins, erst einmal: ein frohes, gesundes, erfolgreiches, lustiges, rockendes, liebevolles, kuscheliges, wuscheliges, neues Jahr für Euch!
Ich hoffe, ihr seid alle gut rüber gerutscht und startet fröhlich und katerfrei in das Jahr 2016. ❤

Gestern gab es ja nur eine kurze Wasserstandsmeldung zum Gewicht.
Ich bin davor nicht dazu gekommen, zu schreiben und wollte unbedingt, dass ihr wisst, dass ich nicht in die Weihnachtsfressfalle gestolpert und wieder über 100 geklettert bin.
Nä! Nix da!
Ich habe alle Weihnachtstage total gut und vernünftig gegessen. Ich habe sogar jeden Tag Tagebuch geführt und die Lebensmittel gewogen (bis auf Heiligabend, da habe ich geschätzt). Ich habe keinen Sekt und auch keinen anderen Alkohol getrunken und ich habe mich nicht überfressen.
Sehr gut!
Nicht so gut fand ich dann, dass die olle Waage trotz aller Bemühungen ein Plus anzeigte. Das Gewicht lag vor dem Wiegetag nämlich sogar bei 99,2!
Ich habe ja schon öfter von meiner „Arschlochstimme“ berichtet, die in einem kleinen Appartment ganz hinten in meinem Speckbrain wohnt.
Die fühlte sich natürlich gleich verpflichtet mit wehenden Fahnen und lauten Fanfaren aufzumarschieren und zu skandieren: „Iss! Iss! Iss!“
Ja. Sie flüsterte zwischendurch: „Ist das nicht fies? Da planst Du Weihnachten durch, hältst Dich an Deinen Plan und dann sowas? Ist das nicht unfair? Du nascht nicht vom bunten Teller, isst keine Plätzchen, trinkst keinen Asti und trotzdem nimmst Du zu? Also, eigentlich ne, eigentlich ist es dann doch auch egal. Hau doch rein. Iss doch ein paar Spekulatius. Bringt doch eh alles nix!“

Orr, Leute. Ich kann Euch sagen, diese Stimme – sie macht mich noch wahnsinnig.
Glücklicherweise konnte ich ihr sagen: „Verzieh dich in dein Appartment und halt verdammtnochmal die Fresse!“
Denn zum Glück funktioniert mein Hirn ja auch noch und schaltete sich immer dazwischen: „Das ist keine echte Zunahme. Hallo. Bleib mal ruhig. Du hast gesund und vernünftig gelebt. Außerdem hast du deine Regel und hast Wassereinlagerungen. Bleib locker.“

Nun ja, gestern waren es dann ja schon wieder 98,9 und heute sogar 98,3, um hier mal mit ein paar Zahlen um mich zu schmeißen.
Naja, warten wir einfach den nächsten Wiegetag ab. 🙂

So. Und jetzt ist ein neues Jahr angefangen und ich frage mich, ob ich irgendwelche Vorsätze habe.
Nö. Eigentlich nicht. Also nicht diese „ab dem 01.01. wird alles anders“ Vorsätze, die man 3 Tage durchhält und dann leise und klammheimlich absterben lässt.
Aber so generell habe ich natürlich Ziele.

  1. LCHF weiter leben und festigen
  2. mehr Bewegung
  3. die 90kg-Marke knacken

1.) Ja, ich möchte weiter LCHF essen. Ich weiß, dass mir diese Ernährungsform am meisten entgegen kommt und meine beschissene Zuckersucht am besten in Schach hält.

2.) Ich muss mich wieder mehr bewegen. Ich bin zwar viel mit dem Baby auf Achse und erledige vieles zu Fuß mit ihr im Kinderwagen oder in der Trage, aber es muss wieder richtige Bewegung her. Da habe ich auch schon einen Plan geschmiedet, über den ich aber gesondert berichten werde. 🙂

3.) Un.be.dingt. will ich die 8 vorne sehen. Gerne natürlich auch die 7 oder noch lieber die 6, aber ich denke erst einmal in Etappen. Das motiviert mich mehr. Ich will mir einfach beweisen, dass ich es kann. Dass es in meiner Hand liegt, wieviel ich wiege. Dass ich nicht zum Dicksein verdammt bin.

Also. Angriff.

Und ihr so? Was habt ihr vor in diesem Jahr?

