LCHF Rezept: Oopsie-Burger

Die Frau Yu wieder. Die schreibt manchmal auch Wörter zusammen, was?
„Oopsie“. Was soll das denn wieder sein?

Die LC-ler unter Euch sind den fluffigen Teilchen bestimmt schon mal begegnet.
Es handelt sich hierbei um einen in Low-Carb-Kreisen ziemlich beliebten Ersatz für Brötchen.

Und das tolle ist, Oopsies sind kinderleicht herzustellen.

Ihr braucht (für ca. 6 Oopsies):

  • 3 Eier (M)
  • 100 g Frischkäse
  • Gewürze nach Wahl

Mehr nicht.
Ihr trennt die Eier und schlagt das Eiklar schön steif.
Dann mischt Ihr den Frischkäse mit den Eigelben und hebt diese Masse unter den Eischnee.
Ihr könnt die Masse nach belieben würzen. Mit Salz evtl. etwas sparsamer umgehen, denn der Frischkäse bringt ja schon einen etwas salzigen Geschmack mit.
Setzt nun mit einem Löffel sechs etwa gleichgroße Klekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und steckt das Blech für 35- 45 Minuten bei ca. 150° Ober-Unterhitze in den Ofen.
Fertig.

Ihr erhaltet fluffige kleine Fladen, die ihr z. B. zum Frühstück mit Aufschnitt belegen könnt.

Ich habe die Oopsies für meine Burger-Lust hergenommen.
Eigentlich bin ich ja der Meinung, das Leckere am Burger ist das zwischen den Brötchen und nicht das Burgerbrötchen selbst.
Und aus diesem Grund esse ich meistens, wenn es bei uns selbstgemachte Burger gibt, eben nur das Fleisch mit Käse, Gemüse und Soße.
Man kann die Frikadelle auch in große Salatblätter wickeln und so den „Burger“ essen.
Aber dies Mal war mir nach echtem Burger-Feeling. So mit in die Hand nehmen, reinbeißen, sich vollkleckern und so weiter. 😉

Der Burger sah mit den Oopsies auch recht ansprechend aus, wie ich finde:

 

oopsie

Wie Ihr sehen könnte, habe ich für das richtig echte Burgerbrötchengefühl noch ein paar Sesamkörner über die Oopsies gestreut. (Vor dem Backen, versteht sich.)

Fertig war das LCHF-Fastfood mit Gemütlichkeitsfaktor 3000.

Advertisements

5 Gedanken zu “LCHF Rezept: Oopsie-Burger

  1. Wenn man kleckern kann, schmeckt’s doch gleich viel besser! Schmecken die Dinger auch nur frisch oder könnte man sie auch lagern? Machst du sie regelmässig oder eher so als Experiment?

    • Ich habe ja 6 Stück gemacht.
      2 brauchte ich für meinen Burger.
      Die anderen 4 habe ich an den zwei Tagen nach der Herstellung noch gegessen.
      Sie werden etwas trocken dann, aber man kann sie noch gut essen.
      Ich lagere sie dann in einer Box, aber lege den Deckel nur lose drauf, damit sie nicht anfangen zu „schwitzen“.

      Ich mache sie aber sehr selten, weil ich nicht besonders oft das Verlangen nach „Brot“ habe. Ich glaube, ich habe sie in einem Jahr nun 3 mal gebacken.

  2. Tolle Seite. Nach 2 Schwangerschaften brauche ich wieder einen Weg zur Vernünftigen Ernöhrung zurück zumal der Diabetes sich nach 2 x insulimpflivhtiegem Schwangerschafzszucker meinen Körper schon als Zuhause ausgesucht hat. Jetzt bleibt mir aber folgendes Problem. Ich stille noch und das Baby verträgt es nicht wenn ich Ei esse…häufig ersetze ich es Zähneknirschend durch Sojamehl aber Oopsies werden so nicht funktionieren oder? Hast du einen Tipp für mich?

    • Oh, erst mal Glückwunsch zum Baby! 🙂
      Und schön, dass Du LCHF versuchen willst. Deinen Diabetes kannst du damit super in den Griff bekommen.
      Das mit den Eiern ist ja echt schade, aber ich könnte dir folgendes empfehlen:

      Kias Knäcke
      Sonnenbrot

      Schmecken beide super und sind eifrei! 🙂
      Oopsies sind ja auch aus Eiern. Das passt dann ja wieder nicht mit dem Stillen, oder?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s