Wuff wuff…

… nennt mich Waldi. Oder Bello. Oder Snoopy. Oder Pawel. Angelehnt an den pawlowschen Hund. Es ist unglaublich, wie schnell ich mir angenehme (!) Dinge antrainiere, mich selbst richtig darauf konditioniere.
Ich habe  hier irgendwann schon mal erwähnt, dass ich zur Arbeit pendle. Ich fahre jeden Morgen 110 km mit dem Auto zur Arbeit. Und weil ich morgens ein absoluter Muffel bin, Ihro Majestät zu Garstighausen um genau zu sein, bin ich froh um jede Minute, die ich länger im Bett bleiben kann. So kommt es morgens wie es kommen muss und ich habe keine Zeit zu Hause noch zu frühstücken.
Der liebreizende Herr Yu schmiert mir in der Zeit, in der ich im Bad fluche und mieslaunig zwischen Kleiderschrank und Sockenschublade hin und her walküre, immer schon meine Butterbrote und füllt mir einen Kaffee in meinen schnieken lila Thermobecher. (Er ist einfach ein Goldstück! Der Herr Yu, nicht der Thermobecher..)
Meine Schnittchen und den Kaffee nehme ich dann unterwegs im Auto zu mir. Ernährungsexperten werden die Hände über den Kopf zusammen schlagen und kreischen: „Nicht nebenher essen! Unbewusstes Essen macht dick und doof und provoziert Krieg und Verderben!“, aber das beeindruckt mich recht wenig. Ich habe morgens schon Hunger und deswegen esse ich unterwegs.
Jedenfalls habe ich mir das Im-Auto-Essen schon so angewöhnt, dass es kurz neben „Atmen“, „Speichel runterschlucken“ und „Blinzeln“ in meinem Stammhirn verankert ist.
Wenn ich morgens ins Auto steige denkt mein Superbrain direkt „Essen!“
*augenroll*

Ich stelle mal wieder fest: ich. bin. bekloppt.

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8 Gedanken zu “Wuff wuff…

    • Ich bin ca. 1 Stunde und 15 Minuten unterwegs. Ich finde das geht noch.
      Ich kann fast ausschließlich Autobahn fahren und bin nicht auf die Öffis angewiesen.

      In einigen Großstädten kann man ja innerhalb der Stadt schon locker ne Stunde mit Pendelei verbringen. Ein Bekannter aus Düsseldorf erzählte mir das mal und auch in Dortmund kann man schon mal ewig durch die Gegend gondeln um von einem Zipfel an den anderen zu kommen. 😉

      Zwei Tage pro Woche kann ich von zu Haus aus arbeiten, das nimmt auch schon einiges an Druck weg.

      Und ich bin für Herrn Yu so weit von meiner Heimat und Arbeit weggezogen. Was tut man nicht alles für die Liiiieeehiiiieeebe? 😉

    • Singend trifft man mich auf der Autobahn auch oft an. Und alle können froh sein, dass sie mich nicht hören. 🙂
      Ich sing mir den Weg frei. Das wär auch mal ein cooles Motto.

  1. Lino muss auch täglich mit dem Auto 40 hin und 40 zurück.Nicht ganz so viel wie Du,aber bei den Benzinpreisen der Horror *seufz*

    Ich hab es da einfacher.Haustüre raus,umme Ecke in den Bus,ein paar Haltestellen fahren und zack .. bin ich da 😀

    Im Bus essen kommt leider nicht so gut *gg* Möchte ja dem Aberglauben ja nicht noch Nachdruck verleihen,dass “Dicke“ immer und überall essen 😀

    Deswegen stelle ich mir meinen Wecker eine Stunde früher.Klappt inzwischen auch richtig gut *höhö*

  2. 110 km, dafür verdienst Du das Arbeitgeber Verdienstkreuz!!!! Ich fahre selbst jeden Tag 67 km hin und 67 km zurück und bin davon besonders im Winter so richtig genervt. Hoffentlich hast Du nicht so viele Staus unterwegs. Das Fahren finde ich nicht schlimm, aber diese 10 – 15 km Stau, die treiben meinen Blutdruck in ungeahnte Höhen. Passieren ja auch immer nur dann, wenn irgendetwas Wichtiges auf der Arbeit ansteht….sonst liegt die morgendliche Staulänge bei ca. 4 – 6 km, also im Normalbereich. Plus 10 km einspurig wegen Baustelle, aber diese Problemchen sind Dir sicher bestens bekannt.
    Also, halt durch! Und bekloppt bist Du überhaupt nicht.

    • Ich habe Glück und fahre eine Strecke, auf der selten Stau ist.
      Die gefährlichen Knotenpunkte kenne ich mittlerweile und sehe zu, dass ich morgens so zeitig losfahre, dass ich vor allen anderen daran vorbei bin. 🙂
      Da machen morgens ja manchmal schon 10 Minuten den entscheidenden Unterschied..

      Aber gerade der Winter – dies wird mein erster mit der Pendelei – wird noch mal ne ganz andere Nummer, das stimmt.

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