Wiegetag #058

Hallo ihr wundervollen Wesen!
Es ist mal wieder Wiegetag und ich berichte mal kurz und schmerzlos:
100,2 heute morgen.
Damit ist die Schwankung der letzten Woche wieder weg und ich bin auf neuem Tiefstgewicht.
Yeah, Baby, yeah!

Uhu, ich krieg Dich noch!
*Gargamelstimme an*
Eines Tages finde ich Dein Dorf und dann kannst Du was erleben!
Und wenn es das Letzte ist, was ich tue!
*Gargamelstimme aus*

Bewegung sah in dieser Woche so aus:

Tag
Bewegung
Samstag
Sonntag Fitnessstudio (Cardio+Kraft)
Montag
Dienstag Rückenpowerkurs
Mittwoch
Donnerstag
Freitag Fitnessstudio (Cardio+Kraft)

Wiegetag #057

Er lässt sich bitten, dieser Vogel.
Ich hatte mir schon ausgemalt, wie toll es wäre diese Woche berichten zu können:
„Ich bin noch näher am Uhu!“ oder sogar „Ich bin ein Uhu!“
Aber nix da: 101,1 sagte die Waage heute morgen.
Gut, ne Schwankung von 400g nicht die Welt und auch wieder nur ne Momentaufnahme, aber mir gefallen die Momentaufnahmen besser, in denen die Tendenz nach unten geht.

Aber erfreuliches gab es diese Woche auch. Letzten Samstag, auf einer Party, wurde ich von mehreren Leuten auf meine Abnahme angesprochen. Man sieht es also. 🙂
Und: Den einen Tag kommt Herr Yu von der Arbeit, legt die Arme um mich und sagt völlig entgeistert: „Hast Du schon wieder abgenommen? Du fühlst Dich viel weniger an!“
Nicht, dass ihr jetzt denkt: „Nimmt der seine Frau nie in den Arm, oder warum merkt er das jetzt erst?!“
Es ist ihm in diesem Moment einfach so richtig bewusst geworden.

Nun ja, also lassen wir die Schwankung also Schwankung sein. Ich habe mir essensmäßig nix vorzuwerfen und beim Sport war ich auch:

Bewegungsübersicht 01.02.201 – 07.02.2014

Tag
Bewegung
Samstag Fitnessstudio (Cardio+Kraft)
Sonntag
Montag
Dienstag Rückenpowerkurs
Mittwoch
Donnerstag
Freitag Fitnessstudio (Cardio+Kraft)

Also wie immer: weiter im Takt und ruhig bleiben. Das wird schon!

Wiegetag #055

Paffffuuuuh, Leute, hinter mir liegt eine Woche, die mir so einiges abverlangt hat.
Dank TOM (klick) war ich echt, echt, echt oft dran, alles zu vergessen und mich in Schokolade zu suhlen. Ein paar mal hatte ich die Pralinen schon in der Hand, habe aber glücklicherweise im letzten Moment immer noch den Geistesblitz „Bist Du eigentlich bescheuert?!“ bekommen und das Zeug wieder in Herrn Yus verbotene Naschkiste gepackt.

Richtig cool und beeindruckend wäre es nun, wenn ich sagen könnte: „Ich hab mir dann nen Tee gekocht und alles war wieder töfte!“
DAS, werte Leserinnen und Leser, wäre aber gelogen. Ich habe dann gegrast. Vor dem Kühli campiert oder mir halbwegs LCHF-konforme Leckereien nachgebaut. *seufz*
So bin ich wenigstens nie komplett aus meinem Plan gefallen. Geärgert hat es mich aber trotzdem, weil ich ja eigentlich genau wusste, warum ich essen wollte. Und mit Hunger hatte das so gar nix zu tun.
Immerhin bin ich nie über meinen Tagesbedarf gekommen und auch die KH-Grenze, die ich mir gesetzt habe, habe ich nie überschritten.
Aber es war trotzdem unnötig.

Ihr müsst Euch das so vorstellen. Den ganzen Monat über bin ich voll zurechnungsfähig und voll gechillt.
Ich verzichte zum Großteil auf Milchprodukte, weil ich merke, dass ich bei denen kein Ende finde und sie meinen Appetit so richtig schön anregen. Also lasse ich die weg. Süßstoffe lasse ich auch weg. Weil die ja nun echt nicht das Gelbe vom Ei sind. Und à propos Ei: Eier sind auch die ganze Zeit mein Lieblingsfrühstück. Gebraten, gerührt, gekocht, als Muffin, als Omelette…. so vielfältig und immer wieder anders. Dazu Mayo, Gemüse, Kaffee, Bacon, Fisch… Lecker!

