Lang lang ist’s her…

… dass ich hier mal etwas zum eigentlichen Thema des Blogs geschrieben habe.
Wie das immer so ist, nahm ich mir ständig vor, etwas über Ernährung, Abnehmen etc. zu schreiben und immer wieder kam mir etwas dazwischen.
Die Arbeit, die Müdigkeit, der Alltag, die Unlust.
Jaaa, mimimimiiiii!

Aber nun komme ich endlich mal wieder dazu und schreibe euch, was in meiner kleinen Welt so los ist.

Das Gewicht ist leider hochgeklettert.
Die 83,7 kg, die hier vermerkt sind, sind leider Geschichte.
Zuletzt zeigte die Waage wieder 89 Kilo an. NOOOOOIIIIN UUUUUND AAAAACHTZIG!
Na, Gratulation.
Wie immer wenn mich der Stress oder starke Emotionen überfallen, habe ich rumgefuttert. Wider besseren Wissens.
Ich habe mich kurz darüber geärgert, dann aber Milde walten lassen mit mir selbst.
Was hilft es, über verschüttete Milch zu weinen?
Ich muss das Thema Abnahme einfach wieder strikter angehen.
Einfach. HAHA!

Denn es kommt momentan ein weiterer Faktor hinzu, der mir das Abnehmen erschwert.
ICH. BIN. MÜDE.

Um genau zu sein, bin ich des Abnehmens müde. Oder besser gesagt, des Diäthaltens.
Ich bin seit 2009, als ich mit WW anfing, eigentlich permanent auf Diät.
Immer und immer zählte ich irgendwas, Punkte, Kohlenhydrate, Kalorien.
Und ich bin (mal wieder) an dem Punkt, an dem mir das tierisch auf den Sack geht.
Wisst ihr, ich habe manchmal das ungute Gefühl, überhaupt nicht mehr mit Genuss essen zu können, weil innerlich der Kalorienzähler immer mittickt und mitrechnet.

Esse ich mal etwas mehr als geplant, mahnt die innere Arschlochstimme: „VERKACKT!“
Selbst, wenn das Gegessene noch voll im Rahmen liegt.
Das nervt. Kolossal.

Deswegen auch mein Versuch von März noch mal ein Whole30 zu machen.
Kein Wiegen, kein Messen, kein Zählen.
Leider ist der Anlauf voll in die Hose gegangen. Nach 3 Tagen saß ich, dunkle Schokolade inhalierend, auf dem Sofa und wütete über die Ungerechtigkeit der Welt und warum ich so ein verkorkstes Verhältnis zum Essen habe und NIEMALS NIEMALS normal essen werden kann und bis in alle Ewigkeit zu einem Verzicht irgendeiner Art verdammt bin.
Und das, wo der erste Whole30 so grandios lief. Ich habe mich damals so granatenmäßig gefühlt und jetzt sitz ich da und heule in mein Schlumpfrührei?
Alter! Frau Yu!

Und ich habe gegrübelt und gegrübelt in letzter Zeit.
Wie komme ich aus dem Loch wieder raus. Was kann ich tun, damit das Gewicht wieder runter geht?
Die enger sitzenden Hosen reichen ja als Motivator anscheinend nicht.

Was mich in letzter Zeit immer wieder vor dem Totalausfall bewahrt hat war, man lese und staune, der Sport.
Ich gehe weiterhin fleißig zum Thai Bo und habe mich wieder für den Women’s Run in Köln angemeldet. Und ich habe mir auch vorgenommen, für den Run diesmal tatsächlich zu trainieren.
Im letzten Jahr war da nur der gute Vorsatz und letztendlich bin ich zwei mal gewalkt zur Vorbereitung.
Dieses Jahr habe ich die Laufschuhe schon öfter geschnürt und, man glaubt es nicht, das JOGGEN für mich entdeckt. Ich habe bei einer Walkingrunde einfach mal probiert, ob ich das schaffe und siehe da: es ging.
Klar, noch nicht die komplette Runde am Stück, aber immerhin mehrere Etappen.
Woossaaaah!
Und es macht mir richtig Spaß. Ich muss mich nicht dazu aufraffen, ich freue mich auf die Laufrunden und darüber, dass die Geh-Intervalle immer kürzer werden.

Und während ich da mal so rumlief ging mir ein kleines Lichtlein auf.
OK, mehr so ein Flutlicht.
Die Erkenntnis, die mich da überkam war ziemlich einfach: der Fokus liegt falsch.

