Satt sein

Ich habe gerade gegessen. Das Essen war lecker.
Die Portion war ausreichend. Sagt das Auge.

Jetzt liegen aber Magen und Hirn irgendwie im Clinch.

Auge: „Uh, schöne Portion und so lecker angerichtet. Das wird ein Schmaus!“

Mund: *kau* *schmeck* *schluck*
Auge: „Huch schon alle weg? Das ging aber schnell!“

Magen: „Hallo!? Hier ist was angekommen, aber nicht genug!“

Gehirn: „Magen, sei ruhig. Das war genug. Warte doch mal eben ab, das Sättigungsgefühl kommt noch, das ist noch in einer Besprechung!“

Magen: „Maaaan, ich arbeite ja schon an der Nahrung, aber mir scheint das zu wenig. Da hinten *auf leere Ecke im Magen zeig* da könnte noch was hin!“

Gehirn: „Leere Ecken im Magen? Erzähl doch keinen Mumpitz!“

Magen: *grummel*

Gehirn: „Grummel nicht. Das muss reichen, was da angekommen ist.“

Auge: „Ja, Magen, das war echt viel. Gehirn hat recht!“

Magen: „Tzäh.“

Hand: „Ich greif mal zur Kaffeetasse, vielleicht füllt dich das aus, Magen?!“

Magen: „Tzäh!“

Gehirn: „Auge, roll mal eben ein bisschen in Deiner Höhle umher. Wenn ich Augen hätte würde ich das selber machen.“

Auge: *augenroll*

Gehirn: „Danke!“

Sättigungsgefühl (tritt auf): „Ich hab gehört hier wird mein Typ verlangt?!“ *nimmt im Magen Platz*

Gehirn: „Da biste ja endlich! Das nächste mal bitte rechtzeitig, ja?!“

Sättigungsgefühl (äfft das Gehirn nach): „Mümümü, da biste ja endlich.“

Gehirn: „Sehr erwachsen, Danke! Du weißt genau wie gefährlich das ist, wenn Du nicht rechtzeitig da bist, nä? Ich sag nur Fresskoma! Dann geht hier oben nix mehr!“

Sättigungsgefühl: „Ist doch noch mal gut gegangen!“

Magen (kleinlaut): „Oh, wartet… ich fühl mich auf einmal so öööh gut gefüllt.“

Gehirn: „Siehste!“

Magen: „Nä, wie denn? Auge sitzt doch weiter oben!“

Gehirn: *seufz*

Auge: „Magen, ham wir Dir doch gesagt, dass das reicht!“

Magen: „Jaja. Ich sag ja schon gar nix mehr. Ich muss nun arbeiten. Lasst mich die nächsten Stunden mal in Ruhe, ja?!“

Gehirn: „Gut, dann kann ich mich ja jetzt wieder auf andere Dinge konzentrieren.“

Auge (guckt aus dem Fenster): „Oh, eine Meise!“

Fuß: „Ich fühle mich von Euch ausgegrenzt. Deswegen bin ich mal eingeschlafen. Das habt ihr nun davon!“

Gehirn (seufzt): „Oh hallo Fuß. Du kribbelst ja schön…“

 

 

Was lernen wir daraus? Der Sattpunkt ist schaize schwer zu finden!

 

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4 Gedanken zu “Satt sein

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