Und dann, liebe Leute, dann kommt die Regel und macht diese Regeln da oben zur Ausnahme.
Plötzlich will ich süß. Ich will keine Eier. Ich will Sahne und Käse und Mascarpone. Ich will keinen Schinken und auch kein Leinsamenknäcke.
Ich will das, was Herr Yu isst. Das geht aber so gar nicht mit LCHF, also weiche ich meine Regeln auf. Käse ist dann etwas mehr drin und ein bisschen Sahne hie und da auch. Warum mir selbst das Leben schwer machen, wenn ich weiß, dass es hier nur um 5-6 Tage geht, an denen ich nicht mehr alle Latten am Zaun hab?
Es ist hochnotpeinlich, aber ich war während meiner Periode schon mal kurz davor zu heulen, weil kein Käse im Haus war. Leute. Wie bescheuert ist das denn? Ich fasse es auch gerade nicht, dass ich das hier hin schreibe.
Aber nun, so ist es nun mal.
Während meiner Periode bin ich also – vor allem für mich selbst, aber auch für den armen Herrn Yu – gefährlich!
Unzurechnungsfähig. Jawoll.

Ich habe schon überlegt, das hier für diese Zeit überall in der Wohnung aufzuhängen:
unzurechnungsfähig

Wie auch immer, hier soll’s ja schließlich um den Wiegetag gehen. Genug geschwafelt. Ihr wisst nun also, dass dies nicht unbedingt die optimalste Woche bei mir war. Ich habe sie mit Ach und Krach durchgehalten und mich zwischendrin wie Miss McBescheuert gefühlt.

Für den Wiegetag habe ich mir nicht allzuviel erwartet. Aber Trulla, dieses mysteriöse Wesen, wollte mich wohl aufmuntern und mir mitteilen, dass eine nichtganzoptimale Woche noch lange kein Beinbruch ist und dass sich das Hartbleiben (was die Süßigkeiten etc. angeht) sich wieder einmal gelohnt hat.
Denn sie verkündete heute morgen eine erfreuliche: 102,5. 🙂
Damit ist die seltsame Schwankung (103,9 kg) der letzten Woche wieder weg und ich bin wieder auf Tiefstgewicht. Yes!
Und da TOM nun vorbei ist, kann ich auch wieder normal essen. Das heißt, nicht rumnörgeln, mich über leckere Gerichte freuen und Süß&Co.KG vergessen. Bis zum nächsten Monat. 😀

Ach und hier noch meine Bewegungsübersicht für die vergangene Woche, hab ja angekündigt, dass ich das nun immer mit dem Wiegetag zusammen berichte…

Bewegung vom 18.01.2014 – 24.01.2014
Tag
Bewegung
Samstag Hausputz 😉
Sonntag
Montag Rad fahren
Dienstag Rückenpowerkurs
Mittwoch
Donnerstag
Freitag Fitnessstudio (Cardio+Kraft)

Ja, da steckt noch Luft nach oben drin. Aber für mehr hat es diese Woche einfach nicht gereicht.
Aber, wenn ich bedenke, dass ich die letzten 6 Monate rein gar nix gemacht habe, ist zwei mal die Woche Fitness + Bewegung hier und da eine echte Verbesserung! 🙂

So, und jetzt: schönes Wochenende, ihr Granaten!

Rückblick -Beweg Dich- Woche 2

Nun habe ich zwei Wochen lang versucht, täglich Sport zu machen oder zumindest irgendeine Art der Extrabewegung einzubauen.

Was habe ich dabei festgestellt?

1. Bewegung tut gut!
„Ach nee“, werdet ihr sagen, „echt Frau Yubaba?! Was Sie nicht sagen.“
Aber ich bin ein Mensch, der aus Bequemlichkeit immer wieder gerne verdrängt, dass Bewegung tatsächlich gut tut.
Gerade wenn’s auf der Couch so gemütlich ist.