Ich bin so besessen vom Abnehmen, vom Gewicht verlieren, vom „Fertigwerden“, dass mir der Spaß an der Sache abhanden gekommen ist.
Der Flow ist erloschen bzw. habe ich ihn im Keim erstickt, indem ich mich selbst verrückt gemacht habe.
Anstatt das Abnehmen entspannt weiter anzugehen, mich an der Bewegung zu erfreuen und gute, leckere Mahlzeiten zu genießen, habe ich der von Ehrgeiz zerfressenen Stimme in meinem Kopf viel zu viel Raum gegeben.
Und mir gleichzeitig immer gesagt, dass ich diese ehrgeizigen Ziele sowieso niemals erreichen werde.
Das muss man erst mal hinbekommen. Sich selbst Regeln auferlegen, von denen man weiß, dass man sie nicht einhalten wird und darüber dann verzweifeln und sich selbst Scheiße finden.

Ich sag’s euch. In meinem Kopf ist immer was los.

So. Und was machen wir jetzt mit dieser Erkenntnis?
Kommt jetzt die Entspannung auf Knopfdruck und alles ist Ommmmmmm?
Nein, natürlich nicht. Aber ich arbeite daran.

Mein Plan sieht so aus:

1.) Das Essen:
Angelehnt ans W30-Konzept nicht mehr jeden Fitzel wiegen, sondern sich an die Grundregeln halten (handflächengroß Protein, daumengroß Fett, Rest Gemüse, wenig Obst)
Gute, frische Lebensmittel auswählen, leckere neue Rezepte ausprobieren, sich wieder Mühe mit den Mahlzeiten geben.
Die Mahlzeiten auch als solche zelebrieren. Nicht eben im Stehen in der Küche runterschlingen.
Hinsetzen. Essen. Bewusst genießen.

2.) Das Wiegen:
Die Waage namens Kachel-Karl ist vorerst verbannt.
Das extreme Fixieren auf irgendwelche Zahlen soll vorübergehen.
Es macht mich zu keinem schlechteren Menschen, wenn die Waage 89 Kilo sagt, obwohl ich tagelang vernünftig gegessen habe.
Genausowenig macht es mich zu einem besseren Menschen, wenn das Gewicht sinkt.
Das Gewicht ist erst einmal nur eine Zahl und ich will dahin kommen, dass ich das auch so hinnehmen kann.
Ich dachte immer, ich kann mit Schwankungen umgehen. Aber das scheint nicht so zu sein.
Ich habe mich dabei ertappt, dass ich morgens mit guter Laune aufstand (was an sich schon an ein Weltwunder grenzt), mich gut und „schlank“ gefühlt habe, dann auf die Waage gestiegen bin, einen Wert erspähte, der mir nicht gefiel und den Rest des Tages mit einer Laune rumgelaufen bin, dass die Milch sauer wird.

Es ist nicht so, dass ich die Augen vor dem Gewicht verschließen will. Nein.
Ich will nur einen entspannteren Umgang mit der Waage erlernen.
Einen neutralen.
Denn dieses „hochemotionale“ Wiegen bewirkt im Endeffekt nur, dass ich unzufrieden bin, frustriert werde, frustesse und der Kack immer wieder von vorn beginnt.

Ich will diese irrationale Angst los werden, dass ich automatisch zunehme, nur weil ich nicht auf die Waage gehe.
Deswegen habe ich mir selbst versprochen – und Herrn Yu auch – dass ich erst im Juli wieder auf die Waage gehe.
Kabäm.

3.) Der Sport:
Weiter wie bisher. Der Thai Bo Kurs endet bald, aber ich werde mich für einen Nachfolgekurs anmelden. Das ist dann mehr eine Mischung aus allem möglichen, Aerobic mit Thai Bo Elementen und BBP, aber das mag ich auch. 🙂
Und es kommt mir zeitlich viel mehr entgegen.
Außerdem natürlich das Laufen weiterhin ausbauen. 2 – 3 mal die Woche eine Runde joggen.

4.) Das Ich:
Die härteste Nuss. Selbstzufriedenheit erlangen. Mich selbst mehr schätzen.
Und ich denke, wenn ich an den Stellschrauben Ernährung und Sport drehe wie geplant, dann wird das kommen.
Je besser das Körpergefühl desto Yeah!

 

Lords of the boards

Es gibt so Dinge, die ich immer gerne ausprobieren wollte, aber nicht konnte, weil ich mich entweder für zu dick hielt oder es wirklich war.
Ich will zum Beispiel noch mal in einen Klettergarten, weil bei meinem ersten Besuch dort eine hochnotpeinliche Situation zustande gekommen ist, die bis heute an meinem Ego kratzt.
Ich konnte mein Gewicht (127kg damals) einfach nicht alleine bewegen, geschweige denn irgendwo hinauf wuchten.
Also baumelte ich lustig in der Mitte des Seiles und geriet dezent in Panik.
Aber die Geschichte kennt ihr schon. Ihr könnt Euch mittlerweile bestimmt gut denken, WIE SEHR das an meinem Ego kratzen muss, wenn ich immer wieder davon anfange….

Gut. Das ist also so ein Projekt, das noch aussteht, wenn ich mal nahe am oder im Normalgewicht bin.

