Na, wenn das kein Glück bringt

Anlässlich unserers ersten Hochzeitstages plante Herr Yu einen Tagesausflug an die Nordsee.

Kurzer Ausflipper für Zwischendurch: WAS? JA! Es ist schon wieder ein Jahr her, dass wir „Ja“ gesagt haben. Wahnsinn.

Wo waren wir? Ach ja, der Tag am Meer.
Nur wir zwei, die See und gefühlte 1.000 Kite-Surfer.
Wir verbrachten einen entspannten Tag in Scheveningen, spazierten die Promenade entlang, guckten aufs Meer, guckten Leute, guckten Möwen und ließen uns den Wind um die Nase wehen.

Ich stellte fest, dass meine Kondition doch arg gelitten hat die letzten Monate. Klar, so wenig Sport wie ich die letzten Wochen gemacht habe.
Radfahren und Spazieren – das sind die einzigen Aktivitäten, die halbwegs regelmäßig stattfinden, seitdem ich schwanger bin.
Das ist natürlich nicht mehr mit dem Fitnessstudio-Pensum zu vergleichen, dass ich vorher absolviert habe.
Das soll es aber auch gar nicht sein. Hauptsache Frau Yu bleibt irgendwie in Bewegung. Mein Kreislauf gibt sowieso nicht mehr her im Moment. 😀 Der dritte Stock, den wir ja bewohnen, verlangt mir schon alles ab momentan.

Zweiter kurzer Ausflipper für Zwischendurch: Oh Schande, wie soll das erst werden, wenn ich mal im 8. oder 9. Monat bin? Kein Aufzug weit und breit! Argh. Hab Herrn Yu schon gebeten, einen Flaschenzug am Balkon anzubringen, aber er nimmt mich da irgendwie nicht ernst.

Äh, wo war ich? Ach ja meine Kondition.
Das Amstrandspazieren war schon ganz schön anstrengend, fand ich. So auf Sand laufen ist doch fordernder als über Asphalt zu bummeln.
Naja, so begab es sich, dass wir öfter mal Rast auf den Bänken machten, die in regelmäßigen Abständen die Promenade zierten.

Und als wir da so saßen, den Kite-Surfern zusahen und an nix bestimmtes dachten, machte es PLATSCH.
Eine Möwe hat mich – entschuldigt meine Wortwahl – volle Möhre angeschissen. Auf den Ärmel ganz genau. Immerhin nicht auf den Kopf oder sonstige freiliegende Körperteile. (Da fragt sich der geneigte Leser, welche Körperteile Frau Yu wohl  frei gelegt hatte… höhö. Die Hände meine Lieben, die Hände. 😀 )

Nachdem ich erst „Iiiiieh“ gequiekt, mich dann über die Konsistenz von Möwenkacke gewundert und anschließend alles mit einem Taschentuch weggeputzt hatte, beschloss ich, dass das ja wohl Glück für die nächsten 100 Ehejahre bringen muss. Mindestens.

Immerhin hat die Möwe mich ganz gezielt ausgwählt unter den 1.000 Surfern und 3.000.000 anderen Promenadenbummlern. 🙂

 

Ach, Herr Yu, Danke für den schönen Tag. :-*

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2 Gedanken zu “Na, wenn das kein Glück bringt

  1. Herzlichen Glückwunsch zum 1. Hochzeitstag 🙂
    Wir hatten letzten Monat unseren 11 :O

    Ja,ja.Schwangere und ihre nicht vorhandene Kondition 😀
    Meine Schwester wiegt 50 kg bei einer Größe von 1,63 cm.Und selbst die war während ihrer Schwangerschaft am schnaufen wie eine … na ja … ich bin ja offen … wie eine Sau 😀

    Aber die 3. Etage ist dann wirklich bald Hardcore für dich.Weia!

    Der Tagesausflug hört sich trotz Vogel-AA toll an 🙂

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