Whole30 – Tage 25 – 30

OK, Leute, in dieser Woche war Land unter (zeittechnisch) und deswegen bin ich nicht mehr zum Bloggen gekommen.

First things first:

Ich werde euch die Tage im Schnellabriss präsentieren, da ich nicht immer Fotos schießen konnte und mich jetzt echt nicht mehr genau an meine Laune am Montag erinnern kann . 😀

Hier mal wahllose Essensfotos der letzten Tage:

Pastinakenpommes und selbstgemachte Chicken Nuggets

„Meal prepping“ für die Arbeit: Frittata, Pastinakenpommes, Zucchini-Hack-Pfanne, Kohlrabi (kurz vorm Zerschnippeln)

Chinakohl-Hack-Pfanne

Eier, Rohkost, selbstgemachte Mayo

Rührei, Rohkost, Mandarinchen

Kohlrabisuppe und Rührei (zum Frühstück. Jawollja).

Dann gab es noch

Schlumpfrührei,

asiatische Gemüse-Schweinefleisch-Pfanne,

Knoblauchfisch,

Kohlrouladen

und ein paar Datteln. 😀

Was ich nach dem Whole 30 sagen kann:

1.) Wie schnnel verging dieser Monat bitte?

2.) Ich fühle mich blendend. Wach, kein bisschen träge, meine ständigen Kopfschmerzen sind weg, meine Magenschmerzen zu 90% der Zeit auch.

3.) Ich vermisse keine Milchprodukte. Vielleicht werde ich trotzdem mal testen, wie ich auf sie reagiere. Aber vorerst bleibt es bei der Lebensmittelauswahl. Aber auf ne Bratwurst auf dem Weihnachtsmarkt hätte ich schon Bock. 😀

4.) Mein Hautbild hat sich so krass verbessert.

5.) Ich war noch nicht auf der Waage, obwohl heute schon Tag 31 ist.
Zum einen weil ich gerade meine Regel habe und weiß, dass die die Wiegeergebnisse gerne mal beeinflusst, zum anderen vermisse ich die Waage nicht.
Ich kenne mich aber und weiß, irgendwann wird die Neugier siegen und dann werde ich Kachel-Karl einen Besuch abstatten.
Ihr werdet das dann mit Sicherheit erfahren. 🙂

6.) Ich habe auch vergessen, mich zu messen. Habe nämlich an Tag 1 Maße genommen und ich muss mal schauen, ob sich da was getan hat.
Vielleicht denke ich morgen früh daran. 🙂

7.) Der Whole 30 hat mir wieder einmal gezeigt, welche Auswirkungen Essen auf mich hat. Nicht nur gewichtsmäßig, sondern auch psychologisch.
Und wie einfach es mir fallen kann, mich gut zu ernähren, wenn das Essen so lecker und abwechslungsreich ausfällt.
Etwas Aufwand in der Küche bedeutet viel Genuss auf dem Teller. Das sollte ich mir merken.

8.) Vorbereitung ist alles. Gerade für die Arbeit oder wenn stressige Tage absehbar sind, ist es ratsam was geeignetes zur Hand zu haben.
Das erspart ne Menge Stress und verhindert Hungerwahnsinnsausbrüche und Köpper in den Süßigkeitenschrank der Kollegen.

So. Das erst mal von mir. Es kommen bestimmt noch mehr Erkenntnisse hoch, die ich euch mitteilen werde.

Bis dahin:

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Whole30 – Tage 22 – 24

Dreitagesrückblick! Ding ding ding! 😀

Tag 22

 

Gucken wir uns erst mal das Essen an:

 

Frühstück:
1/2 Gurke, 1 Kohlrabi, 3 Eier, Kaffee mit Kokosmilch

Mittagessen:
Salat mit Hähnchenbrust (Romanasalat, Blaubeeren, Pekannüsse, Paprika)

Abendessen:
Steckrübensuppe mit Rindfleischstreifen

Mittwoch. Also Mittwoch, ne. Das ist ja immer der Nachhausekommundessgelüstetag.
Letzte Woche half mir ein Apfel-Durcheinander, davor die Woche ein Monkey Salad und diese Woche? Nix.
Ich hatte einfach überhaupt keinen Drang rumzufuttern.
Ist das vielleicht ne geile Sache? *dümmlich tänzel*

Mir ist das selbst erst spät aufgefallen, als völlig zufrieden auf dem Sofa rumlungerte mit einer Tasse Tee. 🙂

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Tag 23

Erst mal zum Essen:

Frühstück:
Rest Steckrübensuppe mit Krabben (die ich im Gegensatz zu den Scampi blenden vertragen habe ?!)