Aber einen minikleinen Traum, den ich mir jetzt schon erfüllen konnte, will ich Euch nicht vorenthalten.
Herr Yu hat sich vor geraumer Zeit ein Longboard gekauft und rollerte öfter mal quietschfidel durch die Gegend.
Ich habe ihn immer etwas darum beneidet, denn das sah so dermaßen cool aus, wie er da so durch die Gegend sauste. Ich wollte das immer unbedingt probieren.
Aber zwei Dinge hinderten mich:
1.) Mein Gewicht – Ich war für das Board von Herrn Yu schlicht zu schwer. Es mag Boards geben, die eine höhere Maximallast tragen können, aber dieses eben nicht.
2.) Mein Gehirn – Die Arschlochstimme aus meinem Hirn sagte natürlich sofort Dinge wie „Elefanten skaten nicht, Frau Yu!“ oder „Mach Dich doch nicht lächerlich. Wie soll das denn wohl aussehen… Du auf so einem Board!“

Tjanun. Arschlochstimme bleibt Arschlochstimme, nech.
Die hats echt raus mich fertig zu machen.

Aber diese Woche habe ich es ihr gezeigt. 😉
Seht selbst:

skater

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Yay for me!

Erlebnisse

Es ist manchmal schon seltsam.
Ich nehme ab, fühle mich gut, der Flow ist da und wie durch Zauberhand kommt das Stimmchen in meinem Kopf aus seinem Appartment gekrochen.
Erst so unterschwellig. Es wirft nur einzelne Worte in den Ring.
Stellt euch mein Gehirn ungefähr so vor:

„Dumdidum. Ah, Baby-Fütterzeit, danach eben Altglas wegbringen, Wäsche waschen, dann mit Baby spielen. Dumdidum. Kleinen Kaffee trinken, während Baby Yu mit den Rührschüsseln spielt. Oh, Geschirrspüler ist fertig. EIERLIKÖRBERLINER. Wo ist denn meine Lieblingstasse? Ach da hinten. Moment? Was war das gerade eben? Irgendwas mit Berlin? Hmmm. Komisch. Ach, wollte ja noch bei Mama anrufen. Muss ich gleich mal machen. Aber die EIERLIKÖRBERLINER arbeitet bestimmt noch. Warte ich mal noch. Dumdidum. Oh, Babylein braucht ne neue Windel. Hoffentlich zappelt sie nicht wieder über den kompletten Wickeltisch. Ah, wir brauchen noch EIERLIKÖRBERLINER neue Windeln. Muss ich gleich noch holen. Hä? Berlin? Was ist denn heute immer mit Berlin. Hach, Mist, wo ist denn jetzt die Strumpfhose von Baby Yu? Ach EIERLIKÖRBERLINER da ist sie ja….“

Dann stehe ich irgendwann im Supermarkt mit den Windeln an der Kasse und sehe von dort aus den Bäckerstand. Und da liegen sie: Eierlikörberliner.
Und jetzt wird das Stimmchen richtig munter.
„Ich will will will will aber! EIERLIKÖRBERLINER!“
Und es nervt und nervt und nervt und ich werde genervter und genervter.
Die Stimme will verhandeln, Kompromisse aushandeln, mich überreden.
Dabei steht die Antwort fest: ES GIBT VERDAMMT NOCH MAL KEINE BERLINER!

Jedenfalls, das ist ganz ganz oft ein sehr kritischer Punkt bei mir. Da gerate ich ins wanken. Das Essen kann noch so lecker und abwechslungsreich sein, aber ich sehe auf einmal nur noch, was alles nicht passt.
Und oft bin ich schon trotzig geworden und habe gedacht „Ich bin schon groß. Ich esse EIERLIKÖRBERLINER wenn ich es will. HA!“
Tja. Das war dann immer der Anfang einer langen, ungebremsten Fresserei. Mit einigen Kilos Plus kam ich dann irgendwann wieder zu Sinnen und schluchzte „Was hab ich bloß getan? Ich könnte schon so viel weiter sein!“

So. Aber diesmal nicht. Nein.
Diese Gedankenscheiße fing nämlich wieder mal an. Aber ich habe es diesmal bemerkt, bevor die Arschlochstimme überhand nehmen konnte und bevor ich klein beigegeben habe.
Und es gab Erlebnisse, die mir das vereinfacht haben.

