Whole30 – Tage 18 – 19

Und hier wieder ein Rückblick für zwei Tage.
So alle zwei Tage bloggen entzerrt das Ganze doch ganz gut. 🙂

Tag 18

An Tag 18 kam die erste richtige Herausforderung auf mich zu – ein Geburtstagsbrunch einer Freundin.
Da hatte ich schon etwas Respekt vor.
Das Schöne war dann aber, dass es eh so wuselig war und jeder wie er wollte zum Buffet gehen konnte und so gar nicht auffiel wer was aß und wer nicht und wovon jeder wieviel genommen hatte. 😀

Sehr erleichternd.

Ich wählte Scampi (da diese als einzige Proteinquelle nicht in einer dicklichen Soße schwammen) und pures Gemüse (Brokkoli, Blumenkohl Möhren – die typische Buffetgemüseplatte. 🙂 ).

Zum Nachtisch gab es Mousse au Chocolat und Panna Cotta, aber auch frisches Obst.
Davon habe ich dann etwas gegessen.
Allerdings habe ich das Essen auf der Feier natürlich nicht geknipst.
Meine Bloggo-Manie hält sich da doch stark in Grenzen. 😀

 

Frühstück:
Reste vom Brathähnchen des Vortags, Gurke, Paprika, Möhre und Weintrauben, schwarzer Kaffee

Mittagessen:
Scampi mit Gemüse, etwas Obst

Abendessen:
Minutensteaks mit Spiegelei, dazu Paprika-Pilz-Pfanne

 

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Tag 19

An Tag 19 wurde ich wach und hatte das Gefühl, mich hätte ein Laster überfahren.
Nee, mehr so ein Gigaliner.
Vier mal.

Ich fühlte mich schlapp, kodderich und hatte Gliederschmerzen.
Aber es fühlte sich nicht an wie ein echter grippaler Infekt und zum Abend hin wurde es auch merklich besser (und jetzt da ich tippsel, ist auch alles verschwunden.)

Ich überlegte also, was ich am Vortag gegessen haben könnte, was mich so matschig hatte werden lassen.
Ich habe es hier auf dem Blog glaube ich noch gar nicht erwähnt, aber bei mir wurde eine Histaminintoleranz festgestellt.
Daher kamen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die ständigen Magenprobleme.
Tja nun, so gut die Scampi-Wahl am Vortag für den Whole 30 auch war, für meine Histamingeschichte wohl eher nicht.
Meeresfrüchte sind nicht gerade ratsam bei Histaminintoleranz.
Ja, doof, aber ich teste im Moment ja noch aus, was geht und was nicht.
Die anscheinend schon mal nicht. Good Bye geliebte Scampi. Ich weine euch leise hinterher.
(Schinken geht übrigens auch nicht, habe ich nun festgestellt.)

 

Frühstück:
Rührei, Möhren, Blumenkohl-Kokos-Milchreis mit Blaubeeren, schwarzer Kaffee

Mittagessen:
Nix, wegen Übelkeit und weil ich eigentlich den ganzen Tag geschlafen habe.

Abendessen:
Frikadellen mit Kohlrabi
(Die „Rahm“-Soße war tatsächlich mit Kokosmilch angedickt. Hat man nicht rausgeschmeckt. 🙂 )
Danach noch ein paar Pekannüsse, die jetzt wieder verbannt sind, da sie ein typisches „Food with no Brakes“ für mich sind. Also wenn ich die einfach so nibbel.
Als Zutat im Essen voll ok, aber als Snack – entschuldigt meine Wortwahl: Scheiße!

Nun ja, der Tag war also eher aus der Kategorie „Abhaken und unter Erfahrung ablegen“.

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Herr YUs Whole 30 (Spoiler: oder eher Whole 18)

Ihr könnt es euch denken, Herr Yu ist raus aus der Nummer. 😀
Am Samstag bei der Geburtstagsfeier war eigentlich schon der erste Fehltritt gelaufen, weil er vom Buffet Sachen gewählt hat, die nicht w30-freundlich sind.
Fleisch in Soße, Hollandaise.
Das lustige war, es ist ihm erst gar nicht so bewusst gewesen, dass das nicht passt, bis ich grinste und er meinte: „Passt nicht?“
Nee. Nicht wirklich, aber hau rein. 😀
An Tag 19, während ich auf dem Sofa den ganzen Tag verschlief, besuchte er mit Klein Yu die Großeltern und da gab es Butterkuchen.
Tja und das wars dann. Er hat nachgegeben. 🙂

Aber bis dahin hat er sich echt tapfer geschlagen und fand es insgesamt einfacher, als gedacht, seine Lieblingslebensmittel wegzulassen.
Und was ich auch ganz klar sagen muss: er hatte viel mehr schwierige Termine als ich in den letzten 3 Wochen.
(Tja, das kommt davon, wenn man kein Soziopath ist…) Und er musste Spekulatius, Kakao, Bier, Limonaden, Schokoriegeln und was weiß ich noch allem widerstehen, während ich kleiner Heimscheißer nur im Büro den übelsten Verlockungen ausgesetzt bin.

Übrigens hat er in den 19 Tagen knappe 3 kg abgenommen. Der Schlawiner.
Er hat einen deutlich flacheren Bauch bekommen und eine Hose, die in letzter Zeit ganz schön gekniffen hat, passt wieder.
Außerdem musste er ein neues Loch im Gürtel verwenden.

Er lässt ausrichten, dass er die Erfahrung echt gut fand.
Und ich glaube, er versteht jetzt, wie es für mich ab und zu ist, bei Feiern und Einladungen „Nein“ sagen zu müssen.

 

 

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So, den nächsten Bericht könnt ihr dann wieder am Mittwochabend erwarten.
Bis dahin! Tüdelüüüüü!

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