Mittagessen:
Gebratener Blumenkohlreis mit 3 pochierten Eiern (auf dem Bild sind nur zwei, weil das dritte so MEGAHÄSSLICH geworden ist, dass ich euch den Anblick nicht zumuten wollte.)

Abendessen:
Salat und Hüftsteak

Der Donnerstag lief auch echt gut.
Ich war zwar etwas unmotiviert so generell und redete mir auch ein, dass ich überhaupt nicht zum Sport müsste, habe mich letztens Endes aber doch aufgerafft und wie immer tat es gut. 😀
Wenn der olle Schweinehund das nur nicht immer vergessen würde.

 

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Tag 24

Freitag verlief ganz harmlos.
Ich hätte fast einen Arzttermin verschwitzt, aber dank moderner Gerätschaften wurde ich noch rechtzeitig daran erinnert. 😀
Dann kam mir leider etwas Arbeit in die Quere, sodass ich an dem Tag nur 2 statt 3 Mahlzeiten essen konnte, obwohl noch Hunger da gewesen wäre.

Frühstück:
Gebratene Süßkartoffel (unter den Eiern versteckt), Möhre und Paprika, schwarzer Kaffee
(So. ein. verdamm. geiles. Frühstück! Ich spoiler schon mal, dasselbe gab es heute – sprich an Tag 25…)

Abendessen:
Rosenkohl und Rindfleisch
(Genug Rindfleisch gehabt! Drei Tage hintereinander wird das doch was öde. Das kommt davon, wenn man sich an seine eigenen Pläne nicht immer hält… *augenroll*)


Schlecht geplant, würd ich mal sagen.
Und das rächte sich dann abends ein bisschen, weil ich noch eine (großzügige) Hand voll Datteln und Kokoschips gemampft hab.
Sehr k-l-u-k von mir.
Egal. So war das an dem Tag eben.
Lektion: immer schön planen und „meal preppen“, sonst geht schnell mal was schief. 😀

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Whole30 – Tage 20 – 21

Zwei vollgepackte Arbeitstage liegen hinter mir und hier ist der Bericht dazu. 🙂
Eins vorweg: ohne Whole 30 wäre ich an diesen Tage echt einige Male ins Straucheln geraten.
In der Firma war wieder Buffet der Schrecklichkeiten angesagt – Berliner und Süßkram bis zum Abwinken.

Doch gehen wir auf meine gesunden, paleoisierten Tage mal im Detail ein.

Tag 20

Am Montag bin ich zu meinen Eltern gefahren und wie schön das immer ist, dass meine Mama sich immer Gedanken macht, was zu meiner Ernährung passen könnte.
Sie überlegt sich immer was und ist dann ganz unsicher, wie ich das finden könnte, was dabei rausgekommen ist.
Mama, sei versichert: es ist jedes Mal leckerstens! ❤

 

Frühstück:
Viel später als sonst: 3 Eier, Gurke, Möhre, 1 Mandarine, 1 BPC

Mittagessen:
Mediterrane Fischpfanne

Abendessen:
Nix, weil durch das später Frühstück auch das Mittagessen spät und kein Hunger mehr da war.

 

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Tag 21

Auch von Dienstag auf Mittwoch logierte ich bei meinen Eltern.
Bereits am Vortag bereitete ich mein Bürofutter vor.
Diesmal habe ich es sogar fotografiert.
(Dafür habe ich vergessen, das Abendessen zu knipsen. Irgendwas ist aber auch immer.)

Frühstück:
3 Eier, Paprika, Kohlrabi, dazu 1 Kaffee mit Kokosmilch

Mittagessen:
Romanasalat, Gurke, Blaubeeren, geröstete Pekannüsse, Hähnchenbrust, Dressing aus Olivenöl und Essig, dazu 1 Kaffee mitKokosmilch

Abendessen:
Gekochter Tafelspitz mit Rosenkohl (der mit einer Zwiebel in Olivenöl geschwenkt wurde)

Ein leckerer Tag!

