Die Rückkehr des Schlumpfrühreis!

Ich habe beschlossen, einen weiteren Whole30 zu machen.
Beim letzten Mal ging es mir so super gut dabei, dass ich mich wieder in das „Abenteuer“ stürzen will.

Deswegen ist auch der Mahlzeitenplan in dieser Woche darauf angepasst!

Ich versuche auch regelmäßig über den Verlauf zu bloggen, aber ich werde es nicht jeden Tag und vor allem nicht mit schönen Fotos schaffen.
Beim letzten Mal hatte ich mehr Zeit, so ohne Arbeiten gehen zu müssen. 😀

 

Und hier die Erläuterung zum „Schlumpfrührei“ für alle, die nicht wissen, was ich hier wieder fasele. 😀

 

Eine Ära geht zu Ende

Es heißt Abschied nehmen!
Von jemandem, der uns allen ans Herz gewachsen sein dürfte.
OK, mich verband mit der Scheidenden eine Art Hassliebe, die sich wöchentlich von himmelhochjauchzend zu zu Tode betrübt wandeln konnte..

Ihr ahnt es, oder?

Trulla sagt „Adios Muchachos“. Die gute alte Dame wurde in letzter Zeit etwas altersschwach.
Sie vergaß Zahlen. Irrte sich ständig. Erzählte mir innerhalb von 5 Minuten 1.000 verschiedene Dinge und widersprach sich ständig selbst.
Das war ziemlich anstrengend. Für Trulla und für mich.
Immerhin hat sie mich 8 Jahre begleitet, war immer zuverlässig und ehrlich.

Nun, Trulla wurde, nach einer angemessenen Trauerphase, begleitet von romantisierten Flashbacks an tolle Wiegetage, durch ein jüngeres, neueres Modell ersetzt.
Da der Name Trulla ja bereits besetzt war und – leider – ja auch ein wenig despektierlich klingt, musste ein neuer Name her.
Und so fragte ich im LCHF Forum nach Namensvorschlägen.. und ich war baff.
Die NEUE ist ein NEUER, wie sich herausstellte.

Und er hört ab sofort auf den Namen:
Achtung

Es kommt gleich

Trommelwirbel

KACHEL-KARL

Tusch

Kachel-Karl behauptet übrigens direkt, dass ich 200 g mehr wiege, als Trulla sagte.
Nun gut. Das wollen wir ihm mal gönnen.
Er ist neu in dem Job und somit noch hochmotiviert und engagiert.
Lassen wir ihm die Euphorie.

Ich habe für mich den Entschluss gefasst, dass auf Kachel-Karl nur Abnahmen zu sehen sein sollen.
Klingt das nach was? Ich finde schon. 😀

Also Attacke.

Kachel-Karl und Frau Yu – die brandneue Serie.

😀

Vom Fressen und Gefressenwerden

Abnehmen ist ganz einfach.
Iss weniger als du verbrauchst. Fertig.
Doch leider gibt es Komponenten, die nicht in so eine simple Gleichung integriert werden können.
Wie zum Beispiel das Gefressenwerden.
Von innen heraus.
Von Gefühlen.

Ich rede vom emotionalen Essen. Das ist nach all der Zeit noch immer ein riesengroßes Thema für mich und das merke ich aktuell ganz deutlich.
Ich bin ein Mensch, der gerne in seinen gewohnten Strukturen agiert.
Neuerungen mag ich nicht besonders.
Ich mag Routinen und Beständigkeit.
Doch das Leben ist nun mal nicht Routine und Gleichform, sonder ein Auf und Ab, ein Hin und Her, ein Kreuz und Quer.

Das macht meinem kleinen Yubababrain gar keinen Spaß.
Wenn an einer Stelle in meinem Räderwerk rumgefummelt wird, kommt alles andere durcheinander.
Und das schlägt sich immer noch und immer wieder in meinem Essverhalten nieder.
Kommen große Gefühle, ob positiv oder negativ, auf mich zu, verliere ich den Boden unter den Füßen.
Und um den Boden wieder zu finden bzw. um irgendwas zu finden, was mich wieder erdet, fange ich an zu essen.

Das klingt bescheuert und abwegig, aber es ist meine Strategie mit Gefühlen fertig zu werden, die mich übermannen.
Manche wenden sich dem Alkohol zu, wenn sie unter Druck stehen, andere suchen ihre Erfüllung im Kaufrausch, wieder andere kiffen oder treiben sonst was, ich fange an zu essen.

Ich war eine ganz schön lange Zeit befreit von diesem Verhalten. Ich hatte beinahe vergessen, dass es diese „Automatik“ in mir gibt.
Aber in den letzten Wochen hat sie wieder voll durchgeschlagen. Ich habe gegessen, um zu kompensieren.
All die negativen Gedanken und Gefühle, die sich in mir auftürmten wollte ich auffressen.

Friss, was dich auffrisst!

Doch damit ist Schluss. Jetzt sofort.
Das Rumgefresse löst meine Probleme nicht. Ganz im Gegenteil.
Ich fühle mich dann zusätzlich noch verfressen, undiszipliniert, fett und faul.
Das macht alles nur noch schlimmer.
Die Essspirale bekommt ganz neue Dimensionen dadurch.

Es reicht. Ich werde mir meinen Erfolg nicht zerstören (lassen).
Ich werde auf den Tisch hauen müssen, eskalieren und detonieren, meinen Gefühlen freien Lauf lassen, um wieder bei mir anzukommen und mit mir und meinem Gefühlsleben im Reinen zu sein.

Friss, was dich auffrisst, aber fang nicht an zu essen!