Nachschlag bitte

Ich hatte vor euch einen Beitrag zu schreiben, der vor positiver Energie nur so strotzte.
Der vor Selbstliebe, Fortschritten, Selbstakzeptanz und guten Vibes nur so flirrte und flatterte.

Ich war eine kurze Zeit an einem Punkt, an dem ich zum ersten Mal seit Jahren, eigentlich weiß ich noch nicht mal genau seit wann, mit mir zufrieden war.
Einfach nur zufrieden.

Ich hatte eine Klarheit erreicht darüber, dass mein Gewicht mich nicht definiert, dass ich mehr bin als das.
Ich fühlte mich schön, ja wirklich schön und einfach gut, wie ich bin – auch 10 Kilo über meinem Tiefstgewicht.
Das Gefühl beseelte mich, dass ich endlich einen alten Gedankenknoten aufgelöst hatte – meinen Selbstwert nicht von Äußerlichkeiten abhängig machen zu müssen.

Es waren ein paar schöne Wochen, in denen ich mich so fühlte.
Aber ihr ahnt es. Das Gefühl hielt nicht an.
Die Unzufriedenheit kam zurück, das Genörgel und Gequengel, das An-Sich-Selbst-Rummäkeln.

Ich weiß weder wie ich diesen Zen-mäßigen Zustand erreicht hatte noch weiß ich, wieso der Zustand nur flüchtig war und ich jetzt wieder an dem Punkt bin, an dem ich schon so oft war.

Ich weiß aber, dass ich weiter dafür kämpfen und daran arbeiten werde, wieder mit mir im Reinen zu sein.

Ich hatte einen Vorgeschmack – und jetzt will ich mehr davon.

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