UND: an beiden Tagen war ich, obwohl Klein Yu grottig geschlafen hat, im Büro nicht müde und bin auch in kein Mittagstief gefallen, wie meine Kollegen reihenweise. 😀
YAY.

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Whole30 – Tage 18 – 19

Und hier wieder ein Rückblick für zwei Tage.
So alle zwei Tage bloggen entzerrt das Ganze doch ganz gut. 🙂

Tag 18

An Tag 18 kam die erste richtige Herausforderung auf mich zu – ein Geburtstagsbrunch einer Freundin.
Da hatte ich schon etwas Respekt vor.
Das Schöne war dann aber, dass es eh so wuselig war und jeder wie er wollte zum Buffet gehen konnte und so gar nicht auffiel wer was aß und wer nicht und wovon jeder wieviel genommen hatte. 😀

Sehr erleichternd.

Ich wählte Scampi (da diese als einzige Proteinquelle nicht in einer dicklichen Soße schwammen) und pures Gemüse (Brokkoli, Blumenkohl Möhren – die typische Buffetgemüseplatte. 🙂 ).

Zum Nachtisch gab es Mousse au Chocolat und Panna Cotta, aber auch frisches Obst.
Davon habe ich dann etwas gegessen.
Allerdings habe ich das Essen auf der Feier natürlich nicht geknipst.
Meine Bloggo-Manie hält sich da doch stark in Grenzen. 😀

 

Frühstück:
Reste vom Brathähnchen des Vortags, Gurke, Paprika, Möhre und Weintrauben, schwarzer Kaffee

Mittagessen:
Scampi mit Gemüse, etwas Obst

Abendessen:
Minutensteaks mit Spiegelei, dazu Paprika-Pilz-Pfanne

 

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Tag 19

An Tag 19 wurde ich wach und hatte das Gefühl, mich hätte ein Laster überfahren.
Nee, mehr so ein Gigaliner.
Vier mal.

Ich fühlte mich schlapp, kodderich und hatte Gliederschmerzen.
Aber es fühlte sich nicht an wie ein echter grippaler Infekt und zum Abend hin wurde es auch merklich besser (und jetzt da ich tippsel, ist auch alles verschwunden.)

Ich überlegte also, was ich am Vortag gegessen haben könnte, was mich so matschig hatte werden lassen.
Ich habe es hier auf dem Blog glaube ich noch gar nicht erwähnt, aber bei mir wurde eine Histaminintoleranz festgestellt.
Daher kamen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die ständigen Magenprobleme.
Tja nun, so gut die Scampi-Wahl am Vortag für den Whole 30 auch war, für meine Histamingeschichte wohl eher nicht.
Meeresfrüchte sind nicht gerade ratsam bei Histaminintoleranz.
Ja, doof, aber ich teste im Moment ja noch aus, was geht und was nicht.
Die anscheinend schon mal nicht. Good Bye geliebte Scampi. Ich weine euch leise hinterher.
(Schinken geht übrigens auch nicht, habe ich nun festgestellt.)

 

Frühstück:
Rührei, Möhren, Blumenkohl-Kokos-Milchreis mit Blaubeeren, schwarzer Kaffee

Mittagessen:
Nix, wegen Übelkeit und weil ich eigentlich den ganzen Tag geschlafen habe.

Abendessen:
Frikadellen mit Kohlrabi
(Die „Rahm“-Soße war tatsächlich mit Kokosmilch angedickt. Hat man nicht rausgeschmeckt. 🙂 )
Danach noch ein paar Pekannüsse, die jetzt wieder verbannt sind, da sie ein typisches „Food with no Brakes“ für mich sind. Also wenn ich die einfach so nibbel.
Als Zutat im Essen voll ok, aber als Snack – entschuldigt meine Wortwahl: Scheiße!

Nun ja, der Tag war also eher aus der Kategorie „Abhaken und unter Erfahrung ablegen“.