Zum Beispiel war Familie Yubaba einkaufen. Hier im Ort steht zwei mal die Woche ein Fischwagen vor dem Einkaufstempel. Dort kann man frischen Fisch, aber auch Backfisch, Fischfrikadellen und Kibbelinge kaufen.
Herr Yu hat ein Herz für Kibbelinge und stellte sich in die Schlange.
Ich stellte mich dazu. Die Arschlochstimme schon wieder leise mäkelnd: „Ich will auch Kibbelinge. Aber nein. Ich DARF ja wieder nicht. Mümümü. Mämämä.“
Und dann fiel der Blick auf eine ältere Frau vor mir. Sie war sehr, sehr dick. Sie konnte sich – und das sage ich nicht um zu übertreiben – kaum bewegen. Ihr Haar war strähnig und schütter und sie wirkte ziemlich müde. Ein bisschen so, als hätte sie schon lange aufgegeben.
Da durchzuckte es mich und  ich sagte hinterher, natürlich nicht in Gegenwart der Frau, zu Herrn Yu: „Ich war ja schon wieder angefressen, dass ich keinen Backfisch essen konnte. Aber dann hab ich die Lady vor uns gesehen und da wurde mir wieder klar, warum ich so oft verzichte. Ich möchte so nicht alt werden.“
Herr  Yu antwortete: „Wieso alt? Die war in meiner Parallelklasse.“
Ihr könnt Euch vorstellen, wie ich geguckt habe.
Und ohne der Dame irgendetwas zu wollen – denn schließlich soll jeder leben wie es ihm beliebt und wer wäre ich das zu verurteilen? – für mich war das wie eine Kopfnuss. Das hat mich tagelang beschäftigt. Ich habe dadurch wieder einmal erkannt, dass ICH es in der Hand habe. Dass ICH entscheide.

Aber es gibt natürlich auch schönere Erlebnisse, die einen auf den „Pfad der Tugend“ zurück bringen.
So geschehen letzte Woche. Wir waren, wieder einmal, einkaufen. Diesmal aber in Bekleidungsgeschäften.
Und nein, jetzt kommt kein „Woohooo ich habe zwei Kleidergrößen verloren!“. Es kommt was anderes.
Leute, ich kann bzw. könnte mir Ringe kaufen. Modeschmuck. Einfach so. Von diesen ollen Ständern. Was daran so toll ist? Ganz einfach: Das ging früher nicht. Selbst die XL-Ringe passten nur zur Hälfte oder auf den kleinen Finger. Und wenn mal einer irgendwie passte, sah das quetschig und wurstig aus.
Jetzt kann ich die Ringe munter rauf und runter stecken. In L.
Ich weiß, diese Ringgrößen sind auch nicht das Wahre um sich irgendwo einzuordnen, aber Leute, echt mal. Das geht jetzt. Einfach so.
Klar, habe ich gemerkt, dass meine Finger schmaler geworden sind. Immerhin rutschen Verlobungs- und Ehering fröhlich hin und her und ich muss aufpassen, dass ich sie nicht verliere, wenn ich unüberlegt wild mit den Armen rumfuchtel. (Was ich durchaus oft tue. 😀 )
Es sind eben manchmal doch die kleinen Dinge, die mich erfreuen und mir helfen, wenn ich mich mal gerade etwas auf meinem Weg verlaufen habe.

 

Neues Jahr, neues Ziel

So, ihr lieben Leserleins, erst einmal: ein frohes, gesundes, erfolgreiches, lustiges, rockendes, liebevolles, kuscheliges, wuscheliges, neues Jahr für Euch!
Ich hoffe, ihr seid alle gut rüber gerutscht und startet fröhlich und katerfrei in das Jahr 2016. ❤

Gestern gab es ja nur eine kurze Wasserstandsmeldung zum Gewicht.
Ich bin davor nicht dazu gekommen, zu schreiben und wollte unbedingt, dass ihr wisst, dass ich nicht in die Weihnachtsfressfalle gestolpert und wieder über 100 geklettert bin.
Nä! Nix da!
Ich habe alle Weihnachtstage total gut und vernünftig gegessen. Ich habe sogar jeden Tag Tagebuch geführt und die Lebensmittel gewogen (bis auf Heiligabend, da habe ich geschätzt). Ich habe keinen Sekt und auch keinen anderen Alkohol getrunken und ich habe mich nicht überfressen.
Sehr gut!
Nicht so gut fand ich dann, dass die olle Waage trotz aller Bemühungen ein Plus anzeigte. Das Gewicht lag vor dem Wiegetag nämlich sogar bei 99,2!
Ich habe ja schon öfter von meiner „Arschlochstimme“ berichtet, die in einem kleinen Appartment ganz hinten in meinem Speckbrain wohnt.
Die fühlte sich natürlich gleich verpflichtet mit wehenden Fahnen und lauten Fanfaren aufzumarschieren und zu skandieren: „Iss! Iss! Iss!“
Ja. Sie flüsterte zwischendurch: „Ist das nicht fies? Da planst Du Weihnachten durch, hältst Dich an Deinen Plan und dann sowas? Ist das nicht unfair? Du nascht nicht vom bunten Teller, isst keine Plätzchen, trinkst keinen Asti und trotzdem nimmst Du zu? Also, eigentlich ne, eigentlich ist es dann doch auch egal. Hau doch rein. Iss doch ein paar Spekulatius. Bringt doch eh alles nix!“

