Hach hach hach!

Oh wei. Wie lange habe ich denn hier schon nichts mehr geschrieben.
Ihr könnt euch denken, was los ist: STRESS.

Aber nun mal wieder der Reihe nach…

Also erst einmal: ein frohes neues Jahr allen meinen großartigen Leserleins.
Ihr rockt so unfassbar. ❤

Und nun zu den Stressfaktoren. Wenn ich so drüber nachdenke, ist das eine ganze Latte und ich könnte eine Serie davon machen.
„Durch den Stress mit Frau Yu“ oder so. *augenroll*

Wie ihr wisst, habe ich wieder begonnen zu arbeiten.
Das ist zum einen schön für die Geldbörse, für mein Yubababrain (das sich schon matschig und leer angefühlt hat) und auch für meine sozialen Kontakte.
Aber es ist auch anstrengend. Es ist mit viel Planung verbunden, viel Vorbereitung, viel Hin- und Hergefahre.
Ihr erinnert euch vielleicht daran, dass ich immer gependelt bin. Daran hat sich eben nichts geändert.
Außer dass ich nun 2 Tage die Woche voll arbeite und nebenher irgendwie mein Kind versorgt bekommen muss. 😀

Hinzu kommt, dass die Nächte im Hause Yu immer noch von Unterbrechungen geprägt sind.
Klein Yu wird mindestens einmal pro Nacht wach. Oft auch zwei- oder mehrmals.
Es kommt also vor, dass ich netto 3 Stunden Schlaf bekomme.
Das ist so schon anstrengend, aber wenn man dann noch einen ganzen Tag im Büro durchstehen muss, potenziert sich das Grauen.
So viel Kaffee kann ich gar nicht trinken, dass der das ausgleichen könnte.
Es gibt natürlich auch ruhigere Nächte. Aber die langen eben nicht, um das über zwei Jahre aufgebaute Schlafdefizit mal eben auszutarieren.
Ich bin also chronisch müde. Es kommt vor, dass ich abends, wenn ich Klein Yu ins Bett bringe, einfach daneben einpenne und irgendwann in voller Montur, sprich den Klamotten vom Vortag, wieder wach werde.

Dann habe ich so ein ewig andauerndes Zipperlein mit dem Magen.
Naja, Zipperlein ist untertrieben.
Ich habe immer wieder derbe Magenschmerzen. So stark, dass ich nachts davon wach werde und mich krümme.
Ich war schon zum Ultraschall, zum Blutabnehmen, zum Tasten und zum Schlauchschlucken aka Magenspiegelung.
Alles ohne Befund. Ist ja schön. Denn wie ihr wisst und wie ich es hier schon mal geschrieben habe, neige ich zu leicht hypochondrischen Anfällen und habe mir schon schlimmste Krankheitsbilder ausgemalt, die die Magenschmerzen verursachen könnten.
Klar bin ich nun erleichtert, dass mein Magen-Darm-Trakt wunderhübsch aussieht und voll funktionsfähig ist.
Nur eine Erkärung, woher diese blöden Schmerzen kommen, die habe ich nicht.
So versuche ich weiterhin alles, um die Schmerzen zu vermeiden, um vernünftig zu essen und zu planen.

Es ist aber doch etwas zermürbend mit so einem seltsamen Schmerz zu leben.

Dann kommen noch viele verquere Gedanken aus meinem gemeinen Gehirn hinzu, die mich mit Selbstzweifeln und Grübeleien anfüllen, dass es nur so kracht.
Aber auf die will ich wirklich gesondert eingehen, sonst sprengt dieser Beitrag hier jeden vernünftigen Rahmen.

Jedenfalls, ihr kennt mich. Ja, das weiß ich. 🙂
Und so stressige Phasen schlagen sich bei mir leider immer noch in Form von Fressanfällen nieder.
Ich nehme nicht zu, das nicht. Da achte ich drauf, dass ich zumindest mein Gewicht halte.
Es ist aber momentan schwer, abends nicht in die „Das hast du dir jetzt verdient“-Falle zu tappen.
Und auch mit LCHF kann man prima zunehmen. Zu viel ist einfach zu viel.
Egal wovon.