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Herr YUs Whole 30 (Spoiler: oder eher Whole 18)

Ihr könnt es euch denken, Herr Yu ist raus aus der Nummer. 😀
Am Samstag bei der Geburtstagsfeier war eigentlich schon der erste Fehltritt gelaufen, weil er vom Buffet Sachen gewählt hat, die nicht w30-freundlich sind.
Fleisch in Soße, Hollandaise.
Das lustige war, es ist ihm erst gar nicht so bewusst gewesen, dass das nicht passt, bis ich grinste und er meinte: „Passt nicht?“
Nee. Nicht wirklich, aber hau rein. 😀
An Tag 19, während ich auf dem Sofa den ganzen Tag verschlief, besuchte er mit Klein Yu die Großeltern und da gab es Butterkuchen.
Tja und das wars dann. Er hat nachgegeben. 🙂

Aber bis dahin hat er sich echt tapfer geschlagen und fand es insgesamt einfacher, als gedacht, seine Lieblingslebensmittel wegzulassen.
Und was ich auch ganz klar sagen muss: er hatte viel mehr schwierige Termine als ich in den letzten 3 Wochen.
(Tja, das kommt davon, wenn man kein Soziopath ist…) Und er musste Spekulatius, Kakao, Bier, Limonaden, Schokoriegeln und was weiß ich noch allem widerstehen, während ich kleiner Heimscheißer nur im Büro den übelsten Verlockungen ausgesetzt bin.

Übrigens hat er in den 19 Tagen knappe 3 kg abgenommen. Der Schlawiner.
Er hat einen deutlich flacheren Bauch bekommen und eine Hose, die in letzter Zeit ganz schön gekniffen hat, passt wieder.
Außerdem musste er ein neues Loch im Gürtel verwenden.

Er lässt ausrichten, dass er die Erfahrung echt gut fand.
Und ich glaube, er versteht jetzt, wie es für mich ab und zu ist, bei Feiern und Einladungen „Nein“ sagen zu müssen.

 

 

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So, den nächsten Bericht könnt ihr dann wieder am Mittwochabend erwarten.
Bis dahin! Tüdelüüüüü!

Whole30 – Tage 15 – 17

Poah, irgendwie bin ich die letzten beide Tage zu nix gekommen.
Das muss nun nachgeholt werden!
Keine Bange, ich bin nicht vom W30-Zug gekippt und liege Schokolade mampfend in der Gegend herum.
Alles prima! 🙂
Reiner Zeitmangel. Aber wie versproche, erfolgt immer eine Nachberichterstattung.

Tag 15

Mittwoch war einer der Tage, an denen ich vor lauter Büro-Arbeits-Wahn mein Essen nicht fotografiert habe.
Nun ja. Ich hätte es tags zuvor beim Vorbereiten schon knipsen können, aber da habe ich daran einfach nicht gedacht und am nächsten Tag im gut besuchten Pausenraum wollte ich jetzt auch nicht den „Social Media Spinner“ geben und mein Essen ablichten. 😀

Also müsst ihr eure Vorstellungskraft benutzen. 🙂

 

Frühstück:
3 gekochte Eier, 1 Kohlrabi, 1 Paprika, Kaffee mit Kokosmilch

Mittagessen:
Kürbiscremesuppe mit Hähnchenbrustfilet

Abendessen:
Nackenkotelett und Brokkoli
(Hastig geknipst, weil Hunger bis unter beide Arme.)
Anschließen gab es noch etwas Apfel und Blaubeeren mit Kokoschips.
(Ihr wisst schon… Mittwochkompensationsessen. Letzte Woche Monkey Salad, diese Woche eben das. Und so lange das so gut funktioniert, bin ich auch zufrieden mit dieser Art von „Nachtisch“.)

 

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Tag 16

Am Donnerstag dachte ich dann wieder daran mein Essen zu knipsen.
Ihr könnt also wieder lünkern, wie es auf meinem Teller so aussah.

Frühstück:
Hackbällchen mit Soße aus Ketchup und Mayo (selbstgemacht, versteht sich), Möhre, Paprika, 1 Mandarine, schwarzer Kaffee

Mittagessen:
Hackbällchen mit Süßkartoffel, Aubergine und roter Bete (Gemüse im Ofen zubereitet), 1 Kaffee mit Kokosöl

Abendessen:
Filetsteak (dekadent), Kopfsalat, geschmorte Pilze, Rest der Aubergine und der roten Bete
(MEGAGEILES ABENDESSEN)
Das Abendessen fiel so opulent aus, weil ich anschließend noch einen Elternabend hatte (yay, das Mamaleben) und wusste, dass es da immer Schweinereien aufgetischt werden.
Satt und zufrieden kann man da viel besser die Eiskönigin geben, näch?