Orr, Leute. Ich kann Euch sagen, diese Stimme – sie macht mich noch wahnsinnig.
Glücklicherweise konnte ich ihr sagen: „Verzieh dich in dein Appartment und halt verdammtnochmal die Fresse!“
Denn zum Glück funktioniert mein Hirn ja auch noch und schaltete sich immer dazwischen: „Das ist keine echte Zunahme. Hallo. Bleib mal ruhig. Du hast gesund und vernünftig gelebt. Außerdem hast du deine Regel und hast Wassereinlagerungen. Bleib locker.“

Nun ja, gestern waren es dann ja schon wieder 98,9 und heute sogar 98,3, um hier mal mit ein paar Zahlen um mich zu schmeißen.
Naja, warten wir einfach den nächsten Wiegetag ab. 🙂

So. Und jetzt ist ein neues Jahr angefangen und ich frage mich, ob ich irgendwelche Vorsätze habe.
Nö. Eigentlich nicht. Also nicht diese „ab dem 01.01. wird alles anders“ Vorsätze, die man 3 Tage durchhält und dann leise und klammheimlich absterben lässt.
Aber so generell habe ich natürlich Ziele.

  1. LCHF weiter leben und festigen
  2. mehr Bewegung
  3. die 90kg-Marke knacken

1.) Ja, ich möchte weiter LCHF essen. Ich weiß, dass mir diese Ernährungsform am meisten entgegen kommt und meine beschissene Zuckersucht am besten in Schach hält.

2.) Ich muss mich wieder mehr bewegen. Ich bin zwar viel mit dem Baby auf Achse und erledige vieles zu Fuß mit ihr im Kinderwagen oder in der Trage, aber es muss wieder richtige Bewegung her. Da habe ich auch schon einen Plan geschmiedet, über den ich aber gesondert berichten werde. 🙂

3.) Un.be.dingt. will ich die 8 vorne sehen. Gerne natürlich auch die 7 oder noch lieber die 6, aber ich denke erst einmal in Etappen. Das motiviert mich mehr. Ich will mir einfach beweisen, dass ich es kann. Dass es in meiner Hand liegt, wieviel ich wiege. Dass ich nicht zum Dicksein verdammt bin.

Also. Angriff.

Und ihr so? Was habt ihr vor in diesem Jahr?

Back at Bloggopolis

So, da sind wir wieder. Zurück vom Trip, entspannt und nun mit Muckeldecke auf die Couch gekuschelt. So kann man’s aushalten.

Die letzten beiden Tage sehe ich ernährungsmäßig irgendwie… mir fällt kein passendes Wort ein…  beunruhigt? kritisch? ängstlich?
Machen wir ein neues Wort draus: BeKritLich.
Das liegt daran, dass wir zwei Tage lang gegrillt haben. Hm nee, nicht zwei Tage lang, das wäre echt viel Grillerei, wir haben nur zwei mal nacheinander gegrillt, Sonntag und heute.

Die Auswahl war kein Problem. Es gab Fleisch , Kräuterbutter, Schafskäsedipp, Tsaziki und Gurkensalat. Alles selbstgemacht, LCHF-konform, lecker und gut.
Kein Brot, keine Grillsaucen, keine Folienkartoffeln etc. Also es fiel all das weg, was man ich sonst so nebenher in mich reinstopfte.
Aaaaaber die kleine Pessimistin, die hinten rechts in einem kleinen Einzimmerappartement in meinem Superbrain wohnt, jallert nun rum: „DAS war zu viel des Guten!“

Dabei habe ich mich nicht vollgestopft, sondern bis satt gegessen, nicht bis voll.

Und kontrollfreakig wie ich bin, hab ich natürlich mal  wieder alles bei FDDB eingegeben und war schockiert, was da kalorienmäßig so zusammen gekommen ist. Aber das soll laut LCHF-Prinzip ja nicht unbedingt ausschlaggebend sein. Unter meiner selbstgesetzten 15g  KH/Tag Grenze bin ich auch geblieben. Also sollte ich einfach entspannt dem nächsten Wiegetag entgegen sehen und abwarten.

Aber ich bin eben gerade bekritlich.

 

Hinzu kommt, dass ich das erste mal seit dem LCHF-Start einen leichten Süßhunger verspüre. Was eindeutig an ToM liegt, der berüchtigten Time of Month. Es ist bald mal wieder so weit und der Zykluspenner pennert schon mal fleißig rum.
Es hilft zu wissen, woher die latente Süßlust kommt, aber einfacher macht es das trotzdem nicht.

 

Omm, omm, omm. Ich beruhig mich erst mal wieder und warte ab. Denn noch immer muss ich eines sagen: es geht mir so gut wie lange nicht mehr. Also hab ich eigentlich gar keinen Grund zu jammern, oder?

Träume, die für Andere keine sind.

Gestern waren wir in so einem Spaßbad. Mit Rutschen, Sprungturm und Strömungskanal etc.