Momentan versuche ich einen Plan auszutüfteln, wie ich wieder Herr meiner Sinne bzw. meiner Ernährung werden kann und wie ich aus dieser gefühlten Stressspirale ausbrechen kann.
Erste Schritte sind getan.
So habe ich mich zum Beispiel nun mal für einen Thai Bo Kurs angemeldet.
Sportmäßig ist in letzter Zeit einfach viel zu wenig gelaufen. Und so ein Kurs hat zudem den Vorteil, dass ich mal zuhause rauskomme und mich auspowern kann.
Am 02.02. geht der Kurs los und ich bin sehr gespannt darauf.
Ich bin ja so ein Aerobic-Hüpf-Turnmirwasvorundichturnnach-Fan.
Hirn aus und nur nachturnen. Voll geil. Wenn ich das mal so sagen darf.

Nun ja. Ich möchte hier auch nicht mit lauter Mümümü irgendwas schönreden.
Ich will euch einfach einen Einblick geben, warum ich so selten dazu komme, mich hier auszulassen.
Und glaubt mir, das fehlt mir so so sehr.  Mein Blog war und ist immer mein Schatz, mein Ventil, meine Leidenschaft gewesen.
Es tut mir richtig weh, ihn teilweise so leer liegen zu lassen.
Ich muss wirklich schauen, wie ich da wieder regelmäßig mehr Zeit für abzwacken kann.

Zum Schluss möchte ich euch noch den Link zu den aktuellen Tellerspionen dalassen.
Wenigstens meine Mahlzeiten plane ich noch regelmäßig.
Wenn das auch noch wegbrechen würde, wäre hier Land unter.
Das kann ich euch aber sagen.

Und nun wünsche ich euch ein formidables Wochenende!
Macht es euch fein!

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4 Gedanken zu “Hach hach hach!

  1. Huhu und frohes Neues! 🙂

    Zum „Magen“ ein Tipp: Ich bin drei Jahre (!) falsch behandelt worden, nämlich mit Magensäurehemmern, die überhaupt nicht geholfen haben. Urteil: „Sie haben zuviel Stress!“ – „Ich hab kein Stress.“ – „Doch, haben Sie! Gehen Sie spazieren!“ – „Ich hab gerade keinen Stress.“ – „Doch, unbewusst!“ *seufz*

    Es war nämlich gar nicht der Magen – sondern die Gallenblase. Gallensteine, um genau zu sein. Passt nämlich auch prima zu deinem Alter (hust, ich will hier nicht schätzen), aber Gallensteine machen so ab 40 Probleme, gerne, wenn man des öfteren mal diätet hat, das fördert die Dinger leider.

    Die Schmerzen sind scheinbar oft schwierig zu lokalisieren – bei mir tat es weh, wo die Gallenblase tatsächlich sitzt: rechts unter dem letzten Rippenbogen. Höllische Schmerzen!

    Auslöser ist übrigens: Fett. Muss man erstmal drauf kommen. Weil dann soll sich die Blase zusammenziehen und die Galle, die für die Fettverarbeitung notwendig ist, in den Darm geben. Kann sie nicht, weil Stein vor dem Ausgang sitzt und dann flippt das arme Ding aus.

    Und ja – ich hab auch das ganze mitgemacht wie Du: Schlauch im Magen, Ultraschall, nix gefunden. Erst in der Notaufnahme der Klinik – eines Tages nach drei Jahren war der gesamte Bauchraum entzündet – hab ich gelernt, dass man Ultraschall WIRKLICH können muss, da wird schnell was übersehen. Alle waren sich nach Urin- und Blutprobe einig, dass es die Gallenblase ist. Muss man aber erstmal angucken, bevor man aufschneidet. Die junge Ärztin war ganz aufgeregt, es wären ihre ersten Gallensteine am Ultraschall gewesen. Sie hat 15 Minuten das Ding hin und hergeschoben, nix. Dann kam der Oberarzt: Gerät in die Hand, Zack! Da sind sie! 3 Sekunden!

    Wenn das bei Dir ähnlich ist, lass mal genauer danach gucken. Die Wahrscheinlichkeit (Alter, Diäten) spricht dafür, scheinbar denken Ärzte irgendwie auch erst ganz zu letzt an die Gallenblase.

    Gute Besserung! 🙂

    PS: Falls es tatsächlich die Gallenblase ist – raus mit dem Ding. Braucht kein Mensch. Nicht wirklich. Der Körper merkt, dass sie fehlt und gibt die Galle über eine zweite Leitung dann ständig direkt in den Darm. Macht nix, spürst keinen Unterschied. Sonst gibt es wieder Steine.

  2. Hallo Frau Yu,
    nur kurz ( hab 2 Kinder, brauch Dir also nix über Zeit erzählen): bei mir waren die Magenschmerzen über mehrere Jahre eine Rückenverspannung.
    Gute Besserung !
    Michi

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