Donnerstag war ein echt mauer Tag. Die Energie war irgendwie weg und ich fühlte mich dick und doof und schlapp.
Kurzer Blick auf den Kalender: Eisprungzeit. Na denn. Der wird also auch unter Whole 30 kaum weniger Kacke.
Gut zu wissen. 😀

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Tag 17

Freitag war dann der absolute Burner.
Nee. Moment. Der absolute Nichtburner.
Die Laune war noch schlimmer als am Tag davor und ich war weinerlich und melancholisch und hatte verdammten Heißhunger auf Süßes.
Das. war. so. nervig.

Das melancholische war auch anstrengend. Ich hätte wegen jedem Quatsch losplärren können.
Oh ein kleiner Junge steht mit großen Augen vorm Schaufenster des Spielzeugladens.
Wie niedlich! -> Plärr.
Klein Yu hat mich in den Arm genommen und gesagt „Du bist lieb.“ -> Plärr.
Die Spülmaschine ist fertig und muss ausgeräumt werden. -> Plärr.

Ich sags euch. Nicht zurechnungsfähig die gute Frau Yubaba.

Essen sah dann so aus:

Frühstück:
3 gekochte Eier, Gurke, Heidelbeeren mit Kokoschips, Kaffee schwarz

Mittagessen:
Hackbällchen und krosser Schinken, Möhre, Paprika, 1 Bullet Proof Coffee

Abendessen:
Blumenkohlreis und Brathähnchen
(Sollte es eigentlich samstags geben, aber wir mussten etwas umdisponieren.)

Ach und später am Abend hatte ich noch eine Hand voll Pekannüsse.
Also eine geschlossene Hand voll. Keinen Stapel.
Weil. Ja. PMS und so. 😀

 

Ich finde, ich schlage mich tapfer. 🙂

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Whole30 – Tage 13&14 13./14.11.2017

So, hier auch der versprochene Bericht für gestern und vorgestern.
(Eines gleich vorweg… ich hab immer vergessen, mein Essen zu fotografieren. Bis auf zwei mal. Ich Depp!)

Aber, auch auf die Gefahr hin, dass es langweilig wird: es geht mir blendend.
Keine Kopfschmerzen, keine schweren Beine, keine Heißhungerattacken, keine bleierne Müdigkeit, Energie auf dem Höhepunkt…

Und das obersuperduperbeste: die Naschereien und Tortenbuffets auf der Arbeit lassen mich kalt. So kalt wie eine Eiskönigin.
Es juckt mich nicht. Und das ist so genial!
Sonst war Büro essensmäßig eher Krieg und jetzt Kindergeburtstag.

Hier das einzige, einsame, traurige Foto vom Essen an Tag 13.

 

Frühstück:
Gulasch vom Vortag, Gurke, Tomaten, Möhren, Mandarine, 1 Ei

Mittagessen:
Kürbiscremesuppe mit Krabben

Abendessen:
Nix, weil das Mittagessen so spät war.

Und, als ich gerade aufgegessen hatte, ich so: „Noooooin! Das Foto!!!“

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Tag 14

Und auch am nächsten Tag, also am Dienstag (und ich kann spoilern: am Mittwoch auch), habe ich vergessen, Fotos vom Essen zu schießen.
Nur mittags, allein im Pausenraum, fiel mir auf einmal ein, dass noch ein Schnappschuss fehlt.

So sah das Mittagessen aus:

Frühstück:
3 gekochte Eier, 1 Paprika, 1 Kohlrabi, Kaffee mit Kokosmilch (bewährtes, unkompliziertes Bürofrühstück..)

Mittagessen:
Zucchininudeln mit Gulasch, 1 Kaffee mit Kokosmilch

Abendessen:
Nackenbraten mit Spitzkohl, 1 Apfelsine

Witzig ist, dass es vom Whole 30 so eine Übersicht gibt, was den Leuten an welchem Tag so ungefähr widerfährt.
Schaut mal hier.
Und es trifft echt in vielen Fällen zu.
An Tag 13 war bei mir das erste mal so ein leises „Oh jetzt was süßes wäre auch cool!“-Gefühl da. (Nicht hilfreich: Papa Yu hatte einige meiner Lieblingsschokoriegel im Kühli..)
Und dann schaust du auf die entsprechende Whole 30 Seite und da steht (frei übersetzt):

Tage 12 – 15 : Grenzenlose Energie – Und jetzt gib mir ein verdammtes Twinkie!
[…]
Scherz beiseite, denn diese Phase wird für einige Leute richtig anstrengend.
Dies ist der Teil des Programms, an dem unser Gehirn versucht, uns zurück in das wohlige Gefühl, das uns unsere altbekannten Lieblingsessen bescheren, zu treiben.