Ja, ich zeige mich im Badeanzug. Nicht gerne, aber ich liebe das Wasser und Schwimmen viel zu sehr, um es nicht zu tun.
Jedoch gab es wieder einige Momente, in denen ich das Fett an meinem Körper verfluchte, weil es mich einschränkte.
Zum Beispiel liebe ich es vom Sprungturm zu springen. Aber ich zögerte mal wieder.
Warum ich zögerte? Weil ich mir bildlich vorstellte, wie ich die Leiter hochgehen und dann oben auf dem Dreier schön auf dem Präsentierteller stehen würde und alle anderen Badegäste mit einem „Gnihihi guck Dir mal die Fette an“ auf mich zeigen würden.
Dann hab ich mir aber gedacht „Egal, ich kenn Euch doch eh nicht.“ und bin gesprungen.

Mein Traum an dieser Stelle, der für Andere keiner ist: nicht über so nen Scheiß nachdenken zu müssen.

Der zweite Traum, der für Andere keiner ist: mich mal elegant aus dem Becken stützen.
Ihr wisst schon, so am Beckenrand die Hände aufstützen und sich dann hochdrücken. Das kann ich nicht. Jedenfalls nicht, als ich es das letzte Mal versucht habe. Das war wenig elegant und hatte in meiner Vorstellung mehr von Antje dem Walross, als von mir.
Seitdem ich mir damals so einen dabei abgebrochen habe, meide ich es nun, es überhaupt zu versuchen und schwimme immer zur nächsten Leiter.

Dann war da noch die Rutsche mit den Gummireifen…
Gerne hätte ich sie ausprobiert. Aber in meiner selbstzerstörerischen Phantasiewelt wäre ich am Ende der Rutsche mit meinem Hintern im Reifen stecken geblieben und hätte nicht ohne Hilfe aufstehen können. Also habe ich es sein lassen.

Mein Traum, der für Andere gar keiner ist: unbefangen solche Dinge ausprobieren können.

 

Und das bescheuerteste an meinen selbstzerstörerischen Vorstellungen ist, dass sie mich schlimmer darstellen, als ich eigentlich bin.
Ich bin tatsächlich ziemlich agil und auch gelenkig, bin also kein „zäher Blob“ der sich nicht bewegen kann oder so.
Aber die Arschlochstimme in meinem Kopf redet mir das in solchen Situationen ein. Vielleicht auch einfach, weil die Angst vor einer peinlichen Blamage viel zu groß ist.

Nervt!

Deswegen schließe ich den heutigen Post einfach mal mit einem herzlichen: KOTZ!

So viele Wahrheiten…

Ich bin momentan in einer Phase, in der ich an meiner Abnehm-Methode zweifle.
Nicht, weil ich WW per se für schlecht halte, sondern weil mich immer mehr das Gefühl beschleicht, dass es evtl. nicht das Programm für mich ist.

Es gibt zig Teilnehmer des Programms, die super Erfolge haben. Ich habe in meinem Bekannten- und Freundeskreis tatsächlich auch Beispiele, die auf diese Weise gut abgenommen haben. Und nicht nur das! Sie halten Ihre Abnahme auch schon lange und haben das System so weit verinnerlicht, dass es sie nicht mehr „anstrengt“ damit zu leben.

Wenn ich mir diese Leute ansehe, beschleicht mich immer das Gefühl bzw. fängt die Arschlochstimme in mir an zu krakelen, dass ich ein Versager bin, der nichts gebacken bekommt. Warum bekommen andere es so gut auf die Reihe, ich aber nicht? Klar, ich halte auch seit geraumer Zeit mein Gewicht, aber der Weg nach unten erweist sich als mehr als steinig. Ich trete auf der Stelle, die Motivation kommt und geht und es passiert nichts „richtiges“. Fortschritt sieht anders aus.

Nun, wenn man so wie ich, an der selbst gewählten Abnahmemethode zweifelt, fängt man mal an nach links zu gucken und nach rechts.
Und das Fatale: überall gibt es was zu sehen.

Ich fühle mich in etwa so:

Wege

Klar ist, dass man einige Routen nicht einschlagen wird, weil man vom jetzigen Standpunkt aus schon den Wendehammer der Sackgasse sehen kann.
Das sind so Diäten, die für mich nichts mit Ernährung zu tun haben, sondern auf schnelle Erfolge und Null Lerneffekt setzen. Mal ehrlich, mein Leben lang von Pulvern und Shakes leben? Bin ich Astronaut, oder was? Hat meine Raumstation den Kontakt zur Erde verloren und ich drifte auf Ewigkeiten im All herum? Hmm, da ist ja noch ne Tube Brathähnchen. Das wird ein Festschmaus!

Örks. Nee.