2. Kleinvieh macht auch Mist
Ich nehme oft das Rad an Stelle des Autos. Ich hab immer gedacht, dass da nichts nennenswertes bei herum kommt.
Aber nachdem ich nun mal nachgemessen habe, stelle ich fest, dass die meisten Strecken, die ich radle, 5-6 Kilometern entsprechen.
Das ist ein Anfang und über die Woche verteilt läppert sich da einiges zusammen.

3. Ich bin kein Spazierer
Ich finde Spazieren schlichtweg doof. Ziellos durch die Gegend tapern, nur um am Ende wieder da anzukommen, wo ich losgelaufen bin – das war mir schon immer suspekt. Und die Sonne kann noch so toll scheinen, ich finde spazieren doof.
Also wenn ich hier manchmal schreibe „Ich war 30 Minuten spazieren“ dann liest sich das erst mal ziemlich mau.
Es verlangt mir aber mehr Überwindung ab als ins Fitnessstudio zu gehen, zu schwimmen oder einen Kurs zu besuchen.

4. Es geht einfach nicht an jedem Tag
Zwei Tage in den letzten beiden Wochen habe ich es nicht geschafft, extra Bewegung/Sport in den Tag zu integrieren.
Das hatte unterschiedliche Gründe: erstens, totale und unfassliche Müdigkeit am Abend und, zweitens, einfach keine Zeit.
Ja, das gibt es tatsächlich, dass man einfach keine Zeit hat. Weil eben andere Dinge anstehen, oder sich plötzlich neue Situationen ergeben haben, die die gesamte Planung über den Haufen schmeißen.
So und ich bin ja so ne Gurke und denke dann sofort „Fuckadoodledoo, ich hab heute keinen Sport gemacht, ich Loser!“
Und das will ich nicht mehr. Ich will mich nicht immer selbst fertig machen, wenn mal was nicht so klappt, wie ich es mir vorgenommen habe. Das demotiviert mich. Ich neige dann nämlich dazu, mich dann an dem einen nicht geschafften Tag aufzureiben und übersehe die 6 Tage davor, die gut liefen.

Wie geht es nun weiter?
Ich werde den Rückenpowerkurs weiter besuchen.
Ich werde einmal die Woche ins Fitnessstudio gehen und mein Cardio-/Krafttraining durchziehen.
Ich werde, gemeinsam mit Herrn Yubaba, das Schwimmbad wieder regelmäßig aufsuchen.
Ich werde weiterhin, wann immer es möglich ist, das Fahrrad an Stelle des Autos nehmen.
Ich werde nicht mehr jeden Tag den „Beweg Dich“-Post veröffentlichen, sondern immer am Wiegetag mit berichten, wie die einzelnen Tage bewegungsmäßig gelaufen sind.

So komme ich also auf ca. 3 Tage die Woche, an denen ich Sport mache. Ich finde das, für mich, einen guten Schnitt – vor allem, wenn man bedenkt, dass ich das letzte halbe Jahr (!) eine innige Liaison mit dem Sofa eingegangen bin anstatt mich sportlich zu betätigen.

Beweg Dich! 17.01.2014

Heute ging es wieder mal ins Fitnessstudio.
Dort habe ich 30 Minuten auf dem Crosstrainer herum gehampelt, Krafttraining gemacht und zum guten Schluss noch eine Viertelstunde auf dem Ergometer verbracht.
Jetzt fühle ich mich gut und warm.

Ein schönes Wochenende Euch allen! 🙂

Beweg Dich! 16.01.2014

Der 16.01. war nun der erste Tag in den letzten zwei Wochen, an dem ich keine „extra“ Bewegung gemacht hab.
Die Mittagspause habe ich durch arbeiten müssen, also hier schon mal keine Zeit für wenigstens eine kleine Spazierrunde.
Und dann habe ich noch Überstunden gemacht. Als ich nach dem 14-Stunden-Arbeitstag nach Hause kam, habe ich was gegessen und bin direkt auf dem Sofa eingeschlafen.

Passiert!

Heute geht’s dafür ins Fitnessstudio. Jippi!

Beweg Dich! 15.01.2014

Die Tagesplanung lag heute nicht in meiner Verantwortung, Herr Yu hat heute -anlässlich meines Geburtstags- das Ruder übernommen.
So sind wir 4 Stunden durch den Zoo spaziert und abends mit dem Rad zum Essen ins Restaurant gezuckelt.

Find ich nen guten Schnitt für einen Geburtstag. 🙂