Ist das nicht schräg? Dass das irgendwie System hat, wie der Körper  den „Entzug“ so verknapst? Dass an den gleichen Tagen, bei einer Vielzahl von Whole30-ern genau die gleichen Gelüste und Gedanken auftauchen?
Ich finde das faszinierend.
Umso cooler, dass der Kuchen auf der Arbeit (8 Torten verteilt auf 2 Tage) kein Ding für mich war!
(Und dass ich auch bei Vadderns Schokoriegeln eindeutig Nein sagen konnte!)
Ich bin die Eiskönigin. Ich sach’s ja.

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Whole30 – Tage 11 & 12 – 11./12.11.2017

Und wieder ein Bericht für zwei Tage… es klappt nun mal nicht jeden Abend zu schreiben, aber das liegt einfach am Leben. 😀
Die Berichte kommen immer nach, das verspreche ich euch.
Ich kann auch schon absehen, dass ich morgen Abend nicht zum Bloggen kommen werde, als bekommt ihr am Mittwoch die Tage 13 und 14.

Hätten wir das schon mal geklärt. 🙂

Ansonsten: alles töfte. (Ha, die 90er ham‘ angerufen, sie wollen ihren Jugendslang zurück.)
Essen läuft, Entspannung läuft, Kopfschmerzen sind weg, Bauchschmerzen so weit auch.
Es ist granatig.
Gestern Abend war das erste mal, dass ich ein wenig „moah das und das könnte ich jetzt auch essen“-mäßig drauf war.
Das lag wohl daran, dass mich mein Abendessen nicht vollends zufrieden gemacht hat.
Aber erst mal der Reihe nach.

Tag 11 sah so aus:

 

Frühstück:
Gebratene Süßkartoffel, 2 Spiegeleier,Möhre, Gurke, Mandarine und 2 Scheiben krosser Schinken

Mittagessen:
Nix, weil keine Zeit.
(Das ist am Wochenende schon mal so. Aber das Frühstück war auch äußerst sättigend.)

Abendessen:
Spitzkohl mit Schweinefilet.

Alles lecker, alles toll 🙂

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Tag 12

Die Laune war auch super, aber wie gesagt, das Abendessen hat mich geärgert.

So sah der Tag aus:

Frühstück:
3 gekochte Eier, Paprika, Tomaten, Möhren, 1 BPC

Mittagessen:
Geräucherte Forelle in Salat gewickelt, Gurke. Dazu eine Soße aus 1 EL Mayo (selbstgemacht) und 1 EL Ketchup (selbstgemacht).
Die. war. so. lecker. NOM!

Abendessen:
Gulasch mit Rotkohl (für Herrn Yu noch Kartoffeln dazu. Nein er hat nicht alle gegessen, die auf dem Bild sind. Die gibts heute noch mal. 😀 )
Auf jeden Fall: der Rotkohl. Der war nix. Ich habe ihn im Slow Cooker zubereitet, in der Hoffnung, einen schönen, weichen, schlonzigen Rotkohl zu bekommen.
Aber er wurde braun, komisch und BITTER.
No bueno!
Da war die Frau Yu ein bisschen entnervt – aber naja. 😀

 

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Whole30 – Tag 10 – 10.11.2017

 

Hier mein Bericht zu Tag 10. 🙂
Freitag, 10.11.2017 – 10 Tage des Whole 30 sind geschafft.
Ein Drittel liegt schon hinter uns und ich fühle mich so gut wie schon lange nicht mehr.
Ja, ich bin  wieder genau so im Flow wie beim ersten Whole 30.
Da stellt man sich doch die Frage, wieso man überhaupt alles so schleifen lässt, dass man sich selbst nicht mehr leiden und seinem Spiegelbild beim Zunehmen zuschauen kann.
Das ist das, was man „Leben“ nennt, schätze ich mal.
Ich hoffe, dass ich den Schwung aus diesem Whole 30 länger mit in den „Alltag“ nehmen kann.
(Deswegen in Anführungsstrichen, weil auch der W30 ja nun mal mein Alltag ist gerade. Aber ich denke, ihr wisst was ich meine….)