Aber die anderen Richtungsweiser? Beschäftigt man sich mit jedem einzelnen davon mal etwas näher, nimmt die Verwirrung nich etwa ab, sie nimmt zu!
Für jeden dieser Wege gibt es Beispiele, bei denen der Weg genau der richtige war. Erfolgsgeschichten noch und nöcher.
Und für sich betrachtet klingt dann jede dieser Ernährungsweisen auch noch total plausibel.
Und dann fängt das Vergleichen an.

Auf Weg 1 muss ich plötzlich das essen, was bei Weg 2 total verpöhnt ist.
Dafür darf ich bei Weg 3 wieder beides, aber nicht auf einmal.
Dann ist da noch Weg 4, der wieder komplett anders argumentiert und der -in sich- auch wieder logisch klingt.

Und ich stehe weiterhin da, mit Fragezeichen um  den Kopf und frage mich: „Welches ist mein Weg?! Wieviele muss ich ausprobieren, bis ich meinen Weg, den, den ich gerne für immer und ewig gehen will gefunden hab?“

 

Ich glaub, ich brauch ein Navi!

Sapperlot!

Wo ist die Zeit geblieben? Was ein Trubel! Ich hab derzeit wieder mordsmäßig was um die Ohren und hechte von einem Termin zum nächsten. Da ist leider das Schreiben hier zu kurz gekommen.

Dann machen wir jetzt mal einen Schnellabriss für alle Interessierten. 😉

 

1.) Wiegetag
Wie ihr sicherlich bemerkt habt, habe ich kein Wiegeergebnis für die letzte Woche eingestellt. Das heißt aber nicht, dass ich nicht auf der Waage war. Ich hab schon gelünkert, was die so zu sagen hat. 110,7 meinte sie.
Da hab ich mich einerseits geärgert und gejammert, weil ich doch schon bei 108,9 war, andererseits hatte ich direkt nach dem Urlaub 112,0 da stehen. Schockschwerenot! Also stimmt die Tendenz eigentlich wieder. Aber trotzdem blöd.

 

2.) Urlaub
Der ist vorbei und die Arbeit hat mich wieder. Mit all ihren ekligen Tentakeln, die einen erfassen können. (Ich stell mir die Arbeit gerade als Monsterkraken vor. Nur hab ich, um ihn zu bekämpfen, keine Harpune oder so, sondern einen Zahnstocher. Nimm das, Oktopussy! *pieks*)  Viel zu tun, kein Ende in Sicht und keine Ahnung, wie der Berg an Aufgaben bewältigt werden soll.

 

3.) Programm
Es ist sauschwer gerade. Ich weiß nicht wieso. Ich bin weich und nachgiebig und viel zu leicht zu verführen.
Ich ärgere mich selbst über mich. Ich bin mal wieder dabei, mir selbst zu versauen, was ich mir hart erkämpft habe.
Das führt mich auch direkt zum nächsten Punkt, der Stimmung.

 

4.) Stimmung
Ich fühle mich wie der letzte Loser. Aber leider nicht wie in „Yay, I’ve lost another kilo.“ sondern wie in „Dammit, I’ve lost control. Again.“ Aber immerhin weiß ich, dass ich derzeit rumschlampe. Das ist wichtig für mich, denn dann weiß ich auch, dass ich wieder loslegen muss. Trotzdem ist es kacke derzeit. Echt. Während ich mir einserseits fröhlich grinsend Gummibärchen reinschiebe, kommt Arschlochstimmchen (berechtigterweise) hoch und sagt: „Doofbeutel! Versau’s Dir ruhig. Hab doch immer gesagt, dass Du zu blöd zum abnehmen bist.“ Ein leckerer Beigeschmack von Reue mit jedem Bissen. Grandioso!

 

5.) Äußere Umstände
Bin die ganze Woche nicht zu Hause und damit wieder mal auf „Fremdessen“ angewiesen. Dazu kommen mordslange Tage, die schnell mal dafür sorgen, dass ich alles über Bord werfe, was ich mir für den Tag vorgenommen habe.
Aber von 06:00 bis ca. 22:00 aus dem Haus zu sein, erschwert so einiges. Selbst wenn ich richtig plane, kann ich die Planung schlecht umsetzen, weil ich nicht entsprechend einkaufen kann etc. Arschlochstimme schreit übrigens just in diesem Moment, dass das alles faule Ausreden sind. Und ich bin geneigt ihm zu glauben.

 

6.) Sport
Reden wir nicht drüber. Seit Wochen kaum Sport gemacht. Erst wegen Krankheit, dann waren wir im Urlaub und dann ging die private Terminflut los. Die Fitnessstudiomenschen verlangen bestimmt nochmal die Anmeldegebühr, wenn ich da wieder aufschlage, weil sie mich so lange nicht gesehen und wahrscheinlich schon wieder vergessen haben.

 

7.) Motivation

Sieht ungefähr so aus:

 

Und jetzt? Ich habe keine Ahnung, wie ich mich aus diesem Loch wieder raus ziehen kann.
Und ich weiß, dass ich das nur selbst kann.