Gerade sagte ich noch zu Herrn Yu, wie froh ich bin, dass

a) die Magenschmerzen und
b) die abendlichen Fressanfälle

weg sind.
Gerade das mit den Magenschmerzen… Kennt ihr das? Wenn man ein Zipperlein hat, dann konzentriert man sich darauf und vergisst schon fast, wie es ist, keine Schmerzen zu haben.
(Schönes Beispiel: hat man erst mal Schnupfen, fragt man sich, wie es eigentlich ist, frei durchatmen zu können.)
So. Kaum sind die Schmerzen (oder der Schnupfen) dann weg, wird das ganz schnell wieder zur Normalität und man weiß es eigentlich gar nicht richtig zu schätzen, dass es einem so gut geht.

Heute ist mir das bewusst geworden. Schmerzfrei. Seit 10 Tagen! Einfach so.

Kopfschmerzen und Laune sind hervorragend – will heißen: Kopfschmerzen sind nicht mehr oft da und die Laune steigt von Tag zu Tag.
Schwere Beine hatte ich nur ein bisschen nach dem evil easy peasy Sportkurs, den ich gestern erwähnte. 😀

Herr Yu schlägt sich ganz tapfer, aber ich höre schon manchmal heraus, dass ihm das ein oder andere fehlt.
Er merkt auch nicht so dolle Verbesserungen, wie ich es tue, da er keine Vorbelastungen hat.
Klar ist es dann etwas schwieriger, den Sinn in so einem Reset zu finden.
Ich sage ihm in solchen Momenten aber auch, dass er gerne aufhören kann.
(OK,  ich sagte ihm das etwas weniger charmant:
„Orr. Iss ein Snickers!“
war der genaue Wortlaut.)

Jedenfalls: er muss sich nicht nur mir zuliebe quälen. Das wollte ich damit eigentlich sagen. 😀

Und, was ja auch wichtig ist: ich wollte ihn als Verbündeten haben, weil ich in letzter Zeit so Probleme mit dem Essen hatte.
Ich brauchte ihn als Verschworenen.
Doch nun fühle ich mich so stark und sicher, dass ich weiß, ich schaffe das auch alleine.

Ey. Ist das vielleicht so ein kleines Bisschen genial?

Kommen wir nun zum Essen des zehnten Tages.

Frühstück:
Reste vom Lachs-Curry und Reste vom Dosenpfirsich. 😀

Mittagessen:
3 gekochte Eier, Tomaten und Gurke, 1 Bullet Proof Coffee.

Abendessen:
Schnitzelbällchen mit Eisbergsalat und Tomaten.
(Wie man die Bällchen macht, habe ich hier, bei den aktuellen Tellerspionen, genau beschrieben.)

 

Ja Fisch-Curry kann man durchaus zum Frühstück essen. 😀
Ihr wisst, dass ich da äußerst flexibel bin.

 

Aktuelle Stimmungslage für euch versinnbildlicht:

 

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Whole30 – Tage 8 und 9 – 08./09.11.2017

Hoppla, da bin ich gestern leider nicht mehr zum bloggen gekommen.
Könnte daran liegen, dass ich abends beim Sport war und die Trainerin meinte „Ach, heute machen wir mal ganz easy…“ und ich mich hinterher kaum noch bewegen konnte.
Ganz easy am A……llerwertesten.

Jetzt muss ich glatt mal in meine Notizen gucken, um euch zu berichten, wie vorgestern der Tag so war. 😀
(Also so viel ist klar: mein Kurzzeitgedächtnis hat sich noch nicht verbessert. 😀 )

Also Mittwoch. Das ist normalerweise DER kritische Tag für mich.
Das ist der Tag, an dem ich nach zwei Tagen Vollzeitarbeit, Kindkümmern und Pendeln regelmäßig ziemlich platt nach Hause komme.
Oft war es in letzer Zeit so, dass ich die Jacke noch gar nicht richtig aus hatte und schon auf irgendwas rumkaute.
Geiles Muster, oder?
Diesmal merkte ich auf dem Nachhauseweg schon so innerlich eine kleine Ecke in meinem Gehirn, die anfing zu überlegen, was sie denn gleich whole30-konformes in sich reinstopfen könnte.
Und da wurde ich mir darüber erst mal wieder so richtig bewusst, dass das schon ein Automatismus ist. Mittwoch = Nachhausekommen = Stressabbau = Futtern

Also habe ich mir meine Abendmahlzeit gescheit geplant!
Es gab noch einen Hähnchenschenkel mit grünen Bohnen und einen Monkey Salad mit angerösteten Kokoschips.
Ja, der Monkey Salad war irgendwo ein Kompromiss zwischen ungesteuertem Fressflash und „Belohnungsessen“ nach dem anstrengenden Tag, aber, und das ist mir wichtig, es hat genau so funktioniert.