 

Ach, Frau Yu, manchmal bist Du echt schwierig.

Keine Ahnung

Nee, diesmal heißt der Titel nicht so, weil mir kein richtiger Titel einfallen will, sondern weil ich wirklich keine Ahnung habe.
Ich bin ja weiterhin auf dem IchwiegmichnureinmaldieWoche-Trip. Das ist auch angenehm. Aber ich hasse dieses Gefühl nicht zu wissen, wo ich stehe und ob meine „Anstrengungen“ sich lohnen.
Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass es diese Woche keine Abnahme sein wird. Ich weiß nicht wieso.
Ich war im Programm und schon drei mal beim Sport, habe alles beachtet, aber irgendwie ist die Arschlochstimme in meinem Kopf wieder auf LAUT eingestellt und sagt mir, dass das morgen eine Enttäuschung gibt.
Ja, ich weiß, positiv denken, blabla. Aber ich kann das nicht immer.

Ich befürchte, der Flow verabschiedet sich gerade. Das merke ich immer daran, dass meine Laune sinkt und ich erst mal alles schwarz male.
Selbstbetrug at it’s best.

Na, mal sehen, wie’s morgen aussieht. Aber irgendwie bin ich gerade in Zweifellaune.

Böh.

Endorph…was?

Heute ist wieder Sportzeit. Drei mal die Woche gehe ich hin, aber ich habe ein echt paranoides Verhältnis zum Sport.
Ich weiß, er ist gut für mich, ich gehe – wie gesagt – regelmäßig hin und mittlerweile habe ich auch Spaß an der ganzen Sache. Ich sehe, wie sich mein Körper positiv verändert und merke, wie es meinem Rücken immer besser geht. Ich freue mich auf jedes Training und bin sauer, wenn ich es zeitlich mal nicht schaffe, hin zu gehen.

Was aber ausbleibt, ist die Freude danach. Das Gefühl „Yay, Du hast richtig was getan heute!“ Egal, wie lange ich auf dem Crosstrainer rumhample und egal wie viele Wiederholungen ich beim Krafttraining mache, das Gefühl, etwas geleistet zu haben, stellt sich nicht ein.
Mache ich 45 Minuten Cardio plus Krafttraining, denke ich „Hätteste mal 60 Minuten Cardio gemacht.“, mache ich 60 Minuten Cardio plus Krafttraining, denke ich „Hätteste nicht noch 15 Minuten dran hängen können? So wird das nie was mit Dir.“

Wie oft höre ich von dem guten Gewissen, den Endorphinen, der Zufriedenheit, die Andere fühlen, wenn sie Sport machen? Ich kenne das Gefühl nicht. Egal, wie sehr ich mich auspowere, ich denke hinterher immer „Naja, ganz nett, dass Du was gemacht hast, aber ein bisschen mehr wäre schon besser gewesen.“

Jeder Mensch weiß, dass es auch tagesformabhängig ist, was man schaffen kann und dass es Tage gibt, an denen man am liebsten direkt aufs Sofa plumpsen und dort sesshaft werden möchte. Jeder Mensch, der sich an solchen Tagen aufrafft und wenigstens eine Stunde Sport macht, denkt anschließend wahrscheinlich „Super, trotz der Widrigkeiten hast Du dich aufgerafft. Coole Sau!“
Ich nicht. Ich denke hinterher: „Na toll, jetzt hast da so ne halbe Stunde ein bisschen auf dem Crosstrainer rumgehampelt und Dein olles Krafttraining gemacht. Was ist das schon? Faules Stück! Du bleibst für immer fett.“

Schon während des Trainings ertönt die kleine Arschlochstimme in meinem Kopf und unterhält sich mit mir…
Ich: „Boah, ich bin heute so schlapp. Ich glaube, ich schaffe heute nur 30 Minuten Crosstrainer.“
Arschlochstimme: „Faule Kuh. Ich denk, Du willst besser werden?!“
Ich: „Klar, aber ich hab das Gefühl, ich schaffe heute einfach nicht mehr.“
Arschlochstimme: „Faule Ausreden. Du hast keinen Bock und suchst eine Entschuldigung.“
Ich: „Nein, echt nicht. Ich bin wirklich total geschafft. Hatte so einen anstrengenden Tag.“
Arschlochstimme: „Ist klar. Letztes Mal hast Du 45 Minuten geschafft, das war schon wenig. 30 Sind der Hohn auf Socken.“
Ich: „Boooah, ja, ich mach ja schon.“
[…]

Argh!

Ich hasse diese Stimme! Sie macht so viel kaputt.

Wie kann ich das abstellen? Warum kann ich einfach mal zufrieden sein und sagen „Hast Du super gemacht!“?
Geht es noch jemandem so? Oder bin ich total allein mit diesem selbstgemachten Psychoterror?