Danach war ich so satt und zufrieden, dass ich keine Gelüste entwickelte, wie sonst jeden Mittwoch.

Insgesamt sah der Tag so aus:

Frühstück:
Exakt dasselbe wie an Tag 7.

Mittagessen:
Exakt dasselbe wie an Tag 7.

Abendessen:
Grüne Bohnen mit Hähnchenschenkel, Monkey Salad

Dass ich dem mittwochlichen Fluch entgehen konnte, das war bis jetzt eines der absoluten Highlights des laufenden Whole 30.
Echt.
Ich habe mich dem Mittwochabend in letzter Zeit regelrecht „ausgeliefert“ gefühlt.
Und jetzt so: Chill mal! Du machst das schon.

Man könnte sagen, ein Affe hat mir den Abend gerettet. 😀

 

 

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Tag 9

Auf jeden Fall ist es mittlerweile morgens so: ich werde wach (bzw. geweckt), bin, je nachdem wie oft Klein Yu die Nacht unterbrochen hat, relativ müde, aber: ich bin sofort „ansprechbar“.
Mein Hirn ist sofort da und sucht nicht nach dem internen Schlummerknopf. 😀

Essensmäßig kam dann gestern, nach den vorgekochten, einfachen Bürotagen, wieder etwas Abwechslung auf den Tisch.

Frühstück:
Rührei aus drei Eiern, 1/2 Avocado, Möhre und 1/2 Pfirsich.
(Der Pfirsich ist aus einer Dose, ja.
Aber: nur in Saft eingelegt und ungezuckert, daher „compliant“. Ich habe die Pfirsiche zur Herstellung eines Dressings gebraucht und nun steht die geöffnete Dose im Kühli und muss aufgebraucht werden.)

Mittagessen:
Zucchininudeln mit Avocado-Pesto, zwei Spiegeleier.
(Auf den Fotos im Internet sehen die Zudeln mit dem Pesto immer voll hübsch aus. Bei mir eher schlonzig. Aber lecker waren sie trotzdem!)

Abendessen:
Lachs-Gemüse-Curry und eine Mandarine.
(Die müsst ihr euch so vorstellen – ohne Foto. Ihr schafft das! 😀 )

Gestern Abend dann beim Sport gewesen und echt ne, ich bin voll abgekackt.
Miese Kondition, kaum Kraft in den Beinen, aber durchgehalten. YES.

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Whole30 – Tag 7 – 07.11.2017

Tag 7 verlief fein. Die Energie ist stark in mir. 😀
Ich war wieder wie das ein hyperaktives Eichhörnchen unterwegs.
Auf Inlinern. Bergab mit Raketenjetpack.
Meine Arbeitskollegen haben mich gefragt, was ich im Tee hätte und ob ich Drogen genommen habe.

Und auch obwohl der Arbeitstag mega anstrengend war: durchgängig Energie und klar im Kopf.
Kein Heißhunger, keine Gelüste – nix.
Es ist so befreiend.

Übrigens auch keine Kopfschmerzen und keine schweren Beine!
Und der Magen ist auch im Chill-Mode.

Ich fühle mich bombig. 🙂

Frühstück:
Nicht fotografiert, da unspektakuläre Lunchbox fürs Büro. 😀
Drin waren: 1 Kohlrabi gestiftelt, 1 Paprika in Streifen, 3 Eier.
Dazu Kaffee mit Kokosmilch.

Mittagessen:
Ofengerösteter Rosenkohl, gedünstete Möhren, Hähnchenbrust aus dem Ofen, Kickass Ketchup und Kaffee mit Kokosmilch. Eine Mandarine.

Abendessen:
Bunter Salat mit Hähnchenschenkel.

Yeah. 🙂

 

 

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